Schlagwort gesetzliche unfallversicherung leistungen bei arbeitsunfall

Kindertagesbetreuung: Kein Versicherungsschutz bei Pflege durch Großeltern

Keine Absicherung bei Betreuung durch Großeltern
Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me

Seit dem 1. August 2013 gibt es für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz. Wie nötig der heutzutage ist, zeigt die Lebenswirklichkeit vieler Familien. Oft arbeiten beide Elternteile oder ein Elternteil ist alleinerziehend. Um den Nachwuchs kümmert sich dann die Kita, die Schule, eine Tagesmutter oder auch Oma und Opa. Doch die Betreuung der Kinder durch Vertreter der elterlichen Sorge hat Tücken, wie eine akutelle Meldung der Arag zeigt.

In Kinderkrippe, Kindergarten, Kita

Während des Besuchs von Krippen, Kindergärten und Horten sind die betreuten Kinder gesetzlich unfallversichert, unabhängig ob es sich um eine Einrichtung des Landes, einer Stadt/Gemeinde oder in freier Trägerschaft (Verein, Wohlfahrtsverband, Kirche, etc.) handelt. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf alle Tätigkeiten, die unmittelbar mit dem Besuch der Kindertagesstätte im Zusammenhang stehen.

Entscheidend ist, dass die jeweilige Aktivität von der Einrichtung verantwortlich organisiert, als Kita-Veranstaltung genehmigt und unter Aufsicht pädagogischen Personals durchgeführt wird. Die Wege von und zur Kindertageseinrichtung sind ebenfalls versichert. Das betrifft auch die Wege zwischen Schule und Hort zur Nachmittagsbetreuung bzw. umgekehrt von der Betreuung zur Schule.

Bei der Tagesmutter oder dem Tagesvater 
Tagespflegepersonen brauchen nach Paragraf 43 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII eine Pflegeerlaubnis, wenn Sie  ein oder mehrere Kinder
,  außerhalb des elterlichen Haushalts
, mehr als 15 Stunden wöchentlich 
und länger als drei Monate
 gegen Entgelt
betreuen.

Die Erlaubnis müssen sie beim örtlich zuständigen Jugendamt beantragen. Das Jugendamt klärt dann, ob die Person die vom Gesetz geforderte Eignung als Tagespflegeperson aufweist. Welche Anforderungen im Einzelnen an die Qualifizierung gestellt werden, kann je nach Bundesland beziehungsweise Kommune unterschiedlich geregelt sein. Wird die Erlaubnis erteilt, sind die betreuten Kinder in den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz einbezogen.

In der Schule

Bundesweit besuchen rund  zehn Millionen Kinder und Jugendliche allgemeinbildende Schulen. Hier dürfen neben dem Lernen Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen – ob in der Sportstunde oder auf dem Pausenhof. Für die Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder in der Schule jederzeit gut geschützt sind.

Das garantiert die Schüler-Unfallversicherung . Sie sorgt auch dafür, dass Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitschülerinnen und Mitschüler für gesundheitliche Schäden untereinander nicht privat haften müssen. Anders wäre ein sorgenfreies Miteinander im Schulalltag kaum möglich. In unterrichtsfreien Zeiten (Freistunden) besteht grundsätzlich auch Versicherungsschutz, wenn die Schülerinnen und Schüler sich bis zur Fortsetzung des Unterrichts auf dem Schulgelände aufhalten.

Während der Pausen besteht auf dem Schulgelände im Allgemeinen gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Dies gilt laut Arag-Rechtsexperten auch, wenn keine oder eine nur unzureichende Beaufsichtigung erfolgt.

Doch Vorsicht: Auch der beste Versicherungsschutz hat Grenzen. Verlassen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise in der Pause das Schulgelände, ohne die Wohnung aufzusuchen, kommt es darauf an, welches Ziel sie mit dem Zurück legen des Weges verfolgen. Dient das Zurücklegen des Weges privaten Interessen, etwa einem Stadtbummel oder privaten Erledigungen, besteht kein Versicherungsschutz.

Kein Versicherungsschutz, wenn Oma, Opa & Co. 
übernehmen

Fungiert eine nette Nachbarin ohne Pflegeerlaubnis als Tagesmutter oder ist das Kind bei Oma und Opa untergebracht, greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Egal ob die private Kinderbetreuung nur ab und zu aushilft oder es sich dabei um eine längerfristige Lösung handelt – eine private Unfallversicherung für Kinder ist unerlässlich.

Kinder sind nun einmal Kinder und bedenken im ausgelassenen Spiel nicht immer alle Gefahren und Konsequenzen ihres Handelns. Kinder sind daher einem besonderen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Oft kommt es auch in der Freizeit zum Unfall, wenn kein Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung besteht. Auch dann übernimmt eine private Unfallversicherung die entstehenden Kosten und federt eventuelle langfristige Beeinträchtigungen ab. (dr)

Vielen Dank an Cash.Online

Verletzung beim Anheben einer Leiche gilt als Arbeitsunfall

Die Richter des Landessozialgerichts Baden-Württemberg entschieden, dass die Verletzung eines Bestatters durch das Anheben eines Leichnams als Arbeitsunfall gilt.
Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me

Die gesetzliche Unfallversicherung muss einem Bestatter, der sich beim Anheben eines Leichnams verletzt, eine Leistung zuerkennen. Solch ein Vorfall sei als Arbeitsunfall zu werten, urteilten die Richter des Landessozialgerichts Baden-Württemberg.

Verletzt sich ein Bestatter beim Anheben eines Leichnams, gilt diese Verletzung als Arbeitsunfall. Das hat das Landessozialgericht Baden-Württemberg in einem Berufungsverfahren klar gestellt (Aktenzeichen L 6 U 1695/18).

Was ist geschehen?

Der Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens verspürt beim Anheben eines Leichnams ein Knacken im rechten Oberarm und einen Schmerz oberhalb des Ellenbogens – er hat ein sogenanntes Verhebetrauma erlitten. Im Krankenhaus diagnostizieren die Ärzte unter anderem „einen deutlichen Kraftverlust im Bereich der Bizepsmuskulatur“. Der Versicherte wird vier Wochen arbeitsunfähig geschrieben.

Der Unfallversicherungsträger erkannt die Verletzung aber nicht als Arbeitsunfall an. Es habe keine äußere Krafteinwirkung vorgelegen und der Gesundheitserstschaden des Versicherten sei unklar, heißt es zur Begründung. Und weiter: Durch die Willens- und Kraftanstrengung beim Anheben habe ein inneres und vom Kläger gesteuertes Geschehen vorgelegen. Außerdem führt der Versicherer an, dass übliche und selbstverständliche Vorgänge, wie hier im Falle des Bestatters das Anheben eines Leichnams, nicht unter dem Schutz der Unfallversicherung stehen würden.

Das Urteil

Das Landessozialgericht Baden-Württemberg, das sich mit dem Fall befasst, sieht das anders. Auch das Anheben eines Leichnams durch einen Bestatter erfülle die gesetzliche Anforderung an Arbeitsunfälle. Es sei „ein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden führe.“ Eine innere Ursache wäre beispielsweise ein Kreislaufkollaps gewesen.

Zudem weisen die Richter daraufhin, dass nach dem Gesetzeszweck der gesetzlichen Unfallversicherung alle Verrichtungen eingeschlossen sind, die in einem sachlichen, inneren Zusammenhang mit der versicherten Tätigkeit stehen. Dabei könne nicht zwischen versicherte „übliche“ und versicherte „unübliche“ Tätigkeiten unterschieden werden.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Auf Partys haben Studenten laut Urteil unter Umständen keinen Unfallversicherungsschutz

Auf Partys haben Studenten laut Urteil unter Umständen keinen Unfallversicherungsschutz
Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me

Studenten genießen Unfallversicherungsschutz – allerdings nicht auf Uni-Partys. Das entschied nun das Sozialgericht Mainz.

Was ist geschehen?

Ein Mainzer Student ist auf einer Uni-Feier. Dort verfolgt er einen Partygast, der eine Bierflasche geklaut hat. Als er den Dieb zur Rede stellt, kommt es zu einer Rangelei – beide stürzen, die Flasche zerbricht und der Student verletzt sich an der Hand. Später fordert er von der studentischen Unfallversicherung Geld – es sei ein Arbeitsunfall gewesen, so die Begründung. Die Unfallkasse will nicht zahlen, also geht es vor Gericht.

Das Urteil

Die Richter des Mainzer Sozialgerichts schließen sich der Haltung der Versicherung an (Aktenzeichen S 14 U 45/17). Bei der Party habe es sich nicht um eine universitäre Veranstaltung gehandelt. Von einem Arbeitsunfall könne also nicht die Rede sein. Daher bestehe auch kein Schutz durch die studentische Unfallversicherung. Die Schadenersatzforderung des Studenten wird abgelehnt.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Zank mit gesetzlicher Unfallversicherung „Es ist ja nur eine kleine Wespe gewesen“

Als eine Wespe vor über 20 Jahren eine Verkäuferin stach, die in einer Bäckerei gearbeitet hatte, kam es zu einm allergischen Schock. Um ausreichend finanzielle Unterstützung zu bekommen, muss sie bis heute kämpfen.
Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me

Wer nach Arbeitsunfällen und sogenannten Berufskrankheiten nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr arbeiten kann, kann sich an die gesetzliche Unfallversicherung wenden. Doch die ziert sich oft – man würde dort lieber erst einmal ablehnen und dann abwarten, ob sich die Leute wehrten, berichtet Juristin Monika Steinbring dem Radiosender HR-Info.

Hier geht es zum Beitrag und zum Podcast.

Vielen Dank an die Pfefferminzia