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DEVK erweitert Sortiment um Grundfähigkeitsversicherung

Günstige Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Berufsunfähigkeitsversicherungen sind für bestimmte Berufsgruppen wie Handwerker wegen des erhöhten Berufsrisikos verhältnismäßig teuer oder nur mit Einschränkungen zu erhalten. Die DEVK Versicherungen haben ihr Angebot nun ausgeweitet und bieten als günstige Alternative zur existenziellen Absicherung erstmals eine Grundfähigkeitsversicherung.

Sie zahlt eine zuvor vereinbarte Rente, wenn mindestens eine elementare Fähigkeit verloren geht. Wer beispielsweise durch eine Krankheit oder nach einem Unfall nicht mehr gehen, sehen oder hören kann, kann damit seine Einkommensverluste ausgleichen. Das gilt auch für weitere Grundfähigkeiten wie Sitzen und Stehen, Treppensteigen und Sprechen.

Der Baustein „Grundfähigkeiten Plus“ umfasst darüber hinaus geistige Fähigkeiten, Orientierung, Gleichgewichtssinn, eigenverantwortliches Handeln und Autofahren. Über eine Zusatzversicherung für schwere Krankheiten bietet die DEVK außerdem die Möglichkeit, auch die Risiken Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall mit einer Einmalzahlung abzusichern.

Günstige Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Zielgruppe des neuen Produkts sind laut Unternehmensangaben insbesondere Berufstätige, die körperlich tätig sind. Handwerker, Pflegekräfte und Fitnesstrainer arbeiten mit vollem Körpereinsatz und nutzen dabei ganz selbstverständlich ihre körperlichen Grundfähigkeiten. Für diese Berufsgruppen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung wegen des höheren Berufsrisikos besonders teuer.

So muss ein Dachdecker mehr als 16 Prozent seines monatlichen Nettogehalts ausgeben, um sein Einkommen für den Fall von Berufsunfähigkeit abzusichern. Der weniger gefährdete Steuerberater braucht dagegen nur drei Prozent seines Gehalts zu investieren, um umfassend geschützt zu sein. Die Grundfähigkeitsversicherung ist für alle Berufsgruppen günstiger. Sie kostet laut DEVK den Dachdecker nur 2,4 Prozent seines Nettoeinkommens, den Steuerberater 2,8 Prozent.

Basisschutz für Schüler und Studenten

Auch für Schüler und Studenten ist die Grundfähigkeitsversicherung sei das Produkt eine sinnvolle Alternative. Wenn junge Leute dann ins Berufsleben starten, können sie ihre Grundfähigkeitsversicherung ohne neue Gesundheitsprüfung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umwandeln. Wer eine Gehaltserhöhung bekommt oder heiratet, kann eine höhere Rentenzahlung vereinbaren – ebenfalls ohne weitere Gesundheitsprüfung.

Die DEVK zahlt auch dem die Grundfähigkeitsrente, der trotz der Beeinträchtigung noch arbeiten kann. Die Leistung ist nicht an einen Verwendungszweck gebunden. Betroffene können somit selbst entscheiden, wie sie die Zahlungen nutzen. (dr)

Vielen Dank an Cash.Online

BU bleibt bestimmende Police in der Arbeitskraftabsicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt das mit Abstand am meisten verbreitete Versicherungsprodukt zur Arbeitskraftabsicherung.
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Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist auch weiterhin das Maß aller Dinge, wenn es um die Absicherung der Arbeitskraft geht. 93 Prozent der im Jahr 2015 vermittelten Verträge im Bereich der Arbeitskraftabsicherung entfielen auf BU-Policen. Das ergab eine Sonderabfrage des Versicherungsverbandes GDV unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Um sich gegen den Verlust der eigenen Arbeitskraft abzusichern, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht mehr nur die einzige Möglichkeit. Allerdings machen jüngste Zahlen des Versicherungsverbandes GDV deutlich, dass das „Königsprodukt BU“ nach wie vor das mit Abstand beliebteste Produkt im Bereich der Arbeitskraftabsicherung (AKS) ist – und daran dürfte sich so schnell nichts ändern.

Wie der GDV auf Basis einer Sonderabfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen mitteilt, war die BU im Jahr 2015 mit 3,8 Millionen Verträgen das mit Abstand am meisten verbreitete AKS-Produkt (siehe Tabelle). Zum Vergleich: Die Zahl der Erwerbsunfähigkeitsversicherungen (EU) lag bei 81.415 Verträgen, bei 52.479 Policen handelte es sich um eine Grundfähigkeitsversicherung (GFV). Schwere-Krankheiten-Versicherungen hat der GDV in seiner Statistik nicht berücksichtigt.

EU- und GFV-Policen teilen sich den kleinen Rest vom Kuchen

Auch beim Blick auf das Neugeschäft für 2015 macht sich die Vormachtstellung der BU im Biometrie-Markt eindrucksvoll bemerkbar: 93 Prozent der insgesamt über 410.000 vermittelten AKS-Verträge (BU, EU und GFV) entfielen auf die Berufsunfähigkeitsversicherung (381.341 Verträge), das EU- und GFV-Neugeschäft teilen sich mit einem Marktanteil von jeweils rund 3,5 Prozent den kleinen Rest vom Kuchen.

Der GDV ist trotz dieser ungleichen Kräfteverhältnisse sichtlich darum bemüht, „die wachsende Bedeutung von Erwerbsunfähigkeits- beziehungsweise Grundfähigkeitsabsicherungen“ hervorzuheben. Diese zeige sich in prozentual höheren Neugeschäftszahlen, so der Verband. Demnach lag der Anteil des Neugeschäfts am Bestand in der Erwerbsunfähigkeitsversicherung bei 18 Prozent, bei BU-Policen sind es lediglich 10 Prozent.

BU-Alternativen tun sich weiterhin schwer bei Vermittlern

Und dennoch: Offenbar tun sich die sogenannten BU-Alternativen trotz vertrieblicher Anstrengungen der Versicherer nach wie vor schwer im Neugeschäft. So sehen viele Vermittler in EU, GFV und Co. eine Ausschnittsdeckung, die im Vergleich zur BU einen deutlich reduzierten Schutz bietet.

Im Gegensatz zu EU und GFV sichert eine Berufsunfähigkeitsversicherung das Risiko ab, dass der Versicherte nicht mehr in seinem bisher ausgeübten Beruf arbeiten kann. Geleistet wird also auch dann, wenn der Versicherte noch in einem anderen Beruf arbeiten kann.

Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung ist günstiger als eine BU, sie deckt dafür aber nur das Risiko ab, dass es einem Versicherten, etwa durch einen Unfall oder eine Krankheit (körperlich oder psychisch bedingt), überhaupt nicht mehr möglich ist, einer Beschäftigung nachzugehen. Im Falle einer Grundfähigkeitsversicherung zahlt der Versicherer beim Verlust körperlicher Fähigkeiten, etwa wenn ein Berufskraftfahrer seine Sehkraft verliert.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Produkte unterhalb der BU nicht als zweitklassig behandeln

Berufsunfähigkeitsversicherung - Eine Starter-BU kann sich im Einzelfall lohnen.
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Cash. sprach mit Dietmar Bläsing, Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen und der Dortmunder Lebensversicherung, über Trends im Bereich Arbeitskraftabsicherung und die Bedeutung von Social Media bei der Kundenansprache.

Dietmar Bläsing, Volkswohl Bund: “Obwohl die Arbeitskraftabsicherung in aller Munde ist, geht die Versorgung insgesamt leicht zurück.”

Cash.: Die Quote der abgesicherten Verbraucher stagniert weiter. Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe?

Bläsing: Das ist eine allgemeine Entwicklung am Markt, für die wir keine Erklärung haben. Obwohl die Arbeitskraftabsicherung in aller Munde ist, geht die Versorgung insgesamt leicht zurück. Bei uns im Haus ist der Trend allerdings ein anderer: Wir haben 2017 bei der Arbeitskraftabsicherung konzernweit ein Plus von acht Prozent erreicht. Im ersten Quartal 2018 waren es sogar plus 25 Prozent.

Wie können die aktuellen Produkte zur stärkeren Marktdurchdringung beitragen? Gibt es neue Produktkonzepte, die einen Abschluss für Kunden attraktiver machen?

Ja, die gibt es. Nehmen Sie unsere Grundfähigkeitsversicherung Plan D. Sie ist das erste Produkt der Dortmunder Lebensversicherung und ist im zweiten Halbjahr 2017 auf den Markt gekommen. Plan D versichert bestimmte Fähigkeiten wie zum Beispiel Sprechen, die Hand- und Fingerfertigkeit, den Gebrauch eines Arms, aber auch die Herz- und Lungenfunktion. Wenn eine der Fähigkeiten wegfällt, erhält der Kunde die vereinbarte Rente. Das ist eindeutig, transparent und spricht auch Menschen an, die womöglich aus Kosten- oder Gesundheits-Gründen für eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht zu gewinnen sind. Plan D ist sehr schnell im Markt angekommen und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Wie hat sich die Nachfrage für das Produkt entwickelt?

Wir hatten 2017 aus dem Stand 2500 Anträge, mittlerweile sind es schon über 5000. Das ist das Doppelte von dem, was wir bei Einführung des Produkts erwartet haben. Und ich bin mir sicher: Auf die 10.000. Police werden wir nicht lange warten müssen. Plan D gibt es in drei Varianten: “Die 9” für Denker, “Die 12” für Kümmerer und “Die 15” für Anpacker. Über 70 Prozent der Neukunden wählen die Anpacker-Police und sichern damit alle Fähigkeiten ab, die man bei Plan D einschließen kann. Im Durchschnitt wird eine Monatsrente von 1200 Euro abgesichert. 50 Prozent der Kunden wählen noch mindestens einen Baustein dazu, wobei die beliebtesten Zusätze “Die Psyche” und “Der Führerschein” sind. Dies alles sind deutliche Hinweise darauf, dass Plan D von unseren Vermittlern und ihren Kunden als wirksame und ernstzunehmende Arbeitskraftabsicherung angenommen wird.

Gibt es besondere Trends, die Sie im Bereich Arbeitskraftabsicherung feststellen?

Ja, es zeichnet sich aus unserer Sicht ein Trend ab, Produkte “unterhalb” der BU, wie zum Beispiel Grundfähigkeitsversicherungen, nicht als zweitklassig zu behandeln, sondern auch hier die Vorteile zu nutzen und entsprechend zu beraten. Viele Vermittler erkennen, dass sie mit diesen Produkten insbesondere dem Kunden mit kleinerem Budget oder höherem Berufsrisiko eine angemessenere Rentenhöhe anbieten können, womit aus meiner Sicht auch ein wichtiges Beratungsziel erreicht ist. Wir forcieren deshalb beide Lösungen und bieten innerhalb der Volkswohl-Gruppe sowohl die Berufsunfähigkeitsversicherung als auch die Grundfähigkeitsversicherungen Plan D und “Existenz” an.

Der Vorwurf, Vermittler würden sich zu sehr auf die klassische BU konzentrieren und Berufstätige so nicht adäquat absichern, ist also nicht berechtigt?

Das können wir gar nicht feststellen. Unsere Vertriebspartner sehen den Wert, den “Existenz” und “Plan D” für ihre Beratung haben, und nehmen auch diese Produkte extrem gut an.

Mit welchen Beratungskonzepten sollten Vermittler auf ihre Kunden zugehen?

Der Vermittler sollte nach einem klaren Konzept vorgehen. Wir empfehlen, in der Beratung immer mit der BU anzufangen. Wenn aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen keine vernünftige, bedarfsdeckende Absicherung über die Berufsunfähigkeit möglich ist, sollte der Vermittler eine alternative Arbeitskraftabsicherung aufzeigen. Wir unterstützen unsere Vertriebspartner, indem wir sie mit unterschiedlichen Produkten zur Arbeitskraftabsicherung versorgen, die sie bei uns aus einer Hand bekommen. Wenn wir einen Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung ablehnen müssen, weisen wir sogar direkt im Schreiben auf unsere Alternativen hin.

Wie sollten speziell junge Zielgruppen angesprochen werden, die ja letztlich den höchsten Absicherungsbedarf haben? Welche Rolle spielt dabei der Bereich Social Media?

Für die richtige Ansprache sind in erster Linie Produkte wichtig, die auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind. Unsere BU Perfect Start zum Beispiel haben wir für Berufsanfänger und junge Leute in Ausbildung gemacht. Der Clou: Sie bietet den vollen BU-Schutz, hat aber einen deutlich reduzierten Beitrag in den ersten neun Versicherungsjahren. Das funktioniert bei uns ausgezeichnet, da das finanzielle Budget gerade bei Berufsanfängern geringer ist.

Die Arbeitskraftabsicherung ist nach unserer Einschätzung kein Thema, für das man in Social Media großes Interesse wecken kann. Social Media sind ja auch deshalb so erfolgreich, weil sich dort jeder seinen eigenen Interessenkosmos zusammenstellen und sich ungestört in ihm bewegen kann. Mit der Möglichkeit, seine Arbeitskraft zu verlieren, beschäftigen sich aber viele Menschen nicht freiwillig. Erst der Kontakt mit einem Experten, der sie auf den Bedarf hinweist und ihnen Lösungen vorschlägt, führt zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem Thema.

Ein hartnäckiger Vorbehalt gegen die BU ist das Verhalten der Versicherer im Leistungsfall oder vielmehr die Angst vor der Nichtleistung. Hat sich die Branche aus Ihrer Sicht intensiv mit der von Kritikern häufig ins Feld geführten langen Bearbeitungszeit auseinandergesetzt und zielführende Lösungen umgesetzt?

Wir setzen uns selbst klare Ziele bei der BU-Leistungsbearbeitung und arbeiten laufend an Verbesserungen. Vor zwei Jahren gehörten wir zu den ersten Lebensversicherungsunternehmen, die von der Assekurata Solutions GmbH für ihre transparente, kundenorientierte und kompetente BU-Leistungsprüfung ausgezeichnet wurden. 2018 haben wir das Zertifikat erneut erhalten. Denn was hat ein Kunde von einer BU mit perfekten Bedingungen, wenn es am Ende bei der Leistungsbearbeitung hakt? Wir sind froh, dass die Assekurata die Fairness in der BU-Leistungsregulierung unter die Lupe nimmt und hier Transparenz schafft.

Interview: Kim Brodtmann

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