Mit Tempo 68 ohne Versicherungsschutz: E-Bike-Fahrer von Polizei geschnappt

Fahrrad weg: Für rund 300.000 Deutsche jährlich traurige Realität. Denn der finanzielle Schaden kann erheblich sein.
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In Dortmund wurde ein Mann von der Polizei geschnappt, weil er auf seinem E-Bike die Geschwindigkeit eines Autos erreichte: 68 Kilometer pro Stunde – ein klassischer Fall von E-Bike-Tuning, welches hierzulande immer beliebter wird. Das Fatale: Der Mann hatte weder Führerschein noch einen separaten Versicherungsschutz, wie es eigentlich Pflicht wäre.

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Worüber sich Versicherungskunden beschweren

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Bericht des Ombudsmanns

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Der Versicherungsombudsmann hat im vergangenen Jahr so viele Beschwerden auf den Tisch bekommen wie noch nie zuvor. Das geht aus dem Jahresbericht der Schlichtungsstelle hervor. Welche Sparten besonders betroffen waren, lesen Sie hier.

14.659 zulässige Beschwerden gingen 2016 beim Versicherungsombudsmann Professor Günter Hirsch ein. Das sind 6,2 Prozent mehr als noch 2015 und der höchste Wert seit Aufnahme der Schlichtungstätigkeit im Jahr 2001. Das zeigt der Jahresbericht 2016 der Schlichtungsstelle.

Den stärksten Zuwachs bei den Beschwerden gab es in der Rechtsschutzversicherung. Hier lag das Plus bei 36,4 Prozent, nach bereits 32,3 Prozent im Jahr davor. Damit löst diese Sparte 2016 erstmals die Lebensversicherung als eingangsstärkste Sparte ab. 3.807 Beschwerden gab es in der Rechtsschutzversicherung insgesamt. Nach den Ausführungen von Hirsch erreichte hier die VW-Abgas-Affäre den Ombudsmann. In etwa 200 Beschwerden zur Rechtsschutzversicherung sei es ganz überwiegend um Deckungsablehnungen einiger Versicherer gegangen.

Die Kfz-Kaskoversicherung lag mit einem Plus von 9,2 Prozent bei den Beschwerden auf Platz 2 der eingangsstärksten Sparten. 969 Beschwerden gingen hier ein. Die weitere Entwicklung zeigt die Tabelle.

Quelle: Versicherungsombudsmann

Quelle: Versicherungsombudsmann

Im Berichtsjahr hat die Schlichtungsstelle 14.288 (Vorjahr: 14.014) zulässige Beschwerden abschließend bearbeitet. Zusammen mit den unzulässigen und von den Beschwerdeführern nicht weiterverfolgten Vorgängen wurden 19.115 Verfahren beendet. Die durchschnittliche Verfahrensdauer der zulässigen Beschwerden konnte auf 2,8 (Vorjahr: 3,0) Monate gesenkt werden.

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Die besten Unfallpolicen

Neuheit Versicherungsvergleiche von Versicherungsexperten bei ProFair24

Wer zahlt bei Wasserschäden?

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Wohngebäude, Hausrat oder Haftpflicht

Wohngebäude, Hausrat oder Haftpflicht

Wohngebäude, Hausrat oder Haftpflicht

Für Gebäudeschäden kommt die Wohngebäude-Police auf und der eigene Besitz ist über die Hausratversicherung abgesichert. Davon gehen Versicherungsnehmer in der Regel aus. Fakt ist jedoch: Versicherer leisten nicht bei jedem Schaden gleich. Strittig wird es besonders bei grober Fahrlässigkeit. Welche Versicherung bei Wasserschäden greift.

Was ist zu tun, wenn der eigene Keller unter Wasser steht? Erste Regel im Schadenfall ist: Schadenfolgen mindern, Haus und Hausrat vor weiteren Überschwemmungen schützen, aber selbst kein Risiko eingehen. Außerdem sollten die Betroffenen den Schadenfall umgehend ihrer Versicherung melden. Aber welche zahlt überhaupt?

Die wichtigsten Versicherungen im Schadenfall

Bei Wasserschäden am Haus kommt die Wohngebäudeversicherung auf. Sie zahlt für kaputte Wände oder Fassaden sowie für die vom Wasser verursachten Schäden an Heizanlage, Sicherungskasten, Stromleitungen und fest verbauten Elektrogeräten.

Die Hausratversicherung leistet dagegen, wenn das Wasser den Hausrat, die Kleidung oder das Fahrrad beschädigt hat. Auch die im Keller gelagerten Vorräte werden von der Hausratversicherung abgedeckt. Allerdings müssen die Betroffenen hier nachweisen, was dort gelagert war und welchen Wert die Gegenstände oder Vorräte hatten. Hier ist am besten, bei Anschaffungen Kaufbelege zu bewahren.

Eine Hausratversicherung besitzen rund 95 Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Doch nicht jede Police weist eine ausreichend hohe Versicherungssumme auf. Sollte die Schadenssumme höher sein als festgelegte Versicherungssumme, kommt es zu einer Unterversicherung. Dass bedeutet, dass bei einer Versicherungsdeckung von 50.000 Euro die Versicherung maximal 50.000 Euro bezahlt, auch wenn die Schadenssumme viel höher ist. Allerdings sind fast alle Versicherer bereit, auf diese sogenannte „Einrede der Unterversicherung“ im Schadensfall generell zu verzichten, wenn der Kunde bereit ist, eine festgesetzte Versicherungssumme pro Quadratmeter Wohnfläche – meist 650 Euro/m² Wohnfläche – abzuschließen.

Ein Umzug oder eine größere Anschaffung ist deshalb eine gute Gelegenheit, die Police zu überprüfen und die Versicherungssumme bei Bedarf anzupassen.

Für diejenigen, die zur Miete wohnen, kann auch eine Miethaftpflichtversicherung sinnvoll sein. Diese Versicherung leistet für Schäden am Mietobjekt, die der Mieter selber verursacht.

Grobe Fahrlässigkeit kann zu Kürzungen führen

Bei Verdacht auf grob fahrlässiges Handeln hängt es von den genauen Umständen ab, ob die Versicherung für den gesamten Schaden aufkommt. Hat beispielsweise über Nacht das Fenster offen gestanden und Regen den Teppich ruiniert, dann prüft die Hausratversicherung genau, wie es dazu gekommen ist und wer verantwortlich ist.

In solchen Fällen kürzen einige Versicherer die Leistung, aber gute Produkte versichern den Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit mit.

Wer zahlt, wenn das Auto unter Wasser steht?

Bei Unwetterschäden am Auto handelt es sich um höhere Gewalt. Und selbst wenn das Auto in der Garage stand, haftet der Garagenbesitzer nicht für den Schaden. Hier greift einzig und allein die Teilkaskoversicherung des Autobesitzers.

Aber Achtung: Auch in der Kaskoversicherung kürzen manche Versicherer wegen grober Fahrlässigkeit die Leistung. Wer zum Beispiel das Auto in einer Flussniederung oder am Hafen geparkt hat und das Gebiet als hochwassergefährdet gilt, hat grob fahrlässig gehandelt.

Was, wenn ich wegen Hochwasser nicht zur Arbeit komme?

Sollte ein Angestellter von der Arbeit fernbleiben, weil das Gleis unterspült ist und kein Zug fährt, hat er keinen Lohnanspruch. Auch wer wegen einer Straßensperre einen Termin verpasst hat und deswegen einen Auftrag nicht bekam, hat Pech.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Pfefferminzia – Autor: Sanja Sever-Silajdzic