Bußgeld, adé! Wie Autofahrer Knöllchen und Co. vermeiden

Handy am Steuer: Neuer Bußgeldkatalog 2018
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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
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  • Spitzenreiter unter den Verkehrssünden ist die Überschreitung des Tempolimits. Über drei Viertel aller deutschen Autofahrer (79 Prozent) mussten dafür bereits ein Bußgeld zahlen.
  • Weitere große und kleine Verkehrsdelikte zeigt die repräsentative forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.
  • Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, informiert über Gefahrenpotentiale und wie hoch die Strafen ausfallen können.

Wer morgens gerne trödelt, mittags öfter zu spät dran ist für eine wichtige Verabredung oder abends schnell in Feierabend-Euphorie verfällt, drückt gern mal etwas fester aufs Gaspedal – und tappt dadurch in die Blitzerfalle. Weitere Verkehrssünden wie Falschparken, Rotlichtverstöße und zu geringer Sicherheitsabstand gehören ebenfalls zum Alltag auf deutschen Straßen dazu. Nicht nur belasten sie den Geldbeutel mit teils hohen Bußgeldern, sondern gefährden auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. CosmosDirekt geht den Verhaltensweisen der Autofahrer auf den Grund und gibt Tipps für eine sichere und bußgeldfreie Fahrt.

Hohe Strafen für Temposünder

„Ich will Spaß, ich geb‘ Gas“ – lautet das Motto deutscher Autofahrer. Denn laut forsa-Umfrage halten sich fast alle Befragten (95 Prozent) nicht immer an das vorgeschriebene Tempolimit. Ein Drittel (33 Prozent) gesteht sogar ein, „häufig“ oder „sehr häufig“ zu schnell unterwegs zu sein. Spitzenreiter beim häufigen Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sind die 18- bis 29-Jährigen (54 Prozent). Ganze 79 Prozent wurden bereits einmal wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung bestraft. „Wer zu schnell unterwegs ist, riskiert nicht nur, in eine ärgerliche Blitzerfalle zu tappen – sondern setzt auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer aufs Spiel“, warnt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt. Entsprechend hoch fällt die Strafe für Temposünder aus: Bei einer Überschreitung von 21 bis 25 km/h fallen ein Punkt in Flensburg sowie innerorts 80 Euro, außerorts 70 Euro Strafe an. Am teuersten wird es für Verkehrssünder, die außerorts mehr als 70 km/h zu schnell unterwegs sind: Sie müssen mit 600 Euro, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen. (2)

Falschparker haben das Nachsehen

Ob überfüllte Parkhäuser oder fehlende Anwohnerparkplätze: Besonders in den Großstädten sind freie Stellplätze eine Seltenheit. Schnell ist die Versuchung groß, den Wagen im Halteverbot abzustellen oder in zweiter Reihe zu parken. So musste über die Hälfte aller Autofahrer (58 Prozent) schon einmal ein Bußgeld wegen Falschparkens zahlen. Mit welchen Bußgeldern das Falschparken geahndet wird, ist abhängig davon, wo der Wagen ordnungswidrig abgestellt wurde, wie lange er dort steht und inwiefern er eine Behinderung im Straßenverkehr darstellt. Bei Verstößen wie der Blockierung eines Radwegs oder dem Parken im Halteverbot muss der Falschparker mit einem Bußgeld von bis zu 35 Euro rechnen. Blockiert der Wagen allerdings eine Feuerwehrzufahrt und behindert dadurch einen Rettungseinsatz, werden bis zu 65 Euro Strafe fällig. (3)

Bußgeld für Drängler und Rotlichtsünder

Den nötigen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten nicht immer alle Autofahrer ein: 13 Prozent der Befragten begehen dieses Fehlverhalten häufig, weitere 70 Prozent geben zu, zumindest hin und wieder nicht genügend Abstand zu halten. Dennoch mussten erst fünf Prozent der drängelnden Autofahrer ein Bußgeld zahlen. Frank Bärnhof mahnt: „Viele Autofahrer unterschätzen die Gefahr eines zu dichten Auffahrens auf den Vordermann. Dies kann schnell zu einem Auffahrunfall führen.“ Laut Straßenverkehrsordnung sollte der Abstand immer so groß sein, dass auch dann hinter ihm gehalten werden kann, wenn plötzlich gebremst wird. Die Faustregel: Der Abstand sollte außerorts dem halben Tachostand und innerorts drei Pkw-Längen entsprechen. (4) Wer dennoch zu dicht auffährt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 400 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. (5) Ob aus Zeitnot oder Unachtsamkeit – acht Prozent der Autofahrer haben bereits ein Bußgeld zahlen müssen, weil sie über Rot gefahren sind. Ein Rotlichtverstoß kann bis zu 360 Euro kosten, hinzu kommen zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot.
(6)

Knöllchen fürs Handy am Steuer

Soll ich noch etwas fürs Abendessen einkaufen? Der Griff zum Smartphone während der Fahrt kann teuer werden. Ein Drittel (33 Prozent) aller deutschen Autofahrer nutzt zumindest hin und wieder das Handy ohne Freisprechanlage, 35 Prozent lesen oder schreiben Nachrichten während der Fahrt. Vor allem jüngere Fahrer und Fahranfänger sind darunter: Rund zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen (65 Prozent) lesen oder schreiben zumindest hin und wieder Nachrichten während der Fahrt. Bußgelder für die Handynutzung am Steuer mussten dennoch erst vier Prozent der befragten Autofahrer zahlen. Frank Bärnhof mahnt: „Wer sein Handy am Steuer in die Hand nimmt, ist abgelenkt vom Verkehrsgeschehen. Schon eine kurze Unaufmerksamkeit kann ausreichen, um einen Unfall zu verursachen und sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.“ Außerdem drohen Autofahrern, die während der Fahrt beim Benutzen des Handys erwischt werden, Bußgelder von mindestens 100 Euro und ein Punkt in Flensburg. (7)

 

(1) Repräsentative Umfrage „Kfz-Sicherheit 2018“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.506 Autofahrer über 18 Jahren befragt.

(2) Bußgeldkatalog.org: Geschwindigkeitsüberschreitung

(3) Bußgeldkatalog.org: Strafzettel für Falschparken

(4) StVO.de: Führerschein: Regeln und Faustformeln

(5) Bußgeldkatalog.org: Sicherheitsabstand

(6) Bußgeldkatalog.org: Rote Ampel

(7) Bußgeldkatalog.org: Handy am Steuer

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/faktencheck-verkehrssuenden-mit-bussgeld

Versicherungstipp: Bei Rot über die Ampel – kein Kavaliersdelikt

Rote Ampel überfahren: Bußgeldtabelle und Bußgeldkatalog
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  • Die Ampel ist schon Gelb, soll ich noch schnell fahren? Laut einer aktuellen forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt wurden acht Prozent der Autofahrer schon mal bei Rot erwischt und mussten ein Bußgeld zahlen.
  • Ein Rotlichtverstoß ist kein Kavaliersdelikt – es kostet nicht nur ein sattes Bußgeld, sondern kann auch den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. CosmosDirekt erklärt, was Autofahrer dazu beachten sollten.

Ob Ampel übersehen oder allein auf der Straße – ob bewusst oder aus Versehen, wer bei „Dunkelgelb“ noch schnell fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Es drohen außerdem empfindliche Strafen von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, sind acht Prozent der deutschen Autofahrer schon bei einem Rotlichtverstoß erwischt worden und wurden entsprechend zur Kasse gebeten. Mit welchen Konsequenzen genau zu rechnen ist, erklärt Kfz-Versicherungsexperte und Jurist Frank Bärnhof von CosmosDirekt.

Rotlicht überfahren (unter einer Sekunde)

Für die Strafe entscheidend bei einem Rotlichtverstoß ist die Dauer der Rotphase bei Deliktfeststellung – zum Beispiel durch ein Ampelblitzgerät. Zeigte die Ampel vor weniger als einer Sekunde noch Gelb, sind 90 Euro zu zahlen, dazu gibt es noch einen Punkt in Flensburg. Wurden dabei noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, steigt das Bußgeld auf 200 Euro. Zusätzlich drohen noch ein einmonatiges Fahrverbot und insgesamt zwei Punkte. Kam es außerdem zu einer Sachbeschädigung, sind sogar 240 Euro fällig. (2)

Rotlicht überfahren (mehr als eine Sekunde)

War die Ampel eben nicht „Dunkelgelb“, sondern schon länger als eine Sekunde Rot, wird es richtig teuer. In dem Fall spricht man von einem „qualifizierten Rotlichtverstoß“. Hier sind sofort 200 Euro fällig, gepaart mit einem Fahrverbot von einem Monat, zwei Punkte für das Verkehrssünderkonto inklusive. Wurden dazu noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, kommt ein Bußgeld von 320 Euro auf den Fahrer zu, plus zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot. Bei einer Sachbeschädigung klettert die Strafe auf 360 Euro. Frank Bärnhof: „Die Gefährdung aller Verkehrsteilnehmer steigt mit Dauer der Rotlichtphase stark an. Entsprechend steigt auch das Strafmaß, das kann bis zum Führerscheinentzug und einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren gehen.“ (3)

Sonderregel für Fahranfänger

Wer noch in der Probezeit ist, sollte erst recht auf rote Ampeln achten. Bei Verstoß droht zusätzlich zur Regelstrafe eine Verlängerung der Probezeit sowie eine verpflichtende Teilnahme an einem Aufbauseminar.

Der grüne Pfeil

Was ist mit dem grünen Pfeil? Manche Autofahrer denken, dass es sich hier um eine dauerhaft grüne Ampel für Rechtsabbieger handelt, doch auch hier kann es zu einem Rotlichtverstoß kommen. Prinzipiell erlaubt der grüne Pfeil dem Verkehrsteilnehmer zwar, auch bei Rot rechts abzubiegen. Doch vorher muss gehalten werden, ähnlich wie bei einem Stoppschild. Bei Missachtung wird der Verkehrssünder mit 70 Euro zur Kasse gebeten, dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Auch hier steigt das Bußgeld, wenn andere gefährdet wurden. Bei Behinderung von Rad- oder Fußgängern sind es 100 Euro, bei einem Unfall 120 Euro, jeweils ein Punkt inklusive. (4)

Sonderfall Rettungsdienst

In besonderen Fällen können Autofahrer sogar dazu verpflichtet sein, über eine rote Ampel zu fahren. Nähert sich ein Rettungsfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn der Kreuzung, muss Platz gemacht werden. Dazu Frank Bärnhof: „Versperrt der eigene Wagen an einer roten Kreuzung den Weg eines Fahrzeugs mit Blaulicht, darf der Fahrer vorsichtig die Haltelinie überfahren, um die Durchfahrt zu erleichtern.“ Wenn man bei dieser Situation geblitzt wurde, sollte man sich am besten das Datum, die Uhrzeit und den Ort notieren, um auf ein drohendes Bußgeld entsprechend reagieren zu können.

Rotlichtverstoß – was bedeutet das für meinen Versicherungsschutz?

Rotlicht-Sünder tragen nicht nur die Verantwortung für mögliche Unfallfolgen, sondern müssen auch rechtliche Konsequenzen in Kauf nehmen. Im Falle eines Unfalls kann es auch Auswirkungen auf den Versicherungsschutz geben. „Fährt ein Autofahrer bei Rot über eine Ampel, handelt er grob fahrlässig. Er riskiert bei einem verursachten Unfall seinen Kasko-Versicherungsschutz ganz oder teilweise, je nach Leistungsumfang seiner Police“, sagt Frank Bärnhof.

(1) Repräsentative Umfrage „Kfz-Sicherheit 2018“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden 1.506 deutsche Autofahrer über 18 Jahren befragt.

(2) Bußgeldkatalog.org: Rote Ampel

(3) Bußgeldkatalog.org: Rote Ampel

(4) Bußgeldkatalog.org: Rote Ampel

Quellenangabe:www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-rotlichtverstoss

Handy am Steuer: So kommen Autofahrer sicher ans Ziel

Höhere Strafen für Handy am Steuer
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Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
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  • Laut einer aktuellen forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt telefonieren 12 Prozent der unter 30-Jährigen während der Autofahrt häufig mit dem Handy ohne Freisprechanlage.
  • 21 Prozent der jungen Autofahrer geben sogar an, häufig während der Fahrt Nachrichten auf dem Handy zu lesen oder zu schreiben.
  • Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, erklärt, mit welchen Bußgeldern Autofahrer bei Verstößen rechnen müssen und gibt Tipps für die sichere Fahrt.

Nur noch schnell eine Nachricht eintippen oder einen Anruf entgegennehmen: Viele Autofahrer können selbst am Steuer nicht auf ihr Handy verzichten. Wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, belegt, telefoniert ein Drittel aller Autofahrer (33 Prozent) ohne Freisprechanlage zumindest hin und wieder hinter dem Steuer, 35 Prozent lesen und schreiben zumindest hin und wieder Nachrichten auf dem Handy. „Wer sich durch Smartphone, Tablet und Co. bei der Fahrt ablenken lässt, handelt grob fahrlässig und setzt die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer aufs Spiel“, warnt Frank Bärnhof. Der CosmosDirekt-Kfz-Versicherungsexperte und Jurist erklärt, was Autofahrer zum Thema Bußgeld und Versicherungsschutz wissen sollten.

Telefonieren am Steuer: Auch beim Ampel-Stopp verboten

Technik macht das Leben leichter, kann aber bekanntlich auch Risiken mit sich bringen. Während der Autofahrt wird das Navigationsgerät bedient oder schnell online Bescheid gesagt, dass es wegen eines Staus später wird? Gerade die jüngeren Autofahrer nutzen laut forsa-Umfrage das Handy häufiger am Steuer. 12 Prozent der unter 30-Jährigen nutzen das Handy ohne Freisprechanlage und weitere 21 Prozent der jungen Autofahrer geben sogar an, häufig während der Fahrt Nachrichten auf dem Handy zu lesen oder zu schreiben. Ablenkungen wie diese erhöhen jedoch das Risiko, einen Unfall zu verursachen. Die Neufassung der Straßenverkehrsordnung (StVO § 23) regelt das Handy-Verbot daher seit Ende 2017 umfassender: Smartphone, Tablet und Co. dürfen am Steuer nur genutzt werden, wenn sie der Fahrer weder hochnehmen noch halten muss. Wer keine Sprachsteuerung oder Vorlesefunktion nutzt, darf kurz während der Fahrt auf das Gerät schauen. (2) Aber: „Nehmen Autofahrer im Straßenverkehr ihre Hände vom Lenkrad, um beispielsweise das Handy zu bedienen, machen sie sich strafbar“, sagt Frank Bärnhof. „Telefonieren ohne Freisprechanlage ist nur erlaubt, wenn das Auto steht und der Motor vollständig ausgestellt wurde. Das Abschalten bei einer Start-Stopp-Automatik genügt hierbei nicht.“

Höhere Bußgelder für Smartphone-Nutzer

Autofahrer, die sich nicht an die neuen Regelungen halten und zum Beispiel mit dem Smartphone am Ohr von der Polizei gestoppt werden, müssen seit 2017 auch mit deutlich höheren Bußgeldern rechnen. Frank Bärnhof: „Bei Handynutzung am Steuer droht ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Werden dabei andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, kostet es 150 Euro und zwei Punkte. Zusätzlich wird ein einmonatiges Fahrverbot verhängt.“ Bei einer Sachbeschädigung muss der Unfallfahrer 200 Euro Strafe zahlen und erhält zudem zwei Punkte in Flensburg sowie einen Monat Fahrverbot. (3) Für Autofahrer heißt dies jedoch nicht, dass Handy und Co. aus dem Wagen verbannt werden müssen. Moderne Technologien wie Head-up-Displays oder Sprachsteuerung sorgen dafür, dass elektronische Geräte auch während der Fahrt sicher benutzt werden können.

Digital und mobil: Sicherheit geht vor!

Doch was passiert, wenn es durch den unüberlegten Smartphone-Gebrauch tatsächlich zum Unfall kommt? Frank Bärnhof erklärt die Situation aus Perspektive des Versicherers: „Wer durchs Handy am Steuer abgelenkt ist, riskiert bei einem verursachten Unfall seinen Kasko-Versicherungsschutz ganz oder teilweise, je nach Leistungen seiner Police.“ Um die eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, sollte man generell am Steuer nicht zum Handy greifen.

(1) Repräsentative Umfrage „Kfz-Sicherheit“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden 1.506 Autofahrer ab 18 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt.

(2) Straßenverkehrsordnung §23: Sonstige Pflichten von Fahrzeugführenden 

(3) Bußgeldkatalog 2018: Handy am Steuer 

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-handy-am-steuer-2018