Wie Fahrraddiebstahl in der Hausratpolice abgesichert ist

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Hausratversicherung-Bedingungen genau lesen

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Alle 2 Minuten wird in Deutschland ein Fahrrad gestohlen. Das sind rund 335.000 pro Jahr. Nur etwa jeder 10. Diebstahl wird aufgeklärt. Die Konsequenz: Ist das Fahrrad nicht versichert, bleibt der Bestohlene auf dem Schaden sitzen. Der Fahrraddiebstahl kann im Rahmen der Hausratversicherung als Zusatz mitversichert werden. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, weiß Versicherungsmakler Hubert Gierhartz.

Wird der Fahrradkeller oder die Garage aufgebrochen, fällt dieser Fahrraddiebstahl unter Einbruchdiebstahl in der Hausratversicherung, und ist voll abgesichert. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass das Fahrrad auch in der Garage und im Fahrradkeller mit einem eigenständigen Fahrradschloss gegen Diebstahl gesichert ist. Genauer: Mit dem Rahmen an einem zweiten Gegenstand befestigt ist. Sicherungseinrichtungen, die dauerhaft mit dem Fahrrad verbunden sind wie sogenannte Rahmenschlösser gelten nicht als eigenständige Schlösser.

Ist das Fahrrad im Betrieb, ist es in der Hausratversicherung nur versichert, wenn eine zusätzliche Fahrradversicherung abgeschlossen wurde.

Kostet ein Rad zum Beispiel 2.000 Euro, und es besteht einen Hausratversicherungssumme von 50.000 Euro, so müssten 4 Prozent der Versicherungssumme = 2.000 Euro eingeschlossen werden, um bei einem Diebstahl den Verlust voll abzusichern. Das heißt: Je teurer das Fahrrad, desto höher ist die zu zahlende Prämie. Die vereinbarte Versicherungssumme gilt für einen Schadensfall. Sollten bei einem Diebstahl zwei Fahrräder im Werte von 4.000 Euro gleichzeitig gestohlen werden, werden auch nur 2.000 Euro ersetzt.

Nachtzeitklausel mit einschließen

Es gibt Versicherungsgesellschaften, die in ihrem Vertrag von vornherein eine Versicherungssumme von zum Beispiel 3.000 Euro für das Risiko Fahrraddiebstahl ohne Zuschlag in der Hausratversicherung eingeschlossen haben. Das ist für den Verbraucher besonders von Vorteil, der für seinen Hausrat nur eine geringe Versicherungssumme benötigt, aber im Besitz eines teuren Fahrrades ist.

Unbedingt sollte darauf geachtet werden, dass die Nachtzeitklausel mit eingeschlossen ist. Das Fahrrad ist dann rund um die Uhr versichert. Ist die Nachzeitklausel nicht vereinbart, erfolgt keine Leistung, wenn das Fahrrad zwischen 22.00 Uhr nachts und 6.00 Uhr morgens vor der Haustüre gestohlen wurde. Wird das Fahrrad während des Betriebs, zum Beispiel bei einer Fahrradtour nach 22.00 Uhr gestohlen, besteht indes Versicherungsschutz auch ohne Nachtzeitklausel.

Was verlangen die Versicherer im Schadenfall? Es müssen Unterlagen über den Hersteller, die Marke, Rahmennummer und Kaufbeleg der versicherten Fahrräder beigebracht werden. Ebenfalls muss eine Diebstahlmeldung unverzüglich bei der Polizei erfolgen. Verletzt der Versicherungsnehmer gegen diese Bestimmung, so kann er Entschädigung nur verlangen, wenn er die Merkmale anderweitig nachweisen kann. Deshalb ist es wichtig, die Anschaffungsrechnung gut aufzubewahren.

Sollte das Fahrrad nicht wieder gefunden werden, so ist dem Versicherer auch ein Nachweis des örtlichen Fundamts vorzulegen, dass auch dort das Fahrrad nicht abgegeben wurde. Erst danach wird eine Schadenzahlung erfolgen, was bis zu sechs Wochen dauern kann. Solange steht dem Verbraucher kein Fahrrad zur Verfügung.

Es geht aber auch anders. Es gibt Versicherungsunternehmen, die bei Fahrraddiebstahl den Schaden innerhalb von 48 Stunden regulieren. Vorausgesetzt, es erfolgte umgehend eine Diebstahlsanzeige bei der Polizei und alle Unterlagen einschließlich Kaufbelege wurden dem Versicherer vorgelegt. Sollte das gestohlene Fahrrad wider Erwarten aufgefunden werden, darf der Bestohlene das neue Fahrrad behalten, er muss aber sein aufgefundenes Fahrrad einem gemeinnützigen Zweck oder einer gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung stellen. Das ist kundenfreundlich. Solche Schadensregulierungen finden sich aber in keinem Rating wieder. Denn hier geht es vordergründig immer nur um die günstigsten Prämien.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Die zehn beliebtesten Versicherungen der Deutschen

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Ranking Versicherer

Ranking Versicherungen

Ob Tierhalterhaftpflichtversicherung oder Insassenunfallversicherung – die Möglichkeiten für Verbraucher, sich privat abzusichern, sind breit gefächert. Welche Policen bei den Bundesbürgern am häufigsten in der Schublade liegen, verrät Ihnen die Top-Ten-Liste.

Bei 428 Millionen Policen hat jeder Deutsche rechnerisch mehr als fünf Versicherungsverträge, berichtet der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) auf seiner Internetseite. Aber welche zehn Versicherungen fanden sich 2015 am häufigsten in den Aktenordnern der Bundesbürger? Der Branchenverband hat die Antwort.

Platz 1: Kfz-Haftpflichtversicherung (62 Millionen Verträge)
Wer auf deutschen Straßen fahren möchte, muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung haben. Hierzulande ein Muss, zahlt sie für bei einem Unfall für die Schäden des Unfallgegners – dazu zählen Reparaturen als auch Behandlungskosten.

Platz 2: Haftpflichtversicherung (45,3 Millionen Verträge)
Wenn jemand anderes durch eigenes Handeln zu Schaden kommt, zahlt die Haftpflichtversicherung für die Folgen und Entschädigung.

Platz 3: Klassische Kapitallebensversicherung (27,8 Millionen Verträge)
Diese Art der Altersvorsorge ist ähnlich wie die klassische Rentenversicherung – allerdings sichert diese Variante auch die Hinterbliebenen im Todesfall ab.

Platz 4: Kfz-Vollkaskoversicherung (27,5 Millionen Verträge)
Eine Kfz-Vollkasko zahlt für die Reparatur des eigenen Autos – auch dann, wenn man den Unfall selbst verschuldet hat.

Platz 5: Schutzbriefversicherung (26,4 Millionen Verträge)
Wer eine Schutzbriefversicherung abgeschlossen hat, bekommt bei einem Unfall einen kostenlosen Abschleppdienst vermittelt.

Platz 6: Auslandsreisekrankenversicherung (26,1 Millionen Verträge)
Wer im Ausland ärztliche Dienstleistungen in Anspruch nimmt, muss diese weitgehend selbst bezahlen – vorausgesetzt, eine Auslandsreisekrankenversicherung liegt vor, die die Kosten im Regelfall übernimmt.

Platz 7: Klassische Rentenversicherung (25,8 Millionen Verträge)
Mit dieser Altersvorsorge-Variante lässt sich eine Summe ansparen, die später einmalig oder als lebenslange Rente ausgezahlt wird.

Platz 8: Hausratversicherung (25,8 Millionen Verträge)
Nur knapp häufiger vertreten als die private Unfallversicherung, sichert eine Hausratpolice alles ab, was in den eigenen vier Wänden vorhanden ist, etwa Möbel, Schmuck, Kleidung und Elektronik.

Platz 9: Private Unfallversicherung (25,7 Millionen Verträge)
Wer nach einem Unfall invalide wird, bekommt Hilfe von der privaten Unfallversicherung.

Platz 10: Rechtsschutzversicherung (21,8 Millionen Verträge)
Policen in dieser Sparte übernehmen Kosten, die im Falle eines Rechtsstreits entstehen. Dazu gehören Anwaltskosten, Gerichtskosten und Co.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Autor: Juliana Demski