Greift die Hausratversicherung bei überfluteten Bankschließfächern?

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Vor kurzem berichtete der Versicherungsbote über eine Überflutung In der Sparkasse Hildesheim


Vor kurzem berichtete der Versicherungsbote über eine Überflutung In der Sparkasse Hildesheim

In einer Sparkasse kommt es zu einer Überflutung von Schließfächern. Da das Kreditinstitut nicht versichert war, gibt es für die Bankkunden eine Entschädigung von 50 Euro pro Kopf. Wie ist das aber, wenn man in seiner Hausratversicherung einen Elementarschutz eingebaut hat? Leistet dieser dann auch für solche Fälle? Diese Frage beantwortet Versicherungsmakler Hubert Gierhartz.

Vor kurzem berichtete der Versicherungsbote über eine Überflutung In der Sparkasse Hildesheim – Keller und Schließfächer liefen voll. Die Sparkasse hatte das Risiko nicht gegen Elementarschäden versichert, und speist die 280 betroffenen Kunden jeweils mit läppischen 50 Euro ab. Jetzt soll der Steuerzahler es richten. Die Betroffenen hoffen auf eine Entschädigung durch das Land Niedersachsen.

Hätten die Geschädigten selbst Vorsorge treffen können? 

Es gibt Versicherungsverträge, die speziell nur Bankschließfächer abdecken. In der Regel kann man diese über die Bank abschließen. In erster Linie ist hier der Einbruch versichert. Und der Aufbruch von Bankschließfächern ist gar nicht so selten. Den höchsten Schaden, den ein Versicherer für einen meiner Kunden ersetzen musste, waren 16.700 Euro Bargeld. Ob diese Spezialverträge, die die Bank anbietet, auch Elementarschäden mit absichern, bezweifele ich.

Mein Kunde war im Rahmen der Hausratversicherung versichert. Gute Versicherungsverträge decken Bankschließfächer nämlich mit ab, zum Beispiel mit 40 Prozent der Versicherungssumme. Das sind bei einer Hausratversicherung mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro immerhin 40.000 Euro.

Stellt sich die Frage, ob Versicherer bei Einschluss von Elementarschäden auch hier bei Überflutung leisten?

Die Antwort lautet: Ja.

Es muss immer wieder darauf hingewiesen werden, wie wichtig die Absicherung von Elementarschäden im Rahmen der Hausratversicherung ist. Überflutung durch Regenwasser ist heute an der Tagesordnung.

Aber wenn man jemandem in Brandenburg erzählt, er soll sich gegen Erdbeben und Lawinen absichern, hat dieser nur ein müdes Lächeln dafür übrig. Fährt er aber in den Wintersport-Urlaub, ist es doch nicht auszuschließen, dass er sich in einem Lawinen gefährdetem Gebiet aufhält. Oder aber er befindet sich im Urlaub in einem Erdbeben gefährdetem Gebiet (Italien, Türkei, Griechenland und so weiter).

Auch hier greift in der Außenversicherung die Hausratversicherung, wenn die Elementarschäden nicht explizit auf den Versicherungsort, das ist die Anschrift des Versicherungsnehmers, beschränkt sind.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Autor:
Hubert Gierhartz ist seit 1985 als Versicherungsmakler tätig. Er hat sich insbesondere auf die Beratung der Zielgruppe 60plus spezialisiert.

 

Drei Policen am Anfang: Versicherungen für junge Leute

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Welche Versicherungen brauchen junge Leute?

Welche Versicherungen brauchen junge Leute?

Schule ist aus. Schulabgänger planen und probieren ihre ersten Schritte in ein selbstständiges Leben: Rund um Reisen, soziales Jahr, Job, Ausbildung oder Studium steht auch die Absicherung von Alltagsrisiken mit auf der To-do-Liste. Versicherungsgesellschaften locken die künftige, aber noch unerfahrene Kundschaft mit scheinbar maßgeschneiderten Paketen. „Doch viele Versicherungen sind oft zu teuer, bieten unsinnigen Schutz und decken wirklich riskante Lücken nicht ausreichend ab“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. „Am Anfang sind es Haftpflicht-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung die Berufs- und Ausbildungsstarter als Basis-Trio wirklich brauchen, um Leib und Teilhabe am Leben sinnvoll abzusichern“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW.

Bei einem überlegten Abschluss helfen folgende Tipps:

  • Krankenversicherung: Dieser Gesundheitsschutz ist verpflichtend für jeden! Während Berufsanfänger meist automatisch in einer gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind, genießen viele Studienanfänger noch bis zum Alter von 25 Jahren den Schutz der beitragsfreien Familienversicherung. Wer beim Studentenjob jedoch mehr als 450 Euro im Monat verdient, muss selbst in die Krankenversicherung einzahlen. Für den Job in den Semesterferien gelten aber Ausnahmen, da darf auch mal mehr verdient werden. Angehende Erstsemester, die über ihre Eltern privat krankenversichert sind, stehen vor der Qual der Wahl, ob sie während des Studiums weiter umfassend privat versichert bleiben wollen oder nicht. Globetrotter, die den Ausbildungsstart noch hinauszögern, oder Studenten, die ein paar Semester im Ausland studieren, sollten zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Denn die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur für erforderliche Behandlungen in europäischen und einigen fernen Ländern. Die private Zusatzversicherung hingegen übernimmt die Kosten weltweit – also etwa in den USA, Asien und Australien – und dann auch für den Rücktransport.

 

  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Die frühzeitige Absicherung des Verlustes der eigenen Arbeitskraft über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für Azubis und Studenten gleichermaßen wichtig. Denn Betroffene, die aufgrund eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung keinen Beruf mehr ausüben können, bekommen nur eine gesetzliche Rente, wenn hierfür mindestens fünf Jahre lang Beiträge entrichtet wurden. Wer noch nichts oder nur kurze Zeit in die Rentenkasse eingezahlt hat, erhält keine Rente bei einer Erkrankung oder einem privaten Unfall. Die private BU-Rente kann hingegen den eigenen Lebensunterhalt zu einem erheblichen Teil sichern. Hierzu darf der BU-Schutz jedoch nicht zu knapp bemessen sein. Ihn mit einer teuren Kapitallebensversicherung zu koppeln, ist finanziell auch nicht sinnvoll. Achtung: Junge Versicherungsnehmer sollten beim Vertragsabschluss auf eine Nachversicherungsgarantie achten, um später ohne erneute Gesundheitsprüfung die Versicherungsleistung ihrem Bedarf entsprechend erhöhen zu können.

 

  • Private Haftpflichtversicherung: Diese Police ist ein absolutes Muss! Sie deckt Schäden ab, die man bei anderen verursacht – zum Beispiel wenn die Gesundheit eines anderen durch die eigene Unachtsamkeit dauerhaft stark beeinträchtigt wird. Bis sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben, sind Azubis und Studenten in der Regel bei ihren Eltern mitversichert und müssen keine eigenen Beiträge für die private Haftpflichtpolice zahlen. Das gilt übrigens auch für die Zeit des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). Den Haftpflichtschutz über den Vertrag der Eltern sollte sich der flügge werdende Nachwuchs jedoch von der zuständigen Versicherungsgesellschaft bestätigen lassen.

 

  • Hausratversicherung meist erst später ein Muss: Hausratversicherungen decken Einbruchdiebstahl, Brand, Blitzschlag oder Schäden durch Leitungswasser und Sturm ab. Die Höhe der Police orientiert sich am Wert des eigenen Mobiliars und Hausrats. Für die erste eigene Bude ist diese Versicherung meist noch nicht so wichtig. Auswärts wohnende Studenten können jedoch prüfen, ob sie über die Hausratversicherung der Eltern versichert sind, wenn sie bei ihnen noch gemeldet sind. Im Schadensfall werden dann aber oft nur bis zu zehn Prozent der Versicherungssumme beziehungsweise maximal 10.000 Euro gezahlt.

Kostenloses Info-Material oder eine kostenpflichtige Versicherungsberatung erhalten junge Ratsuchende in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW. Kontaktadressen, Kosten und Termin unter www.vz-nrw.de/beratung-vor-ort. Telefonisch gibt’s diesen Service auch donnerstags von 10 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0900-1-89 79 67 für 1,86 Euro pro Minute. Mobilfunkpreise variieren.

 

Bei Grillschäden sind bis zu vier Versicherungen beteiligt

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Brandschaden an Markise und Sonnenschirm

Brandschaden an Markise und Sonnenschirm

Sommerzeit ist für viele gleichbedeutend mit Grillzeit. Dabei gilt: Ob im Park, im Garten, auf dem Balkon oder am Strand – Sicherheit geht vor. Was dabei zu beachten ist und wie es mit dem Versicherungsschutz aussieht? Die Antworten gibt’s hier.

Was gibt es Schöneres an einem warmen Sommertag, als ihn gemeinsam mit Familie und Freunden beim Grillen ausklingen zu lassen? Doch auch die beste Party kann bei unzureichenden Vorsichtsmaßnahmen schnell vorbei sein.

Jedes Jahr gibt es hierzulande rund 4.000 Grillunfälle, 500 davon mit besonders schweren Verbrennungen – das belegen Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV).

Schuld haben meist flüssige Brandbeschleuniger, die ungeduldige Griller nachgießen, wenn die Kohle nicht sofort brennt. Oft entsteht so eine bis zu drei Meter hohe Stichflamme.

„Zwar zahlt die Krankenversicherung die Arzt- oder Krankenhauskosten, doch Spätfolgen von Verbrennungen können auch lebenslange Narben sein“, sagt Ralf Mertke, Unfallexperte der Gothaer Versicherung.

Das Problem: Grillen ist meist Privatsache. Und da greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Um mit eventuellen Spätfolgen auch finanziell besser fertig zu werden, müssten betroffene also über eine private Unfallversicherung verfügen.

Wichtig ist auch: Grillen nur unter freiem Himmel!

Wer den Grill auf der Terrasse oder dem Balkon benutzt, muss damit rechnen, dass durch die Hitzeentwicklung oder hochschlagende Flammen die Markise oder der Sonnenschirm in Brand geraten. Immer einen Eimer Wasser zur Hand zu haben, ist daher Pflicht.

Passiert doch etwas, so gibt es folgende Versicherungen:

  • Sonnenschirm oder Gartenmöbel: Diese zählen zum Hausrat. Auch wenn sie draußen auf dem Balkon oder auf der unmittelbar an das Gebäude anschließenden Terrasse aufbewahrt werden, greift die Hausratversicherung.

Zu guter Letzt gilt:

Heiße Asche darf auf keinen Fall in die gewöhnliche Mülltonne.

Der Grund: Glutnester können sich darin noch bis zu drei Tage halten und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen.

Deshalb sollte die Glut ausgiebig auskühlen – eventuell sogar mithilfe von Wasser. Oft stehen im Park spezielle Mülleimer bereit, in die man die Asche nach einer gelungenen Feier füllen kann.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Einbrecher warten auf die Urlaubsmeldung

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Welche Maßnahmen vor dem Einbruch schützen

Welche Maßnahmen vor dem Einbruch schützen

Die Sommerferien stehen vor der Tür. In den ersten Bundesländern geht es bereits im Juni los. Dann dürfen sich die Einbrecher wieder auf Facebook-Posts à la „Juhu, endlich am Strand!“ freuen. Wie Hausbesitzer das Einbruchrisiko verringern.

Manch einen Deutschen packt in den Sommermonaten langsam aber sicher das Fernweh. Man freut sich auf die freien Tage und ferne Destinationen und lässt auch seinen Freundeskreis an dieser Wonne teilnehmen. Doch neben den Reisenden freuen sich auch Einbrecher auf die Sommerzeit.

So warnte die Polizei Hagen mit einer ironisch-witzigen Kampagne vor leichtsinnigen Urlaubs-Postings auf Facebook & Co. Unter dem Foto eines Einbrechers postete sie folgenden Text: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die auf Facebook posten, wenn sie im Urlaub sind. Wegen der hohen Arbeitsbelastung wird es mir nicht möglich sein, jeden persönlich zu besuchen. Ich bitte hierfür um Verständnis.“

Einbrecher scheuen das Licht

Besonders gefährdet sind dabei Einfamilienhäuser und Wohnungen im Erdgeschoss. Die Eigenheimbesitzer sollten daher dafür sorgen, dass ihr Heim auch bei Abwesenheit bewohnt erscheint. Hier empfiehlt sich, Freunde oder Nachbarn zu bitten, den Briefkasten zu leeren und das Licht täglich einzuschalten. In den Nachtstunden hilft eine Zeitschaltuhr. Diese macht in unregelmäßigen Abständen das Licht an und aus.

Hilfreich ist es zudem während der Urlaubszeit die Abonnements für Zeitungen und Zeitschriften zu pausieren. Besondere Wertgegenstände oder größere Geldsummen sollten in einem Bankschließfach untergebracht werden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Hausratversicherung bestimmte Obergrenzen für die Versicherung von Schmuck und Wertsachen vorsieht.

Überschwemmung nach Starkregen

Ein weiteres Risiko während des Urlaubs stellen Schäden durch Starkregen, Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch oder Erdsenkung dar. Auch hier kann die Nachbarhilfe vom Vorteil sein: Wenn ein Freund oder Nachbar das Haus regelmäßig besichtigt, kann er im Schadensfall schnell reagieren und die Polizei sowie die Hausbesitzer alarmieren. Menschen, die in einem Hochwassergebiet leben, sollten zudem eine Elementarschadenversicherung als Zusatz zur Wohngebäude- und  Hausratversicherung abschließen.

Versicherungsschutz vor Abreise in den Urlaub prüfen

Jeder Versicherungsschutz sollte regelmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst werden. So auch die Hausratversicherung. Mit Blick auf den bevorstehenden Urlaub sollten Makler mit ihren Kunden checken, ob ihre Versicherungspolicen im Falle eines Einbruchs einen ausreichenden Schutz bieten. Neben dem „Klassiker“ Einbruchdiebstahl sollten auch ein einfacher Diebstahl, räuberische Erpressung oder Diebstähle aus dem Krankenzimmer im Schutz inbegriffen sein.

Weitere Tipps, wie ihre Kunden das Hab und Gut schützen können, finden Sie im Keine-Sorgen-Maklerblog der Oberösterreichischen Versicherung.

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Jetzt die Hausratversicherung überprüfen!

 

Welche Versicherungen im Alter sinnvoll sind

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Seniorenpolicen

Seniorenpolicen

Dass man eine Berufsunfähigkeitsversicherung im Rentenalter nicht mehr benötigt, liegt auf der Hand, aber wie sieht es mit einer Privathaftpflichtversicherung, Unfall– oder Rechtsschutzversicherung aus? Welche Policen für Senioren sinnvoll sind und welche getrost aufgelöst werden können, lesen Sie hier bei ProKlartexxt.

Welche Versicherungen auch im Alter unverzichtbar sind und welche eher in die Kategorie „überflüssig“ gehören, hat die Bild-Zeitung in einem Beitrag zusammengefasst.

Zur wichtigsten Police für Senioren zählt demnach die Privathaftpflichtversicherung. Der Grund ist offenkundig: Personen-, Sach- und Vermögensschäden kann man in jedem Lebensalter anrichten. All diese Risiken sind durch die Police abgedeckt. „Ohne diesen Versicherungsschutz kann die gesetzliche Haftung den finanziellen Ruin bedeuten“, warnt Bild und gibt den Tipp, sich nach speziellen Seniorentarifen zu erkundigen, die auf ältere Menschen und ihre Lebenssituation abgestimmt seien.

Auch die Hausratversicherung sowie eine private Pflegeabsicherung stufen die Bild-Redakteure als sinnvoll ein. Letztere sei wichtig, weil die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung „immer häufiger“ nicht ausreichten, um alle anfallenden Kosten bei einem Pflegefall abzudecken.

Den Nutzen einer Unfallversicherung für Senioren beurteilt die Zeitung gemischt. So sei eine Unfall-Police für Ältere „nicht mehr so wichtig wie für Erwerbstätige, weil bei einem Unfallschaden ja kein Einkommen wegfällt, sondern die Rente weiterbezahlt wird“, heißt es. Andererseits werde gerade mit zunehmendem Alter die Unfallversicherung wichtiger, gibt die Zeitung zu bedenken, denn mit nachlassenden Körperkräften steige auch die Unfallgefahr. Ist eine ausreichend hohe Versicherungssumme in der Police vereinbart, könnte davon – beispielsweise nach einem Unfall – ein behindertengerechter Umbau der Wohnung finanziert werden.

Auch die Rechtsschutzversicherung sei ein Produkt bei dem es auf den Einzelfall ankomme, beziehungsweise auf den Lebensstil. Wer im Alter noch freiberuflich arbeite oder Mieteigentum besitze, kann dem Bericht zufolge von dieser Versicherung profitieren.

Auf die Krankenversicherung gehen die Redakteure nur kurz ein. „Die gesetzliche oder private Krankenversicherung gilt auch im Rentenalter weiter“, heißt es da. Und wer in Urlaub geht oder sich länger im Ausland aufhält, sollte zusätzlich eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Denn die gesetzliche Krankenversicherung zahle nicht immer den vollen Anteil der Behandlungskosten, auch die Kosten für den Rücktransport würden nicht in jedem Fall übernommen.

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Krankenkasse KKH erhöht Zusatzbeitrag

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Um 0,3 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent wird die Krankenkasse KKH ihren Zusatzbeitrag anheben.

Um 0,3 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent wird die Krankenkasse KKH ihren Zusatzbeitrag anheben.

Sie hat versucht, ein Anheben des Zusatzbeitrags so lange wie möglich zu unterlassen. Nun aber muss auch die Krankenkasse KKH sich dem finanziellen Druck beugen. Um 0,3 Prozentpunkte geht es mit dem Zusatzbeitrag am 1. April 2017 nach oben. Statt 1,2 sind es dann 1,5 Prozent.

Das bestätigte ein Sprecher der Kasse gegenüber dem Handelsblatt (zahlungspflichtig). Betroffen sind davon 1,8 Millionen Versicherte. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse ist eine der größten bundesweiten Krankenkassen hierzulande.

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Schönheitsreparatur-Klausel in Mietvertrag unwirksam

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Hausratversicherung

Hausratversicherung

Die in einem Mietvertrag verwendete Klausel “Die Kosten der Schönheitsreparaturen trägt der Mieter” ist unwirksam, sofern aus dem Mietvertrag nicht hervorgeht, dass der Mieter für Schönheitsreparaturen finanziell kompensiert wird.

Dies entschied das Landgericht (LG) Berlin in seinem Urteil vom 9. März 2017 (Az.: 67 S 7/17).

In dem Fall hatte die Mieterin eine Wohnung unrenoviert an ihre Vermieterin zurückgegeben. Diese berief sich auf die Schönheitsreparatur-Klausel im Mietvertrag und verlangte Schadensersatz für die nicht durchgeführten Reparaturen.

Mieter “unangemessen benachteiligt”

Dem LG zufolge müsse bei einer Vertragsklausel immer “die kundenfeindlichste Auslegung” gewählt werden. In dem Fall der Schönheitsreparatur-Klausel würde dies bedeuten, dass der Mieter auch kein Anrecht auf beispielsweise eine Mietminderung habe, wenn er fällige Reparaturen nicht übernehme.

Außerdem werde der Mieter durch die Klausel “unangemessen benachteiligt” wenn nicht bereits in Mietvertrag ein Ausgleich für die Kosten der Schönheitsreparaturen vorgesehen sei.

Da es sich um eine grundsätzliche Problematik handelt, hat das LG die Revision vor dem Bundesgerichtshof zugelassen, soweit es um die Kosten der unterlassenen Schönheitsreparaturen geht. (nl)

Vielen Dank an Cash.Online

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Wie Smart-Home-Technik vor Einbrechern schützt

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Einfache Vorkehrungen helfen schon

Einfache Vorkehrungen helfen schon

Um Einbrüchen vorzubeugen, setzen immer mehr Deutsche auf den Einsatz digitaler Sicherheitselektronik – etwa auf vernetzte Sensoren an Fenstern und Türen. Dass sogenannte Smart-Home-Technologien das Zuhause sicherer machen, findet die Mehrheit der Deutschen (58 Prozent), so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Gleichwohl genügen oft schon einfache Vorkehrungen und wenige Handgriffe, um die eigenen vier Wände einbruchsicher zu machen.

Gut zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) sorgt sich vor einem Einbruch, bei den über 60-Jährigen sind es sogar drei Viertel (74 Prozent). Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Direktversicherers Cosmos Direkt. Dem Unternehmen zufolge ist die Sorge der Bürger völlig berechtigt, denn die Anzahl der Einbrüche in Deutschland steige weiter an. „Allein von 2010 bis 2015 wuchs die Zahl der Vorfälle laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) um 30 Prozent“, berichtet Cosmos Direkt.

Um der Entwicklung gegenzusteuern setzten immer mehr Deutsche auf eine Einbruchsprävention mittels digitaler Sicherheitselektronik. So verweist der Direktversicherer darauf, dass 58 Prozent der von Forsa befragten Deutschen der Ansicht seien, dass sogenannte Smart-Home-Technologien das Zuhause sicherer machten.

„Zum Beispiel können vernetzte Sensoren an Fenstern und Türen angebracht werden, die im aktiven Zustand entweder durch einen Alarm oder ein Beleuchtungssystem auf Bewegungen aufmerksam machen und den Besitzer per SMS oder E-Mail benachrichtigen“, berichtet Cosmos Direkt. Weitere smarte Möglichkeiten, um die Sicherheit zu erhöhen, böten etwa ein Fingerabdruck-Türschloss oder eine mobile Licht- und Rollladensteuerung, ergänzt Cosmos-Versicherungsexperte Bernd Kaiser. Letztere simuliere eine Anwesenheit, „obwohl niemand zu Hause ist“, so Kaiser.

Einfache Grundregeln nicht vergessen

Dabei muss es nicht immer Hightech sein, um Einbrechern das kriminelle Handwerk zu legen. Wer einfache Vorkehrungen und Verhaltensregeln beherzigt, kann in vielen Fällen das Schlimmste verhindern. „Grundsätzlich sollten Fenster und Türen abgeschlossen werden, wenn der Wohnraum verlassen wird“, sagt Kaiser. Denn das Aufhebeln von Türen und Fenstern, das Eindringen durch gekippte Fenster oder das Einschlagen von Glasscheiben, gehörten zu den häufigsten Einbruchsmethoden. Einfach ins Schloss gezogene oder nicht verriegelte Türen und gekippte Fenster ließen sich hingegen leicht öffnen. „Bei längerer Abwesenheit sollte zudem nach Möglichkeit ein Nachbar die Post aus dem Briefkasten holen. Auch unbedachte Einladungen an Einbrecher, wie Urlaubsgrüße in sozialen Netzwerken, nehmen die Diebe dankbar an“, warnt Kaiser.

Kommt es zu einem Einbruchdiebstahl, sollte schnellstmöglich die Polizei und anschließend der Versicherer verständigt werden, rät der Versicherungsexperte. „Betroffene sollten nach Möglichkeit keine Spuren beseitigen, um die Arbeit der Polizei nicht zu erschweren. Außerdem empfiehlt es sich, die Schäden durch Fotos zu dokumentieren“.

Ist der Schaden eingetreten, kommt die Hausratversicherung für den materiellen Verlust auf. „Sie übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände und erstattet die Kosten für aufgebrochene Fenster, Türen und – wenn mitversichert – Vandalismus-Schäden nach einem Einbruch“, sagt Cosmos-Mann Kaiser.

Wertsachen wie etwa Bargeld, Sparbücher oder sonstige Wertpapiere würden bei den meisten Hausratversicherungen bis zu einem bestimmten Betrag erstattet. Um im Leistungsfall die Schadenhöhe besser nachweisen zu können, biete es sich an, so Kaiser, hochwertige Gegenstände durch Kaufbelege oder Fotos zu dokumentieren.

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Nach Einbruch

Nach Einbruch

Wer in Privaträumen Bargeldbeträge in erheblicher Höhe aufbewahrt, bekommt im Falle eines Einbruchs nicht unbedingt alles von seiner Hausratversicherung erstattet – so urteilten kürzlich die Richter des Oberlandesgerichts in Oldenburg.

Was ist geschehen?

Ein Restaurantbesitzer wird Opfer eines Einbruchs in seinen Privaträumen. Dabei lassen die Diebe auch Trinkgelder in erheblicher Höhe mitgehen, die der Mann in seinem Restaurant aufbewahrte. Er meldet den Fall seiner Hausratversicherung und bekommt als Antwort den Hinweis, dass sie ihm nur einen Betrag bis zu 1.100 Euro ersetzen will.

Warum? In den Vertragsbedingungen stehe, dass eine Erstattung von Bargeld, solange es nicht im Tresor aufbewahrt wird, nur bis zu diesem Höchstbetrag erfolge.

Der Restaurantbesitzer sagt, er habe davon nichts gewusst und hält die Klausel daher für unwirksam. Seine Versicherung habe ihn vorher nicht ausdrücklich darauf hingewiesen. Der Fall landet vor Gericht.

Das Urteil

Das Oberlandesgericht Oldenburg entscheidet, dass die Versicherung keine gesonderte Hinweispflicht trifft. Die Klausel sei weder überraschend noch benachteilige die Nutzung eines Tresors den Kläger in unangenehmer Weise.

Er habe mit einer solchen Begrenzung der Einstandspflicht des Versicherers rechnen müssen (Aktenzeichen: 5 U 162/16).

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Eine Hausratversicherung lässt sich mit Zusatz-Bausteinen ordentlich aufmöbeln. Ein wichtiger Schutz ist dabei der vor Elementarschäden. Trotz der steigenden Risiken durch Naturgefahren und die hohen Kosten, die dabei anfallen können, sichert sich aber nur jeder Fünfte ab. Und das, obwohl der Schutz im Vergleich zur Absicherung eines Fahrrads oder von Glasbruch vergleichsweise günstig ist.

Nur jeder fünfte Deutschen erweitert seine Hausratversicherung um einen Zusatzbaustein, der vor den finanziellen Folgen von Elementarschäden schützt. Dabei ist er laut eines Vergleichs des Online-Portals Check24 gar nicht so teuer.

Wessen Wohnung oder Haus sich in der niedrigsten Hochwasser-Gefährdungsklasse Zürs-Zone 1 befindet, bekommt den Schutz oft schon für 19 bis 28 Euro im Jahr. In Zürs-Zone 2 wird’s etwas teurer: Dort kostet die Elementarschadenversicherung 33 bis 52 Euro pro Jahr.

Dagegen sind Zusatzbausteine wie die Absicherung gegen Fahrraddiebstahl mit 2 Prozent der Versicherungssumme (ab durchschnittlich 37 Euro pro Jahr) oder gegen Glasbruch (im Schnitt 32 bis 45 Euro jährlich) teuer.

Eine Hausratversicherung mit Selbstbeteiligung abzuschließen, lohnt sich laut der Berechnungen von Check24 kaum. Im Beispiel mit 250 Euro Selbstbeteiligung beträgt die durchschnittliche Ersparnis zwischen 7 und 10 Euro pro Jahr. In den Beispielprofilen verringert sich der Jahresbeitrag für die Hausratversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 150 Euro im Schnitt um 2 bis 4 Euro.

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