Kranksein gehört zum Leben dazu

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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Straßenumfrage zur Absicherung schwerer Krankheiten

Straßenumfrage zur Absicherung schwerer Krankheiten

Jährlich erkranken fast so viele Deutsche neu an Krebs, Schlaganfall und Herzinfarkt wie es Einwohner in Köln gibt. Grund genug, sich abzusichern? Und welche Policen kommen hierfür überhaupt infrage? Das haben wir gemeinsam mit der Gothaer Lebensversicherung Passanten gefragt. Zu den Antworten geht es hier lang.

Was ist eine schwere Krankheit? Fragt man das die Bürger hierzulande, sind sich die meisten in einer Sache einig: „Etwas, das mich in meinem Leben einschränkt.“ Das meinte auch ein Passant im Rahmen unserer Pfefferminzia-Straßenumfrage zum Thema „Absicherung schwerer Krankheiten“. Angst haben die Deutschen dabei auch vor der Abhängigkeit, die eine solche Erkrankung mit sich bringt.

Diese kann man – zumindest finanziell – aber umgehen, indem man sich absichert. Fragt man Passanten nach Absicherungsmöglichkeiten, so nennen die Passanten unter anderem die Berufsunfähigkeitsversicherung sowie auch die Unfall– und Krankentagegeldversicherung. Einige Befragte sind der Meinung, ihre Krankenkasse würde alle Kosten übernehmen.

Wie hoch ist das Risiko, schwer zu erkranken – auch das fragten wir die Bundesbürger. „Bei mir kann ich das nicht einschätzen“, so eine Passantin. „Aber dass es jemandem aus meinem Bekanntenkreis passiert, halte ich für sehr wahrscheinlich.“

Tatsächlich gibt es jedes Jahr Neuerkrankungen an Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall in der Höhe der Einwohnerzahl einer Millionenstadt wie Köln. Wir wollten wissen, ob die Bundesbürger ihre Absicherung deshalb anpassen wollen.

„Ich würde eher mein Leben anpassen“, antwortete ein Passant. „Gesünder leben“, sagte eine weitere Befragte. „Aber Kranksein gehört zum Leben dazu.“ Eine andere Passantin hingegen gab zu, dass sie diese Zahl doch ins Grübeln über ihre Absicherung bringt.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

 

 

So sind Bewusstseinsstörungen in der Privathaftpflicht abgedeckt

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Herzinfarkt, Alkoholeinfluss & Co.

Herzinfarkt, Alkoholeinfluss & Co.

Wenn ein Fahrradfahrer einen Herzinfarkt erleidet und dadurch jemanden verletzt, kommt dann seine private Haftpflichtversicherung für diesen Schaden auf? Die Antwort hat Makler Hubert Gierhartz zusammengefasst.

Laut Paragraf 823 BGB besteht nur eine Schadensersatzpflicht, wenn ein Schaden vorsätzlich oder grobfahrlässig verursacht wird. Paragraf 827 BGB dagegen besagt: Wer im Zustand der Bewusstlosigkeit oder in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistestätigkeit einem anderen Schaden zufügt, ist für den Schaden nicht verantwortlich.

Hat jemand sich durch hochgeistige Getränke oder ähnliche Mittel in einen vorübergehenden Zustand dieser Art versetzt, so ist er für den Schaden, den er in diesem Zustand widerrechtlich verursacht, in gleicher Weise verantwortlich, wie wenn ihm Fahrlässigkeit zur Last fiele; die Verantwortlichkeit tritt nicht ein, wenn er ohne Verschulden in den Zustand geraten ist.

Schadenbeispiel: Ein Fahrradfahrer erleidet ein Herzinfarkt, und dadurch kommt es zu einem Verkehrsunfall mit einem Personen- und Sachschaden. Die private Haftpflichtversicherung wird eine Regulierung des Schadens ablehnen, weil dieser Schaden durch den Herzinfarkt (Bewusstseinsstörung) ausgelöst wurde.

Je nach Versicherer unterschiedliche Leistungen

Allerdings können die Versicherer im Rahmen der besonderen Bedingungen und Risikobeschreibung (BBR) Bewusstseinsstörungen im Versicherungsschutz einschließen. Hier gibt es im Rahmen der Vertragsfreiheit sehr unterschiedliche Bedingungen und Höchstleistungen.

Die Haftpflichtkasse Darmstadt leistet in Ihrer Produktlinie „Einfach besser“ bei Sach- und Vermögensschäden beispielsweise bis zu einer Summe von 100.000 Euro. Für Personenschäden gilt die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme bis maximal 10 Millionen Euro je Person. Das gleiche gilt für die Interrisk XXL bis maximal 15 Millionen Euro je Person. Auf diesen Versicherungsschutz sollte eigentlich keiner in seiner privaten Haftpflichtversicherung verzichten.

Deliktunfähigkeit sollte eingeschlossen sein

Eine nahestehende Person, etwa ein Enkelkind kann durch einen demenzkranken Opa einen dauerhaften Personenschaden erleiden. Besteht hier seitens der Versicherung vom Opa kein Versicherungsschutz, dann hat das Enkelkind (und die Eltern) das Nachsehen. Bei Einschluss der Deliktunfähigkeit mit einer entsprechend hohen Versicherungssumme im Versicherungsschutz sollte die Versicherungsprämie hier absolut keine Rolle spielen.

Über den Autoren

Hubert Gierhartz ist seit 1985 als Versicherungsmakler tätig. Er hat sich insbesondere auf die Beratung der Zielgruppe 60plus spezialisiert.

Vielen Dank an die Pfefferminzia