Warum eine Risikolebensversicherung für Familien ohne Trauschein sinnvoll ist

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Kein Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente

Kein Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente

Wenn es an die Familiengründung geht, sollte man sich richtig absichern. Bei jedem dritten Baby sind die Eltern mittlerweile nicht verheiratet. Das kann dann zum Problem werden, wenn einer der beiden Elternteile stirbt. Denn Ledige erhalten anders als Verheiratete keine gesetzliche Hinterbliebenenrente.

Der Anteil neugeborener Kinder von unverheirateten Eltern ist nach Zahlen des Statistischen Bundesamts in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Lag er im Jahr 1965 noch bei 5,8 Prozent, so kommen heute 35 Prozent der Neugeborenen ohne verheiratete Eltern auf die Welt.

Stirbt nun einer der beiden Elternteile, kann das für den anderen Partner finanzielle Folgen haben. Denn nur verheiratete Paare erhalten im Todesfall Geld von der gesetzlichen Rentenversicherung. Ein Jahr müssen sie dazu mindestens verheiratet sein, um Anspruch auf gesetzliche Witwen- und Witwerrente zu haben.

Das sei vielen Paaren aber nicht klar, erklärt die Universa Versicherung. Einzige Unterstützung gebe es für Kinder in Form der Waisenrente. Doch der durchschnittliche Zahlbetrag von rund 160 Euro je Halbwaise reiche für die Familie meist nicht aus.

Für unverheiratete Eltern ist es daher empfehlenswert, sich privat über eine Risikolebensversicherung abzusichern. Damit die Versicherungssumme nicht unter die Erbschaftssteuer fällt, kann man dabei auch noch einen Trick anwenden, nämlich die Verträge über Kreuz abzuschließen.

Ein Beispiel: Im ersten Vertrag ist der Vater Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter; die Mutter ist versicherte Person. Der zweite Vertrag wird umgekehrt abgeschlossen. Damit fällt bei einer Auszahlung im Todesfall keine Erbschaftssteuer an. Unverheirateten stünde sonst nur ein allgemeiner Freibetrag von 20.000 Euro zur Verfügung.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

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Der Kläger hat laut BGH ein gewichtiges Interesse an einer Hinterbliebenenversorgung seines Lebenspartners.

Der Kläger hat laut BGH ein gewichtiges Interesse an einer Hinterbliebenenversorgung seines Lebenspartners.

Können auch gleichgeschlechtliche Lebenspartner von der Hinterbliebenenversorgung aus einem Renten-versicherungsvertrag profitieren? Darüber hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil entschieden.

In dem Fall streiten der Kläger und sein Lebenspartner um die Verpflichtung eines Versicherungsvereins, bei Ableben des Versicherungsnehmers eine Hinterbliebenenrente an seinen Partner zu zahlen.

Geschäftsgrundlage gestört

In seinem Urteil vom 26. April 2017 (Az.: IV ZR 126/16) gibt der BGH dem Kläger grundsätzlich recht. In seiner Urteilsbegründung schreibt der Senat: “Sehen die Bedingungen einer 1991 geschlossenen Rentenversicherung die Versorgung von Hinterbliebenen in Form von Witwenrente vor, so kann eine Vertragsanpassung nach den Grundsätzen über den Wegfall der Geschäftsgrundlage in Betracht kommen, wenn der Versicherungsnehmer eine eingetragene Lebenspartnerschaft auf der Grundlage des Lebenspartnerschaftsgesetzes vom 16. Februar 2001 begründet hat.”

Der Kläger habe ein gewichtiges Interesse an einer seinen Verpflichtungen entsprechenden Hinterbliebenenversorgung seines Lebenspartners. Da der Rentenversicherungsvertrag ihm dies nicht ermögliche, führe diese Störung der Geschäftsgrundlage dazu, “dass der Vertrag unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen an die veränderten Verhältnisse anzupassen ist.”

Allerdings müssten in diesem Zusammenhang auch die Rechte und Interessen des Versicherungsvereins gewahrt bleiben. Da hierzu bislang keine Feststellungen getroffen wurden, verweist der BGH den Fall zur weiteren Erörterung zurück an das Berufungsgericht. (nl)

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