Marktwächterwarnung: Vorsicht vor Rückabwicklern von Lebensversicherungen

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me

Teure Dienstleister ohne Mehrwert für Verbraucher

Die Marktwächterexperten der Verbraucherzentrale Hamburg warnen erneut vor sogenannten Rückabwicklern von Lebens- und Rentenversicherungen. Ins Frühwarnnetzwerk der Verbraucherschützer werden stetig neue Fälle von betroffenen Verbraucherinnen und Verbrauchern gemeldet. Zudem drängen immer weitere Anbieter auf den lukrativen Markt.

Die Rückabwickler bieten Verbraucherinnen und Verbrauchern Hilfe beim Widerspruch ihrer Verträge an. Häufig beschränkt sich deren Leistung aber allein auf die Vermittlung an einen Anwalt. Eine Überprüfung der Sinnhaftigkeit eines Widerspruchs findet nicht statt. Im Erfolgsfall verlangen die Anbieter zudem eine hohe Vergütung. Bereits im Juni 2016 hatten die Verbraucherschützer vor diesen Dienstleistern gewarnt.

“Aus unserer Sicht schaden diese Dienstleister dem Verbraucher mehr, als dass sie ihm nützen”, kritisiert Sandra Klug, Leiterin des für Versicherungen zuständigen Marktwächter-Teams der Verbraucherzentrale Hamburg. “Denn häufig wird nicht einmal geprüft, ob der Widerspruch eines Vertrages für den Kunden finanziell überhaupt sinnvoll ist. Dies ist nämlich nicht per se der Fall.” Eine objektive Prüfung kann auch ein unabhängiger Versicherungsberater oder die Verbraucherzentrale übernehmen – zu überschaubaren Konditionen. Die Dienstleister verlangen hingegen für die Vermittlung von Anwälten im Erfolgsfall eine Vergütung, zuzüglich der regulär anfallenden Anwaltskosten.

Im Erfolgsfall bis zu 50 Prozent Provision für Dienstleister

In der Regel bieten die Rückabwickler den Versicherungskunden zunächst an zu überprüfen, ob ihrem Vertrag überhaupt widersprochen werden kann. Voraussetzung für einen Widerspruch ist, dass der Versicherungskunde vom Vermittler fehlerhaft oder nicht ausreichend über sein Widerspruchsrecht belehrt wurde. Auch wenn die dazugehörigen Versicherungsbedingungen oder Verbraucherinformation nicht ausgehändigt wurden, ist ein Widerspruch möglich. Nicht selten erfolgt das Angebot einer Widerspruchsprüfung auf Initiative der Dienstleister selbst. Anschließend vermitteln diese einen Anwalt, der zu normalen Gebührensätzen den Rechtsstreit mit der Versicherung führt. Im Erfolgsfall verlangen die Dienstleister einen Anteil von bis zu 50 Prozent der Rückzahlungen, welche die Verbraucher aufgrund eines erfolgreichen Widerspruchs aus den rückabgewickelten Verträgen erhalten.

Rechtlicher Hintergrund

Verbraucher, die zwischen 1995 und 2007 eine private Kapitallebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen haben, können dem Vertrag unter bestimmten Voraussetzungen noch immer widersprechen – und zwar selbst dann, wenn sie ihn zuvor bereits gekündigt hatten. Das hatte der Bundesgerichtshof 2014 entschieden (Az. IV ZR 76/11) und dieses Urteil 2015 noch präzisiert (Az. BGH IV ZR 384/14).

Beide Urteile des BGH sind für Verbraucher besonders dann interessant, wenn sie sich frühzeitig von ihrer Versicherungspolice getrennt haben und daher nur einen geringen Teil der eingezahlten Beiträge zurückerhalten haben. Ein nachträglicher Widerspruch kann ihnen in diesem Fall erhebliche Nachzahlungen bringen.

Über den Marktwächter: Der Marktwächter Finanzen ist ein Projekt, mit dem der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen den Finanzmarkt aus Perspektive der Verbraucher beobachten. Hierfür werden Beschwerden und Beratungen von Verbrauchern aus allen 16 deutschen Verbraucherzentralen über ein Frühwarnnetzwerk systematisch ausgewertet. Zudem werden empirische Untersuchungen durchgeführt. So können Schwachstellen und Fehlentwicklungen erkannt, Verbraucher frühzeitig gewarnt und Aufsichts- und Regulierungsbehörden bei ihrer Arbeit unterstützt werden. Insgesamt untersuchen fünf Schwerpunkt-Verbraucherzentralen den Finanzmarkt: Baden-Württemberg (Geldanlage und Altersvorsorge), Bremen (Immobilienfinanzierung), Hamburg (Versicherungen), Hessen (Grauer Kapitalmarkt) und Sachsen (Bankdienstleistungen und Konsumentenkredite). Der Marktwächter Finanzen wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert. www.marktwaechter.de/finanzen

Neuer Film erklärt die Arbeit des Marktwächters zum Schwerpunkt Immobilienfinanzierung

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Film über den Marktwächter Finanzen in Bremen


Film über den Marktwächter Finanzen in Bremen

  • Marktwächterfilm ab sofort online
  • Kurzes Video zur Arbeitsweise
  • Schwarze Schafe bei Immobilienfinanzierung
  • Was können die Verbraucherinnen und Verbraucher tun?

Die Expertinnen und Experten des Marktwächters Finanzen in Bremen beobachten und analysieren den Markt für Immobilienfinanzierung. Über das Frühwarnnetzwerk der Verbraucherzentralen erreichen die Marktwächter-Teams Beschwerden von Verbraucherinnen und Verbrauchern aus bundesweit 200 Beratungsstellen und dem Marktwächter-Onlineportal. Auf systematische und schwerwiegende Probleme reagieren die Marktwächter unmittelbar. Ein Film, der ab sofort online auf dem YouTube-Kanal abrufbar ist, erklärt die Arbeit der Marktwächter aus Bremen.

Marktwächter sammelt Erkenntnisse

Das Eigenheim. Für viele Menschen Sehnsuchtsort und sichere Geldanlage zugleich. Dass der Weg dorthin mit Stolpersteinen gepflastert sein kann und es unter den Anbietern für die Immobilienfinanzierung auch schwarze Schafe gibt, bemerken die Häuslebauer oft zu spät. „Das zeigen uns Beschwerden zu Konditionen, Vertragsbedingungen, unseriösen Vorgehensweisen und anderen Themen, die dem Marktwächter-Team laufend über das Frühwarnnetzwerk gemeldet werden“, sagt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen.

Das Marktwächter-Team in Bremen nutzt die von den Verbraucherinnen und Verbrauchern gemeldeten Fälle, um die Geschäftspraktiken von Anbietern sowie aktuelle Trends und Tendenzen auf dem Markt für Immobilienfinanzierungen zu untersuchen.

Beratung von den Experten vor Ort

Suchen Sie unsere Beratungsstelle auf, bevor Sie einen Immobiliendarlehensvertrag abschließen. Von unseren Experten erhalten Sie wichtige Hinweise und eine unabhängige Beratung. Wir sind auch für Sie da, wenn es Schwierigkeiten mit der Bausparkasse oder Ihrem Kreditvertrag für die Immobilie gibt.

Über den Marktwächter

Die Marktwächter sind das Frühwarnsystem der Verbraucherzentralen. Verbraucherprobleme mit Produkten aus undurchsichtigen Märkten wie dem Finanzmarkt, dem digitalen Markt und dem Energiemarkt sind häufig keine Einzelfälle. Für Verbraucher ist das selten offensichtlich. Nur mit einem systematischen Blick von außen können Entwicklungen am Markt als Gesamtbild besser deutlich gemacht werden. Mit den Marktwächtern beobachten und analysieren der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und alle 16 Verbraucherzentralen deshalb den Markt in Deutschland, um Missstände früh zu erkennen und auf Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen.

Über die Verbraucherzentrale Bremen

Die Verbraucherzentrale Bremen mit Sitz in Bremen ist ein überparteilicher und anbieterunabhängiger, gemeinnütziger Verein. Seit mehr als 50 Jahren informiert, berät und unterstützt sie Verbraucherinnen und Verbraucher in Fragen des privaten Konsums und vertritt Verbraucherinteressen bei Unternehmen, Politik und Verbänden. Die Verbraucherzentrale hat 16 Mitgliedsverbände und 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorstand ist Dr. Annabel Oelmann. Arbeitsschwerpunkte sind Verbraucherrecht, Telekommunikation und Medien, Versicherungen und Finanzdienstleistungen, Energie und Bauen, Lebensmittel und Ernährung sowie Gesundheit und Pflege.

Ratenkredite sind ein klassisches Türöffnerprodukt

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Bessern Sie jetzt die Haushaltskasse mit einem Kreditvergleich auf!


Bessern Sie jetzt die Haushaltskasse mit einem Kreditvergleich auf!

Ratenkredite spielen im Portfolio von Versicherungsmaklern oft nur eine Nebenrolle. Dabei bietet diese Produktsparte großes Potenzial für die Gewinnung neuer Kunden und für das Cross-Selling. Geschäftsführer Tobias Haff und Head of Sales Daniel Hering von Procheck24 erläutern die Möglichkeiten.

Das Interview wurde uns freundlicherweise von VSP zur Verfügung gestellt.

Ist die andauernde Niedrigzinsphase ein Vorteil für den Absatz von Ratenkrediten?

Tobias Haff: Klar ist, dass das Produkt in diesem Umfeld besser wahrgenommen wird. Die Banken prüfen die Kreditwürdigkeit jedes Kunden über die Schufa und andere Auskunfteien. Das bewegt sich alles in einem relativ stabilen Rahmen. Nur weil die Zinsen extrem günstig sind, nehmen die deutschen Kunden nicht automatisch mehr Kredite auf. Wenn sie Kredite aufnehmen, schauen sie allerdings aufgrund des Niedrigzinsumfeldes sehr viel genauer auf den Preis. Das merken auch die Banken. Es werden nicht mehr wie früher alle Kreditangebote vorbehaltslos akzeptiert.

Warum haben viele Vermittler das Potenzial von Ratenkrediten für ihr Geschäft noch nicht flächendeckend erkannt?

Haff: Das ist ein noch sehr junger Markt. Unabhängige Vermittler haben ihn erst seit kurzer Zeit so richtig auf dem Schirm. Dabei hat der Markt insgesamt in Deutschland ein Volumen von rund 180 Milliarden Euro, das insbesondere im stationären Vertrieb vermittelt wird. Der Großteil liegt fest in der Hand der Banken. Hier sehen wir großes Potenzial für unabhängige Vermittler.

Wie lassen sich Ratenkredite für das Cross-Selling optimal nutzen?

Daniel Hering: Ratenkredite sind ein klassisches Türöffnerprodukt. Da dieses Geschäft stornofrei ist, eignet es sich gut für Makler, sich breiter in Richtung Allfinanz aufzustellen. Makler sollten nicht immer nur den Versicherungsordner des Kunden durchforsten, sondern auch mal in den Bankordner schauen. Viele Kunden haben zu teure Kredite, hier stecken viele Beratungsansätze und entsprechende Aha-Effekte für die Kunden. Der Makler kann hier oftmals großes Einsparpotenzial durch eine Umschuldung bestehender Kredite generieren, das dann womöglich für andere Produkte, etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung, zur Verfügung steht.

Viele Konsumgüterhersteller bieten nahezu zinslose Ratenkredite an. Wer braucht dafür noch einen Vermittler?

Hering: Das kommt auf den Bereich an. Viele Autohändler bieten am Point of Sale eine Finanzierung automatisch mit an. Hier fehlt es aber oft an der Marktauswahl. Oftmals wird nicht die günstigste und schon gar nicht die servicestärkste Variante angeboten. Wir haben als spezialisierter Dienstleister ganz andere Möglichkeiten. Wir fokussieren uns aber nicht auf die Konsumgüterhersteller, sondern auf die Versicherungsmakler.

Haff: Im Bereich der Null-Prozent-Finanzierungen geht es in der Regel um vergleichsweise kleine Summen, etwa für Unterhaltungselektronik, die den Verkauf ankurbeln sollen. Da muss man sich stets fragen: Kann ich das betreffende Produkt bei einer kompletten Barzahlung nicht womöglich anderswo günstiger bekommen? Beim Handel von Gebrauchtwagen etwa ist von den besonders günstigen Konditionen, anders als bei Neuwagen, oft keine Rede mehr. Hier kann der Vermittler einfach günstige Alternativen stellen.

Wie denn?

Hering: Indem er über die Trugschlüsse vermeintlich günstiger Finanzierungen wie zum Beispiel „Auto fahren für 199 Euro im Monat“ aufklärt. In der Regel steht hinter solchen Angeboten eine Zielratenfinanzierung. Das bedeutet, es wird drei oder vier Jahre lang mit günstigen Konditionen wie 0,99 Prozent Zins gelockt. Es wird dabei fast gar nichts getilgt und der Schock kommt am Ende, wenn fast der gesamte Fahrzeugwert anschlussfinanziert werden muss. Hier setzen wir an und bieten Lösungen für Vermittler, mit denen ihre Kunden von Beginn an das Fahrzeug durchfinanzieren können und am Ende so viel Geld sparen.

Wie kann ein Vermittler gegenüber den Hausbanken seiner Kunden punkten?

Hering: Nach unserer Erfahrung wünscht die große Mehrheit eine Face-to-Face-Beratung. Alternativen zur Bankberatung sind gefragt, da die Banken derzeit eher mit eingeschränktem Produktangebot und der Erhebung von Gebühren negative Schlagzeilen machen. Hier kann sich ein Vermittler mit guten Konditionen und einem Vergleich der Produktpartner stark positionieren. Ratenkredite sind zudem ein typisches Nachfrageprodukt, für das es immer wieder Bedarf gibt.

Haff: Wir sind fokussiert auf das klassische Darlehen bis 50.000 Euro mit wenigen Jahren Laufzeit. In diesem Segment steigen Preissensibilität und -bewusstsein bei den Verbrauchern ständig. Wir können mehrere Prozentpunkte einsparen, weil unsere Bankpartner im Vergleich zu regionalen Filialbanken eine wesentlich schlankere Kostenstruktur aufweisen.

Was muss ein Vermittler für eine Kooperation mit Procheck24 mitbringen?

Hering: Wir möchten nur mit qualitativ hochwertigen Vermittlern zusammenarbeiten und prüfen diese daher vorab. Unsere Partner müssen über eine Zulassung nach § 34c der Gewerbeordnung verfügen. Zudem prüfen wir Bonität und Leumund und führen Gespräche, um uns über die Qualität der Beratung ein Bild zu machen. Langjährige Vertriebserfahrung mit Ratenkrediten haben wenige, es gibt aber viele Vermittler, die bereits mit Immobilienfinanzierung Erfahrungen gemacht haben. Wir schulen rund 2.000 Vermittler pro Jahr in verschiedenen Online-Seminarreihen. Derzeit arbeiten wir mit 6.000 Vermittlern direkt und zusätzlich mit rund 100 Großkooperationen inklusive der Maklerpools.

Die Vermittlung von Wohnimmobilienkrediten steht vor der Regulierung. Welche Rolle spielt das für Ihr Geschäft und ihre Vertriebspartner?

Haff: Laut aktuellem Kenntnisstand sind Ratenkredite anders als die klassische Baufinanzierung nicht von der Regulierung nach dem geplanten Paragraf 34i betroffen, es bleibt demnach bei der Zulassung über Paragraf 34c. Für die Vermittlung von Ratenkrediten ist somit weiterhin kein Sachkundenachweis, keine Registrierung und keine Vermögenschaden-Haftpflichtversicherung nötig. Umso mehr legen wir Wert auf eine nachhaltige Schulung der Vermittler.

Über welches Alleinstellungsmerkmal verfügt Procheck24?

Hering: Wir sind kein klassisches Vergleichsportal, sondern ein Full-Service-Dienstleister, der das gesamte Servicing inklusive der Beratung und Schulung der Vermittler anbietet. Wir verfügen über eine sehr moderne Technologie, die wir mit unserem Service verbinden. Und wir haben ein großes Team von qualifizierten Bankkaufleuten im Einsatz, die unseren Partnern zur Seite stehen.

Haff: Wir schlagen die Brücke vom Online-Vergleich zur Face-to-Face-Beratung. Bei uns stehen die Konditionen im Vordergrund und nicht die Provision. Aus diesem Grund ist unsere Kernzielgruppe auch nicht der klassische Kreditvermittler, sondern der Versicherungsvermittler mit Cross-Selling-Potenzial.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Wenn das Heim zu Geld wird – Ratgeber zum Immobilienverkauf neu erschienen

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Meine Immobilie verkaufen, verschenken oder vererben


Meine Immobilie verkaufen, verschenken oder vererben

Der Immobilienmarkt boomt. Eine konstant starke Nachfrage hat zu deutlich steigenden Preisen geführt. Doch auch beim Immobilienverkauf ist der optimale Erfolg eine Sache der richtigen Informationen, des passenden Timings und des eigenen Einsatzes. Der neue Ratgeber der Verbraucherzentrale “Meine Immobilie verkaufen, verschenken oder vererben” unterstützt Eigentümer dabei, den Marktwert ihrer Wohnung oder ihres Hauses zu ermitteln und in Ruhe den passenden Käufer zu finden – mit oder ohne Makler.

Wie kann man Interessenten begeistern? Welche Unterlagen wollen sie sehen, worauf haben sie Anspruch? Wie lässt sich der wichtige erste Eindruck gestalten? Was ist beim Notarvertrag zu beachten? Das Buch beantwortet diese und weitere Fragen und bietet jede Menge Tipps, Warnungen sowie Fallbeispiele. Der Ratgeber zeigt auch Alternativen auf, wie die Wohnung oder das Haus in der Familie bleiben kann, etwa durch eine Schenkung gegen Wohnrecht, Nießbrauch oder Rente. Mit den eigenen Kindern oder anderen nahestehenden Personen sind vielfältige Absprachen möglich. Soll das Eigentum erst im Todesfall übergehen, lässt sich das per Erbvertrag regeln, insbesondere, wenn der spätere Erbe schon vorab Leistungen erbringen soll. Sonst sorgt ein Testament für Klarheit.

Der Ratgeber “Meine Immobilie verkaufen, verschenken oder vererben” ist erhältlich für 14,90 Euro im Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg an der Kirchenallee 22 (Mo bis Fr, 10 – 18 Uhr). Das Buch kann auch online unter www.vzhh.de bestellt (zuzüglich Porto und Versand) oder für 11,99 Euro als E-Book im PDF-Format heruntergeladen werden.

Check24 ist bestes Vergleichsportal für Kfz-Versicherungen

Rentner, ihr Eigenheim und die Altersarmut

Kennen Sie schon ProExpert24?

Hier finden Sie ihren lokalen Versicherungs- und/oder Finanzexperten!

Experten-Netzwerk für Deutschland, Österreich und die Schweiz


Experten-Netzwerk für Deutschland, Österreich und die Schweiz

Wohn-Riester: Die wichtigsten Fakten

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Derzeit gibt es rund 1,7 Millionen Wohn-Riester-Verträge in Deutschland


Derzeit gibt es rund 1,7 Millionen Wohn-Riester-Verträge in Deutschland

Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen will, kann in Form der Wohn-Riester-Förderung Unterstützung vom Staat erhalten. Die LBS Bayern hat zentrale Informationen dazu zusammengefasst.

Vielen Bundesbürgern gelten eigene vier Wände als gute Altersvorsorge. Die Finanzierung eines Eigenheims ist im jetzigen Zinsumfeld günstig. Mit dem Wohn-Riester können Immobilienkäufer zudem staatliche Förderung in Anspruch nehmen.

Bei einem Immobilienkauf geht es um große Summen. Bringt die Wohn-Riester-Förderung da einen spürbaren Vorteil?

Die Wohn-Riester-Förderung kann bei einer Immobilienfinanzierung Vorteile von mehreren zehntausend Euro bringen. Jeder förderberechtigte Erwachsene erhält bislang 154 Euro Grundzulage im Jahr vom Staat. Ab 2018 steigt dieser Betrag auf 175 Euro.

Das gilt für diejenigen, die Eigenkapital für eine selbstgenutzte Immobilie ansparen, genauso wie für diejenigen, die ihr Darlehen abzahlen. Zusätzlich gibt es für jedes Kind 185 Euro und für ab 2008 Geborene sogar jeweils 300 Euro Kinderzulage oben drauf. In vielen Fällen kommen Steuervorteile dazu.

Das alles trägt dazu bei, dass der Immobilienkredit schneller abbezahlt werden kann. So spart man Zinsen und ist früher schuldenfrei. Die geförderten Spar- und Tilgungsbeiträge müssen allerdings ab dem Renteneintritt versteuert werden. Doch in der Regel liegt der Steuersatz im Ruhestand weit unter dem der Berufstätigkeit. Und dafür fällt die Belastung durch die Miete komplett weg.

Was muss man tun, um die Förderung zu bekommen?

Die Wohn-Riester-Förderung ist nicht an Einkommensgrenzen gebunden. Sie bekommt, wer vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Brutto-Vorjahreseinkommens in den Wohn-Riester-Vertrag einzahlt, maximal 2.100 Euro inklusive Zulagen. Teilweise reichen auch schon 60 Euro eigene Einzahlungen pro Jahr aus, um die Förderung zu erhalten.

Kann man Wohn-Riester auch nutzen, wenn man schon eine laufende Finanzierung hat?

Mittlerweile können auch Immobilienbesitzer profitieren, die schon vor 2008 ihr Haus oder ihre Wohnung erworben haben – also bevor es Wohn-Riester überhaupt gab. Bei einer Anschlussfinanzierung können sie ebenfalls die Förderung einbinden.

Warum steigt die Zahl der Wohn-Riester-Verträge an?

Derzeit gibt es rund 1,7 Millionen Wohn-Riester-Verträge in Deutschland. Allein im Jahr 2016 ist die Zahl der Verträge um rund 130.000 gestiegen. Ein Eigenheim ist aus Sicht vieler Menschen die bevorzugte Form der Altersvorsorge. Denn die eigenen vier Wände tragen dank der ersparten Miete erheblich zur Absicherung des Lebensstandards im Ruhestand bei.

Drei Viertel der Menschen in Deutschland sehen in einer eigenen Immobilie eine sichere Altersvorsorge. Das geht aus einer Studie hervor, die das Marktforschungsinstitut Kantar TNS unter anderem im Auftrag der Landesbausparkassen durchgeführt hat. Für fast zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) ist ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung sogar die beste Altersvorsorge. Der Studie zufolge hat etwa jeder Dritte Angst vor Altersarmut. Bei den Mietern sind es 42 Prozent, bei Immobilieneigentümern nur 28 Prozent.

Vielen Dank an Cash.Online

 

Das könnte Sie auch interessieren:

 

 

ZU ALT FÜR EINEN IMMOBILIENKREDIT?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Kreditvergleiche finden Sie bei ProFair24

Kreditvergleiche finden Sie bei ProFair24

Wohnimmobilienkreditrichtlinie: Umfrage von Deutscher Seniorenliga und Verbraucherzentrale Bremen zeigt Schwierigkeiten von älteren Menschen bei der Immobilienfinanzierung auf

Banken und Sparkassen berufen sich häufig auf die Vorgaben der Wohnimmobilienkreditrichtlinie, wenn sie Immobilienfinanzierungen älterer Verbraucherinnen und Verbraucher ablehnen. Das hat eine Umfrage ergeben, die die Deutsche Seniorenliga mit der Verbraucherzentrale Bremen durchgeführt hat.

71 der befragten Personen waren seit Inkrafttreten der Gesetzesänderung bei ihrer Bank wegen einer Immobilienfinanzierung. Das Ergebnis: Fast jeder Dritte (30 Prozent) hatte Schwierigkeiten, ein Angebot zu bekommen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Betroffenen gab an, dass die Kreditinstitute den Finanzierungsantrag mit Verweis auf die neuen gesetzlichen Regelungen abgelehnt hatten. Am häufigsten scheiterten die Verbraucherinnen und Verbraucher bei Genossenschaftsbanken (48 Prozent) und bei Sparkassen (33 Prozent). „Das Ergebnis zeigt uns, wie wichtig klare Leitlinien zur Umsetzung der neuen Vorschriften seitens des Gesetzgebers sind, gerade auch im Umgang mit älteren Darlehensnehmern“, sagt Dr. Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen.

Seit Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie im März 2016 berichteten Medien immer wieder darüber, dass insbesondere ältere Menschen, junge Familien und Selbstständige vermehrt Schwierigkeiten hätten, eine Immobilienfinanzierung zu bekommen. Tatsächlich gab es bislang jedoch keine konkreten Zahlen darüber. „Mit unserer Umfrage wollten wir dieser Frage nachgehen und ein Schlaglicht auf die Situation von Seniorinnen und Senioren werfen“, sagt Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga.

Alter als häufigster Ablehnungsgrund

Die Wohnimmobilienkreditrichtlinie soll verhindern, dass Banken und Sparkassen Immobiliendarlehen an Verbraucherinnen und Verbraucher vergeben, die die finanzielle Belastung langfristig nicht tragen können. Annabel Oelmann sieht das neue Gesetz grundsätzlich positiv. „Es darf aber nicht dazu führen, dass die Richtlinie dazu missbraucht wird, weniger lukrative Darlehensanfragen abzulehnen“, so Oelmann.

Neben dem Argument der Wohnimmobilienkreditrichtlinie lehnten die Kreditinstitute laut der Umfrage in 71 Prozent der Fälle die Finanzierungsanfragen auch mit Verweis auf das Alter ab. Weitere Ablehnungsgründe waren ein zu geringes Einkommen oder eine selbstständige Tätigkeit. 81 Prozent der Betroffenen sind älter als 60 Jahre und immerhin 71 Prozent gaben an, über ein monatliches Netto-Einkommen von mindestens 2.000 Euro zu verfügen. „Die Finanzierung einer eigenen Wohnung oder eines Umbaus nur mit dem Verweis auf das Alter zu verweigern, ist ein Fall von Altersdiskriminierung“, so Hackler.

Marktwächter Finanzen sammelt weitere Fälle betroffener Verbraucher

Dass die Deutsche Seniorenliga für ihre Umfrage mit der Verbraucherzentrale Bremen kooperiert hat, ist kein Zufall. Schließlich ist dort auch das Team des bundesweiten Projektes Marktwächter Finanzen angesiedelt, das für den Bereich Immobilienfinanzierung zuständig ist. „Unsere Aufgabe ist es, den Markt aus Verbrauchersicht zu beobachten und die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft auf Fehlentwicklungen hinzuweisen“, sagt Teamleiter Philipp Rehberg. „Wir gehen den Auswirkungen der Neuregelungen zur Kreditwürdigkeitsprüfung auf den Grund“, so Rehberg weiter.

Das Bremer Marktwächter-Team hat daher einen Aufruf zur Wohnimmobilienkreditrichtlinie gestartet. Über die Webseite der Marktwächter unter www.marktwaechter.de/finanzen können sich Verbraucherinnen und Verbraucher melden, die seit Umsetzung der Richtlinie Probleme haben, eine Immobilienfinanzierung zu bekommen.

Zur Online-Umfrage

Die Deutsche Seniorenliga befragte im März 2017 insgesamt 305 ihrer Mitglieder aus ganz Deutschland. 71 von ihnen hatten seit Inkrafttreten der Richtlinie im März 2016 in Gesprächen mit einer Bank oder Sparkasse um einen Kredit gebeten, um ein Eigenheim zu erwerben, weiter zu finanzieren, umzubauen oder zu renovieren. 21 Personen gaben an, dabei Schwierigkeiten gehabt zu haben.

Vielen Dank an die Verbraucherzentrale Bremen

Hier gehts zum Finanzierungsrechner