Sechs vermeidbare Fehler in der privaten Altersvorsorge

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Wie es richtig geht

Wie es richtig geht

In Zeiten von niedrigen Zinsen und dem sinkenden Rentenniveau wird die private Vorsorge immer wichtiger. Aber auch hier gibt es einige Fallen, in die viele hineintappen, obwohl es nicht Not tut. Welche das sind und wie sie sich umgehen lassen, erfahren Sie hier.

Es gibt so einige Fehler, die Sparer bei ihrer Altersvorsorge machen können. Umso besser wäre es aber, diese von vorne herein zu umgehen. Wie das bei sechs typischen Sparer-Fallen geht, hat der Rentenversicherer Mypension zusammengefasst.

Sparbuch statt Sparplan

Laut Schätzungen haben die Deutschen rund 4.000 Milliarden Euro auf Spar- oder Tagesgeldkonten zu Minizinsen angelegt – in letzter Zeit wohl auch immer häufiger zu Negativzinsen. Kommt Inflation dazu, bedeutet das nichts Gutes fürs Geld. Über 20 Jahre führt eine Inflation von 2 Prozent laut Mypension dazu, dass man für dasselbe Geld 33 Prozent weniger kaufen kann. Also: Lieber einen langfristigen Sparplan mit niedrigen Kosten und hoher Rendite zulegen als ein Geld schrumpfendes Sparbuch.

Zu spät anfangen, zu sparen

Wer früh anfängt, wird belohnt: Wenn ein 47-Jähriger 20 Jahre lang monatlich 100 Euro für sein Alter spart, kann er mit 67 Jahren eine monatliche Rente von 130 Euro erwarten. Wenn ein 27-Jähriger die gleichen 100 Euro über 40 Jahre anlegt, kommt er bei Renteneintritt auf 454 Euro – also fast das Dreifache.

Keine Kleinbeträge nutzen

Jeder kennt den Spruch: „Auch Kleinvieh macht Mist.“ Und auch bei der Vorsorge steckt da viel Wahrheit drin. Ein Beispiel: Wer im Monat auf vier Schachteln Zigaretten verzichtet und 20 Euro pro Monat spart, kann sich nach 30 Jahren auf ein schönes Zusatzgeld in Höhe von 58 Euro freuen. Das Gesamtguthaben liegt dann bei 19.585 Euro.

Angst vor Aktien

Aktienportfolios lohnen sich. Angst ist hier fehl am Platz. Wenn ein 37-jähriger 100 Euro in eine klassische Rentenversicherung anlegt, ergibt sich nach 30 Jahren eine monatliche Rente von 163 Euro. Wenn er den gleichen Betrag in ein Aktienportfolio investiert, ergibt sich voraussichtlich eine Monatsrente von 294 Euro.

Nicht auf die Kosten schauen

Die Gesamtkosten für eine Rentenversicherung können laut Mypension bei teuren Anbietern bei 2 Prozent oder mehr pro Jahr liegen. Langfristig ist das schlecht für die Rendite. Die Anlage von 100 Euro mit einer Brutto-Rendite von 6 Prozent und Kosten von 2 Prozent pro Jahr ergibt nach 30 Jahren eine Rente von 203 Euro. Bei ihren Altersvorsorgeprodukten sollten sich die Sparer die Kosten also genau anschauen.

Starre Verträge

Klar, regelmäßiges Sparen ist das A und O. Doch man sollte sich nicht auf einen festen Beitrag beschränken. Durch Hauskauf, Nachwuchs und Co. kann das Geld auch mal knapp werden – manchmal muss dann eine Beitragspause sein. Deshalb ist es besser, einen Vertrag zu wählen, bei dem Beitragsänderungen und Entnahmen immer möglich sind.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Verluste für deutsche Sparer könnten sich auf 33 Milliarden Euro belaufen

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Inflation steigt kräftig an

Inflation steigt kräftig an

Das Niedrigzinsniveau verleidet konservativen Sparern die Geldanlage. Schließlich werfen sichere Anlagen wie Tagesgeldkonten und Sparbücher derzeit kaum mehr Rendite ab. In Zeiten, in denen auch die Inflation sehr niedrig ist, bleibt die Kaufkraft des Geldes zumindest einigermaßen erhalten. Damit ist es jetzt aber anscheinend vorbei. Hier kommen die Details.

Aktuell liegt der Durchschnittszins für Tagesgelder bei 0,05 Prozent bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro. Solange die Inflation auch sehr niedrig ist, wie das in den vergangenen Monaten weitgehen der Fall war, hält sich der Schaden in Sachen Geldentwertung noch in Grenzen. Das Geld vermehrte sich zwar nicht, es verlor real aber auch nur wenig an Wert.

Im Januar liegt die Inflation nun bei 1,9 Prozent (Wert für das Jahr 2016: 0,5 Prozent). Und dann sieht die Sache schon wieder anders aus. Wie das Portal Verivox berichtet, machen Sparer bei einer Inflation von 0,5 Prozent rund 8,1 Milliarden Euro Verlust. Bliebe es bei den 1,9 Prozent übers Jahr gesehen, kletterten die Verluste schon auf 33 Milliarden Euro.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Das könnte Sie auch interessieren:

Die wahren Kosten einer Kapitalgarantie

Krankenkassen-Zusatzbeitrag könnte sich bis 2020 mehr als verdoppeln

Wie sich die Inflation auf die Sparrate auswirkt

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Rechenbeispiel

Rechenbeispiel

Die Inflation in Deutschland zieht wieder merklich an. Nach 1,9 Prozent im Januar lag die Teuerungsrate im Februar schon bei 2,2 Prozent. Jürgen E. Nentwig, Mitglied des unabhängigen Expertennetzwerkes Finanzkun.de, spricht sich in seinem Kommentar dafür aus, die Inflation unbedingt in den eigenen Sparplan fürs Alter mit einzurechnen. Sonst drohe später mal eine böse Überraschung.

In Johann Wolfgang von Goethes Faust fordert der Kaiser: „Es fehlt an Geld, nun gut, so schaff es denn!“ Das klingt zunächst einmal sehr einfach, doch spätestens in Zeiten von Minizinsen und Inflation ist es vorbei mit der wunderbaren Geldvermehrung.

Zum einen sehen sich Sparer mit niedrigen Zinsen besonders bei ihren klassischen Zinsanlagen wie Sparbüchern, Festgeldkonten oder Anleihen konfrontiert. Zum anderen geht die Inflationsrate in Deutschland stetig nach oben. Zusammengenommen bleibt dem Anleger, wenn auch noch Erträge, Gebühren und Steuern berücksichtigt werden, mittlerweile eine negative Rendite.

Geht die Rechnung auf?

Was bedeutet die Inflationsrate für die zukünftige Konsumfähigkeit? Ein heute 27-Jähriger möchte, wenn er mit 67 in Rente geht, monatlich über einen Betrag von 3.000 Euro verfügen und 25 Jahre Entnahmen vornehmen. Hier ist die gesetzliche Rentenversicherung nicht eingerechnet. Es wird von einem durchschnittlichen Ertrag von 6 Prozent pro Jahr ausgegangen.

In der Entnahmezeit sollen 4 Prozent pro Jahr Zinsertrag erfolgen. Ohne die Berücksichtigung einer Inflation müsste der 27-Jährige bei Rentenantritt in 40 Jahren ein Vermögen von 572.632 Euro angespart haben. Die notwendige monatliche Sparrate beträgt rund 300 Euro. Bei einer Inflation von 3 Prozent pro Jahr bis zum Rentenbeginn würde die benötigte Rente bei 9.786 Euro liegen, das entspricht einem Vermögen von 1.867.948 Euro und einer monatlichen Sparrate in Höhe von 979 Euro.

Wenn die 25 Jahre der Auszahlphase mitberechnet werden, liegt das notwendige Vermögen bereits bei 2.565.859 Euro und die monatliche Sparrate bei 1.345 Euro. Bei Nichtbeachtung der Inflation in der Ansparphase ergibt sich im Ruhestand etwa 66 Prozent weniger Geld für die zukünftige Konsumfähigkeit.

Inflation mitberechnen

Bei Beginn des Vermögensaufbaus für das Rentenalter sollte deshalb schon eine Inflation in den Sparplan aufgenommen werden. Nur dann ist die hochgerechnete zukünftige Konsumfähigkeit abgedeckt.

Mit Minizinsen ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Angestrebt werden muss eine Guthabenverzinsung von durchschnittlich 6 Prozent im Jahr. Dieses kann mit Investitionen in Aktienfonds erreicht werden. Ein weiterer Aspekt ist wichtig, um das ehrgeizige Ziel zu erreichen: Der Sparer muss durchhalten, nur dann hat er im Alter die Rente, über die er verfügen möchte.

Vielen Dank an die Pfefferminzia