Langfinger im Parkhaus-Wer zahlt für den Schaden?

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Autos im Parkhaus: Auch in einer vermeintlich sicheren Atmosphäre gibt es Diebstähle


Autos im Parkhaus: Auch in einer vermeintlich sicheren Atmosphäre gibt es Diebstähle

Wer sein Auto im Parkhaus abstellt, kann trotz Kameraüberwachung und Wachdienst Opfer eines Diebstahls werden. Aber wer haftet in so einem Fall für den Schaden? Hier gibt’s die Antwort.

Überwachungskameras hin oder her – auch im Parkhaus wird geklaut. Doch die Betreiber schließen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Haftung bei Diebstahl und Sachbeschädigung oft aus. Heißt: Im Ernstfall muss die eigene Versicherung ran – vorausgesetzt man hat eine.

Wird beispielsweise das ganze Fahrzeug entführt, springt die Kaskoversicherung ein. Auch fest montierte Gegenstände wie Navi und Co. sind so versichert.

Bei losen Gegenständen sieht‘s anders aus: Wer in der Hausratversicherung den Zusatzbaustein „Außenversicherung“ hat, kann nur in verschließbaren Garagen mit Schadenersatz rechnen.

Öffentliche Parkhäuser sind jedoch ein Sonderfall: Wer hier lose Wertgegenstände im Auto lässt, handelt laut Versicherungsbedingungen in der Regel grob fahrlässig. Der Schutz ist also hinfällig. Unter Abzug einer Mitschuld gibt es von der Versicherung aber oft einen Schadensersatz mit Abschlägen.

Haben Autofahrer für Laptop oder andere Technikgegenstände eine Elektronikversicherung abgeschlossen, kann diese ebenfalls für den Schaden aufkommen.

Maroder Zustand des Parkhauses ist Sache des Betreibers

Der Parkhaus-Betreiber muss einzig und allein dann zahlen, wenn er seine Verkehrssicherungspflicht verletzt. Fällt also beispielsweise etwas von der Decke und richtet an Autos Schaden an, muss auch der Verantwortliche dafür aufkommen.

Das beweist auch ein Fall vom Amtsgericht Hannover (Aktenzeichen 565 C 11773/15). Hier hatte herabfallender Putz ein Fahrzeug beschädigt.

 

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Kfz-Policen: Worauf Verbraucher beim Wechsel achten sollten

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Viele Verbraucher machen beim Wechsel der Kfz-Versicherung den Fehler, nur auf den günstigsten Beitrag zu achten, nicht jedoch auf die besten Versicherungsbedingungen. Davor warnt der Bund der Versicherten (BdV). “Der Fehler rächt sich spätestens im Falle eines Schadens”, so BdV-Pressesprecherin Bianca Boss.

Daher sollten Verbraucher laut BdV darauf achten, dass im Kleingedruckten unter anderem folgende Punkte enthalten sind: Die Deckungssumme bei der Kfz-Haftpflichtversicherung sollte für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mindestens 100 Millionen Euro betragen; bei der Kaskoversicherung sollte der Versicherer auf sein quotales Kürzungsrecht bei grob fahrlässiger Herbeiführung des Versicherungsfalls verzichten; auch sollten über die Wildschadenklausel Schäden durch Kollisionen mit Tieren aller Art versichert sein; Schäden durch Marderbisse an Schläuchen und Verkabelung und deren Folgeschäden sollten ebenfalls abgesichert sein.

“Grundsätzlich halten wir die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung von 150 Euro in der Teilkasko- sowie 300 Euro oder 500 Euro in der Vollkaskoversicherung für sinnvoll”, sagt Boss. Denn nach einem Schadenfall könne der Vertrag außerordentlich durch den Versicherer, aber auch durch den Versicherungsnehmer gekündigt werden. Werde eine Kaskoversicherung von Seiten des Versicherers gekündigt, erschwere dies einen Anschlussvertrag bei einer anderen Versicherungsgesellschaft.

Kündigung am besten per Fax

Der BdV weist zudem darauf hin, dass die Kündigung einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres beim Versicherer eingegangen sein muss. Sind Kalenderjahr und Versicherungsjahr identisch, müsse das Kündigungsschreiben also spätestens am 30. November beim Versicherer vorliegen. “Daher ist der Versand der Kündigung per Fax am sinnvollsten. Mit dem ausgedrucktem Sendebericht der ersten Seite kann dann die fristgerechte Kündigung nachgewiesen werden”, so Boss. (kb)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Autoversicherung – Diebe lieben Sportwagen und SUVs

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Im vergangenen Jahr hatten es die Langfinger besonders auf Porsche und SUVs abgesehen.


Im vergangenen Jahr hatten es die Langfinger besonders auf Porsche und SUVs abgesehen.

Deutschlands Autodiebe haben es im vergangenen Jahr besonders auf die Karossen der Marke Porsche abgesehen. Wie aus der aktuellen Autodiebstahlstatistik des Versicherungsverbandes GDV hervorgeht, geraten vermehrt Sportwagen und SUVs ins Visier der Gauner. Hier geht es zur tabellarischen Übersicht mit allen Marken auf einen Blick.

2016 stieg die Autodiebstahlrate von 1,2 auf 2,0 pro 1.000 kaskoversicherter Fahrzeuge. Dabei ist zu erkennen, dass vor allem Fahrzeuge der Marke Porsche bei Kriminellen immer beliebter werden, wie die aktuelle Diebstahlstatistik des Branchenverbands GDV zeigt – allein bei Porsche-Diebstählen summierten sich die Schäden für die Versicherer im vergangenen Jahr auf 24 Millionen Euro.

Unabhängig vom Hersteller klauen Diebe vor allem hochpreisige Geländewagen: Unter den am häufigsten gestohlenen Fahrzeugen finden sich gleich mehrere SUVs wie Toyota Land Cruiser, Range Rover, Audi Q7, BMW X6 und X5. Auch das am häufigsten gestohlene Porsche-Modell war mit dem Cayenne 4.2 TDI ein SUV.

Insgesamt stahlen die Autodiebe im vergangenen Jahr 18.227 kaskoversicherte Pkw – also ähnlich viele wie im Jahr 2015 (18.659).

Da die durchschnittliche Entschädigung für jeden Diebstahl dem GDV zufolge mit 16.416 Euro eine neue Rekordhöhe erreichte, stieg der wirtschaftliche Schaden um drei Prozent auf knapp 300 Millionen Euro an.

Berlin bleibt Diebstahlhochburg

Beim Blick auf die Regionen zeigt sich, dass es von Land zu Land unterschiedliche Entwicklungen gibt.

Mehr Autos gestohlen wurden in Berlin (plus 8 Prozent), Bayern (plus 8 Prozent), Baden-Württemberg (plus 7 Prozent), Saarland (plus 7 Prozent) und Rheinland-Pfalz (plus 5 Prozent).

Weniger Diebstähle gab es in Niedersachsen (minus 19 Prozent), Sachsen-Anhalt (minus 17 Prozent), Thüringen (minus 14 Prozent) und Sachsen (minus 11 Prozent).

Der GDV weist zudem darauf hin, dass es in Großstädten häufiger zu Diebstählen kommt als auf dem Land. In Berlin wurden 2016 beispielsweise fast 3.500 Pkw geklaut – das ist ein neuer Rekord.

Ebenfalls vergleichsweise hohe Diebstahlraten ergaben sich für Hamburg (1,8), Leipzig (1,4), Dresden (1,2) und Hannover (1,2).

In Bayern gab es indes trotz des Anstiegs vergleichsweise wenige Autodiebstähle. Dort galt eine Diebstahlrate von 0,1 Autos pro 1.000 kaskoversicherten Fahrzeugen. Das ergibt eine Gesamtzahl von 900 Wagen.

Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt lag bei 0,5.

Wem das Auto gestohlen wird, bekommt von seiner Teil- oder Vollkaskoversicherung den Schaden ersetzt, sofern der Halter eine entsprechende Police abgeschlossen hat.

>>> Hier geht es zu allen Zahlen und Grafiken (Automarken, Modelle, Großstädte-Überblick, Fahrzeugarten)

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

 

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KFZ-Anspruch auf Kaskoleistung trotz Entfernens vom Unfallort

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Sanktionsklausel unwirksam


Sanktionsklausel unwirksam

Die Unfallflucht gilt als schweres Verkehrsdelikt. Doch nicht immer kostet das stillschweigende Entfernen vom Unfallort auch den Kaskoschutz. Das zeigt ein Urteil des Landgerichts Berlin, das die „Sanktionsklausel“ eines Versicherers für unwirksam erklärte.

Was ist geschehen?

Ein Autofahrer verursacht mit seinem Porsche Panamera einen Unfall mit einer Leitplanke und verlässt den Unfallort ohne die Polizei zu benachrichtigen. Stattdessen steuert er den nächsten Rastplatz an, der etwa 5 Kilometer entfernt liegt. Dort begutachtet er die Schäden an seinem Fahrzeug. Am nächsten Tag meldet er den Schaden seiner Versicherung. Im Folgemonat meldet er diesen auch bei der Polizei. Abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligung in Höhe von 500 Euro ergibt sich ein Schaden am Auto in Höhe von 17.256,50 Euro.

Die Versicherung weigert sich allerdings, dem Versicherungsnehmer Leistungen aus dessen Vollkaskoversicherungsvertrag zu erbringen. Begründung: Indem sich der Autofahrer vom Unfallort stillschweigend entfernt hat, habe er seine Aufklärungsobliegenheit verletzt.

„Sie dürfen den Unfallort nicht verlassen, ohne die gesetzlich erforderlichen Feststellungen zu ermöglichen und die dabei gesetzlich erforderliche Wartezeit zu beachten (Unfallflucht)“, heißt es etwa in der Klausel „E. 1.1.3 Aufklärungspflicht“. Daraufhin kommt für den Versicherer Klausel „E. 2. 1 Leistungsfreiheit bzw. Leistungskürzung“ zum Tragen:

„Verletzen Sie vorsätzlich eine Ihrer in E.1.1 bis E.1.6 geregelten Pflichten, haben Sie keinen Versicherungsschutz.“

Der Versicherungsnehmer will das nicht hinnehmen und verklagt den Versicherer beim Landgericht Berlin.

Das Urteil

Indem sich der Versicherungsnehmer vom Unfallort entfernt hat, hat er nicht gegen die Aufklärungsobliegenheit seiner Kfz-Kaskoversicherung verstoßen, stellen die Richter am LG Berlin klar. Sie begründen dies damit, dass die besagte Sanktionsklausel E.2 in den Versicherungsbedingungen unwirksam ist (Az. 42 O 199/16).

Demnach steht die Klausel E.2 AKB im Widerspruch zu Paragraf 28 Absatz 4 VVG. Daraus geht hervor, dass der Versicherer seinem Kunden eine Leistung bei Verletzung von Aufklärungs- oder Auskunftsobliegenheiten nur dann verweigern kann, wenn er den Versicherungsnehmer durch eine gesonderte Mitteilung in Textform auf diese Rechtsfolge hingewiesen hat.

Ist dies nicht erfüllt, ist die Sanktionsregelung unwirksam, so dass der Schaden sowie die Anwaltskosten im vorliegenden Fall von der Versicherung übernommen werden müssen.

„Die Urteilsbegründung zeigt, dass die Versicherungsnehmer nicht stets darlegungs- und beweispflichtig sind“, sagt Rechtsanwältin Aylin Pratsch von L & P Luber Pratsch Rechtsanwälte. „Haben diese nämlich dargelegt, dass ein Unfall passiert und dadurch ein Schaden entstanden ist, müssen die Kaskoversicherer in der Folge darlegen und auch beweisen, dass sie nicht eintrittspflichtig sind, weil der Versicherungsnehmer eine Obliegenheit verletzt hat“, so Pratsch.

Dies werde aber den Versicherern oftmals nicht gelingen, meint die Anwältin – entweder weil dem Unternehmen die Beweisführung nicht gelingt oder – wie in diesem Fall – die Sanktionsklausel unwirksam ist.

Das Verfahren bestätigt nach Ansicht von Rechtsanwältin Pratsch die „insgesamt versichertenfreundliche Ausgangslage“.

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Unfall mit Papas Auto – Kaskoversicherung muss zahlen

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Urteil-KFZ-Versicherung

Urteil-KFZ-Versicherung

Ein führerscheinloser Jugendlicher baut mit dem Auto seines Vaters einen Unfall – eigentlich sollte sein Freund fahren. Das Oberlandesgericht Oldenburg nimmt sich der Sache an und entscheidet, dass die Versicherung trotzdem zahlen muss. Mehr zu dem kuriosen Fall gibt es hier.

Was ist geschehen?

Ein Vater erlaubt dem Freund seines Sohnes, mit seinem Auto zu fahren. Die Bedingung: Der Sohn darf nicht hinters Steuer, da er noch keinen Führerschein hat.

Die beiden Jugendlichen halten sich aber nicht daran, und es passiert ein Unfall. Daraufhin weigert sich die Versicherung, für den Kaskoschaden aufzukommen – der Vater hätte wissen müssen, dass sein Sohn so handeln könnte, heißt es zur Begründung. Der Fall landet vor Gericht.

Das Urteil

Die Richter des Oberlandesgerichts Oldenburg stellten sich auf die Seite des Vaters (Aktenzeichen: 5 U 174/16). Der Vater habe expliziert gesagt, dass nur der Freund des Sohnes fahren durfte. Fahrlässiges Verhalten sei hier also nicht nachweisbar.

Der Sohn ist zwar in der Vergangenheit bereits wegen eines frisierten Mofas im Straßenverkehr aufgefallen, das sei aber nicht ausschlaggebend für diesen Fall. Zwischen einem Mofa und dem Führen eines Autos bestehe ein großer Unterschied, urteilen die Richter. Die Versicherung muss daher den Schaden in Höhe von 9.000 Euro regulieren.

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