Einsparpotenzial von 3,6 Milliarden Euro aufgrund der Zusatzbeiträge

Den Wechsel der Krankenkasse leicht gemacht - so geht's!
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Der Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung ist von durchschnittlich einem Prozent im vergangenen Jahr auf 0,9 Prozent in diesem Jahr gefallen. 3,6 Milliarden Euro könnten alle Versicherten einsparen, rechnet das Online-Portal Check24 vor, wenn sie zur mit 0,39 Prozent Zusatzbeitrag günstigsten bundesweit tätigen Krankenkasse wechseln würden.

Bis zu 381 Euro im Jahr können gesetzlich Krankenversicherte mit einem Jahreseinkommen von 54.450 Euro (Beitragsbemessungsgrenze 2019) bei einem Wechsel  der Krankenkasse sparen. Bis zu 210 Euro sind es für Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 30.000 Euro. Darauf macht das Online-Vergleichsportal Check24 aufmerksam.

Würden alle gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland zur derzeit günstigsten Krankenkasse mit einem Zusatzbeitrag von 0,39 Prozent wechseln, könnten sie demnach 3,6 Milliarden Euro sparen.

Aber: „Bei der Auswahl einer neuen Krankenkasse sind neben dem Zusatzbeitrag vor allem die kassenindividuellen Leistungen entscheidend“, sagt Ansgar Lamersdorf, Geschäftsführer gesetzliche Krankenversicherung bei Check24.Ein Vergleich mit einem Schwerpunkt auf Leistungen, wie die Übernahme der Kosten für eine professionelle Zahnreinigung oder auch für die Ostheopathie sei daher unverzichtbar.

Je nach Bundesland können Versicherte aus mindestens 42 öffentlich zugänglichen Krankenkassen wählen. Insbesondere in Sachsen-Anhalt sei der Wettbewerb spürbar: Dort verlangt die günstigste Kasse 0,3 Prozent Zusatzbeitrag und die teuerste 1,7 Prozent.

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Laut Check24: Wechsel der Krankenkasse spart bis zu 900 Euro im Jahr

Krankenkasse wechseln: So klappt der GKV-Wechsel
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Wer einmal einen gesetzlichen Krankenversicherer gefunden hat, denkt nicht unbedingt über einen Wechsel des Anbieters nach. Wie das Vergleichsportal Check24 nun aber herausgefunden hat, lassen sich durch so einen Schritt bis zu 900 Euro jährlich sparen.

Gesetzlich Krankenversicherte mit einem Jahreseinkommen von 53.100 Euro (Beitragsbemessungsgrenze 2018) sparen laut Vergleichsportal Check24 bis zu 903 Euro im Jahr, wenn sie von der teuersten in die günstigste Krankenkasse wechseln. Bei einem durchschnittlichen Einkommen von 30.000 Euro beträgt die Ersparnis bis zu 510 Euro jährlich. Das Sparpotenzial ergibt sich dabei aus den unterschiedlichen Zusatzbeiträgen.

Nun sind die Kosten aber nicht alles. Fragt man Verbraucher nach den für sie wichtigsten Leistungen, gibt das Gros die Übernahme der Kosten einer professionellen Zahnreinigung als wichtig an (66 Prozent).

65 der 82 von Check24 betrachteten öffentlich zugänglichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der professionellen Zahnreinigung ganz oder teilweise – im Höchstfall bis zu 250 Euro im Jahr. Manche Versicherer bieten auch ein Jahresbudget an Zusatzleistungen, das unter anderem für die Zahnreinigung verwendet werden kann. Oder sie übernehmen die Kosten, wenn die Behandlung bei bestimmten Zahnärzten erfolgt.

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Vorsicht beim Wechsel von privater in gesetzliche Krankenversicherung

Apotheken sind bei der Preisgestaltung von importieren Arzneimitteln, die noch nicht in Deutschland zugelassen sind, nicht an das Preisrecht der Arzneimittelpreisverordnung gebunden.
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Bei einem Wechsel von der privaten Krankenversicherung in die Familienversicherung der gesetzlichen, sollten Verbraucher ihre Pflegeversicherung nicht kündigen. Das empfiehlt die Verbraucherzentrale Hamburg. Denn sie können aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erst nach zweijähriger Wartezeit Leistungen erwarten.

Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts warnt die Verbraucherzentrale Hamburg davor, bei einem Wechsel von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche, die Pflegeversicherung vorzeitig zu kündigen (Aktenzeichen B 3 P 5/16 R). Damit würden sie eventuell eine zweijährige Lücke riskieren. Denn Pflegegeld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung werde erst gezahlt, wenn eine Vorversicherungszeit von zwei Jahren bestanden hat.

Der Rat der Verbraucherschützer lautet daher, die Pflegeversicherung weiterhin zu zahlen. Der Beitrag belaufe sich in den meisten Fällen auf weit weniger als 2.700 Euro. „Andernfalls kann es teuer werden. Wenn ausgerechnet in der zweijährigen Übergangszeit Pflege notwendig wird, müssen die Betroffenen dafür selbst aufkommen. Beim höchsten Pflegegrad 5 wäre das für die Dauer von zwei Jahren immerhin eine Summe von 50.000 Euro“, erklärt Christoph Kranich von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Pflegeversicherung in der PKV wird nicht so ohne Weiteres in der GKV angerechnet

Im entschiedenen Fall war ein in der privaten Krankenversicherung versicherter Mann in die gesetzliche Familienversicherung seiner Frau gewechselt. Er nahm an, dass die Vorversicherung in der privaten Krankenversicherung auch auf die gesetzliche Pflegeversicherung angerechnet würde. Dem ist jedoch nicht so. Das Bundessozialgericht machte deutlich, dass nur bei einer eigenen Versicherungspflicht des Klägers die vorherige Versicherung angerechnet würde. Jedoch gelte das nicht in dem vorliegenden Fall, da er in die Familienversicherung seiner Frau gewechselt sei.

„Fallstricke wie diesen gibt es zuhauf im Krankenversicherungssystem“, so Kranich. „Es verstößt gegen jedes Gebot von Transparenz und Fairness, die Absicherung gegen Krankheit und Pflegebedarf so kompliziert auszugestalten, dass selbst Krankenkassen, Rechtsanwälte und Patientenberater diese Feinheiten nur schwerlich oder manchmal auch gar nicht kennen und verstehen.“

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