Schlagwort Krankenversicherung

PKV: Die Service-Champions

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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Servicevalue zeichnete insgesamt acht PKV-Anbieter für ihren Kundenservice aus


Servicevalue zeichnete insgesamt acht PKV-Anbieter für ihren Kundenservice aus

Welche privaten Krankenversicherer bieten ihren Kunden den besten Kundenservice? Das Kölner Beratungsunternehmen Servicevalue hat Kunden der Versicherungsgesellschaften hierzu befragt. Vier Anbieter sicherten sich dabei einen der begehrten “Gold-Ränge”.

Im Rahmen der branchenübergreifenden “Service Champions”-Studie zur erlebten Qualität des Kundenservice verschiedenster Unternehmen wurde denjenigen Firmen die einen der ersten 200 Plätze erreichen konnten der “Gold-Rang” zugesprochen.

Innerhalb der Branche “Private Krankenversicherer” erreichten diese Auszeichnung die Allianz (Rang 73), Debeka (Rang 96), HUK-Coburg (Rang 124) und Barmenia (Rang 185).

Vier Versicherer erhalten Silber oder Bronze

Der “Silber-Rang” wurde von Servicevalue denjenigen Unternehmen zugesprochen, die die Plätze 201 bis 400 erreichten. Von den untersuchten PKV-Anbietern platzierte sich einzig die Gothaer mit Rang 267 in diesem Bereich.

Weitere drei private Krankenversicherer erreichten den “Bronze-Rang”, den Gesellschaften zwischen den Plätzen 401 und 600 ergattern konnten, namentlich die ARAG (Rang 501), Nürnberger (Rang 516) und HanseMerkur (Rang 566).

Die Bewertung fand Servicevalue zufolge anhand des sogenannten “Service Experience Score” (SES) statt. In dessen Ermittlung seien sowohl Urteile und Erlebnisse aktueller als auch ehemaliger Kunden, die innerhalb der letzten 36 Monate Kontakt mit dem jeweiligen Versicherer hatten, eingeflossen.

Im Rahmen der branchenübergreifenden Online-Befragung seien insgesamt über 1,5 Million Kundenurteile zu 2.895 Unternehmen und 325 Branchen ausgewertet worden. (bm)

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Experten-Hotline unterschlägt internes Tarifwechselrecht bei PKV

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Zweifelhafter Rat für Privatversicherte


Zweifelhafter Rat für Privatversicherte

Einmal PKV, immer PKV? Diese Frage ist in vielen Fällen zu bejahen, denn wer aus der privaten Krankenversicherung (PKV) heraus will, muss hohe Hürden überwinden – und oft ist es dafür zu spät. Diese Erfahrung machte auch eine Expertenrunde, die sich am Lesertelefon einer Tageszeitung den Fragen von Privatversicherten stellte. Doch schon deren erste Empfehlung dürfte bei PKV-Maklern auf Widerspruch stoßen.

Die Feinheiten des deutschen Gesundheitssystems zu verstehen, ist für viele Krankenversicherte – sei es gesetzlich oder privat versichert – eine Aufgabe, an der sie (verständlicherweise) kapitulieren müssen.

Insofern traf die Augsburger Allgemeine offenbar einen Nerv bei ihren Lesern als sie diese dazu animierte, über eine Experten-Hotline ihre teils sehr persönlichen Fragen rund ums Thema Krankenversicherung zu stellen.

„Sehr viele Anrufe von Privatversicherten drehten sich immer wieder um die gleiche Frage“, berichtet die Zeitung – nämlich darum, ob und wann es noch möglich ist von der PKV in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zu wechseln. Doch schon die erste Frage, die der Bericht aufgreift, mündet in eine Antwort, die beispielsweise bei versierten Versicherungsmaklern kräftiges Stirnrunzeln auslösen dürfte.

Die Frage lautete so:

„Seit 30 Jahren bin ich privat krankenversichert. Jetzt bin ich Rentnerin und habe Probleme, die Beiträge zu bezahlen. Meine Selbstbeteiligung ist bereits sehr hoch. Kann ich in die gesetzliche Kasse wechseln?“

Die Antwort der Experten ist eindeutig: „Nein, das geht leider nicht mehr.“

Wer über 55 Jahre alt sei, habe nur noch die Chance, auf dem Wege der Familienversicherung in die Gesetzliche zurückzukehren, erklären die Experten. Bedingung sei dabei jedoch, dass keine monatlichen Einkünfte über 425 Euro vorliegen. Hierzu zählten auch Zinsen oder Mieteinnahmen.

So weit so gut. Um der Anruferin eine Alternative zu bieten, verweisen die Experten schließlich auf den Basis-/Standardtarif. Die Frau solle sich ein entsprechendes Angebot ihres Versicherers geben lassen, so der telefonische Rat. „Sie wären dann zwar bei einem privaten Anbieter versichert, bekämen aber die Leistungen der gesetzlichen Kasse“, heißt es. Positiv sei zudem, dass der Versicherer bei einem Wechsel in den Standardtarif die Alterungsrückstellungen der Frau berücksichtigen müsse. „Darauf sollten Sie achten“, fügen die Experten noch hinzu. Offenbar fällt dem Gremium aber nicht ein, auf die Möglichkeit eines anbieterinternen Wechsels in einen günstigeren Tarif mit vergleichbarem Leistungsniveau (das zugleich oberhalb des Basis-/Standardtarifs liegt) hinzuweisen.

Dabei räumt das Versicherungsvertragsgesetz seit 2009 jedem Versicherten dieses Recht ein. Auch hier gilt, dass dem Versicherungsnehmer alle bis dahin erworbenen Rechte – und vor allem seine Alterungsrückstellungen – erhalten bleiben müssen.

„Bei einem Wechsel innerhalb Ihrer Versicherungsgesellschaft werden Ihre Alterungsrückstellungen auf den neuen Tarif übertragen“, stellt beispielsweise die als Versicherungsmakler registrierte Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten auf ihrer Webseite klar. Für gesunde Versicherungsnehmer sei sogar der Wechsel in einen günstigeren Tarif mit höherem Leistungsumfang als bisher möglich, heißt es dort. Versicherte mit Vorerkrankungen müssten sich hingegen bei einem internen Tarifwechsel darauf einstellen, dass sie dabei „möglicherweise auf die Mehrleistungen im neuen Tarif verzichten, um der Erhebung eines Risikozuschlags zu entgehen“.

Wer dem Kreis der Experten angehörte, geht aus dem Beitrag im Übrigen nicht hervor.

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Hier findest Du deinen Versicherungsexperten

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Für welche Krankenversicherte es nun teurer wird

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In Deutschland ist jeder krankenversichert – 2018 wird es für GKV-Versicherte aber wieder teurer


In Deutschland ist jeder krankenversichert – 2018 wird es für GKV-Versicherte aber wieder teurer

Die Bundesregierung hat die neuen Beitragsbemessungsgrenzen in der Kranken- und Pflegeversicherung für 2018 festgelegt. Daraus ergibt sich: Einige Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) müssen im kommenden Jahr höhere Beiträge zahlen. Aber auch für die PKV haben die neuen Werte Folgen.

Die Bundesregierung hat die Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflegeversicherung für das kommende Jahr erneut angehoben: Von aktuell 52.200 Euro geht es hoch auf 53.100 Euro.

Für wen wird’s teurer?

Für Versicherte der GKV mit einem Einkommen oberhalb der bisher geltenden Grenze erhöhen sich drei Beiträge: der allgemeine Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung, der kassenindividuelle Zusatzbeitrag und der Beitrag zur Pflegepflichtversicherung.

Wie sich der Höchstbeitrag in der GKV nun ändert, hat Versicherungsmakler und Krankenversicherungsexperte Sven Hennig in einem Blogbeitrag berechnet. Bisher lag dieser Beitrag bei rund 757 Euro für die Kranken- und Pflegeversicherung plus Zusatzbeitrag der Krankenkasse.

Ab 2018 fielen für die Krankenversicherung nun etwa 646 Euro und für die Pflegepflichtversicherung rund 124 Euro an, schreibt Hennig. „Gesamt sind in der Krankenversicherung dann 767 Euro pro Monat von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu entrichten, plus Zusatzbeitrag, den die Kasse prozentual (vom eigenen Einkommen) erhebt.“

Änderungen auch für PKV-Anwärter

Auch für einige Privatversicherte haben die neuen Beitragsbemessungsgrenzen Folgen. Der maximal zu zahlende Beitrag der Basis- und Standardtarife richtet sich ebenfalls nach dem GKV-Höchstbeitrag, berichtet der Verband der Privaten Krankenversicherung.

2018 wird es außerdem schwieriger, in die private Krankenversicherung zu kommen. Denn auch die Versicherungspflichtgrenze wurde angehoben: von 57.600 Euro auf 59.400 Euro. Wer weniger verdient, ist in der GKV pflichtversichert.

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Niemand muss in der PKV sein, wenn er das nicht will

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Wer von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechselt, tut das immer freiwillig.


Wer von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechselt, tut das immer freiwillig.

Unter den Bundesbürgern gibt es einige Irrtümer in Sachen Krankenversicherung. So begegnet Versicherungsmakler Sven Hennig zum Beispiel immer wieder der Glaube, dass man in bestimmten Situationen gezwungen sei, in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Etwa, wenn man sich selbstständig mache. Das stimmt so nicht, erklärt Hennig in seinem Blog – und geht dabei auch darauf ein, wer wirklich nicht in die PKV gehört.

Hier geht es zum Artikel.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Nur jeder zweite Deutsche hat Versicherungsschutz im Ausland

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Neben dem persönlichen Sicherheitsbedürfnis ist die Angst vor hohen Kosten das Hauptmotiv für den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung

Neben dem persönlichen Sicherheitsbedürfnis ist die Angst vor hohen Kosten das Hauptmotiv für den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung

Jeder vierte Deutsche musste während einer Auslandsreise schon einmal einen Arzt aufzusuchen. Doch nur die knappe Mehrheit (52 Prozent) verfügt über eine Auslandsreise-Krankenversicherung. Das hat eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Gothaer ergeben.

Dabei macht sich laut der Studie die Mehrheit der Befragten bei den Urlaubsvorbereitungen zumindest “ein wenig Sorgen” um Erkrankungen und Unfälle im Ausland (57 Prozent). Darüber hinaus geben 70 Prozent an, dass ihnen Sicherheit in Bezug auf Krankheiten und Unfälle im Urlaub sehr wichtig ist.

Neben dem persönlichen Sicherheitsbedürfnis (68 Prozent) ist die Angst vor hohen Kosten (50 Prozent), beispielsweise verursacht durch einen Krankenrücktransport, das Hauptmotiv für den Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung. Negative Erfahrungen, die die Befragten selbst oder Freunde und Verwandte ohne Versicherungsschutz gemacht haben, spielen mit fünf und sechs Prozent eine geringere Rolle.

Nur zwei Prozent brauchten Rücktransport

Allerdings mussten nur fünf Prozent der Befragten schon einmal während einer Auslandsreise stationär im Krankenhaus aufgenommen werden und lediglich zwei Prozent waren auf einen Krankenrücktransport angewiesen. Für die Studie wurden 2.030 Personen ab 18 Jahren befragt. (kb)

Vielen Dank an Cash.Online

 

 

Gleiche Rentenbeiträge für alle – auch für Eltern

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Eltern dürfen laut Urteil nicht weniger in die gesetzliche Rentenkasse zahlen als Kinderlose.

Eltern dürfen laut Urteil nicht weniger in die gesetzliche Rentenkasse zahlen als Kinderlose.

Eltern stehen keine geringeren gesetzlichen Rentenbeiträge zu. Das entschied nun das Bundessozialgericht. Geklagt hatten zwei Elternpaare. Sie hatten gefordert, nur die Hälfte von dem zahlen zu müssen, was kinderlose Paare zahlen.

Was ist geschehen?

Zwei Elternpaare aus Freiburg sehen es nicht ein, die gleichen Beiträge in die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung sowie Pflegeversicherung zu zahlen wie Menschen, die keine finanzielle Belastung durch Kinder haben.

Sie fordern, dass die Kosten für Eltern halbiert oder zumindest reduziert werden. Dabei berufen sie sich auf ein Urteil aus dem Jahr 2001. Durch das waren die Beiträge in der Pflegeversicherung für Kinderlose gestiegen.

Das Urteil

Die Richter des Bundessozialgerichts entscheiden, dass die bisherigen Beiträge für Eltern in der gesetzlichen Rentenversicherung rechtens sind und nicht gegen das Grundgesetz verstoßen (Aktenzeichen B 12 KR 13/15 R und B 12 KR 14/15 R).

Der Grund: Laut Urteil werden Eltern anderweitig entlastet; beispielsweise durch kostenfreie Schulen und die Anrechnung von Kindererziehungszeiten. Zur Pflege- und Krankenversicherung entschied das Gericht allerdings nicht.

Die Kläger geben sich damit aber nicht zufrieden – sie wollen nun vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

 

Worum sich Azubis und Berufsstarter jetzt kümmern müssen

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AUSBILDUNGSBEGINN: 1. AUGUST

AUSBILDUNGSBEGINN: 1. AUGUST

Die wichtigsten Versicherungen: Haftpflicht, Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung

Die wichtigsten Konten: Girokonto, Tagesgeld und Vermögenswirksame Leistungen

Vergleichen lohnt sich zum Beispiel bei ProFair24

Mit dem Beginn der Ausbildung verfügen Auszubildende erstmals über ein eigenes Einkommen und sind somit nicht mehr grundsätzlich über ihre Eltern versichert. Gerade zu Ausbildungsbeginn treten zahlreiche Versicherer und Banken an Auszubildende heran und locken mit vermeintlich günstigen Angeboten. Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen rät, „Lassen Sie sich verunsichern! Nicht jede Versicherung, Konto oder Altersvorsorge lohnt sich zum Berufsstart.“

WICHTIGE VERSICHERUNGEN

“Zunächst gilt es, Risiken zu versichern, bei deren Eintritt die wirtschaftliche Existenz bedroht ist. Neben dem Krankversicherungsschutz sollten sich Schulabgänger daher insbesondere über eine Privathaftpflicht- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung informieren.”

Krankenversicherung

Auszubildende sind versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Studenten können bis zum 25. Lebensjahr über die Eltern familienversichert in der gesetzlichen Krankenkasse versichert werden. Sind die Eltern privat versichert, ist eine Familienversicherung nicht möglich. Studenten brauchen dann einen eigenen Vertrag.

Für Auslandsaufenthalte wird eine Auslandsreisekrankenversicherung benötigt. Auch bei Reisen in Länder, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht, wird ein notwendiger Rücktransport von der Krankenkasse nicht bezahlt. Dadurch können hohe Kosten entstehen.

Privathaftpflichtversicherung

Dieser Schutz ist unverzichtbar. Jeder haftet für Schäden, die er einem anderen zufügt, mit allem was er hat und zukünftig erwirtschaftet. Wenn die Eltern eine Haftpflichtpolice haben, gelten Familienangehörige bei den meisten Tarifen als mitversicherte Personen. Dazu zählen beispielsweise unverheiratete Kinder während der Schulzeit und der sich unmittelbar anschließenden Berufsausbildung. Ist die Ausbildung abgeschlossen, wird ein eigener Vertrag notwendig.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die eigene Arbeitskraft ist die Grundlage zur Sicherung des Lebensunterhalts. Daher ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung dringend zu empfehlen.

Schüler, Studenten und Berufseinsteiger stehen bei Verlust ihrer Arbeitskraft vor besonderen Problemen. Sie haben in der Regel die Einstiegsvoraussetzungen für den Bezug einer gesetzlichen Erwerbsminderungsrente nicht erfüllt. Dafür müssen in den letzten fünf Jahren 36 Monate Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt worden sein.

Doch selbst wenn später ein Anspruch besteht, reichen die Leistungen oft bei weitem nicht aus. Je früher ein Vertrag abgeschlossen wird, desto geringer sind die Beiträge. Außerdem spielen Vorerkrankungen eine große Rolle, ob ein Antragsteller überhaupt einen Vertrag bekommt und zu welchen Bedingungen.

WICHTIGE KONTEN

“Berufsanfänger brauchen neben einem Girokonto in der Regel auch ein Extrakonto für die Vermögenswirksamen Leistungen und ein Tagesgeldkonto zum ansparen des Notgroschens“, empfiehlt Oelmann.

Das Girokonto

Mit der Aufnahme einer Berufsausbildung, unabhängig davon, ob das 18. Lebensjahr schon vollendet ist oder nicht, wird ein Girokonto bei einer Bank oder Sparkasse benötigt. Minderjährige brauchen zur Eröffnung allerdings noch die Mitwirkung ihrer Erziehungsberechtigten. Oft besitzt der Schulabgänger bereits ein “Taschengeldkonto”, meist bei der Hausbank der Eltern, das weiter genutzt werden kann. Die Bedingungen sollten jedoch geprüft werden.

„Das Girokonto für Auszubildende sollte grundsätzlich kostenfrei sein“, so Oelmann. Doch aufgepasst! „Gebührenfrei“ heißt nicht automatisch, dass keinerlei Kosten entstehen dürfen. Bei Ausbildungskonten sind oft bestimmte Bedingungen einzuhalten und für die Bargeldversorgung im In- oder Ausland oder eine Kreditkarte können unterschiedliche Entgelte anfallen.

Die Kontonutzer müssen regelmäßig Ausbildungsnachweise oder Immatrikulationsbescheinigungen einreichen. Einige Banken haben Altersbegrenzungen. Hier enden die Vergünstigungen beispielsweise mit dem 26. Lebensjahr, auch wenn die Ausbildung noch nicht beendet ist.

Das Konto für Vermögenswirksame Leistungen

Eine gute Basis, um Geld anzusparen, sind Vermögenswirksame Leistungen. Unternehmen zahlen in der Regel zwischen 6 und 40 € zusätzlich zum Gehalt. Auszubildende sollten sich unbedingt danach erkundigen und können das „geschenkte Geld“ vom Arbeitgeber auf ein spezielles Vertragskonto einzahlen lassen. Als Produktklasse kommen Fonds-, Bauspar- oder Banksparvertrag in Frage. Je nach Vertragsart und Einkommen können für diese Verträge zusätzlich staatliche Förderungen wie Wohnungsbauprämie oder Arbeitnehmersparzulage beantragt werden.

Diese Informationen sind im Rahmen des Projektes „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz entstanden.

Das Tagesgeldkonto

Sinnvoll kann es auch schon sein, einen Teil seiner Vergütung zur Seite zu legen. Hierfür bietet sich ein Tagesgeldkonto an, auf dem eine Reserve für Notfälle oder für den nächsten Urlaub gespart werden kann. Im Bedarfsfall kann der Kontoinhaber jederzeit von dort etwas abheben, sei es für ein neues Smartphone oder für einen Urlaub.

Die Verbraucherzentrale Bremen bietet Auszubildenden im Rahmen der Versicherungs-,  Geldanlage– und Altersvorsorgeberatung umfangreiche Informationen zu sinnvollen Finanzprodukten an.

Wer gut und günstig InS BERUFSLEBEN STARTEN möchte, Muss Angebote vergleichen.

Die Verbraucherzentrale Bremen bietet hierzu persönliche Beratung in Bremen und Bremerhaven an. Telefonische Terminvereinbarungen sind montags bis donnerstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr unter (0421) 160 77-7 oder per E-Mail: info@vz-hb.de möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/versicherung-fuer-azubis

http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/ausbildung-startet

Drei Policen am Anfang: Versicherungen für junge Leute

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Welche Versicherungen brauchen junge Leute?

Welche Versicherungen brauchen junge Leute?

Schule ist aus. Schulabgänger planen und probieren ihre ersten Schritte in ein selbstständiges Leben: Rund um Reisen, soziales Jahr, Job, Ausbildung oder Studium steht auch die Absicherung von Alltagsrisiken mit auf der To-do-Liste. Versicherungsgesellschaften locken die künftige, aber noch unerfahrene Kundschaft mit scheinbar maßgeschneiderten Paketen. „Doch viele Versicherungen sind oft zu teuer, bieten unsinnigen Schutz und decken wirklich riskante Lücken nicht ausreichend ab“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. „Am Anfang sind es Haftpflicht-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung die Berufs- und Ausbildungsstarter als Basis-Trio wirklich brauchen, um Leib und Teilhabe am Leben sinnvoll abzusichern“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW.

Bei einem überlegten Abschluss helfen folgende Tipps:

  • Krankenversicherung: Dieser Gesundheitsschutz ist verpflichtend für jeden! Während Berufsanfänger meist automatisch in einer gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind, genießen viele Studienanfänger noch bis zum Alter von 25 Jahren den Schutz der beitragsfreien Familienversicherung. Wer beim Studentenjob jedoch mehr als 450 Euro im Monat verdient, muss selbst in die Krankenversicherung einzahlen. Für den Job in den Semesterferien gelten aber Ausnahmen, da darf auch mal mehr verdient werden. Angehende Erstsemester, die über ihre Eltern privat krankenversichert sind, stehen vor der Qual der Wahl, ob sie während des Studiums weiter umfassend privat versichert bleiben wollen oder nicht. Globetrotter, die den Ausbildungsstart noch hinauszögern, oder Studenten, die ein paar Semester im Ausland studieren, sollten zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Denn die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur für erforderliche Behandlungen in europäischen und einigen fernen Ländern. Die private Zusatzversicherung hingegen übernimmt die Kosten weltweit – also etwa in den USA, Asien und Australien – und dann auch für den Rücktransport.

 

  • Berufsunfähigkeitsversicherung: Die frühzeitige Absicherung des Verlustes der eigenen Arbeitskraft über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist für Azubis und Studenten gleichermaßen wichtig. Denn Betroffene, die aufgrund eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung keinen Beruf mehr ausüben können, bekommen nur eine gesetzliche Rente, wenn hierfür mindestens fünf Jahre lang Beiträge entrichtet wurden. Wer noch nichts oder nur kurze Zeit in die Rentenkasse eingezahlt hat, erhält keine Rente bei einer Erkrankung oder einem privaten Unfall. Die private BU-Rente kann hingegen den eigenen Lebensunterhalt zu einem erheblichen Teil sichern. Hierzu darf der BU-Schutz jedoch nicht zu knapp bemessen sein. Ihn mit einer teuren Kapitallebensversicherung zu koppeln, ist finanziell auch nicht sinnvoll. Achtung: Junge Versicherungsnehmer sollten beim Vertragsabschluss auf eine Nachversicherungsgarantie achten, um später ohne erneute Gesundheitsprüfung die Versicherungsleistung ihrem Bedarf entsprechend erhöhen zu können.

 

  • Private Haftpflichtversicherung: Diese Police ist ein absolutes Muss! Sie deckt Schäden ab, die man bei anderen verursacht – zum Beispiel wenn die Gesundheit eines anderen durch die eigene Unachtsamkeit dauerhaft stark beeinträchtigt wird. Bis sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben, sind Azubis und Studenten in der Regel bei ihren Eltern mitversichert und müssen keine eigenen Beiträge für die private Haftpflichtpolice zahlen. Das gilt übrigens auch für die Zeit des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). Den Haftpflichtschutz über den Vertrag der Eltern sollte sich der flügge werdende Nachwuchs jedoch von der zuständigen Versicherungsgesellschaft bestätigen lassen.

 

  • Hausratversicherung meist erst später ein Muss: Hausratversicherungen decken Einbruchdiebstahl, Brand, Blitzschlag oder Schäden durch Leitungswasser und Sturm ab. Die Höhe der Police orientiert sich am Wert des eigenen Mobiliars und Hausrats. Für die erste eigene Bude ist diese Versicherung meist noch nicht so wichtig. Auswärts wohnende Studenten können jedoch prüfen, ob sie über die Hausratversicherung der Eltern versichert sind, wenn sie bei ihnen noch gemeldet sind. Im Schadensfall werden dann aber oft nur bis zu zehn Prozent der Versicherungssumme beziehungsweise maximal 10.000 Euro gezahlt.

Kostenloses Info-Material oder eine kostenpflichtige Versicherungsberatung erhalten junge Ratsuchende in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW. Kontaktadressen, Kosten und Termin unter www.vz-nrw.de/beratung-vor-ort. Telefonisch gibt’s diesen Service auch donnerstags von 10 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 0900-1-89 79 67 für 1,86 Euro pro Minute. Mobilfunkpreise variieren.

 

Was taugt eine Krankenhauszusatzversicherung?

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Chefarztbehandlung in der GKV

Chefarztbehandlung in der GKV

Wer gesetzlich versichert ist, aber nicht auf gewisse Vorzüge einer privaten Krankenversicherung verzichten will, kann auch eine Krankenhauszusatzversicherung abschließen – Chefarztbehandlung und Einzelzimmer inklusive. Aber lohnt das?

Überfüllte Krankenhäuser, überforderte Ärzte – ein Albtraum für viele. Jeder möchte im Fall der Fälle die bestmögliche Versorgung. Privatpatienten genießen hier Vorzüge: freie Wahl des Krankenhauses ohne Aufpreis, Chefarztbehandlung, Einzelzimmer und besseres Essen – und das ist noch nicht alles.

Viele Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wünschen sich ähnlich gute Voraussetzungen für ihren Krankenhausaufenthalt.

Die gute Nachricht: Das geht – mit einer Krankenhauszusatzversicherung. Damit können auch GKV-Patienten Vorzüge der Privatversicherten genießen. Rund 6 Millionen Bundesbürger haben eine solche Police bereits. Trotzdem gibt es einiges zu beachten.

Die Standards, mit denen Anbieter werben, sind unter anderem die Chefarztbehandlung und die Unterbringung im Einzel- oder Zweibettzimmer. Das sollte aber nicht als einziges ausschlaggebend sein.

Was ist also noch wichtig?

Wer eine Krankenzusatzpolice abschließen will, muss sich auch fragen: Werden ambulante Operationen übernommen?

Es gilt: Man sollte auf Policen verzichten, die eine Begrenzung des Gebührensatzes für die Abrechnung vorsehen.

Und: Wer auch sein Kind mitversichern möchte, muss auf Altersbeschränkungen achten.

Manchmal steht im Kleingedruckten auch, dass es eine Wartezeit von drei Monaten gibt, bis die erste Leitung übernommen wird. Billigtarife sehen außerdem oft vor, dass es nur nach einem Unfall Leistungen gibt. Auch hier sollte man aufpassen und genau prüfen.

Je früher desto besser

„Wer eine Krankenhauszusatzversicherung abschließen will, sollte sich um einen Vertrag bemühen, solange die Gesundheit stabil ist“, sagte Ulricke Steckkönig von der Stiftung Warentest gegenüber dem Weser Kurier.

Wer Vorerkrankungen hat, muss bei Tarifen mit Gesundheitsprüfung auch mehr bezahlen. Es kommt aber auch aufs Alter an: Ein 43-jähriger Versicherter zahlt für eine Krankenhauszusatzversicherung zwischen 37 und rund 70 Euro monatlich. 60-Jährige müssen mit rund 80 Euro im Monat rechnen.

Ein weiterer Faktor ist der, ob man stabile Beiträge im Alter wünscht oder steigende Beiträge in Kauf nimmt:

Tarife, die nach Art der Lebensversicherung kalkuliert sind, steigen mit dem Alter nicht an, weil Altersrückstellungen gebildet werden, berichtet der Weser Kurier.

Es kann trotzdem teurer werden, wenn die eingenommenen Beiträge über einen längeren Zeitraum niedriger ausfallen als die Ausgaben.

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Wie versichere ich mich richtig? Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bremen.

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Verbraucherzentrale Bremen

 

Versicherungen gibt es viele. Doch welche Policen sind unverzichtbar, sinnvoll oder überflüssig?

  • Krankenversicherung und private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben.
  • Je nach persönlicher Lebenssituation können auch weitere Policen sinnvoll sein.
  • Reisegepäckversicherung und Handyversicherung sind überflüssig.

Wir Deutschen sind vorsichtige Menschen. Um uns zu schützen, schließen wir Versicherungen ab. Und das nicht zu knapp. Rund 2.000 Euro gibt der Verbraucher im Durchschnitt jährlich für Versicherungsbeiträge aus. „Dabei sind viele Policen unnütz“, warnt Barbara Kratz, Beraterin der Verbraucherzentrale Bremen. Einige Versicherungen sind dagegen unbedingt notwendig.

Um herauszufinden, was wirklich nötig ist, sollten Verbraucher sich klarmachen, welche Risiken im Einzelfall bestehen und ob diese auch ohne Versicherung, etwa durch eigene Rücklagen abgedeckt werden können. Auf den Rat von Versicherungsvertretern und -vertreterinnen sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher dabei nur bedingt verlassen. Schließlich erhalten diese für jeden Vertragsabschluss Provisionen. „Die Grundregel lautet: Risiken, die einen finanziellen Totalschaden verursachen können, sollten immer durch eine Versicherung gedeckt sein. Schutz vor diesen ‚existenziellen Risiken‘ bieten die Krankenversicherung und die private Haftpflichtversicherung“, betont Kratz.

Unverzichtbare Versicherungen

Die Krankenversicherung ist unverzichtbar. Seit dem Jahr 2009 gibt es eine gesetzliche Versicherungspflicht für alle Bürger, die in Deutschland wohnen. Trotzdem sind bis heute noch immer Einwohner nicht krankenversichert.

Außerdem ist die private Haftpflichtversicherung sehr wichtig. Haftungsschäden, die an anderen Personen oder Eigentum verursacht werden, können hohe Schadenssummen hervorbringen und zum finanziellen Ruin führen. „Trotzdem haben bei weitem nicht alle Verbraucherinnen und Verbraucher eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Das ist bedauerlich, denn die Beiträge sind vergleichsweise günstig“, sagt Kratz. Schon für 50 Euro im Jahr kann eine Versicherung abgeschlossen werden.

Sinnvolle Policen in unterschiedlichen Lebenssituationen

Je nach persönlicher Lebenssituation können weitere Versicherungen notwendig sein. Für Eigentümer einer Immobilie ist eine Wohngebäudeversicherung notwendig. Berufstätige sollten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, und für Familien können Risikolebensversicherungen wichtig sein. Auch für Kinder, Berufsanfänger oder Senioren gibt es Versicherungen, die gut und nützlich sind. „Immer, wenn sich Lebenssituationen ändern, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Versicherungen überprüfen“, empfiehlt Kratz.

Überflüssige Versicherungen kündigen!

Einige Policen, die der Versicherungsmarkt anbietet, sind unsinnig und für alle verzichtbar. Handyversicherungen sind oft teuer und schließen viele Schäden aus. Insassenunfallversicherungen leisten für Schäden, die regelmäßig auch durch andere Versicherungen abgedeckt sind. Sterbegeldversicherungen sind teuer; Verbraucherinnen und Verbraucher sollten das Geld für Bestattungskosten besser selbst sparen.

Wer gut und günstig versichert sein will, muss seine Versicherungen regelmäßig überprüfen.

Die Verbraucherzentrale Bremen bietet hierzu persönliche Beratung in Bremerhaven und Bremen an. Telefonische Terminvereinbarungen sind montags bis donnerstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr unter (0421) 160 77-7 oder per E-Mail: info[at)vz-hb.de möglich.