Verbraucher können wegen fehlender Angebote abbezahlte Immobilien nicht beleihen

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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Umkehrhypothek? Fehlanzeige!


Umkehrhypothek? Fehlanzeige!

Viele ältere Haus- oder Wohnungsbesitzer möchten eine abbezahlte Immobilie zu Geld machen, ohne diese verkaufen oder ausziehen zu müssen. Doch für die Finanzierungsform der sogenannten Umkehrhypothek gibt es in Deutschland keine richtigen Angebote mehr. “Die Kreditinstitute lassen ihre Kunden im Regen stehen. Dabei ist der Bedarf durchaus vorhanden”, meint Alexander Krolzik von der Verbraucherzentrale Hamburg. Regelmäßig wenden sich Verbraucher auf der Suche nach einer Umkehrhypothek an die Hamburger Verbraucherschützer.

“Obwohl Umkehrhypotheken ausdrücklich von den strengeren Vorgaben der seit 2016 geltenden Wohnimmobilienkreditrichtlinie ausgenommen wurden, tut sich nichts auf dem Markt”, berichtet Krolzik. “Nur mit sehr viel Glück finden Interessenten bei kleinen regionalen Banken oder Nischenanbietern, was sie suchen. Dennoch sieht die Politik keinen Handlungsbedarf und meint, das Problem hätte sich erledigt.”

Bei einer Umkehrhypothek bekommen Eigentümer einer Immobilie einen Kredit. Das Darlehen, für das sie weder Zinsen noch Tilgung zahlen müssen, wird als Einmalbetrag oder in Monatsraten ausgezahlt und im Gegenzug eine Grundschuld auf Haus oder Wohnung eingetragen. Erst am Ende der Laufzeit werden die Zinsen aufaddiert und mit der Kreditsumme zurückgezahlt, beispielsweise über den Verkauf der Immobilie oder weitere Darlehen ohne Tilgung bis zur Beleihungsgrenze. In vielen Fällen werden Umkehrhypotheken erst mit dem Tod des Eigentümers abgelöst.

“Für Menschen, denen im Rentenalter wenig Geld zur Verfügung steht, weil alle Ersparnisse ein Leben lang in eine Immobilie flossen, wäre die Umkehrhypothek genau die richtige Finanzierungsform. Damit könnten Immobilieneigentümer von ihrem gebildeten Vermögen profitieren. Aber ohne Anbieter kein Angebot!”, bedauert Krolzik. Er rät Betroffenen über Alternativen wie Leib-, Immobilien- oder Zustifterrenten nachzudenken, gibt jedoch zu bedenken, dass Verbraucher auch bei diesen Produkten Abstriche machen müssten. Die Verbraucherzentrale unterstützt Immobilieneigentümer dabei, die Vor- und Nachteile verschiedener Rentenfinanzierungen gegeneinander abzuwägen und mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen abzugleichen.

Tipp und Veranstaltungshinweis

Im Rahmen des Aktionstages “Das Älterwerden meistern” am Freitag, dem 26. Januar 2018, finden zwischen 14 und 18 Uhr kostenlose Kurzberatungen zum Thema “Immobilie im Alter!?” in der Verbraucherzentrale Hamburg (Kirchenallee 22, 20099 Hamburg) statt. Die unabhängigen Finanzexperten informieren an diesem Tag auch darüber, wie sich mit der Immobilie die Rente aufbessern lässt. Weitere Infos: www.vzhh.de.

Aktuelle Marktübersicht zu ethisch-ökologischen Sparanlagen

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Verbraucherzentrale Bremen e.V.

Verbraucherzentrale Bremen e.V.

Die Verbraucherzentrale Bremen hat eine aktualisierte Marktübersicht „Ethisch-ökologische Sparanlagen“ veröffentlicht. Die Marktübersicht beinhaltet die Angebote der konventionellen Banken sowie der Banken mit Nachhaltigkeitsstandards.

Das Angebot der konventionellen Banken umfasst 30 Produkte von Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, zwei mehr als bei der letzten Erhebung im März 2017.

Die Übersicht ist auch im Internet unter http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/media218667A.pdf zu finden.

Einen aktuellen Girokontenvergleich der Verbraucherzentrale Bremen zu Banken mit Nachhaltigkeitsstandards finden Sie hier: http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/mediabig/243732A.pdf

Für weitere Informationen:

  • Ulrike Brendel, Projektleitung für nachhaltige und klimafreundliche Geldanlagen bei der Verbraucherzentrale Bremen
    (0421) 160 77 – 42,  brendel@vz-hb.de

 

 

Aktuelle Erhebung der Dispozinsen in Bremen und Bremerhaven

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„Alternativen zum teuren Dispo gibt es“, so Hartmut Schwarz, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen.

„Alternativen zum teuren Dispo gibt es“, so Hartmut Schwarz, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen.

Trotz dauerhaft niedriger Zinsen im Euroraum ist bei den Dispozinsen kaum Bewegung festzustellen

  • Aktuelle Erhebung der Dispozinsen in Bremen und Bremerhaven
  • Verbraucherzentrale Bremen fordert Deckelung
  • Alternativen zum teuren Dispozins sind Ratenkredit oder Familiendarlehen

Bremen. Eine aktuelle Erhebung der Dispozinsen in Bremen und Bremerhaven der Verbraucherzentrale Bremen mit Stand 14.06.2017 zeigt, dass es immer noch wenig Bewegung bei den Dispozinsen in der Region gibt.

Immerhin sieben von den 15 Banken haben die Dispozinssätze seit dem Oktober 2016 gesenkt, die anderen acht Banken haben ihre Zinssätze gar nicht verändert. Die aktuellen Veränderungen bewegen sich zwischen 3 und 26 Basispunkte, lediglich die Commerzbank hat eine Senkung um 0,75 Prozent vorgenommen. Die aktuellen Zinssätze bewegen sich zwischen 7,16 und 12,43 Prozent. Obwohl der Leitzins seit März 2016 bei null Prozent liegt, verlangen einzelne Kreditinstitute immer noch zweistellige Zinsen, wenn Kunden mit dem Konto ins Minus rutschen.

„Hohe Dispozinsen sind angesichts historisch niedriger Leitzinsen ein Ärgernis und zeigt, dass der Wettbewerb nur begrenzt funktioniert“, so Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen. „Tatsache ist, dass die Kreditinstitute sich günstig Geld leihen können und diesen Vorteil nicht an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben. Nur eine gesetzliche Deckelung kann diese Abzocke beenden. Die Verbraucherzentrale Bremen wird diese Entwicklung beobachten und die Marktübersicht weiterhin veröffentlichen,“ ergänzt Oelmann.

„Alternativen zum teuren Dispo gibt es“, so Hartmut Schwarz, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen. „Am besten ist natürlich, vorher das Geld zu Sparen und keinen teuren Kredit zu benötigen. Als günstigere Alternative zum Dispokredit können ein Ratenkredit oder ein Familiendarlehen in Frage kommen“, sagt Schwarz. Auch ein Bankenwechsel zu einem Anbieter mit günstigeren Dispozinsen ist sinnvoll, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher regelmäßig den Dispo nutzen.

Schuldnerberatungen oder Verbraucherzentralen beraten Verbraucherinnen und Verbraucher unabhängig zum Thema. Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/hohe-dispozinsen

Die Übersicht der aktuellen Zahlen finden Sie auf der Webseite der Verbraucherzentrale Bremen:

www.verbraucherzentrale-bremen.de/aktuelle-presseinfos

 

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Geldautomaten-Gebühr: Verbraucherschützer klagen wegen unzureichender Informationen

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Verbraucherschützer gehen gerichtlich gegen Kreditinstitute vor, die Gebühren fürs Geldabheben am Automaten erheben.

Verbraucherschützer gehen gerichtlich gegen Kreditinstitute vor, die Gebühren fürs Geldabheben am Automaten erheben.

Verbraucherschützer ziehen gegen Kreditinstitute wegen Gebühren fürs Geldabheben am Automaten vor Gericht. Sie werden den Banken vor, ihre Kunden vorher nicht ausreichend über die Preisänderung informiert zuhaben.

Gebühren, die einige Finanzhäuser von eigenen Kunden fürs Geldabheben am Bankautomaten verlangen, sorgen für Ärger: Verbraucherschützer ziehen vor Gericht. “Wir haben klare Belege, dass drei Institute ihre Kunden vorher nicht ausreichend über die Preisänderung informiert haben”, sagte Finanzmarktwächter Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen der Deutschen Presse-Agentur

Ein Verfahren gegen eine Berliner Genossenschaftsbank laufe bereits vor dem Landgericht Halle. Görner zufolge müssen Banken und Sparkassen ihre Kunden zwei Monate vor geplanten Preisänderungen informieren und sie auf ihr Kündigungsrecht aufmerksam machen. “Bei den drei Instituten fehlte der korrekte Verweis auf das fristlose und kostenfreie Kündigungsrecht.” Bei einem weiteren Geldhaus gebe es entsprechende Hinweise.

150 Volksbanken verlangen teilweise Gebühren fürs Abheben

Nach Recherchen des Finanzportals Biallo verlangten zuletzt rund 40 Sparkassen und ersten Ergebnissen zufolge ungefähr 150 Volksbanken von einem Teil ihrer Kunden – je nach Kontomodell – Gebühren fürs Abheben von Bargeld. Die Höhe ist sehr unterschiedlich. Manche gewähren ihren Kunden im Monat bis zu fünf kostenlose Abhebungen.

Andere kassieren gleich beim ersten Mal. Einige Institute haben allerdings schon seit Jahren Kontomodelle, bei denen Barabhebungen Geld kosten. Der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” zufolge habe einige Sparkassen und Volksbanken das Entgelt inzwischen aber wieder abgeschafft, zum Teil auch, weil es sich aus Sicht der Institute nicht gelohnt habe.

Besonders ärgerlich ist aus Sicht von Verbraucherschützer Görner, wenn Kunden am Automaten nicht auf die Gebühr hingewiesen werden. Zwar seien die Finanzhäuser dazu nicht grundsätzlich verpflichtet. “Im Einzelfall kann aber Irreführung des Verbrauchers vorliegen. Dann können wir dagegen vorgehen.”

Görner mahnte: “Wir sehen die Institute in der Pflicht, ihre Kunden transparent zu informieren.” Zwar müssen Banken und Sparkassen ein Preisverzeichnis veröffentlichen. Das helfe Verbrauchern allerdings wenig, wenn die Informationen nicht im Internet zu finden seien. “Die Kunden müssen in diesem Fall in der Filiale nachfragen. Doch wer macht das schon”, argumentierte Görner.

Commerzbank: Keine Gebühren für eigene Kunden an Geldautomaten

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband und der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken hatten darauf hingewiesen, dass das Abheben für ihre Kunden grundsätzlich nach wie vor kostenlos sei. Nur wer ein entsprechendes Kontomodell wähle, zahle Gebühren.

Ein im Gegenzug preiswerteres Konto könne sich für Kunden lohnen, die nicht oft Bargeld abheben. Bei den Mitglieder der sogenannten Cash Group – Commerzbank , Deutsche Bank, Hypovereinsbank und Postbank – ist die Bargeldversorgung am Automaten für eigene Kunden und Cash-Group-Kunden nach wie vor kostenlos.

Commerzbank-Privatkundenchef Michael Mandel betonte, sein Institut wolle seinen Kunden weiterhin keine Gebühren abknöpfen. “Da sind wir sehr klar: Wir werden nicht unseren Kunden erklären, warum unsere Kunden von ihrem Konto ihr Geld abheben und dafür Geld bezahlen. Das finde ich völlig absurd.” (dpa-AFX)

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