Ein langes Leben ist finanziell gesehen ein Risiko

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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
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Warum eine gute Ruhestandsplanung wichtig ist


Warum eine gute Ruhestandsplanung wichtig ist

Wie viel Geld habe ich im Ruhestand? Wie kann ich mein Vermögen auf die nächste Generation übertragen? Und was macht eine gute Ruhestandsplanung aus? Auf diese und andere Fragen gibt Malte Wolter, Gruppenleiter Produktmanagement Condor Leben, im Interview Antworten.

Pfefferminzia: Welche sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Fragen, denen sich die Generation 50plus heute für ihren Ruhestand stellen sollte?

Malte Wolter: Der Kunde muss erkennen, dass die Ruhestandsphase von ihm ein Umdenken erfordert. Als geübter Sparer muss er sich erstmal überlegen, wie er sein Erspartes nach der Rente einsetzen will. Pflichten, wie Arbeiten und Kinder erziehen, fallen weg. Dafür nimmt der Anteil der Freizeit zu. Und damit geht die Frage einher, welche neuen Ausgaben entstehen könnten. Auch Hobbys und Reisen kosten schließlich Geld.

Neu für ihn ist zudem, dass er nicht weiß, für welchen Zeitraum er eigentlich planen soll. Die Lebenserwartung steigt und wird erheblich unterschätzt. Und wenn irgendwann kein Geld mehr da ist, hat der Kunde als Hochbetagter nur noch sehr eingeschränkte Möglichkeiten, das zu korrigieren. Mit 50 hingegen hat er Zeit und in der Regel die notwendigen finanziellen Ressourcen zum Handeln. Daher liegt der Fokus zum einen auf der Sicherung der lebenslangen Liquidität und des Lebensstandards des Kunden und zum anderen auf der Absicherung und Versorgung seiner Familie nach seinem Tod.

Welche Vorkehrungen sind zu treffen?

Es empfiehlt sich ein abgestuftes Vorgehen: Zuerst müssen existenzbedrohende Risiken abgesichert werden. Themen wie Vollmachten, Testament, Pflege- sowie Sach- und Vermögensschäden kommen dabei ins Spiel. Mit diesen Risiken muss sich jeder Kunde auseinandersetzen. Anschließend geht es um den täglichen Grundbedarf, der gesichert sein sollte und künftige Preissteigerungen berücksichtigen muss. Bei der Wahl der passenden Finanzinstrumente dabei ausschließlich auf Rendite zu setzen, ist jedoch zu kurz gesprungen. Mindestens genauso wichtig ist, dass die Rente wirklich ein Leben lang fließt.

Woran denken die Kunden nicht?

Daran, dass das angestrebte lange Leben unter dem finanziellen Aspekt ein Risiko darstellt. Nämlich dann, wenn das Geld nicht reicht. Wie kann sich der Kunde dagegen absichern? Die Antwort kann eine Rentenversicherung sein.

Welche Kriterien sind dabei entscheidend?

Es gilt, ein Produkt von einem finanzstarken Anbieter auszuwählen, damit diese Rente wirklich sicher ist. Erst wenn damit das Thema Grundbedarf geklärt ist, muss geschaut werden, welche Wünsche der Kunde hat, und wie diese Wünsche mit einem ausgewogenen Mix aus Investments in Immobilien, Kapitalanlagen und Versicherungen realisiert werden können.

Danach geht es an die Fragen: Wie gebe ich mein Vermögen an wen weiter? Welche Instrumente stehen mir dafür zur Verfügung? Steuerliche Aspekte spielen in allen Beratungsstufen eine Rolle. Insbesondere bei der Vermögensübertragung greift der Ruhestandsplaner auf ein Netzwerk, in diesem Fall den Steuerberater, zurück.

Gibt es Strategien oder Konzepte, die Sie empfehlen?

So individuell wie die Kunden sind auch die Lösungen. Standardkonzepte aus der Schublade sind mit Vorsicht zu genießen. Die meisten Kunden haben ihren Beratungsbedarf erkannt. Sie verfügen auch über das Geld, um ihre Probleme zu lösen. Aber sie finden selten einen Berater, der sich mit allen Fragen rund um den Ruhestand wirklich auskennt. Ein Indiz dafür ist: Viele 50plus-Kunden legen ihr Geld zu äußerst ungünstigen Konditionen kurzfristig oder ungesichert an.

Wozu raten Sie stattdessen?

Mein Tipp an die Kunden: Finden Sie zuallererst einen qualifizierten Berater. Seien Sie bereit, sich gemeinsam mit ihrer Familie um das Thema Ruhestandsplanung zu kümmern. Der Aufwand lohnt sich – und Sie werden ruhiger schlafen, wenn dieses unbequeme Thema geklärt ist.

Im Erbfall kommt es oft zu Streit. Was gilt es heute zu tun, damit sich die Erben morgen nicht verfeinden?

Wichtig ist es, die Vorkehrungen so zu treffen, dass alle Beteiligten gut damit umgehen können. Der Erbfall ist nicht der richtige Zeitpunkt, eine Abrechnung mit der eigenen Familie vorzunehmen. Und den Erben müssen auch Freiheiten bleiben, damit sie auf neue Situationen reagieren können, die der Erblasser nicht vorhersehen konnte. Der Vorsorgende muss sich klar darüber werden, was er möchte, und wie er es seinen Angehörigen möglichst einfach machen kann.

Wie kann ein Makler dabei unterstützen?

Der Makler kann im Gespräch helfen, die Wünsche zu strukturieren und zu konkretisieren. Für die Umsetzung in ein Testament kann der Makler den Kunden beim Gespräch mit einem spezialisierten Rechtsbeistand oder Notar begleiten.

Was bietet sich für Kunden an, die zum Beispiel Einmalbeträge anlegen wollen, um eine lebenslange Rente zu erhalten?

Das hängt unter anderem vom Alter ab. Denjenigen, die kurz vor der Rente stehen, empfehle ich immer eine lebenslange sofortbeginnende Rente. Für die 50plus-Kundengruppe eignet sich dieses Produkt in der Regel weniger. Für sie gibt es andere Möglichkeiten. Wir haben zum Beispiel Modelle entwickelt, bei denen Verträge mit unterschiedlichen Laufzeiten und Chancen-Risiko-Profilen kombiniert werden. Denn: Ein heute 65-Jähriger wird zu 50 Prozent 85 Jahre alt – und bei 25 Jahren Aufschubzeit und gesicherter Grundversorgung kann auch eine Fondsrente mit hohem Aktienanteil für den Kunden durchaus passend sein.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Anleger sparen lieber für den Urlaub als für die Altersvorsorge

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Umfrage des Fondsanbieters Union Investment unter 500 Finanzentscheidern in privaten Haushalten

Umfrage des Fondsanbieters Union Investment unter 500 Finanzentscheidern in privaten Haushalten

Viele Deutsche legen lieber Geld für den nächsten Urlaub zur Seite als für ihre private Altersvorsorge. Und das, obwohl sie meinen, dass die gesetzliche Rente später mal nicht reichen wird, um den Lebensstandard zu sichern.

Jeder zweite Bundesbürger spart, um sich eine größere Reise zu finanzieren. Und knapp jeder Vierte (23 Prozent) legt monatlich Geld für seinen Urlaub zurück, ohne eine konkrete Reise gebucht zu haben. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) stocken die Urlaubskasse dabei um 50 bis 200 Euro im Monat auf. 38 Prozent sparen monatlich sogar mehr als 200 Euro.

Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Fondsanbieters Union Investment unter 500 Finanzentscheidern in privaten Haushalten.

Werden die Anleger vor die Wahl gestellt, für den Urlaub oder die private Altersvorsorge zu sparen, entscheidet sich mehr als die Hälfte (57 Prozent) für den Urlaub und nur 36 Prozent für die Altersvorsorge.

„Viele Menschen leben im hier und jetzt. Sie möchten den Augenblick genießen, ohne sich dabei Sorgen über die Zukunft machen zu müssen“, sagt Giovanni Gay, Geschäftsführer von Union Investment. Allerdings sollten die Sparer die Altersvorsorge nicht ganz aus den Augen verlieren, rät er. „Denn nur wer heute schon bereit ist für morgen zu sparen, wird auch seinen aktuellen Lebensstandard im Alter halten können.“

69 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die gesetzliche Rente allein nicht ausreichen wird, um ihren derzeitigen Lebensstandard zu sichern.

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Privater Rentenversicherungsvergleich

 

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Solidarrente? Wir sind gespannt.

Solidarrente? Wir sind gespannt.

Mit einem neuen Generationenvertrag will SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz den Lebensstandard im Alter sichern. Damit Menschen, die ein Leben lang gearbeitet hätten, nicht im Alter in Armut leben müssten, solle es eine Solidarrente über der Grundsicherung geben, sagte Schulz am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des SPD-Rentenkonzepts für die kommende Wahlperiode.

Ein weiterer Kernpunkt des Konzepts sei, das Absinken des Rentenniveaus zu stoppen. Und im Gegensatz zur Union werde es mit der SPD keine Anhebung des Rentenalters geben.

Eine verlässliche Rente ist nach den Worten von Schulz ein “Kernversprechen” einer solidarischen Gemeinschaft. Die SPD wolle dafür arbeiten, dass sich die Menschen in Deutschland auf stabile Beiträge und Renten verlassen könnten.

Keine zusätzlichen Steuermittel bis 2028

Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) sagte bei der gemeinsamen Vorstellung des Konzepts, um das Absinken des Rentenniveaus zu verhindern, komme man nach den Berechnungen der SPD bis 2028 ohne zusätzliche Steuermittel aus. Danach seien zusätzliche Mittel von knapp 14,5 Milliarden Euro nötig, weil dann die so genannten “Babyboomer” in Rente gingen. (dpa-AFX)

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Um den Lebensstandard zu halten

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Von wegen großes Erbe – acht von zehn Senioren fühlen sich frei von Verpflichtungen gegenüber ihren Erben und wollen ihr Erspartes lieber für sich behalten. Das zeigt eine aktuelle Studie des Unternehmens Deutsche Leibrenten.

Acht aus zehn Senioren (77 Prozent) halten nichts davon, ihren Erben viel zu vermachen. Sie sind der Überzeugung, dass sie ihr Erspartes während des Berufslebens hart erarbeitet haben und ihr Vermögen im Alter für sich brauchen, zeigt eine aktuelle Studie des Unternehmens Deutsche Leibrenten. 1.000 Senioren ab 65 Jahren wurden dafür befragt.

Dabei geht es ihnen laut Umfrage nicht um Luxus, sondern darum, ihren Lebensstandard zu halten. Jeder dritte Umfrageteilnehmer sagt, er könne das bereits jetzt nicht mehr. Die Mehrheit rechnet zudem damit, dass ihre Ausgaben in den kommenden Jahren eher steigen werden.

Friedrich Thiele, Deutsche-Leibrenten-Vorstand, sieht einen Grund für dieses Verhalten in den zunehmenden Gesundheits- und Pflegekosten im Alter.

Vielen Dank an die Pfefferminzia