Ernteausfälle: Bisher kaum Absicherung gegen Trockenheit möglich

Über 2 Milliarden Euro Schaden könnte die anhaltende Trockenheit und Hitze bei der Ernte in Deutschland anrichten
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Durch die seit Monaten bestehende Trockenheit fällt die Ernte in diesem Jahr schlecht aus. Über 2 Milliarden Euro Ausfälle könnten es werden, befürchtet der Spezialversicherer Vereinigte Hagel.

Über 2 Milliarden Euro Schaden könnte die anhaltende Trockenheit und Hitze bei der Ernte in Deutschland anrichten. Das schätzt Rainer Langner, Vorstandschef des Gießener Spezialversicherers Vereinigte Hagel. Die Berliner Zeitung nimmt die Wetterlage zum Anlass sich auf dem Markt für Versicherungen gegen Ernteausfälle hierzulande umzuschauen.

Dabei stellt sich heraus, dass Trockenheit nicht so leicht zu versichern ist. Dabei mache sie laut einer Erhebung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zwischen den Jahren 1990 und 2013 mit einem jährlichen Durchschnittsschaden von 276 Millionen Euro über die Hälfte des Gesamtschadens durch Naturgefahren aus. Hagel folge mit 134 Millionen Euro.

Dagegen seien die Äcker auch gut versicherbar. Bei Sturm, Starkregen, Überschwemmung und Frost sei es um den Versicherungsschutz schon schlechter bestellt und bei Trockenheit gebe es kaum Angebote. Ein Grund dafür macht die Berliner Zeitung bei der Versicherungssteuer aus. Während sie bei Hagel und Sturm von 19 Prozent auf 0,3 Prozent gesenkt wurde, beträgt sie bei Policen gegen Trockenheit weiterhin 19 Prozent.

Außerdem würden die Landwirte keinen staatlichen Zuschuss zu einer Mehrgefahrenpolice erhalten, was in den meisten anderen EU-Staaten jedoch Gang und Gäbe sei. Diesen Zuschuss wollten die Bauern auch gar nicht, zitiert die Berliner Zeitung den Deutschen Bauernverband. Eine Senkung der Versicherungssteuer für Policen gegen Dürre auf 0,3 Prozent fordert der Verband allerdings schon.

Laut Berliner Zeitung wollen sich im September die Agrarminister der Länder treffen. Das Thema dieser Absicherung könnte demnach auf der Agenda stehen, das sei aber nicht sicher.

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Absicherung gegen Hochwasser soll erleichtert werden

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Für bundesweit mehr als 9.000 Hausbesitzer wird die Absicherung gegen Überschwemmung und Starkregen jetzt einfacher


Für bundesweit mehr als 9.000 Hausbesitzer wird die Absicherung gegen Überschwemmung und Starkregen jetzt einfacher

Es gibt in Deutschland noch etwa 130.000 Häuser, die von Hochwasser besonders stark gefährdet sind – das sind 7 Prozent weniger als im Vorjahr, wie der Versicherungsverband GDV berichtet. Deshalb soll es nur für 9.300 Hausbesitzer deutlich einfacher werden, sich gegen Naturgefahren zu versichern, verspricht der GDV.

9.300 Hausbesitzer in Deutschland können sich freuen: Sie werden aus der höchsten Gefahrenklasse 4 in eine niedrigere Klasse heruntergestuft. Der Grund: Die Zahl der am stärksten von Hochwasser bedrohten Häuser in Deutschland ist statistisch gesehen um jene 9.300 Häuser auf 129.700 gesunken. Im Vergleich zu 2016 ergibt das ein Minus von rund 7 Prozent.

Das hat zur Folge, dass eine Absicherung gegen Naturgefahren für die runtergestuften Häuser nun deutlich einfacher geworden ist, wie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet.

Das Geoinformationssystem für Hochwassergefahren der Versicherungswirtschaft (Zürs Geo) umfasst derzeit 21,4 Millionen Adressen. Nur 0,6 Prozent davon befinden sich laut GDV in der höchsten Gefahrenklasse 4. Hier ist statistisch gesehen mit mindestens einem Hochwasser in zehn Jahren zu rechnen. Jedes Jahr aktualisiert der Versicherungsverband die Daten zur Zürs Geo.

„Durch die genauere Datenlage können sich mehr Menschen einfacher gegen die wachsende Überschwemmungsgefahr versichern“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der GDV-Geschäftsführung.

Das Problem:

Vielen wissen gar nicht, dass Überschwemmungsschäden im und am Eigenheim nur von der Versicherung ersetzt werden können, wenn der Zusatzbaustein der erweiterten Naturgefahrenversicherung abgeschlossen wurde. Bundesweit haben nur 40 Prozent aller Häuser einen solchen Zusatzschutz.

Wo eine Hochwasser-Versicherung jetzt einfacher ist:

In Baden-Württemberg sind jetzt nur noch rund 6.200 Adressen und in Hamburg 660 Adressen der Zone 4 zugeordnet. Auch in Hessen sank die Zahl der Adressen der Zone 4 um rund 14 Prozent auf rund 8.300.

Mit den neuen Daten können Versicherer ihre Prämien für Naturgefahrenversicherungen risikogerechter berechnen.

Folgende Gefahrenklassen gibt es laut GDV:

  • Mit 19,5 Millionen liegen die meisten Adressen in der Gefahrenklasse 1, in der nach gegenwärtiger Datenlage kein Hochwasser größerer Gewässer auftritt.
  • In der Gefahrenklasse 2 (1,5 Millionen Adressen) gibt es statistisch gesehen seltener als einmal in 100 Jahren Hochwasser. Hierzu gehören auch diejenigen Flächen, die bei einem sogenannten „extremen Hochwasser“ überflutet sein können.
  • In der Gefahrenklasse 3 (234.000 Adressen) werden alle Häuser erfasst, die statistisch mindestens einmal alle zehn bis 100 Jahre ein Hochwasser sehen.
  • Die Gefahrenklasse 4 (129.700 Adressen) umfasst alle Gebäude, in denen es statistisch mindestens zu einem Hochwasser in zehn Jahren kommt.

Mit dem neuen Update geht es für einige Hausbesitzer aber auch in den Gefahrenzonen nach oben. Denn insgesamt sinkt für rund 92.500 Gebäude die Gefahrenklasse und für 43.200 steigt sie auch.

Die gute Nachricht:

Insgesamt lassen sich in Deutschland nach GDV-Angaben gut 99 Prozent der Gebäude ohne Probleme gegen Überschwemmungen und Starkregen versichern. Zudem würden auch gefährdete Häuser fast immer mit Selbstbehalten oder nach individuellen baulichen Schutzmaßnahmen guten Schutz erhalten.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

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Überschwemmungen in Deutschland – Die unterschätzte Gefahr!

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Dauerregen hat im südlichen Niedersachsen in einigen Orten zu Überschwemmungen geführt.

Dauerregen hat im südlichen Niedersachsen in einigen Orten zu Überschwemmungen geführt.

Der Sommer ist in vielen Teilen Deutschlands dieses Jahr ungewöhnlich nass. Vielerorts hat es schon Überschwemmungen gegeben. Befragt man die Bundesbürger aber nach diesem Risiko, zeigt sich: Das Gros schätzt Überschwemmungen als ungefährlich ein. Ein Irrtum, der teuer werden kann. Hier kommen weitere Fakten.

Bundesbürger unterschätzen Überschwemmungen …

88 Prozent der Hausbesitzer halten Überschwemmungen für ungefährlich. Und zwei Drittel gehen laut einer GfK-Umfrage von 2016 davon aus, dass sie nie von einer Überschwemmung betroffen sein werden. Dabei kann Starkregen mit Überschwemmungen überall auftreten – das haben die Presseberichte der vergangenen Wochen und Monate ja nun eindeutig gezeigt.

… und überschätzen ihren Versicherungsschutz …

Ein weiteres Problem: 93 Prozent der Hausbesitzer glauben gegen Naturgefahren aller Art versichert zu sein. Dabei wissen viele nicht, dass sie für Elementargefahren wie Starkregen oder Hochwasser eine Extra-Absicherung brauchen.

Tatsächlich haben laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nur 37 Prozent eine Vorsorge für die finanziellen Folgen dieser Risiken getroffen. Knapp 11 Millionen Häuser in Deutschland sind nicht ausreichend gegen Naturgefahren abgesichert.

… dabei ist eine zielgerichtete Absicherung möglich …

Laut Branchenverband sollen 99 Prozent aller Gebäude in Deutschland problemlos gegen Starkregen und Überschwemmungen versicherbar sein. Wie hoch das Risiko in einzelnen Regionen ist, misst das „Zonierungssystem für Überschwemmungsrisiko und Einschätzung von Umweltrisiken“, kurz Zürs.

In das System haben die Versicherer über 21 Millionen Adressen eingespeist. Je nachdem wie hoch das Überschwemmungsrisiko ist, wird jede Adresse einer von vier Gefährdungsklassen zugeordnet. In der Gefährdungsklasse 1 kommt ein Hochwasser danach seltener als einmal alle 200 Jahre vor. Laut GDV fallen 90 Prozent der Adressen in diese Klasse.

Am anderen Ende des Spektrums gibt es die Gefährdungsklasse 4. Hier tritt ein Hochwasser mindestens einmal in zehn Jahren auf. Das Risiko ist also deutlich höher. Die gute Nachricht: Nur 0,7 Prozent der Häuser stehen in diesen gefährdeten Gebieten.

… und auch unbedingt nötig.

Schäden von 2 Milliarden Euro haben Naturgefahren im vergangenen Jahr verursacht. Der größte Teil dieser Schäden, 800 Millionen Euro, wurde allein durch zwei heftige Unwetter im Frühjahr 2016 verursacht.

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Nur jeder Fünfte wählt Zusatzbaustein gegen Elementarschäden

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Eine Hausratversicherung lässt sich mit Zusatz-Bausteinen ordentlich aufmöbeln. Ein wichtiger Schutz ist dabei der vor Elementarschäden. Trotz der steigenden Risiken durch Naturgefahren und die hohen Kosten, die dabei anfallen können, sichert sich aber nur jeder Fünfte ab. Und das, obwohl der Schutz im Vergleich zur Absicherung eines Fahrrads oder von Glasbruch vergleichsweise günstig ist.

Nur jeder fünfte Deutschen erweitert seine Hausratversicherung um einen Zusatzbaustein, der vor den finanziellen Folgen von Elementarschäden schützt. Dabei ist er laut eines Vergleichs des Online-Portals Check24 gar nicht so teuer.

Wessen Wohnung oder Haus sich in der niedrigsten Hochwasser-Gefährdungsklasse Zürs-Zone 1 befindet, bekommt den Schutz oft schon für 19 bis 28 Euro im Jahr. In Zürs-Zone 2 wird’s etwas teurer: Dort kostet die Elementarschadenversicherung 33 bis 52 Euro pro Jahr.

Dagegen sind Zusatzbausteine wie die Absicherung gegen Fahrraddiebstahl mit 2 Prozent der Versicherungssumme (ab durchschnittlich 37 Euro pro Jahr) oder gegen Glasbruch (im Schnitt 32 bis 45 Euro jährlich) teuer.

Eine Hausratversicherung mit Selbstbeteiligung abzuschließen, lohnt sich laut der Berechnungen von Check24 kaum. Im Beispiel mit 250 Euro Selbstbeteiligung beträgt die durchschnittliche Ersparnis zwischen 7 und 10 Euro pro Jahr. In den Beispielprofilen verringert sich der Jahresbeitrag für die Hausratversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 150 Euro im Schnitt um 2 bis 4 Euro.

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