PKV muss Kosten für importierte, teure Arzneien übernehmen

Apotheken sind bei der Preisgestaltung von importieren Arzneimitteln, die noch nicht in Deutschland zugelassen sind, nicht an das Preisrecht der Arzneimittelpreisverordnung gebunden.
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Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Apotheken sind bei der Preisgestaltung von importieren Arzneimitteln, die noch nicht in Deutschland zugelassen sind, nicht an das Preisrecht der Arzneimittelpreisverordnung gebunden. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden und eine Klage der Barmenia gegen eine Apotheke abgewiesen, die einer Versicherten ein teures Krebsmedikament verkaufte.

„Auf Einzelimportarzneimittel im Sinne des Paragrafen 73 Absatz 3 Arzneimittelgesetz findet das Preisrecht der Arzneimittelpreisverordnung keine Anwendung.“ So lautet der erste Satz der Entscheidung (Aktenzeichen VIII ZR 135/17) des Bundesgerichtshofes bezüglich einer Klage der Barmenia.  Damit dürfen Apotheken auch weiterhin für ihre Kunden Medikamente bestellen und zu einem selbst festgelegten Preis verkaufen.

Was war geschehen?

Eine Apotheke in Freital hatte 2013 das damals noch nicht am deutschen Markt erhältliche Krebsmedikament Kadcyla über den Import-Spezialisten Ilapo bezogen. Die Krankenversicherung der Kundin, Barmenia, reichte Klage ein, weil der Verkaufspreis im Verhältnis zum Einkaufspreis zu hoch gewesen sein soll. Die Apotheke und der Importeur müssten sich nach Ansicht der Barmenia an die deutsche Arzneimittelpreisverordnung halten.

Das Landgericht Dresden hatte in erster Instanz der Krankenversicherung Recht gegeben. Das Oberlandesgericht Dresden schloss sich dagegen der Argumentation der Apotheke an. Der Bundesgerichtshof wies nun die Revision der Barmenia zurück und entschied zugunsten der Apotheke.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Jeder Zweite befürchtet Probleme mit medizinischer Versorgung

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Die Deutschen haben vor allem wegen der medizinischen Versorgung Angst vor Unfällen im Ausland.


Die Deutschen haben vor allem wegen der medizinischen Versorgung Angst vor Unfällen im Ausland.

Laut einer aktuellen Umfrage haben 56 Prozent der Bundesbürger Angst, dass es nach einem Unfall im Ausland Schwierigkeiten mit der medizinischen Versorgung geben könnte. Und das aus gutem Grund. Hier kommen die Details.

Gerade in den Sommerferien fahren viele mit dem eigenen Gefährt weg. Doch mehr als jeder zweite Autofahrer (56 Prozent) würde sich bei einem Unfall im Ausland große Sorgen um die medizinische Versorgung machen.

Und die sind durchaus berechtigt, weiß Sebastian Dietze, Versicherungsexperte bei Cosmos Direkt.

Warum?

„Die gesetzliche Krankenversicherung hat erhebliche Lücken beim Schutz im Ausland. Innerhalb der EU und dem Europäischen Wirtschaftsraum besteht zwar ein Sonderabkommen, das die Inanspruchnahme von Leistungen auch in diesen Bereichen ermöglicht“, erklärt Dietze. Doch diese Leistungen seien oft nur eingeschränkt.

Das heißt:
„Über die gesetzliche Krankenversicherung kann nur das Nötigste abgerechnet werden. Der Rücktransport von kranken Urlaubern wird von der gesetzlichen Krankenversicherung grundsätzlich nicht gezahlt“, so der Experte.

Wer für den Ernstfall vorsorgen will, sollte sich vor dem Urlaub also eine Reiskrankenversicherung besorgen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

 

Aus der Elementar- wird die Naturgefahrenversicherung

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Wegen Verständnisschwierigkeiten heißt die Elementarversicherung ab jetzt Naturgefahrenversicherung.


Wegen Verständnisschwierigkeiten heißt die Elementarversicherung ab jetzt Naturgefahrenversicherung.

Was bedeutet eigentlich der Begriff Elementarversicherung? Laut einer Umfrage des Branchenverbands GDV können sich viele Verbraucher darunter nichts vorstellen. Grund genug, das Produkt nun einfach umzubenennen.

Feuer, Wasser, Luft und Erde sind die vier Elemente. Und genau diese hatten die Wortschöpfer im Sinn, also sie vor vielen Jahrzehnten den Begriff der Elementarschadenversicherung ins Leben riefen. Schließlich schützt ein solcher Baustein vor den finanziellen Folgen etwa von Überschwemmungen, Starkregen und Erdbeben.

Das Problem:

„Eine breit angelegte Verbraucherumfrage im Auftrag des GDV im vorigen Jahr hat unter anderen zu Tage gefördert, dass viele Verbraucher erhebliche Schwierigkeiten mit dem Wort ‚Elementarschaden‘ haben“, erklärt Jörg von Fürstenwert, GDV-Hauptgeschäftsführer.

Deshalb macht der Verband aus der Elementar- nun die Naturgefahrenversicherung.
Warum?
„Als Versicherungswirtschaft setzen wir darauf, mit Informationskampagnen bundesweit dafür zu sorgen, dass sich immer mehr Hausbesitzer gegen weitere Elementarschäden, sprich Naturgefahren, absichern. Da ist es fatal, wenn der zentrale Begriff nicht richtig verstanden wird.“

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von