Bis zu vier Monate Wartezeit, bis man drankommt

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Es kann bis zu vier Monate dauern, bis Pflegeanträge bearbeitet werden


Es kann bis zu vier Monate dauern, bis Pflegeanträge bearbeitet werden

Wer einen Antrag auf Pflegeleistungen stellt, muss mitunter bis zu vier Monate auf eine Begutachtung warten. Nur bei bestimmten Fristfällen geht es schneller.

Anfang des Jahres trat die Pflegereform in Kraft. Zwar bekommen so mehr Menschen Geld für ihre Pflege. Aber: Es dauert. Bis zu vier Monate müssen die Pflegebedürftigen darauf warten, dass ihr Fall begutachtet wird.

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat eine Betroffene getroffen, die nach dem Tod ihres Mannes zu ihrer Tochter gezogen war.

Diese stellte einen Pflegeantrag für ihre Mutter. Erst Wochen später kommt eine Gutachterin vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) vorbei und stellt Pflegegrad I fest. Auf dieser Stufe bekommt die Tochter im Monat aber nur 125 Euro für ihre Mutter.

„Wenn man bedenkt, dass allein die Seniorenassistentin etwa 25 Euro die Stunde nimmt, sind das also ganze fünf Stunden im Monat, die ich als Hilfe für meine Mutter beanspruchen kann“, erklärt sie.

Also legt sie Widerspruch ein. Doch das wird erneut lange dauern. Nur bestimmte Fristfälle werden innerhalb von 25 Arbeitstagen bearbeitet, schreibt der MDR. Der Rest dauert bis zu vier Monate – und Widersprüche noch länger.

„Wir haben eine Auftragssteigerung aktuell von 15 Prozent“, erklärt Kerstin Steinke, Pflegeleiterin beim MDK in Sachsen-Anhalt. „Wir haben aber auch im Januar bei 55 Prozent Auftragssteigerung gelegen – also über das Jahr hat es sich schon etwas verändert, aber dennoch war der Berg zu Beginn sehr hoch, und er ist immer noch hoch.“

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

Wann ist die richtige Zeit für den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung?
Diese Frage können Ihnen die folgenden Experten beantworten!

Pflegeversicherungsexperte
Manfred Zawischa
Ostlandstraße 19
59609 Anröchte
Telefon: 0 29 47 / 61 46 60
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Mobil: 0 172 / 10 33 911
Mail: info@pflegeversicherungsexperte24.de
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Pflegekonzeptberatung
Ulrike Klemme
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Diese Pflegezusatztarife überzeugen im Test

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Um sich im Alter auch ausreichende Pflege leisten zu können, kann man eine Pflegezusatzpolice abschließen


Um sich im Alter auch ausreichende Pflege leisten zu können, kann man eine Pflegezusatzpolice abschließen

Es gibt eine ganze Menge Pflegezusatztarife auf dem Markt. Aber welche taugen wirklich etwas? Die Verbraucherzeitschrift Finanztest hat sich dieser Frage gewidmet. Auf ihrer Teststrecke erklären sie zugleich, für welchen Kundenkreis sich die Policen eigentlich lohnen würden.

Wer im Alter weder vom Staat noch von den eigenen Angehörigen abhängig sein will, braucht Geld, um für eventuelle Pflegekosten im Alter aufzukommen – viel Geld. Hier kann beispielsweise eine private Pflegezusatzversicherung helfen. Aber welche Tarife lohnen sich überhaupt? Und was ist für wen geeignet? Genau damit hat sich Finanztest in seiner aktuellen Ausgabe 11/2017 mit den beiden Tarifvarianten befasst, die von privaten Krankenversicherern angeboten werden.

Diese lauten:

Pflegetagegeldversicherung

Hier erhalten Versicherte je nach Pflegegrad Geld, über das sie frei verfügen können.

Pflegekostenversicherung

Besonders, wenn man professionelle Unterstützung brauche, sei solch eine Police passend, meinen die Tester.

Wer braucht eine Pflegezusatzpolice?

Zunächst einmal ist Beratung sehr wichtig. Denn oftmals müssen Kunden auch dann noch Beiträge zahlen, wenn sie bereits pflegebedürftig sind. Wofür dann noch das Geld reicht, sollte man sich genau überlegen. Falls ein Kunde vorzeitig kündigt – beispielsweise aus Geldnot –,  erlischt der Schutz und vom Eingezahlten gibt es auch nichts zurück.

Auch ist ein sicheres Einkommen wichtig. Denn bei vielen Policen steigen die Beiträge, je älter man wird.

Wer ohne auskommt

Finanztest erklärt aber auch, dass manche Menschen einfach „zu reich“ für eine Pflegezusatzversicherung seien. Habe man beispielsweise ein Mehrfamilienhaus in seinem Besitz, könne man im Alter auch über regelmäßige Mieteinnahmen seine Pflegekosten tragen. Eine Pflegezusatzversicherung würde also nur dafür sorgen, dass mehr für die Erben übrig bleibe.

In welchem Alter sollte die Versicherung her?

Für die 45-jährigen Modellkunden im Test kostet sowohl die Pflegetagegeld- als auch die Pflegekostenversicherung etwa 30 Euro weniger im Monat als dies beim Abschluss mit 55 Jahren der Fall wäre. Je jünger man ist, desto günstiger fallen anfangs auch die Beiträge aus. Ein Mitte-30-Jähriger zahlt also entsprechend noch weniger als ein 45-Jähriger.

Aber: Finanztest zufolge ist es nicht zu empfehlen, eine Police bereits so frühzeitig abzuschließen. Schließlich lasse sich das Leben nicht auf so lange Zeit vorausplanen, heißt es. Zudem bräuchten die Menschen „in diesem Alter ihr Geld für andere Dinge wie die Absicherung gegen eine Berufsunfähigkeit und den Aufbau einer privaten Altersvorsorge“. Älter als 65 sollte man aber auch nicht sein – sonst wird es schwierig, sich überhaupt noch zu versichern. Mitte 50 sei daher das beste Alter.

Welche Pflegetagegeld-Tarife überzeugen?

31 Pflegetagegeldtarife von 27 Krankenversicherern haben sich die Tester angeschaut. Gegliedert sind die Ergebnisse in zwei Modellkundenarten:

Testsieger in der Kategorie „Modellkunde im Alter von 45 Jahren“

Hier erreichten sowohl die Hanse Merkur (Tarife: PGA, PGS) als auch die Württembergische (Tarif: PTPU) die Note „Sehr gut“ (1,5).

Die Concordia (Tarife: PG1, PG2, PG3, PG4), Deutsche Familienversicherung (Tarif: DeutschlandPflege Flex) und Deutsche Krankenversicherung (Tarife: PTG, KPET) teilen sich Platz 2 mit jeweils der Note „Gut“ (1,6).

Testsieger in der Kategorie „Modellkunde im Alter von 55 Jahren“

In dieser Kategorie machte die Deutsche Familienversicherung (Tarif: DeutschlandPflege Flex) gemeinsam mit der Deutschen Krankenversicherung (Tarif: PTG) und der Hanse Merkur (Tarife: PGA, PGS) den ersten Platz mit der Note „Gut“ (1,6).

Den zweiten Platz machte ebenfalls die Deutsche Krankenversicherung (Tarif: KPET) mit der Note „Gut“ (1,7).

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