Bis zu 51.000 Jobs weg durch Bürgerversicherung

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
 Studie der Hans-Böckler-Stiftung


Studie der Hans-Böckler-Stiftung

Immer wieder zur Bundestagswahl ploppt der Vorschlag von SPD und Grünen auf, die private Krankenversicherung (PKV) abzuschaffen und eine Bürgerversicherung einzuführen. Welche Folgen das hätte, hat nun die Hans-Böckler-Stiftung untersucht. Ein Ergebnis: Je nach Szenario würden 22.700 bis 51.000 Menschen ihren Job verlieren. Hier kommen die Details.

In ihrer Studie gehen die Forscher der Hans-Böckler-Stiftung von rund 68.000 Beschäftigten im Bereich der PKV aus. 22.700 bis 51.000 davon könnten bei Einführung einer Bürgerversicherung arbeitslos werden. Das berichtet das Portal T-Online auf Basis einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur.

Laut der Meldung weißt der PKV-Verband außerdem darauf hin, dass mit jedem PKV-Arbeitsplatz weitere 4,6 Arbeitsplätze verbunden sein sollen.

Auch 2017 vor der Bundestagswahl wird das Thema Bürgerversicherung wohl wieder hochkochen. SPD-Politiker Karl Lauterbach sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass für seine Partei die „paritätische Bürgerversicherung“ ein Riesenthema werde.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

Das könnte Sie auch interessieren:

 

 

Eigenanteile fürs Pflegeheim sind regional stark unterschiedlich

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Saarland ist Spitzenreiter


Saarland ist Spitzenreiter

Wenn Pflegebedürftige ins Pflegeheim einziehen, müssen sie monatlich einen bestimmten Eigenanteil hinblättern. Je nach Bundesland ist dieser unterschiedlich hoch. Das Saarland ist dabei Spitzenreiter mit einem Eigenanteil von 869 Euro.

Die Eigenanteile, die Pflegebedürftige für die Unterbringung im Pflegeheim zahlen müssen, unterscheiden sich je nach Bundesland stark. So müssen Thüringer im Schnitt 225 Euro monatlich zahlen, im Saarland sind es dagegen 869 Euro. Im Bundesschnitt liegt der Eigenanteil bei 581 Euro.

Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor, über welche die Nordwest Zeitung berichtet.

Nach dem Saarland folgen Berlin (856 Euro), Baden-Württemberg (768 Euro), Nordrhein-Westfalen (758 Euro) und Bayern (725 Euro) als teuerste Regionen für Pflegebedürftige, was den Eigenanteil angeht.

„Die Eigenanteile bleiben ein Ticket in die Altersarmut“, sagt die Vizevorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann, im Interview mit der Nordwest Zeitung. Sie verlangt, dass die gesetzliche Pflege in eine Vollversicherung umgewandelt wird, die alle Pflegekosten abdeckt.

Paritätische Vollversicherung

Einen ähnlichen Vorschlag mach auch Karl Lauterbach, Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion. Es soll auf Wunsch das Angebot einer paritätisch finanzierten Vollkaskoversicherung geben.

„Die Versicherten sollen zu einem frühen Zeitpunkt, also nicht erst kurz vor Beginn der Pflegebedürftigkeit, wählen können, ob sie etwas höhere Beiträge zahlen, um später alle Pflegekosten erstattet zu bekommen“, so Lauterbach gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

 

CDU und SPD uneinig über Zukunft der Pflegeversicherung

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Der Wahlkampf ist in vollem Gange


Der Wahlkampf ist in vollem Gange

Der Wahlkampf ist in vollem Gange. Und wie so oft sind sich CDU und SPD nicht einig. Dieses Mal geht es um die Zukunft der Pflegeversicherung. Die Sozialdemokraten wollen eine paritätisch finanzierte Vollkaskoversicherung für Pflegebedürftige – die Union ist dagegen.

Laut einer aktuellen Studie des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV) zahlen Pflegeheimbewohner bis zu 2.000 Euro monatlich aus eigener Tasche. Die SPD sieht darin keinen tragbaren Zustand – sie will eine paritätisch finanzierte Vollkaskoversicherung. So sollen Pflegebedürftige nicht länger selbst ihre Pflege bezahlen müssen.

Mithilfe einer solchen Vollkaskoversicherung, sollten die Versicherten zu einem frühen Zeitpunkt und nicht erst kurz vor Beginn der Pflegebedürftigkeit wählen können, ob sie etwas höhere Beiträge zahlen, um später alle Pflegekosten erstattet zu bekommen, erklärt SPD-Vizefraktionschef Karl Lauterbach in einem Interview mit der Funke-Mediengruppe.

Die Union sieht das anders:

„Wenn sich jetzt die SPD von den ausgewogenen Grundsätzen der gesetzlichen Pflegeversicherung mit privater Vorsorge verabschiedet, dann ist das ein unverantwortlicher Schnellschuss“, sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Maria Michalk, gegenüber dem Ärzteblatt.

Das freiwillige Angebot einer paritätisch finanzierten Vollkaskoversicherung führe zu erheblichen Unsicherheiten in der Beschäftigungspolitik und unkalkulierbaren Wettbewerbsnachteilen für Arbeitgeber, so Michalk.

Die Pläne der CDU konzentrierten sich daher eher auf „das Vermeiden beziehungsweise Hinauszögern der Pflegebedürftigkeit durch mehr Rehabilitation“, fügt die CDU-Gesundheitsexpertin noch hinzu.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

 

Verbraucher erwartet höhere Steuererstattung für Pflegeheimkosten und Co.

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Das Urteil des BFH vom 19. Januar 2017 (Aktenzeichen VI R 75/14)

Das Urteil des BFH vom 19. Januar 2017 (Aktenzeichen VI R 75/14)

Finanzielle Belastungen durch Krankheits-, Pflege- oder auch Unterhaltskosten dürfen nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) weitergehender als bisher steuerlich geltend gemacht werden. Durch eine veränderte Berechnungsmethode könnten Steuerpflichtige bis zu mehrere hundert Euro im Jahr sparen, meldet die Steuerberatungsplattform Felix1.

Das Urteil des BFH vom 19. Januar 2017 (Aktenzeichen VI R 75/14) hat nach Angaben der Steuerberater von Felix1.de zur Folge, dass alle Steuerpflichtigen, die in ihrer Steuererklärung außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht haben – je nach Höhe Ihrer Einkünfte, Familienstand und Anzahl der Kinder – bis zu knapp 300 Euro mehr Steuererstattung erhalten als in ihrem Steuerbescheid festgesetzt wurde.

Voraussetzung dafür ist, dass sie Einspruch gegen ihren noch offenen Einkommensteuerbescheid einlegen und sich dabei auf das Urteil berufen.

Zu den gängigsten außergewöhnlichen Belastungen zählen Krankheitskosten, wie etwa Arztkosten oder Zuzahlungen für Medikamente; Private Pflege- und Pflegeheimkosten für die eigenen Eltern; Unterhaltskosten und Beerdigungskosten.

Rechenbeispiel zu Pflegeheimkosten

Die Steuerberater schildern das Einsparpotenzial durch das BFH-Urteil anhand eines Rechenbeispiels: „Ein Lediger kann die Pflegeheimkosten für die Eltern von seinen Einkünften in Höhe von 30.000 Euro abziehen. Dabei muss er allerdings einen Teil der Kosten selbst tragen (zumutbare Belastung). Nach der bisher geübten Verwaltungspraxis beträgt die zumutbare Belastung 1.800 Euro. Legt er Einspruch ein und beruft sich auf das BFH-Urteil, wird das Finanzamt nach der neuen Berechnung die selbst zu tragenden Kosten auf 1.646,60 Euro minimieren.“

Ergebnis sei, so die Steuerberater, dass dem Steuerzahler aus dem Beispiel bei einem Steuersatz von 30 Prozent eine höhere Steuererstattung von 46,02 Euro winke. Noch gravierender wirke sich das Urteil aus, wenn er Einkünfte von 75.000 Euro habe, erklären die Experten von Felix1. Dann liege der Vorteil durch die neue Rechtsprechung sogar bei 294,53 Euro.

Zu verdanken habe der Steuerpflichtige den „Geldsegen“ einer geänderten Interpretation des Gesetzestextes, heißt es. Hiernach werde die zumutbare Belastung anhand von drei Einkunftsstufen berechnet. „War bisher eine Stufe überschritten, wurde sofort der höhere Satz auf den gesamten Betrag der Einkünfte berechnet“, so die Steuerberater. Infolge des Urteils werde hingegen nur noch der Teil, der den im Gesetz genannten Grenzbetrag übersteige, mit dem höheren Prozentsatz belastet.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Elternunterhalt: Fünf Tipps, um die Kosten zu minimieren

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Kinder müssen für die Pflegekosten der Eltern aufkommen

Kinder müssen für die Pflegekosten der Eltern aufkommen

Kinder müssen für die Pflegekosten der Eltern aufkommen, wenn diese kein eigenes Vermögen besitzen. Das Schonvermögen wird für den Elternunterhalt jedoch nicht angetastet. Mit diesen fünf Tipps können Unterhaltspflichtige das Schonvermögen erhöhen und die Belastungen reduzieren.

Sind pflegebedürftige Eltern mittellos, sind die Kinder verpflichtet, die Pflegekosten im Rahmen des Elternunterhalts zu übernehmen. Zwar trägt meist zunächst das Sozialamt die Kosten für Pflege und Unterkunft, holt sich das vorgestreckte Geld aber von den unterhaltspflichtigen Kindern zurück.

Berechtigte Belastungen verringern verfügbares Einkommen

Die Voraussetzung hierfür ist, dass die Unterhaltspflichtigen selbst leistungsfähig sind. Von den Unterhaltszahlungen ausgenommen bleibt das sogenannte Schonvermögen, zu dem selbstbewohntes Immobilieneigentum oder Altersvorsorgevermögen zählen.

“Daher ist es für die in Anspruch genommenen Kinder interessant, ein nicht allzu hohes verfügbares Einkommen zu haben beziehungsweise wenn es dennoch vorhanden ist, es durch berechtigte Belastungen in der Höhe zu verringern”, schreibt die Kölner Rechtsanwältin Simone Huckert auf dem Anwaltsportals Anwalt.de.

1. Eigene Altersvorsorge aufbauen

Rechtsanwältin Huckert empfiehlt unterhaltspflichtigen Kindern, auf die eigene Altersvorsorge zu achten. Einem Kind, das Elternunterhalt zahlen soll, ist es demnach erlaubt, 20 Prozent des Bruttoeinkommens in die gesetzliche Rentenversicherung und zusätzliche fünf Prozent in die private Altersvorsorge zu investieren.

Im Angestelltenverhältnis führt der Arbeitgeber rund 20 Prozent des Bruttoverdienstes an die Deutsche Rentenversicherung ab. Von Vorteil sei es für unterhaltspflichtige Kinder darüber hinaus monatlich fünf Prozent in eine private Rentenversicherung zu investieren.

“Diese laufende Rücklage darf auch nach Inanspruchnahme der Kinder durch das Sozialamt fortgesetzt werden. Das heisst, sie müssen die Zahlungen in die private Rentenversicherung nicht stoppen”, erläutert die Fachanwältin für Familien- und Erbrecht.

2. Altersvorsorgeschonvermögen bilden

Die Juristin empfiehlt unterhaltspflichtigen Kindern zudem die Berechnung des Altersvorsorgeschonvermögens, das auch nicht vom Elternunterhalt angerührt wird.

Denn die fünf Prozent, die in die private Altersvorsorge fließen dürfen, könne man auch rückwirkend gelten machen. Zur Berechnung sollen demnach die vergangenen Berufsjahre auf Basis des heutigen Einkommens mit einer Verzinsung von vier Prozent herangezogen werden.

3. Kosten für selbstbewohnte Immobilie abziehen

Das dem Elternunterhalt zur Verfügung stehende Einkommen kann auch durch bereits laufende Zins-und Tilgungsraten für ein selbstbewohntes Haus oder eine Eigentumswohnung verringert werden. Das verfügbare Einkommen erhöht sich jedoch in diesem Fall durch das mietfreie Wohnen.

Wenn der Unterhaltspflichtige Schulden gemacht hat, um die Kosten für das Immobilieneigentum zu decken, vermindern die Kreditraten eines bestehenden Kredits das Einkommen. Hier rät die Juristin von der vorschnellen (Sonder-)Tilgung der Verbindlichkeiten ab.

So könne es beispielsweise bei der Auszahlung einer Lebensversicherung sinnvoll sein, nicht eine Sondertilgung auf den Immobilienkredit zu leisten, sondern das Geld in das Altersvorsorgeschonvermögen zu stecken.

Auch Ersparnisse für renovierungsbedürftige Immobilien bleiben demnach vom Unterhaltsanspruch unberührt. Das gelte jedoch nicht für Luxussanierungen. Höhe und Notwendigkeit der Rücklagen seien zu belegen.

4. Eigenen Lebensstil pflegen

Auch die Abzahlung von Darlehen, die vor Inanspruchnahme des Kindes durch das Sozialamt bestanden, wird laut Huckert bei der Berechnung des Elternunterhalts berücksichtigt.

Wenn der Unterhaltspflichtige Konsumgüter wie etwa Möbel, Reisen oder ein Auto durch ein Darlehen finanziert habe, verminderten die zu zahlenden Darlehensraten das zur Unterhaltsberechnung dienende Einkommen. Das gelte auch für nachweisbare private Darlehen.

5. Kosten für Besuchsfahrten geltend machen

Die Rechtsanwältin empfiehlt den unterhaltspflichtigen Kindern zudem, Kosten für regelmäßige Besuchsfahrten zu dem im Pflegeheim lebenden Elternteil geltend zu machen.

Diese Ausgaben könnten vom Einkommen abgezogen werden, da sie der Aufrechterhaltung der familiären Beziehungen dienten und auf innerfamiliärer Verbundenheit beruhten. Hierzu zählen demnach Kosten für Benzin und zurückgelegte Kilometer genauso wie Zugtickets.

BGH-Rechtsprechung bringt oft Verbesserungen

“Ist der Elternunterhaltsbescheid schon in der Welt, sollte er regelmäßig überprüft werden”, rät Rechtsanwältin Huckert. Häufig sei durch die regelmäßige Erhöhung der Selbstbehalte eine Reduzierung möglich.

Zudem bringe die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs häufig Verbesserungen für Unterhaltspflichtige. (jb)

Vielen Dank an Cash-Online

Das könnte Sie auch interessieren:

Was die Erben rund um die Haus-Absicherung nun beachten müssen

Vernachlässigte Kinder sind nicht unterhaltspflichtig

Elternunterhalt: Was zählt zum Schonvermögen?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Beim Elternunterhalt kann das Sozialamt selbst noch von den Enkeln das Geld für die Pflege der Großeltern zurückfordern.

Beim Elternunterhalt kann das Sozialamt selbst noch von den Enkeln das Geld für die Pflege der Großeltern zurückfordern.

Haben die pflegebedürftigen Eltern kein eigenes Vermögen, müssen ihre Kinder für die Heimkosten aufkommen. Allerdings wird den Unterhaltspflichtigen ein Schonvermögen zugestanden, das beispielsweise die selbstbewohnte Immobilie oder Altersvorsorgevermögen umfasst.

Das Konzept des Elternunterhalts besagt, dass die Kinder für die Heimkosten ihrer pflegebedürftigen Eltern aufkommen müssen, wenn die Eltern selber über kein eigenes Vermögen mehr verfügen.

Generell geht das Sozialamt bei den Pflegekosten in Vorleistung, holt sich das Geld dann aber bei Kindern oder gegebenenfalls Enkelkindern wieder.

Kein Zugriff auf Schonvermögen

Allerdings können die Betroffenen beim Amt ein sogenanntes Schonvermögen geltend machen, das nicht zum Elternunterhalt herangezogen werden darf.

Im Rahmen eines Vortrags Ende letzten Jahres präsentierte die Rechtsanwältin Brigitte Gebhardt von der Kanzlei Lenz Gebhardt zentrale Aspekte zu Höhe und Zusammensetzung des Schonvermögens.

So zählten die selbstbewohnte Immobilie, Rücklagen für Reparaturen und Ersatzinvestitionen, Altersvorsorgevermögen und Notbedarfsvermögen zum Schonvermögen. Auch eine Ferienwohnung könne als Schonvermögen geltend gemacht werden, wenn “ihre regelmäßige Nutzung dem Lebensstil entspricht und sie nicht als Luxus einzustufen ist”.

Hohe Altersvorsorgevermögen

Das Altersvorsorgevermögen wird laut Gebhardt als erlaubte monatliche Ersparnis von fünf Prozent des Bruttoeinkommens über die gesamte Arbeitszeit angesetzt. Das auf diese Weise angesammelte Vermögen werde dem Bundesgerichtshof zufolge mit vier Prozent aufgezinst.

Bei dieser Berechnung entstünden meist sehr hohe Altersvorsorgevermögen, die in Einzelfällen noch höher angesetzt werden könnten.

Beziehe das Kind bereits selbst eine Altersrente, werde das Altersvorsorgevermögen auf seine statistische Lebenszeit verrentet und der gesetzlichen Rente hinzugerechnet.

Allerdings müsse ein sogenanntes Reservevermögen für die eigene Pflegebedürftigkeit berücksichtigt werden, das bei 75.000 Euro liegt. (nl)

Vielen Dank an Cash.Online