Fast die Hälfte der Deutschen will keine höheren Pflegebeiträge zahlen

Beitragssatz für Pflegeversicherung soll deutlich steigen
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Die mögliche Anhebung der Pflegebeiträge ist fast der Hälfte der Deutschen ein Dorn im Auge. Nur 34 Prozent der derzeit Erwerbstätigen unterstützt die Idee, wie eine Umfrage zeigt. Und: Je älter eine Person, desto weniger angetan ist sie von steigenden Beiträgen.

46 Prozent der Deutschen wollen keine höheren Pflegebeiträge zahlen. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid. Nur 34 Prozent der Befragten im erwerbsfähigen Alter würden eine Anhebung der Beiträge unterstützen, berichtet das Handelsblatt über die Umfrage.

Mit dem Alter sinkt die Akzeptanz für höhere Beiträge. In Zahlen: Unter den 35-Jährigen erklären sich 40 Prozent bereit, mehr für die gesetzliche Pflegeversicherung auszugeben. Bei den 55- und 65-Jährigen hingegen sinkt die Bereitschaft auf 30 Prozent. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) in dieser Altersgruppe lehnt höhere Beiträge ab.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: 55 Prozent der Deutschen hat noch nicht darüber nachgedacht, wie es wohl sein wird, wenn sie selbst mal auf Pflege angewiesen sind. Als Gründe nannten sie, dass sie sich noch zu jung fühlen oder das Thema schlichtweg nicht mögen.

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Pflegebeitrag könnte noch mehr zulegen als geplant

Höhere Kosten bei weniger Leistungen: Kritik für Pflegeversicherungen
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass der Beitrag für die Pflegeversicherung im kommenden Jahr wohl doch stärker steigen könnte als geplant. Das sorgt für Kritik von vielen Seiten. Patientenschützer bezeichnen Spahns Politik als „Beitrags-Jo-Jo“.

Dass der Beitrag in der Pflegeversicherung in Zukunft steigen wird, steht schon länger fest. Geplant sind 0,3 Prozentpunkte mehr zum Jahreswechsel 2019. Eltern müssten ab dann einen Beitrag von 2,85 Prozent zahlen, Kinderlose 3,1 Prozent (wir berichteten).

Doch laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn könnte es im kommenden Jahr nun doch zu größeren Veränderungen kommen: Er nannte die von den Pflegekassen geforderte Beitragserhöhung von 0,5 Beitragspunkten gegenüber den Westfälischen Nachrichten „realistisch“.

Kritik: „Beitrags-Jojo“ und „unsolide Finanzpolitik“

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz ist ganz und gar nicht begeistert von Spahns Aussagen. Sie wirft ihm „Beitrags-Jo-Jo“ vor, wie der Nachrichtensender N-TV berichtet. Und weiter: „Das ist unsolide Finanzpolitik und verunsichert die Menschen.“ Es fehle ein schlüssiges Konzept für die Altenpflege in Deutschland. „So steigen die Ausgaben der Pflegebedürftigen und Beitragszahler, ohne zu wissen, wohin die Reise hingehen soll“, heißt es von Seiten der Stiftung.

Auch die FDP äußerte sich negativ zu Spahns Vorhaben. „Die Pflegebeiträge werden fast um das Doppelte steigen. Damit drohen die Sozialversicherungsbeiträge die 40-Prozent-Grenze zu überschreiten“, erklärte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer gegenüber dem Sender.

Der Verbandssprecher des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung, Florian Lanz, sagte der Deutschen Presseagentur indes, dass es nötig wäre, „neben der Diskussion über die Beitragserhöhung auch über die Einführung eines Bundeszuschusses für die Pflegeversicherung nachzudenken.“ Der Beitragsanstieg könne so verringert und die Finanzierung der Pflege besser verteilt werden.

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Kassen: Geplante Beitragsanhebung in der Pflege reicht nicht

Die Krankenkasse könnte medizinische Pflegebehandlungen bezahlen
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Die geplante Erhöhung der Pflegebeiträge reicht aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nicht aus, um deutlich steigende Kosten in den kommenden Jahren aufzufangen.

Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgesehene Anhebung des Beitragssatzes um 0,3 Prozentpunkte zum 1. Januar 2019 sei “extrem auf Kante gerechnet”, sagte der Vorstand des GKV-Spitzenverbands, Gernot Kiefer, am Dienstag im brandenburgischen Kremmen.

Bis 2022 sei ein zusätzlicher Finanzbedarf zu erwarten, der mindestens 0,5 Punkten entspreche. Generell sei ein ergänzender Bundeszuschuss notwendig.

Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung immer mehr Geld für immer mehr Leistungsempfänger ausgibt – im vergangenen Jahr waren es 38,6 Milliarden Euro.

Pflegekassen mit Milliardendefizit

Höhere Ausgaben sind auch mit einer Umstellung auf neue Pflegegrade verbunden, wobei der Anteil höherer Grade zunimmt. Mehr Hilfen gibt es nun etwa für Demenzkranke.

Für dieses Jahr erwarten die Pflegekassen ein Defizit von 3,5 Milliarden Euro. Das Minus droht in den kommenden Jahren weiter zu steigen.

Derzeit liegt der Pflegeversicherungsbeitrag bei 2,55 Prozent des Bruttoeinkommens, bei Kinderlosen bei 2,8 Prozent. Bei Arbeitnehmern zahlt die Hälfte der Arbeitgeber, aber ohne den Kinderlosenzuschlag. In die von Spahn geplante Erhöhung noch nicht eingepreist sind mehrere Pflege-Verbesserungen, die Union und SPD angehen wollen.

Kassen schlagen Änderungen vor

Bei den Koalitions-Plänen zum Lindern der Personalnot in der Pflege schlagen die Kassen Änderungen vor. Die vorgesehene Verteilung von 13.000 zusätzlichen Stellen in der Altenpflege sei gemessen am zu erwartenden Bedarf “etwas zu einfach”, sagte Kiefer.

Geplant sind bisher Größen-Stufen: Bei bis zu 40 Bewohnern soll es eine halbe Pflegestelle extra geben, bei 41 bis 80 eine Stelle, bei 81 bis 120 Bewohnern 1,5 Stellen, bei größeren Einrichtungen zwei Stellen.

Die Kassen schlagen stattdessen vor, je Pflegeplatz 0,014 zusätzliche Stellen pro Einrichtung anzusetzen. Das bedeutete zum Beispiel für ein Heim mit 41 Plätzen 0,57 Stellen extra – und für ein Heim mit 80 Plätzen zusätzliche 1,12 Stellen. (dpa-AFX)

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