Pflegelücke: Pflegeheimplatz zu teuer für Senioren

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me
Gesetzliche Pflege deckt nur 50 Prozent der Kosten


Gesetzliche Pflege deckt nur 50 Prozent der Kosten

Bei allem Lob für das Pflegestärkungsgesetz II sind sich die Assekuradeure sicher, dass die private Vorsorge durch die jüngsten Initiativen des Gesetzgebers nicht ersetzt werden kann – denn in weiten Teilen Deutschlands kostet ein Heimplatz mehr, als Senioren sich leisten können.

“Der Staat ist im Grundsatz nicht für die individuelle Daseinsvorsorge da. Wir haben uns aber irgendwann mal entschieden, dass der Staat zumindest anteilig vorsorgen soll”, sagt Dr. Stefan M. Knoll, Vorstandschef der DFV Deutschen Familienversicherung.

“Keine vollständige Absicherung”

“Das ist auch in Ordnung, weil wir in einem Sozialstaat leben, der den Menschen einen bestimmten Sockel an Absicherung gewähren muss”, so Knoll.

Aber es sei nicht Aufgabe des Staates, die vollständige Absicherung seiner Bürger bis hin zur Unmündigkeit vorzuschreiben. Insofern findet er es richtig, dass die Pflegeversicherung quasi eine Teilkasko-Versicherung ist und der Einzelne individuell etwas tun muss.

Gesetzliche Pflege deckt nur 50 Prozent der Kosten

Laut Hans-Josef Schmitz, Leiter Geschäfts- und Produktpolitik der Axa Krankenversicherung, decken die Leistungen der gesetzlichen Pflege auch nach der Pflegereform im Durchschnitt lediglich 50 Prozent der tatsächlichen Kosten der häuslichen Pflege ab.

“In der stationären Pflege hat der Gesetzgeber zwar eine feste Selbstbeteiligung der Patienten je Pflegeeinrichtung festgeschrieben, aber der kleine Vorteil insbesondere bei den hohen Pflegegraden reicht dennoch nur zu einer Kostendeckung von circa 50 Prozent. Für die Versorgungslücke müssen die Betroffenen oder ihre Angehörigen weiterhin selbst aufkommen”, sagt er.

Die private Pflegevorsorge sei somit auch künftig unverzichtbar – jeder Einzelne müsse sich zur Deckung dieser Pflegelücke rüsten. Tatsächlich sind die Kosten, die für die Pflegebedürftigen anfallen, immens.

Erst kürzlich hat eine Studie der Bertelsmann-Stiftung ergeben, dass in weiten Teilen Deutschlands ein Heimplatz mehr kostet, als Senioren sich leisten können.

Heimplatz zu teuer für Senioren

Demnach übersteigen die Pflegekosten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg sowie in den Stadtstaaten das durchschnittliche Jahreseinkommen der über 80-Jährigen zum Teil deutlich.

Bundesweit reicht in 44 Prozent der Kreise das Durchschnittseinkommen der alten Menschen rechnerisch nur für maximal elf Monate stationärer Pflege. In einem Viertel der Kreise liegt die durchschnittliche Kaufkraft laut Studie sogar so niedrig, dass die über 80-Jährigen nur maximal zehn Monate stationäre Pflege pro Jahr finanzieren können. 2013 mussten bundesweit 41 Prozent der Pflegebedürftigen zusätzlich Sozialhilfe beantragen.

“Ob Pflegebedürftige durch Angehörige, einen ambulanten Dienst oder im Heim versorgt werden, hängt auch von ihrem Einkommen ab”, so Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung.

Mehr als ausreichend sind die Finanzmittel für die Pflege dagegen im Schnitt in Schleswig-Holstein, den ostdeutschen Flächenländern und weiten Teilen Niedersachsens. Ein Grund für das Gefälle sind laut Studie die Unterschiede bei der Bezahlung der Altenpflegekräfte. (kb)

Vielen Dank an Cash.Online

Vorstellung von zwei Experten für Pflegeversicherungen:

Pflegeversicherungsexperte
Manfred Zawischa
Ostlandstraße 19
59609 Anröchte

Telefon: 0 29 47 / 61 46 60
Telefax: 0 29 47 / 61 46 61
Mobil: 0 172 / 10 33 911
info@pflegeversicherungsexperte24.de
www.pflegeversicherungsexperte24.de

und

Pflegekonzeptberatung
Ulrike Klemme
Am Bruchgraben 26
59555 Lippstadt

Tel: 02941 / 96 89 277
Fax: 02941 / 96 89 278
Mobil: 0170 / 73 72 638
Mail: info@pflegekonzeptberatung24.de
www.pflegekonzeptberatung24.de

Fünf Fakten zum Thema Pflege

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me
Kosten, Dauer und Co.

Kosten, Dauer und Co.

Gerade zum Jahreswechsel hat sich einiges in der Pflege geändert, und dank dieser Reform liegt das Thema wieder auf dem Tisch – aber nicht nur Politiker, sondern auch die Bürger sollten sich damit beschäftigen. Zwar gibt es schönere Themen als Krankheit und Behinderung, aber irgendwann ist schließlich jeder mal dran. Hier sind fünf Tatsachen – und Denkansätze – zum Thema Pflege.

Klar, kaum einer beschäftigt sich gerne mit dem eigenen Lebensabend. Trotzdem wissen alle, dass er irgendwann naht – und wenn er das tut, sollte man auch in Sachen Pflege abgesichert sein. Kaum einer hat aber wirklich Ahnung, was Kosten, Dauer und Co. angeht. Mit diesen fünf Wahrheiten zum Thema Pflege will die Gothaer zum Denken und Handeln anregen:

Die höhere Lebenserwartung lässt auch das Pflegefallrisiko steigen
Zwar werden die Menschen älter; das heißt aber auch, dass sie kränker werden – so steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen (wir berichteten). Und die Chance, dass man selber einmal betroffen ist, wächst gleich mit.

Es ist sehr wahrscheinlich, im Alter pflegebedürftig zu werden
Jeder Zwölfte über 60-Jährige ist heutzutage bereits auf Pflege angewiesen. Unter den über 80-Jährigen ist es sogar jeder dritte Deutsche.

Die Pflegedauer beträgt bis zu zehn Jahre
Ein Großteil der pflegebedürftigen Menschen ist über einen längeren Zeitraum als zwölf Monate auf helfende Hände angewiesen. Männer sogar häufiger (80 Prozent) als Frauen (70 Prozent). Jeder dritte Mann und jede achte Frau verbringen zehn Jahre oder mehr in Pflege. Bei der Kostenplanung muss mit einer solchen Zeitspanne gerechnet werden.

Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht oft nicht
Die gesetzliche Pflegeversicherung (GPV) kommt zwar für vieles auf – aber oft reicht das nicht. Ein Pflegeheimplatz beispielsweise kostet mehr als das Doppelte von dem, was die GPV zahlt. Auch bei der ambulanten Pflege sind die Kosten oft höher als die Leistungen der GPV. Schon heute sind 40 Prozent aller Pflegebedürftigen auf Sozialhilfe angewiesen. Eine private Pflegevorsorge sollte daher in Betracht gezogen werden.

Wer nicht genügend vorsorgt, belastet Angehörige
Die Pflegekosten sind alleinige Sache der Betroffenen? Nicht ganz. Denn das Sozialamt bittet auch die Angehörigen zur Kasse, wenn die Vorsorge nicht reicht. Ehegatten, Kinder, Eltern und Enkel sind alle für den Fall der Fälle unterhaltspflichtig. Viele befürchten daher jetzt schon, dass die kommenden Generationen verarmen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Autor: Juliana Demski