Schlagwort pflegezusatzversicherung sinnvoll

Ab Januar 2019 Pflegebeitrag steigt um 0,3 Prozentpunkte

Der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung wird im kommenden Jahr steigen.
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Nun ist es amtlich: Die gesetzliche Pflegeversicherung wird teurer. Zum Jahreswechsel steigt der Beitrag um 0,3 Prozentpunkte. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nun verkündet.

Zum 1. Januar 2019 wird der Beitragssatz zur gesetzlichen Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte nach oben klettern. Familien müssen dann 2,85 Prozent des Bruttoeinkommens berappen, bei Kinderlosen sind es 3,1 Prozent.

Grund für die Erhöhung ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zufolge, dass dank der Pflegereform von 2017 mehr Leistungen abgerufen werden. Dadurch hätten sich „die Finanzbedarfe stärker entwickelt haben, als gedacht“, so Spahn in einem Youtube-Video.

Für dieses Jahr rechne man mit einem Defizit von 3 Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Diese würde sich in den nächsten Jahren weiter erhöhen, wenn es die Beitragssatzanhebung nicht gäbe.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Jeder zweite Deutsche hat Angst vor Pflegebedürftigkeit

Pflegenotstand – Ist die Zukunft der Pflege noch zu retten?
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Laut einer aktuellen Studie der R+V-Versicherung fürchtet jeder zweite Bundesbürger die Pflegebedürftigkeit im Alter. Frauen geben sich demnach sorgenvoller als Männer. Die Hintergründe erfahren Sie hier.

Am 12. Mai ist Tag der Pflege – und viele Deutsche fürchten offenbar, irgendwann einmal ganz persönlich ihren ersten Pflegetag zu erleben: Jeder Zweite hierzulande hat Angst davor, im Alter einmal auf Pflege angewiesen zu sein. Das zeigt die Studie „Die Ängste der Deutschen“ der R+V-Versicherung.

Während „nur“ 48 Prozent der Männer große Angst vor Pflegebedürftigkeit haben, sind es bei den Frauen 57 Prozent (siehe Grafik). „Pflege ist weiblich“, so Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. „Zum einen sind zwei Drittel der Pflegebedürftigen Frauen. Zum anderen kümmern sie sich in den meisten Fällen um die häusliche Pflege von Angehörigen.“

Mit dem Alter steigt die Angst

Und auch mit wachsendem Alter wird die Angst größer: Teenager bis 19 Jahre sind laut der Studie bei diesem Thema noch recht entspannt – 23 Prozent geben sich demnach besorgt. Ab 20 Jahre gilt dies immerhin schon für 40 Prozent, ab dem 40. Geburtstag betrifft diese Sorge die Mehrheit (57 Prozent). Den höchsten Wert erreicht die Angst bei den Menschen ab 60 Jahre: Fast zwei Drittel (64 Prozent) machen sich hier zunehmend Gedanken über eventuelle Pflegebedürftigkeit im Alter.

Vielen Dank an die Pfefferminzia