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Private Krankenversicherung: Keineswegs für jedermann sinnvoll

Privatversicherte haben das Recht, jederzeit in andere Tarife ihrer Versicherungsgesellschaft zu wechseln.
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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Das Wichtigste in Kürze:

  • Bei der gesetzlichen Versicherung richtet sich der Beitrag nach dem Bruttoeinkommen; bei der privaten Police zählen hingegen allein Alter und Gesundheitszustand.
  • Vorerkrankungen oder auch ein bestimmtes Alter können in der privaten Versicherung zu höheren Beiträgen führen.
  • Kinder und Lebenspartner ohne Einkommen sind in der privaten Versicherung nicht automatisch mitversichert.

Alle Bürger müssen krankenversichert sein. Für einige stellt sich die Frage, ob Krankheit gesetzlich oder privat versichert werden soll. Während die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) – mit wenigen Ausnahmen – grundsätzlich allen offen steht, kann man sich als Arbeitnehmer nur dann privat krankenversichern , wenn man ein Jahr lang die so genannte Jahresarbeitsentgelt-Grenze (JAEG) überschritten hat. Diese liegt 2017 bei 57.600 Euro und 2018 bei 59.400 Euro.

Neben den Voraussetzungen unterscheiden sich die beiden Systeme auch in ihren Beiträgen. Bei der GKV ist der Beitrag vom Bruttoeinkommen abhängig. Wer mehr verdient, zahlt auch mehr – und zwar bis zur Beitragsbemessungsgrenze (2017  jährlich 52.200 Euro und  2018 jährlich 53.100 Euro). Dagegen ist der Beitrag in der privaten Krankenversicherung (PKV)  abhängig von Alter und Gesundheitszustand sowie dem gewünschten Versicherungsschutz. Mit dem Abschluss eines privaten Vertrags gehen Kunden quasi eine lebenslange “Zwangsehe” ein; denn eine Rückkehr in die gesetzliche Kasse ist meist ausgeschlossen oder nur möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen.

Für Alleinstehende und kinderlose Eheleute, die beide berufstätig sind, kann es unter finanziellen Gesichtspunkten sinnvoll sein, in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Doch Achtung: Vorerkrankungen oder auch ein bestimmtes Alter können zu Risikozuschlägen und -ausschlüssen bzw. einem hohem Beitrag führen. Weiterhin können die anfangs niedrigen Beiträge durch Anstieg der Kosten in späteren Jahren empfindlich ansteigen. Das durch die Pkv-Beiträge Ersparte sollte unbedingt fürs Rentenalter zurückgelegt werden, da die Beträge auch bei Ausstieg aus dem Erwerbsleben nicht sinken.

Was Sie vor einem Wechsel beachten sollten:

  • Angebotsvergleich: In keinem anderen Versicherungsbereich ist ein Preis- und Leistungsvergleich so schwierig.
  • Übergang: Angebote sollten immer bei bestehendem Krankenversicherungsschutz ohne Zeitdruck eingeholt werden.
  • Lockvogeltarife: Häufig werden gerade jungen Leuten Billigtarife angeboten, in denen viele Leistungen gekürzt sind. Hier ist oft Ärger mit dem Versicherer vorprogrammiert. Wer den Magertarif wählen muss, da er sich einen Normaltarif nicht leisten kann, sollte lieber die Finger von der privaten Krankenversicherung lassen.
  • Kinder: Kinder und Lebenspartner ohne Einkommen sind in der privaten Krankenversicherung nicht kostenlos mitversichert. Sie brauchen eigene, beitragspflichtige Verträge.

Vielen Dank an die Verbraucherzentrale

 

PKV-Anbieter werden eigenen Vorgaben nicht gerecht

Privatversicherte haben das Recht, jederzeit in andere Tarife ihrer Versicherungsgesellschaft zu wechseln.
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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
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Der Bund der Versicherten (BdV) bemängelt, dass sich einige PKV-Anbieter nicht an die “Leitlinien zum unternehmensinternen Tarifwechsel” halten. “Der Tarifwechsel erfolgt bei einigen Gesellschaften meist nur schleppend. Verbraucher müssen oft wochenlang auf Angebote warten”, so BdV-Pressesprecherin Bianca Boss.

Seit dem 1. Januar 2016 haben sich einige PKV-Unternehmen den Leitlinien unterworfen. Unter anderem ist darin festgeschrieben, dass im Falle eines Tarifwechsels Anfragen von Privatversicherten innerhalb von 15 Arbeitstagen beantwortet werden sollen und ihnen eine individuelle Beratung durch das Versicherungsunternehmen zusteht.

“Leider werden die Versicherer ihren eigenen Vorgaben regelmäßig nicht gerecht – zu Lasten der Versicherten, die viel zu lange auf konkrete Tarifwechselangebote warten und in dieser Zeit weiterhin höhere Beiträge ihres alten Tarifs zahlen müssen“, so Boss.

Selbst gesteckte Ziele nicht erfüllt

Nach Angaben des BdV gab es in den vergangenen Monaten vermehrt Rückmeldungen von den Mitgliedern des Verbraucherschutzvereins, dass einige PKV-Anbieter die selbst gesteckten Ziele hinsichtlich Bearbeitungszeit und Beratungsqualität beim unternehmensinternen Tarifwechsel nicht erfüllen. (kb)

Vielen Dank an Cash.Online