Warum eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll sein kann

Die optimale Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind
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Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
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Jedes zweite Kind in Deutschland hat Zahnfehlstellungen, die vom Kieferorthopäden behandelt werden müssen. Für die Eltern kann das teuer werden, denn die gesetzliche Kranken­ver­si­cherung trägt nicht alle Kosten. Warum eine private Zahnzusatzversicherung hier sinnvoll sein kann.

Hier geht es zum Artikel.

Diese Krankenversicherer überzeugen bei den Leistungen

Kranken- und Krankenzusatzversicherung
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Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat im Auftrag des Nachrichtensenders N-TV und in Kooperation mit dem Rating-Haus Franke und Bornberg 20 private Krankenversicherer untersucht. Leistungen und Service kamen dabei auf den Prüfstand. Wer bei der Studie am besten abschnitt, erfahren Sie hier.

Unter die Lupe kamen bei der Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (Disq) Leistungen und Servicequalität. Die Servicequalität ermittelten die Marktforscher anhand von 190 verdeckten Telefon-Tests, 190 Mystery-E-Mails, 200 Prüfungen der Internetauftritte durch geschulte Testnutzer, und 20 detaillierten Inhaltsanalysen der Websites. 600 Servicekontakte mit den Versicherern flossen in die Auswertung ein.

Der Leistungstest erfolgte in Kooperation mit der Rating-Agentur Franke und Bornberg, Die Analysten untersuchten Qualität und Beitragshöhe der Produkte für private Krankenvollversicherungen in den Varianten Grund-, Standard- und Topschutz.

Leistungen überzeugen weitgehend

Die Leistungen über aller drei Produktkategorien hinweg fielen laut Untersuchung im Schnitt sehr gut aus – über 40 Prozent der Tarife erhielten die bestmögliche Rating-Note FFF. Ein Tarif-Vergleich lohne sich insbesondere im Bereich Grundschutz, so die Analysten. Hier könnten Versicherte bei den leistungsstärksten Tarifen bis zu gut einem Drittel des Monatsbeitrags – rund 195 Euro – sparen.

Beim Service gibt es Schwächen

Bei der Servicequalität der Unternehmen zeigte sich die Lage dagegen nicht so dolle. Das Niveau sei lediglich befriedigend und falle schlechter aus als im Vorjahr, heißt es vom Disq. Ein Grund hierfür seien deutlich längere Wartezeiten am Telefon sowie eine unzuverlässige E-Mail-Bearbeitung.

Weiteres Problem: Mitarbeiter der Unternehmen gäben häufig unvollständige und wenig individuelle Auskünfte. Die Websites der Versicherer aber schnitten gut ab. Sie seien eine gute Informationsquelle und oft nutzerfreundlich gestaltet.

Wer schnitt am besten ab?

Auf den folgenden Seiten finden Sie die neun Versicherer, die bei der Untersuchung der Leistungskonditionen mit der Note „sehr gut“ abschnitten.

Erfahren sie mehr bei der Pfefferminzia

 

Nach diesen Versicherungen googeln die Deutschen am häufigsten

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Nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln erfahren Sie bei ProKlartexxt


Nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln erfahren Sie bei ProKlartexxt

Einmal im Quartal wertet der Dienstleister Mediaworx aus, nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln. So auch für das dritte Quartal 2017. In unserer Bilderstrecke erfahren Sie, welche Versicherungsprodukte die Deutschen zwischen Juli und September besonders interessierten.

Platz 10 der gefragtesten Versicherungen im dritten Quartal 2017 nehmen zwei Versicherungen ein. Sowohl die Fahrradversicherung als auch die betriebliche Altersvorsorge (bAV) kommen auf 14.800 Suchanfragen bei Google.

Die Fahrradversicherung verzeichnet im Vergleich zum dritten Quartal 2016 ein Plus von 22 Prozent. Die bAV hält sich auf dem gleichen Stand wie ein Jahr zuvor.

Auf Platz 9 reihen sich gleich drei Versicherungen ein: Gebäudeversicherung, Pflegeversicherung und Wohngebäudeversicherung. Je 18.100 Mal haben die Bundesbürger diese drei gegoogelt.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Suchanfragen für Pflege- und Gebäudeversicherungen konstant. Die konkretere Suche nach der Wohngebäudeversicherung hat um 18 Prozent abgenommen.

Die Kranken- und die Unfallversicherung schafft es jeweils auf Platz 8 der meistgesuchten Versicherungen. 27.100 Suchanfragen gab es hier in Quartal 3. Sie hielten sich damit auf Vorjahresniveau.

Auf dem siebten Rang finden sich Riester-Rente, Risikolebensversicherung und die Private Krankenversicherung (PKV) mit Suchwerten von je 33.100. Während die ersten Beiden je ein Plus bei den Suchanfragen von 22 Prozent verzeichnen, büßt die PKV im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent ein.

Platz 6 nimmt die Handyversicherung ein. Sie wurde 40.500 Mal gegoogelt. Das entspricht einem gleichbleibenden Interesse im Vergleich zum Vorjahr.

Kommen wir zu Platz 5. Diesen teilen sich die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Zahnzusatzversicherung mit je 49.500 Suchen. Bei der BU-Police geht es um 22 Prozent nach oben, die Zähne liegen auf Vorjahresniveau.

Auf Platz 4: Hausrat– und Haftpflichtversicherung mit je 60.500 Suchanfragen. Bei der Hausrat waren es ein Jahr zuvor noch 49.500, bei der Haftpflicht ebenfalls 60.500.

Auf dem Treppchen auf Platz 3 liegt die Reiserücktrittversicherung. Nach ihr haben die Bundesbürger 74.000 Mal gesucht. Genauso viele, wie ein Jahr zuvor.

Vize-Sieger ist die Rechtsschutzversicherung mit 90.500 Google-Suchen. Ein Jahr zuvor waren es noch 74.000.

Und Platz 1? Den teilen sich die Rentenversicherung und die Kfz-Versicherung mit je 110.000 Suchen. Bei der Rentenversicherung stehen damit 19.500 Suchanfragen mehr auf der Uhr als im Vorjahr. Die Kfz-Versicherung hält das Niveau von 110.000 Stück.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Die PKV-Tarife mit den besten Heilpraktiker-Leistungen

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Untersuchung von Morgen & Morgen

Untersuchung von Morgen & Morgen

Der Schulmedizin einfach blind vertrauen? Das kommt für immer mehr Menschen nicht infrage. Die Behandlung bei einem Heilpraktiker ist daher für viele eine Alternative. Wie sieht es hier aber mit der Übernahme der Kosten durch die private Krankenversicherung aus? Das Analysehaus Morgen & Morgen hat die besten 12 PKV-Tarife herausgefiltert.

Die Behandlung durch einen Heilpraktiker wird in Deutschland immer beliebter. Wer gesetzlich Krankenversichert ist, schaut dabei oft in die Röhre, denn die Krankenkassen übernehmen die Kosten, die durch eine Heilpraktiker-Behandlung entstehen, in der Regel nicht.

In der privaten Krankenversicherung (PKV) sieht das Ganze schon anders aus. Das Analysehaus Morgen & Morgen hat private Krankenvollversicherungen auf die Abdeckung von Heilpraktiker-Leistungen hin untersucht und die Top-12-Tarife ermittelt.

Die Vorgaben:

  • Eintrittsalter: 30 Jahre
  • Kein Selbstbehalt
  • Leistungsfallszenario Heilpraktiker mit 1.000 Euro
  • Mindestens 3 Sterne im M&M Rating PKV-Vollversicherung

Diese Anbieter lagen bei der Untersuchung vor, sortiert nach Monatsbeitrag:

Quelle: Morgen & Morgen

Quelle: Morgen & Morgen

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

„Kunden bevorzugen erfolgsabhängige Vergütung“

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Unabhängige Versicherungsberatung

Unabhängige Versicherungsberatung

KVoptimal.de-Chefin Anja Döring im Interview

Der Kunde empfindet die Tarifwechselleitlinie als intransparent, meint Anja Döring, Geschäftsführerin des Maklerunternehmens KVoptimal.de, das Privatversicherte über den internen Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung (PKV) berät. Im Interview mit Pfefferminzia spricht sie über die Kontroverse zwischen MLP und dem Bund der Versicherten (BdV), den „erheblichen“ politischen Handlungsbedarf in der Vergütungsfrage – und sie kritisiert, wie die privaten Krankenversicherer mit der Tarifwechselleitlinie umgehen.

Pfefferminzia: Die Auseinandersetzung zwischen dem Bund der Versicherten (BdV) und dem Finanzdienstleister MLP hat einen Stein ins Rollen gebracht: Experten diskutieren seither über die Rechtmäßigkeit von bestimmten Entgelten bei der Tarifwechselberatung. Auch KVoptimal.de ist wie MLP als Versicherungsmakler registriert. Was halten Sie vom Vorgehen des BdV?

Anja Döring: Jede Konfrontation, auch rechtlicher Natur, führt dazu, dass das Thema bei den handelnden Politikern Gehör findet und als Verbraucherthema wahrgenommen wird. Eine Klärung ist unabdingbar und daher begrüßen wir das Vorgehen des BdV.

Als Geschäftsführerin habe ich mich im Jahr 2014 dazu entschlossen, die Registrierung vom Versicherungsberater zum Versicherungsmakler vorzunehmen. Ich habe damals die Auseinandersetzung vorm Landgericht Hamburg zwischen einem Wettbewerber und einem Versicherer zum Anlass genommen, vorerst die weniger risikoreiche Option zu wählen. In diesem Verfahren urteilte das Landgericht Hamburg, dass Versicherungsberater nach der Rechtsanwaltsvergütungsverordnung zu honorieren sind.

Wie beurteilen Sie die rechtliche Situation für Ihr Geschäft?

Wir tauschen uns regelmäßig mit Anwälten, Verbändern und der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu diesen Themen aus, aber bisher gibt es keine Auffassung, der man verbindlich Folge leisten kann.

Viele Anwälte und handelnde Personen vertreten die Meinung, dass es dem Versicherungsmakler gestattet ist eine Tarifwechselberatung honorarpflichtig zu übernehmen, da diese vom Versicherer nicht vergütet wird. Einige Marktteilnehmer hingegen sind davon überzeugt, dass die Leistung der Tarifwechselberatung ausschließlich dem Versicherungsberater vorbehalten sei.

Wir haben die Vermittlerrichtlinie IDD zum Anlass genommen, Bundestagsabgeordnete in die Verpflichtung zu nehmen dieses für Verbraucher wichtige Thema abschließend zu definieren, um für alle handelnden Personen Klarheit zu schaffen, was die Vergütung dieser Leistung angeht. Die Vergütung ist sowohl für Versicherungsberater als auch für Versicherungsmakler nicht ganz klar definiert. Die unterschiedlichen Meinungen von Anwälten und der IHK zeigen auf, dass es hier erheblichen Handlungsbedarf für die Politik gibt. Nur so können Unternehmen wie wir uns auf unseren originären Job konzentrieren.

Wir teilen aktuell noch die Auffassung von Mona Morath von der DIHK Berlin. Diese Begründung ist für uns nachvollziehbar. Sicherlich hat das Urteil des Landgericht Saarbrücken wieder neue Gesichtspunkte in die Diskussion eingebracht. Jedoch führten auch danach die Gespräche nicht zu einer Finalisierung, wie man die Leistung zu vergüten hat und wie man gewerberechtlich im Rahmen des Paragraf 34 GeWo registriert zu sein hat.

Wie berechnet Ihr Unternehmen die Entgelte, die sie in der PKV-Tarifwechselberatung erheben und wie stehen Sie zu der Aussage, dass Tarifwechsel-Entgelte durch Versicherungsmakler rechtswidrig seien?

Unser Unternehmen erhebt eine Honorierung auf erfolgsabhängiger Basis. Wir haben im Jahr 2014 in Anlehnung an den Beschluss des Landgericht Hamburgs testweise eine pauschale Vergütung in unser Angebot aufgenommen. Es war jedoch eindeutig festzustellen, dass Kunden am Markt hierauf nicht reagieren, sondern bewusst die Erfolgsabhängigkeit bevorzugen. Der Markt verlangt nach einer erfolgsabhängigen Variante. Es liegt nun an der Gesetzgebung dies zu definieren, um dem Kundebedarf gerecht zu werden. Wie schon oben stehend erwähnt, folgen wir aktuell der Erläuterung der Frau Morath.

Die Kritik an Wechselberatern lässt sich meist so zusammenfassen, dass diese von der Vermittlung eines möglichst günstigen PKV-Tarif profitieren würden, weil sie bei einem erfolgreichen Tarifwechsel an der Beitragsersparnis des Kunden beteiligt sind. Nervt Sie die Kritik an „Ihrer Branche“ und wie treten Sie den Vorbehalten entgegen?

Natürlich hat dieser Punkt seine Berechtigung. Unsere Kunden haben den Anspruch, den günstigsten Tarif bei ihrem jetzigen Leistungsniveau zu erhalten. Das garantieren wir sogar. Also muss ich meinem Versprechen in jedem Fall nachkommen. Allerdings erhält der Kunde nicht zwingend nur den günstigsten Tarif als Angebot. Wir bieten unseren Kunden, wenn möglich, zwei Optionen an. In jedem Fall die Option, die unserem Versprechen Rechnung trägt, aber auch Tarife, die seine Struktur verändern und Leistungen beispielsweisedeutlich verbessern. Hierunter würde etwa die Formulierung des offenen Hilfsmittelkataloges oder der Klarstellung der Leistung im Bereich Gemischte Anstalten fallen.

Kunden möchten den günstigsten Preis, sind aber auch immer offen, wenn es um Leistungsverbesserungen geht. Unsere Aufgabe ist es nicht Kunden mit Verkaufsfloskeln zu überzeugen, sondern für sie Entscheidungsparameter abzubilden. Unsere Mandanten sind mündige Bürger und durchaus geistig in der Lage das Thema der privaten Krankenversicherung in einer sinnvollen Tiefe zu begreifen und die Wertigkeit der Parameter individuell zu bewerten.

In welchen Bereichen der PKV-Wechselberatung müssen die Unternehmen vor der eigenen Tür kehren?

Ich stellte in den letzten fünf Jahren immer wieder fest, dass Marktbeteiligte ihre Kunden übervorteilen und ihm damit die Entscheidungskompetenz aberkennen. Das ist nicht in Ordnung. Nur wenn der Kunde eine für sich nachvollziehbare Entscheidung trifft, wird er auch langfristig mit unserem Service zufrieden sein.

Kunden, die solche Kritik im Gespräch offensiv ansprechen, können wir durch unsere Leistungsversprechen, Referenzen und nachweislicher Kompetenz überzeugen. Manch ein Kunde hat das sicherlich im Hinterkopf und spricht es nicht an. Diese sind dann einfach skeptischer und prüfen das Ergebnis einmal mehr als erforderlich. Solche Kunden spornen meine Mitarbeiter an, ihren Job weiterhin auf höchstem Niveau zu tätigen und aufzuzeigen, dass wir ein Höchstmaß an Service und Kompetenz bieten.

Ihr Unternehmen ist der Ansicht, dass die Tarifwechselleitlinie in der Praxis wenig geändert habe. Weiter kritisieren Sie, dass die angebotenen Tarife der Versicherer „in keiner Form nachzuvollziehen“ seien. Hier handele es sich lediglich um eine „Gruppenkanalisierung“. Können Sie Ihre Kritik bitte näher erläutern?

Zu aller erst möchte ich Ihnen aufzeigen, wie vielfältig die Tarifwechselberatung ist und welchen Anspruch KVoptimal.de an sich stellt. Zur reinen Tarifwechselberatung gehört zum einen die Wahl der Tarifalternativen. Nimmt man beispielsweise die DKV mit mehr als 617 wählbaren Alternativkombinationen, so ist das schon eine anspruchsvolle Aufgabe. Nach Beantragung wird gegebenenfalls ein Risikozuschlag anfallen, der geprüft werden muss und nach ausführlicher Beratung am Kunden in einen Mehrleistungsausschluss umzuwandeln ist oder nach der Einholung von Berichten zum Gesundheitszustand anzupassen ist.

Viele Kunden haben im bisherigen Vertrag Risikozuschläge vereinbart, die mittlerweile keine Berechtigung mehr haben. Das überprüfen wir direkt für unsere Kunden und veranlassen eine Reduzierung oder den Entfall des Risikozuschlages. Darüber hinaus haben viele Kunden ein nicht ausreichendes Krankentagegeld versichert und sind im Leistungsfall schnell finanziell nicht mehr handlungsfähig. Dies passen wir ebenfalls nach den rechtlichen Gegebenheiten an und inkludieren wenn möglich zum Nettoeinkommen noch die Prämie der Krankenversicherung. Nur so ist sicherzustellen, dass der Kunde über einen aktualisierten und zeitgemäßen PKV-Vertrag verfügt. Wer kümmert sich im PKV-Bereich sonst um die Kunden 50+?

Und welche Defizite stellen Sie nun speziell bei der Tarifwechselleitlinie fest?

Auf der einen Seite stellen wir fest, dass Kunden durch das Internet die Marktentwicklung beobachten und sensibilisiert sind. Der Kunde von heute möchte selber entscheidungsfähig sein. Auf der anderen Seite ist die Tarifwechselleitlinie ineffektiv, da viel Papier ohne transparente Beratung aller Handlungsmöglichkeiten keine Hilfe ist für den Kunden. Der Kunde empfindet die Tarifwechselleitlinie mit allen Unterlagen als intransparent und die Prüfung zur Umstellung als nicht nachvollziehbar. Ihm fehlt die Fachkompetenz beim Versicherer.

Die Tarifwechselleitlinie verpflichtet den Versicherer nicht zu Individualität der Angebote. Er verpflichtet unter Punkt 3 der Tarifwechselleitlinie nur, dass verkaufsoffene und andere Tarife benannt werden müssen, wenn eine selektive Auswahl bereit gestellt wird. Darüber hinaus sollen bestandsstarke Tarife bereitgestellt werden. Die Definition legt der Versicherer jedoch als Schwellenwert selber fest.

Können Sie beispielhaft erläutern, wo Sie hier genau die Probleme sehen?

Die DKV bietet häufig den BM4/3 und ET an. Die Beitragsanpassungswelle zum 1. April2016 war mit diesen Angeboten geprägt. Hier unterstellen wir die Kanalisierung in die alte Welt der Viktoria. So kann der Kunde später, wenn er erkrankt ist, nicht mehr in leistungsstärkere Tarife, wie zumBeispiel BestMed oder VollMed, zurück, da seine Leistungen erheblich reduziert sind.

Eine Axa hat im Rahmen der Beitragsanpassungswelle den EL-Bonus-U in Verbindung mit dem Premium-Zahn-U flächendeckend angeboten. Das erklärt sich überhaupt nicht. Wie kommt man darauf, bei jedem Vorzahntarif immer den Premium-Zahn-U anzubieten? Der Komfort-Zahn-U oder der Kompakt-Zahn-U ist beim EL (Elementar) die Alternative zur Tarifwechselleitlinie. Weiterhin wird häufig nicht der EL-Bonus oder EL-Bonus-N mit Kombinationen angeboten. Dies stellt für den Kunden häufig die bessere Alternative dar. Die Beiträge in Unisex sind durch Entmischung und die rückläufigen Zahlen der PKV-Versicherten kaum planbar und durch die ausgeschlossene Rückkehr in vorherige Welten ein hohes Risiko. Der Versicherer informiert zwar darüber, allerdings ist eine Bemerkung auf Seite 20 (exemplarisch) kaum passend gemessen an der Wichtigkeit des Themas.

Die Signal-Iduna, bietet häufig den Tarif Komfort in Unisex an. Hier ist der Hinweis analog zum Axa-Beispiel anzuwenden. Auf welcher Basis geschieht das? Wir haben aktuell einen Kunden der GA-Serie. Er erhält die GA-Serie mit anderem Selbstbehalt als Alternative sowie einer stationären Änderung. Zusätzlich den Komfort Unisex – jedoch weit und breit kein Wort vom Komfort-Bisex-Tarif. Das ist nicht nachvollziehbar. In der Beobachtung haben wir vor zwei Wochen einen Fall angenommen in dem die Kundin den Komfort 2 angeboten bekam. Hierbei sollte sie mehr als 200 Euro monatlich einsparen und Ihren Selbstbehalt um 1.040 Euro reduzieren. Dabei hat Sie nach Prüfung einen Zuschlag in Höhe von mehr als 1.600 Euro im Jahr angenommen. Die Ersparnis wurde damit reduziert auf ein Minimum. Der Versicherer hat sie nicht aktiv darauf hingewiesen – zum Beispiel über eine persönliche Beratung -, dass sie die Alternative mit höherem Selbstbehalt wählen könnte oder einen Mehrleistungsausschluss vereinbaren kann.

Wie lautet Ihr Fazit zur Beratung rund ums Thema Tarifwechselleitfaden?

Es werden bei TWL-Beratungen einfach so viele Fehler gemacht. Ich möchte es nicht mal dem Mitarbeiter ankreiden, sondern den Gesellschaften, die ihre Mitarbeiter nicht ausreichend in der Tiefe ausbilden beziehungsweise weiterbilden, sondern glauben, es sei mit einem Berechnungsprogramm und viel Papier zu regeln. Das ist wirklich nicht angemessen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Autor: Lorenz Klein

Depressionen, Burnout und Co.

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„Was die PKV bei Psychotherapie leistet, hängt von den Vertragsbedingungen ab“

Depressionen, Burnout und Co.

Depressionen, Burnout und Co.

Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und kosten die private Krankenversicherung viel Geld. Daher sollten Berater und Kunden beim Abschluss einer PKV auf die Details achten.

Jeder dritte Deutsche leidet an Depressionen oder einer anderen psychischen Störung.

Diese gesundheitspolitische Herausforderung schlägt sich auch in der privaten Krankenversicherung (PKV) nieder. Dort sind Erkrankungen der Psyche einer der häufigsten Gründe für die Inanspruchnahme von Leistungen.

Die Palette der Krankheitsbilder dabei ist vielfältig, besonders häufig sind Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen. „Auch organisch bedingte psychische Störungen, einschließlich Demenz und Verhaltensstörungen wie Ess-, Schlaf- und Sexualstörungen sowie Persönlichkeitsstörungen gehören dazu“, sagt Vera Willig, Gesellschaftsärztin der Inter Versicherungsgruppe. Ein Burnout hingegen werde nicht als Krankheit definiert, sondern sei eine Zusatzdiagnose, die Fachärzte eher selten stellten.

Entsprechend wichtig ist das Thema Psyche im Beratungsgespräch, denn die PKV-Tarife unterscheiden sich in ihren Leistungen in diesem Bereich mitunter erheblich. Das Thema wird von Maklern und Vermittlern aber oft nicht im Detail besprochen. „Unterm Strich erfährt der Kunde meist, dass psychotherapeutische Leistungen zu 100 Prozent abgesichert sind. Er muss sich im Falle eine Depression oder bei Burnout bei der Inter nicht noch zusätzlich Gedanken darüber machen, ob wir alle Sitzungen bezahlen“, sagt Michael Geske, Direktionsbeauftragter Kranken bei der Inter.

Psychotherapie – was ist abgedeckt?

Nicht alle Versicherer übernehmen jedoch bei einer ambulanten Psychotherapie die Kosten komplett. Manche Tarife begrenzen die Erstattung etwa auf 85 Prozent oder sie deckeln die maximal übernommenen Sitzungen auf 30 Sitzungen pro Jahr. Benötigt der Kunde weitere Sitzungen, muss er diese selbst zahlen. „Bei langwierigen psychotherapeutischen Erkrankungen kann das durchaus zu erheblichen Zuzahlungen führen, da eine Sitzung schnell an die 100 Euro oder mehr kosten kann“, so Geske. Umso wichtiger ist für Berater und Kunde vor Abschluss der Blick ins Bedingungswerk.

Die Psychotherapie gehört zu den wichtigsten nicht-medikamentösen Therapien bei psychischen Erkrankungen und ist in ambulanter Form in der Regel stets von der Leistungspflicht in der PKV umfasst – die Leistung erfolgt nach einer entsprechenden Diagnose. Bei der Inter etwa wird der Antrag vom Therapeuten gestellt. Dies kann formfrei erfolgen oder aber auch mit Hilfe von Antragsunterlagen. „Für eine Kurzzeittherapie, welche regelmäßig bis zu 25 Sitzungen inklusive probatorischer Gespräche umfasst, ist kein ausführlicher Bericht notwendig. In diesen Fällen genügt die Diagnose“, sagt Karl-Heinz Seiffert, Bereichsleiter Kranken der Inter. Bei einer Fortführung oder einer Langzeittherapie ist jedoch ein ausführlicher Antrag notwendig.

Einige Versicherer prüfen in einer Woche

„Die Antragsunterlagen werden bei der Inter ausschließlich durch den medizinischen Dienst bewertet. Das Ergebnis der Bewertung, welches regelmäßig nach einer Woche, in seltenen umfangreichen Fällen spätestens nach zwei bis drei Wochen vorliegt, wird an einen Sachbearbeiter zur Prüfung der vertraglichen Gegebenheiten abgegeben“, schildert Seiffert den Antragsprozess.

Das Leistungsniveau der PKV im Bereich der psychischen Erkrankungen gilt branchenweit als gut. Wohl dem, der versichert ist. Wer jedoch bereits eine psychische Vorerkrankung hat, hat wegen der Risikoprüfung der Versicherer kaum eine Chance, eine private Krankenversicherung zu bekommen. Gab es früher bei den ersten Anzeichen einer psychischen Vorerkrankung reihenweise pauschale Ablehnungen, prüfen heute zumindest einige Anbieter jeden Fall einzeln.

Wenig Chancen bei psychischen Vorerkrankungen

„Wir lehnen solche Erkrankungen nicht generell ab, sondern steigen in eine Einzelfallprüfung ein. Wir prüfen individuell und fordern entsprechende Unterlagen und Informationen an, um das Risiko zu beurteilen“, bestätigt Gesellschaftsärztin Vera Willig. Schließlich ist es ein Unterschied, ob man bereits wegen einer psychischen Erkrankung im Krankenhaus war oder lediglich bei einer psychotherapeutischen Beratungsstelle an der Universität wegen Prüfungsangst in Beratung war. Das Ergebnis der Einzelfallprüfung besteht dann in einer Ablehnung oder womöglich in einer Annahme mit einem Risikozuschlag oder einem Leistungsausschluss.

Wir danken der Pfefferminzia für die freundliche Unterstützung – Autor: Oliver Lepold

Bremer Krankenhaus nutzt rechtliche Grauzone aus

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PKV-Anbieter deckt überhöhte Rechnungen an Krebskranke auf

Private Pflegeversicherung

Private Pflegeversicherung

Privatversichert zu sein bringt nicht nur Vorteile mit sich. Das mussten jetzt Krebspatienten eines Bremer Krankenhauses erfahren. Ihrem PKV-Anbieter wurden Rechnungen für Medikamente zugeschickt, die um 11.000 Euro höher waren als eigentlich üblich. Wie das Ganze ausging, erfahren Sie hier.

Frühere Arzttermine, ein größeres Behandlungsspektrum – Privatversicherte haben einige Vorteile gegenüber Kassenpatienten. Aber: Oft wird dieser Status auch ausgenutzt. Ein frisches Beispiel dafür lieferte nun ein Krankenhaus in Bremen.

Wie die Berliner Zeitung berichtet, hat das Evangelische Diakonie-Krankenhaus privatversicherte Krebspatienten mit Medikamenten für die Chemotherapie versorgt, die teurer waren als eigentlich üblich. Genauer: um 11.000 Euro teurer. Einem privaten Krankenversicherer sei diese Abweichung aufgefallen.

Keine Preisvorschriften für Hausapotheke

Wie das möglich ist? Das Krankenhaus habe die Medikamente aus der eigenen Krankenhausapotheke genommen. Und hier gelten laut Berliner Zeitung keine gesetzlichen Preisvorschriften. „Wie hier ausgerechnet ein gemeinnütziges evangelisches Krankenhaus bei Krebspatienten abzockt, ist höchst fragwürdig“, so der für Krankenhäuser zuständige Geschäftsführer des PKV-Verbandes, Joachim Patt, gegenüber der Zeitung.

Der PKV-Anbieter zog gegen diese Praxis vor Gericht, allerdings ohne Erfolg. Die Richter bestätigten, dass die staatliche Preisregulierung bei einer Abgabe der Medikamente durch die Krankenhausapotheke nicht gilt.

Angst vor Nachahmern, Krankenhaus ist empört

Der Versicherer fürchtet nun, dass diese Praxis Schule machen könnte. Würden andere Kliniken dem Bremer Beispiel folgen, könnten Schäden von mindestens 40 Millionen Euro entstehen, so der PKV-Verband.

Auch Politiker haben schon reagiert. „Wir müssen hier als Gesetzgeber handeln und für eine Klarstellung sorgen“, sagte der CDU-Gesundheitspolitiker Thomas Stritzl der Berliner Zeitung. „Es kann doch nicht sein, dass sich Kliniken durch willkürliche Preisaufschläge an Kranken bereichern.“

Walter Eggers, Geschäftsführer des Evangelischen Diakonie-Krankenhauses, dagegen regt sich über das Vorgehen des PKV-Anbieters auf. Gegenüber dem Weser Kurier sagt er: „Nicht nur die Richter haben unsere Position bestätigt, auch die Bundesapothekerkammer und die Bremer Apothekerkammer sind zu der Auffassung gelangt, dass unser Vorgehen rechtmäßig sei.“ Es könne nicht sein, dass der PKV-Verband versuche, mit „unhaltbaren Abzocke-Vorwürfen“ gegen ein missliebiges Urteil vorzugehen. Man werde nun rechtliche Schritte gegen Joachim Patt einleiten.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Pfefferminzia – Autor: Juliana Demski

Aktuelle Informationen auf ProKlartexxt – ihr Informationsblog von ProFair24