Schlagwort Private Rentenversicherung

Was sich 2019 für Versicherte ändert

Von Betriebsrente bis Hochwasserschutz
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
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Auch diesmal müssen sich Versicherte zum Jahreswechsel auf einige Veränderungen einstellen. Der Versicherungsverband GDV hat fünf wichtige Neuerungen vorgestellt: Neben guten Nachrichten für Besitzer von Betriebs- und Rürup-Renten findet sich darin auch ein Hinweis speziell für Bürger in Bayern. Die Details gibt es hier.

Neues Jahr, neue Regeln. Das gilt natürlich auch für den Versicherungsbereich. Was sich 2019 für Versicherungskunden ändert, hat das Verbraucherportal der Versicherungswirtschaft anhand von fünf Punkten veranschaulicht. Diese lauten so:

  1. Arbeitgeberzuschuss für Betriebsrenten wird zur Pflichtsache

Arbeitnehmer, die einen Teil ihres Bruttolohns sozialversicherungsfrei in eine betriebliche Altersversorgung einzahlen, haben im neuen Jahr Anspruch auf Zuschüsse vom Arbeitgeber. Bislang ist die Beteiligung des Arbeitgebers freiwillig. Bei Neuverträgen, die ab 1. Januar 2019 geschlossen werden, müssen Arbeitgeber den umgewandelten Beitrag der Arbeitnehmer um 15 Prozent aufstocken. Für Altbestände gilt diese Regelung erst ab 2022.

  1. Entlastung von Betriebsrenten aus Pensionskasse

Dies betrifft alle Arbeitnehmer, die nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis alleine in eine Pensionskasse eingezahlt haben. Für Leistungen der Pensionskasse müssen ab 2019 keine Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung mehr gezahlt werden (wir berichteten). Hat der Arbeitnehmer in den letzten vier Jahren zu viel Beiträge gezahlt, hat er Anspruch auf Erstattung.

  1. Höherer Steuerabzug für Rürup-Renten

Wer mit einer Rürup-Rente vorsorgt, darf im kommenden Jahr wieder einen größeren Teil seiner Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung angeben. Zum einen steigt der steuerliche Höchstbetrag zur Basisrente auf 24.305 Euro. Zudem erkennt das Finanzamt nun 88 Prozent der eingezahlten Beiträge als Sonderausgaben an (2018: 86 Prozent). Somit sind 2019 maximal 21.388 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig. Für gemeinsam veranlagte Ehegatten/Lebenspartner verdoppeln sich diese Beträge.

  1. Neue Informationsblätter sollen für mehr Durchblick vorm Abschluss sorgen

Ab Januar stellen Anbieter von Sach- und Unfallversicherungen sowie bestimmter Lebensversicherungen neue Informationsblätter im Internet bereit (wir berichteten). So sollen Verbraucher möglichst frühzeitig einen schnelleren Überblick zu einzelnen Policen erhalten. Das Informationsblatt ist in den Versicherungssparten einheitlich gestaltet und gibt unter anderem Auskunft über: die Art der Versicherung, die Laufzeit, den Umfang der gedeckten Risiken und die Höhe und Zahlungsweise der Versicherungsprämie.

  1. Bayern streicht staatliche Nothilfen für Hochwasseropfer

Der Freistaat Bayern hat angekündigt, ab dem 1. Juli 2019 keine staatlichen Soforthilfen nach Naturkatastrophen mehr zu zahlen (wir berichteten). Damit reagiert der Freistaat auf das steigende Risiko von Wetterextremen. Staatshilfen sind kein Ersatz für fehlenden Versicherungsschutz. Hauseigentümer sollten deshalb prüfen, ob ihre Wohngebäudeversicherung alle Naturgefahren einschließt und sich umfassend versichern, empfiehlt der Versicherungsverband.

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Schlechte Zeiten für Absicherung von Ruheständlern

Ruhestand rechtzeitig finanziell absichern
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Die Qualität des Ruhestands in Deutschland sinkt dramatisch. Schuld daran sind niedrige Realzinsen und eine hohe Steuerbelastung. Wie Anleger gegensteuern können.

Zum sechsten Mal hat Natixis Investment Managers den Global Retirement Index vorgelegt. Er misst die Qualität des Ruhestands in weltweit 43 Ländern anhand von insgesamt 18 Kriterien. Hatte Deutschland im vergangenen Jahr noch auf dem siebten Rang gelegen, so fällt es in der aktuellen Bewertung um sechs Plätze zurück.

Die Gesamtbewertung für jedes Land beruht auf den Daten von vier Sub-Indizes. Deutlich bergab ging es  beim Sub-Index “Finanzielle Rahmenbedingungen”. Dieser berücksichtigt verschiedene für die finanzielle Alterssicherung relevante Faktoren. Im vergangenen Jahr hatte Deutschland hier mit Platz 21 noch im Mittelfeld gelegen. In der aktuellen Studie kommt die Bundesrepublik nur noch auf Platz 34 und landet damit im unteren Drittel.

“Finanzen werden zu einer echten Herausforderung”

“Das Thema Finanzen wird für deutsche Ruheständler zunehmend zu einer echten Herausforderung”, sagte Sebastian Römer, verantwortlich für das Geschäft von Natixis In- vestment Managers in Zentral- und Osteuropa. “Insbesondere das gegenwärtige Niedrigzinsumfeld erschwert nicht nur die Vorsorge, sondern tangiert auch die Fähigkeit, im Alter auskömmlich von den angesparten Kapitalstöcken leben zu können.” Gestützt wird diese Einschätzung durch einen Blick auf das Prüfungsfeld der Realzinsen. In dieser Bewertungskategorie erreicht Deutschland in diesem Jahr nur einen von insgesamt 100 möglichen Punkten.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich auch die Werte in der Kategorie Steuerbelastung verschlechtert. In der aktuellen Untersuchung erreichte Deutschland in diesem Bereich nur 24 von 100 möglichen Punkten. Bewertet wurde die Höhe des gesamten Steueraufkommens im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. “Ein schlechtes Ergebnis heißt, dass den Menschen netto weniger Geld für die finanzielle Altersvorsorge zur Verfügung steht. Zudem wird das Alterseinkommen durch eine hohe Steuerlast grundsätzlich negativ beeinflusst”, erklärte Römer.

Im Rahmen des Sub-Index “Finanzielle Rahmenbedingungen” wurde auch der sogenannte Altenquotient berücksichtigt. Dieser bemisst das Verhältnis von Ruheständlern gegenüber Menschen im arbeitsfähigen Alter. Ein hoher Prozentwert bedeutet einen hohen Anteil an über 65-Jährigen gegenüber jüngeren Altersgruppen. Mit 32,5 Prozent weist Deutschland zum zweiten Mal in Folge den fünftschlechtesten Wert aller untersuchten Länder auf. “Eine solche Entwicklung beeinträchtigt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Stabilität der Sozialsysteme”, so Sebastian Römer.

Nur zwei Staaten der Eurozone unter den Top 10

Angeführt wird die Liste der Länder mit der höchsten Ruhestandsqualität von der Schweiz, gefolgt von Island und Norwegen. Bis auf Australien, Neuseeland und Kanada stammen alle in den Top 10 enthaltenen Staaten aus Westeuropa. Mit Irland und den Niederlanden haben es allerdings nur zwei Staaten der Eurozone in die Spitzengruppe geschafft. Auf den Plätzen 10 bis 15 rangieren Luxemburg, Finnland, Deutschland, Österreich und die Tschechische Republik. Die Vereinigten Staaten rangieren auf Platz 16. Die Schlusslichter bilden Griechenland, Brasilien und Indien.

Die demografische Entwicklung galt lange Zeit als die zentrale Herausforderung der Alterssicherung. Daran hat sich nach Ansicht der Studienautoren nichts geändert. Die Überalterung von Gesellschaften stelle nach wie vor ein hohes Risiko für die Sicherung der Sozialsysteme und die Lebensqualität im Alter dar. Gleiches gelte für die Staatsverschuldung, die in zahlreichen Staaten der Welt nach wie vor zu hoch sei. Angesichts weiterhin rekordhoher Schuldenstände blieben Ausgaben im sozialen Sektor unter Druck und beeinträchtigen den Wohlstand von Ruheständlern.

Zinspolitik der Notenbanken

Als weiterer Risikofaktor sei im Zuge der Bewältigung der Finanzkrise die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken hinzugekommen. Diese nun bereits ein Jahrzehnt andauernde Politik habe immense Auswirkung auf die Situation von Ruheständlern. Pensionskassen und Versorgungseinrichtungen hätten erhebliche Schwierigkeiten die für ihre Zusagen erforderlichen Renditen zu erwirtschaften. Auch die private Vorsorge ist tangiert. Die Bildung von Altersrücklagen sei erschwert und könne nur noch unter Inkaufnahme eines höheren Risikos erreicht werden. Ruheständler, die von ihren Altersrücklagen leben möchten, erlitten durch das Niedrigzinsumfeld Einbußen.

Klimawandel und steigende Gesundheitskosten

Finanzielle Risiken ergeben sich für die Studienautoren auch aus dem Klimawandel. Denn der Anstieg des Meeres und die Zunahme von extremen Wettereignissen wie Flut oder Dürre führen nicht selten zu existentiellen Herausforderungen, zum Beispiel für Menschen in küsten- oder flussnahen Bereichen. Diese könnten unter anderem mit einer deutlichen Erhöhung von Versicherungspolicen oder mit einem erheblichen Wertverlust ihrer Immobilien einhergehen. Als fünften Risikofaktoren machen die Autoren die steigenden Gesundheitskosten aus. Im Zuge der erhöhten Langlebigkeit der Menschen stiegen zwangsläufig auch die Aufwendungen für Gesundheitsleistungen im Alter. In diesem Zusammenhang weisen sie darauf hin, dass dieser Trend in allen OECD-Staaten schon seit längerem zu beobachten sei. Schätzungen der OECD zufolge würde der Anteil der Gesundheitskosten am Bruttoinlandsprodukt von derzeit sechs auf neun Prozent im Jahre 2030 steigen.

Die Bürger eines Landes können auf die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen nur mäßig Einfluss nehmen. Sie sind jedoch in der Lage, ihre Anlagestrategien an die Herausforderungen anzupassen. “Aus Sicht von Natixis Investment Managers kommt es vor allem drauf an, Portfolios breiter aufzustellen und dabei verschiedene, auch alternative Renditequellen zu nutzen”, sagte Römer. Unterschiedliche Anlageklassen und Investmentstile sollten ohne Vorbehalte auf ihre Tauglichkeit für die individuellen Anlageziele geprüft werden. “Eine Anlagepolitik mit Scheuklappen kann nicht zum Erfolg führen”, so Römer.

Finanzbranche in der Pflicht

Dabei sieht Römer die Finanzbranche durchaus in der Pflicht. “Als Anbieter können wir zur Problemlösung beitragen, indem wir langfristige und risikoorientierte Portfolios anbieten, die sich nicht an einer kurzfristigen Performanceperspektive orientieren.” Der nur kurzfristige Blick sei mit der Gefahr verbunden, emotionale und falsche Investmententscheidungen zu treffen.

Alternative Investmentstrategien, die darauf ausgerichtet sind, stabile Erträge in jeder Marktlage zu erzielen, seien ein wichtiges Instrument. “Sie verbessern die Diversifikation, verringern das Risiko und erschließen neue Renditequellen”, so Römer. Institutionelle Investoren würden diese Strategien bereits verstärkt anwenden. Nach einer Studie von Natixis Investment Managers nutzten bereits 71 Prozent von ihnen alternative Investments zur Diversifikation und Risikosteuerung.

ESG-Investments machen Altersvorsorge attraktiver

Für Privatanleger könnte ein stärkes Angebot an ESG Investments, die ökologische, soziale und Kriterien der Unternehmensführung berücksichtigen, nach Ansicht von Natixis Investment Managers die Altersvorsogre attraktiver machen. Dies gelte besonders mit Blick auf jüngere Sparer. “Einer Studie unseres Hauses zufolge würden 71 Prozent der sogenannten Millenials stärker sparen, wenn sie mit ihren Investments ESG-Ziele unterstützen können”, sagte Römer. (fm)

Vielen Dank an Cash.Online

Ein Drittel der Frauen sorgt nicht fürs Alter vor

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Umfrage zur Altersvorsorge


Umfrage zur Altersvorsorge

Für viele Frauen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren ist die private Altersvorsorge noch kein Thema. 44 Prozent der Damen in dieser Altersgruppe beschäftigen sich hiermit gar nicht, zeigt eine aktuelle Umfrage. Und das, obwohl ihnen eigentlich bewusst ist, dass sie vorsorgen sollten.

Knapp ein Drittel (32 Prozent) der Frauen zwischen 35 und 55 Jahren haben überhaupt keine private Altersvorsorge. Und: 37 Prozent sparen zwar, aber nur unregelmäßig.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung von Amundi, die unter 1.000 weiblichen Probanden durchgeführt wurde.

Ein möglicher Grund:

Auf die Frage, ob sie für die Planung ihrer privaten Altersvorsorge aktuell über genügend Finanzwissen verfügen, antworteten 37 Prozent mit „nein“. Fast jede vierte Frau (24 Prozent) möchte sich aber auch nicht mehr Finanzwissen aneignen, um ihre private Altersvorsorge besser zu planen.

Die wichtigsten Faktoren bei der privaten Altersvorsorge sind für Frauen:

  1. Sicherheit (54 Prozent)
  2. Rendite (9 Prozent)
  3. Verständlichkeit des Produkts (6 Prozent)
  4. Flexibilität (6 Prozent)
  5. Inflationsschutz (5 Prozent)

Immerhin:

61 Prozent der Damen betrachten Sparbuch, Sparbrief oder Bausparvertrag als nicht mehr ausreichend für die private Altersvorsorge. Trotzdem sind aber 59 Prozent in diese Anlagen investiert.

Nur ein Drittel der Befragten (33 Prozent) ist der Meinung, wegen der aktuell niedrigen Zinsen jetzt oder in absehbarer Zeit aktiv werden zu müssen, um die persönlichen Ziele bei der privaten Altersvorsorge zu erreichen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Junge Menschen ohne Einsicht, Ältere resignieren

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Jung und Alt studieren an der Uni Leipzig noch zusammen: Auch bei der Altersvorsorge haben beide Altersgruppen etwas gemeinsam - sie sind eher nachlässig.


Jung und Alt studieren an der Uni Leipzig noch zusammen: Auch bei der Altersvorsorge haben beide Altersgruppen etwas gemeinsam – sie sind eher nachlässig.

Wer aufgepasst hat, weiß mittlerweile, wie wichtig die private Altersvorsorge ist. Gerade junge Menschen sollten sich früh kümmern – laut einer aktuellen Studie tun das aber zu wenige. Und ein Fünftel der Älteren hat die Hoffnung sogar ganz aufgegeben.

Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 Jahren hat die Planung für die private Altersvorsorge noch nicht abgeschlossen, 26 Prozent haben noch nicht einmal damit angefangen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Aon Hewitt.

Bei der Gruppe der 45- bis 65-Jährigen sieht es ebenfalls nicht gut aus:

Hier empfindet etwa jeder Fünfte (18 Prozent) seine Situation als hoffnungslos. Die finanziellen Mittel reichten nicht aus, um die Alterssicherung zu planen.

Die Jüngeren sehen indes wenigstens noch ein, dass es wichtig ist, selbstständig vorzusorgen.

Knapp die Hälfte (45 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass die Rente in den eigenen Verantwortungsbereich gehört. Knapp drei Viertel (74,8 Prozent) haben sich auch schon Gedanken dazu gemacht.

Quelle: Aon Hewitt

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Altersvorsorge muss einfacher werden

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Verbraucherzentrale Bundesverband fordert

Altersvorsorge muss einfacher werden

Altersvorsorge muss einfacher werden

Eine radikale Vereinfachung der Altersvorsorge – das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) als Antwort auf den Referentenentwurf zum Betriebsrentenstärkungsgesetz. Der Entwurf sieht eine Stärkung der Tarifvertragsparteien vor, insbesondere der Gewerkschaften, verzichtet jedoch auf Mindestmaßstäbe für die Produktqualität – das kritisiert der VZBV.

Vor kurzem stellte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales der Referentenentwurf zum Betriebsrentenstärkungsgesetz vor. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) antwortet mit Kritik: Er will eine radikale Vereinfachung der Altersvorsorge. Denn: Der Entwurf sieht vor allem eines vor: Die Stärkung der Tarifvertragsparteien, insbesondere der Gewerkschaften. Dabei verzichtet er allerdings auf Mindestmaßstäbe für die Produktqualität.

„Wenn Verbraucher zusätzlich fürs Alters vorsorgen sollen, müssen wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Produktqualität ergriffen werden“, fordert Klaus Müller, Vorstand des VZBV. „Der Staat muss sicherstellen, dass Verbraucher ihr Geld in gute und passende Produkte investieren“, so Müller.

Der Staat sollte mit einem staatlich organisierten Non-Profit-Produkt zur Altersvorsorge die Produktqualität absichern, findet der VZB. Kostengünstig sollte es sein sowie auch eine passive und breit diversifizierte Anlagestrategie verfolgen.

Die Verbraucherzentrale kritisiert zudem, dass in der betrieblichen Altersvorsorge bisher der Arbeitgeber für die Arbeitnehmer ein Produkt aussucht. Wenn der Arbeitnehmer dann den Job wechselt, kann er das Guthaben zwar mitnehmen; er verliert aber seine alten Vertragskonditionen und eventuell auch einen vereinbarten Risikoschutz. Wäre der Arbeitnehmer aber der eigentliche Vertragspartner, könnte er seinen gesamten Vertrag beim Jobwechsel mitnehmen. Dieses System habe sich bereits bei Bausparverträgen mit vermögenswirksamen Leistungen bewährt.

Außerdem sieht der VZBV bei der betrieblichen Altersvorsorge auch Probleme in der Sozialabgabenfreiheit. „Die Ersparnis in der Einzahlungsphase bringt Arbeitnehmern Nachteile und begünstigt die Arbeitgeber“, so der VZBV-Vorstand. Denn die Abgabenfreiheit führe zu geringeren Ansprüchen in der gesetzlichen Rentenversicherung, zu einem Verlust an Ansprüchen für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, zu verminderten Ansprüchen auf Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung und zu geringeren Ansprüchen bei Arbeitslosigkeit. „Es ergibt keinen Sinn, die kapitalgedeckte Altersvorsorge auf Kosten der gesetzlichen Rente zu schwächen“, findet Müller.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Pfefferminzia – Autor: Juliana Demski

Rentenänderungen zum Jahresbeginn

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Zum Jahresbeginn

Zum Jahresbeginn

Das ändert sich im neuen Jahr beim Thema Rente

Auch in der Rentenversicherung verändert das neue Jahr so einiges. Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat diese Neuerungen nun zusammengefasst.

Bald ist es da: das neue Jahr 2017. So einiges ändert sich – auch in der Rentenversicherung. Was aber genau? Das hat die Deutsche Rentenversicherung Bund jetzt zusammengetragen.

Anhebung der regulären Altersgrenze

Die Altersgrenze für die Regelaltersrente steigt im nächsten Jahr auf 65 Jahre und 6 Monate. Diese Regelung trifft auf die Versicherten zu, die 1952 geboren wurden und im Jahr 2017 dann 65 Jahre alt werden. Für die folgenden Geburtsjahrgänge erhöht sich das Eintrittsalter weiter. 2031 ist dann die reguläre Altersgrenze von 67 Jahren erreicht.

Arbeiten über die reguläre Altersgrenze hinaus

Ab dem neuen Jahr bekommen Rentner nach Erreichen der regulären Altersgrenze die Möglichkeit, während einer Beschäftigung eigene Beiträge zur Rentenversicherung zu entrichten. Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer kräftig eingezahlt haben, erhöht das dann die Rente. Derzeit zahlt keine Rentenversicherungsbeiträge mehr, wer über die reguläre Altersgrenze hinaus noch arbeitet und bereits eine volle Altersrente bezieht. Bei einer solchen Beschäftigung muss allerdings bisher der Arbeitgeber seinen Beitragsanteil zur Rentenversicherung abführen. Die Rente erhöht sich dadurch nach jetziger Rechtslage nicht, so die Deutsche Rentenversicherung Bund auf ihrer Webseite.

Anhebung der Altersgrenze für die Rente ab 63

Bei der abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab 63 Jahren steigt die Altersgrenze auf das Alter von 63 Jahren und 4 Monate. Das gilt für Versicherte, die 1954 geboren wurden und 2017 dann 63 werden. Für die Geburtsjahrgänge darüber erhöht sich das Eintrittsalter um je zwei Monate. 2029 soll dann die Altersgrenze von 65 Jahren erreicht sein.

Beitragsbemessungsgrenze steigt

Die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steigt in den alten Bundesländern von monatlich 6.200 auf 6.350 Euro und in den neuen Bundesländern von 5.400 auf 5.700 Euro. Diese Grenze ist nichts anderes als der Höchstbetrag, bis zu dem Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen bei der Berechnung des Rentenversicherungsbeitrags eine Rolle spielen. Einkommen darüber hinaus sind nicht betroffen.

Freiwillige Versicherung: Mindestbeitrag bleibt stabil

Der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung beträgt weiterhin in den alten und neuen Bundesländern 84,15 Euro im Monat. Der Höchstbetrag hingegen steigt von 1.159 auf 1.188 Euro pro Monat. Diese Beiträge kann jeder zahlen –  Staatsangehörigkeit und Wohnsitz sind egal. 16 Jahre sind allerdings Mindestalter. Außerdem darf man nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen.

Mehr Rente für Pflege

Dank der Pflege-Reform gibt es künftig fünf Pflegegrade statt drei Pflegestufen. Für den Rentenanspruch von Pflegenden bedeutet das: Nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen erwerben ab 2017 in vielen Fällen höhere Rentenanwartschaften. Die Rentenversicherungspflicht tritt schon dann ein, wenn sich eine Pflegeperson um eine oder mehrere pflegebedürftige Personen mit mindestens Pflegegrad 2 kümmert.
Genaueres zu der Pflege-Reform finden Sie hier.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Pfefferminzia.

Autor: Juliana Demski