Gut geschützt in den Urlaub: Vergleich von Reiseversicherungen lohnt sich

Auslandskrankenversicherung Vergleich der Testsieger
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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Sommerzeit ist Reisezeit. Zur Feriensaison boomen auch die Reiseversicherungen. Bei Reiserücktritts– oder Auslandskrankenversicherungen stellen sich für den Verbraucher wichtige Fragen. Nur wenige Makler beraten Kunden bei diesen Fragen, gelten Reiseversicherungen gemeinhin als wenig profitabel – zu hoch der Zeitaufwand, zu gering die Provision. Eine Fehleinschätzung, versprechen die Produkte doch auf den zweiten Blick enormes Potential.

Gastbeitrag von Dr. Eberhard Riesenkampff, Geschäftsführer des Spezialversicherungsvergleichsportals Covomo

Reiseversicherungen auf Online-Portalen häufig teurer

Versicherungsmakler müssen sich im Tarif-Dschungel zurechtfinden und dabei dem Verbraucher bei der Auswahl eines individuellen und an ihre Bedürfnisse angepassten Angebots helfen. Genau hier gibt es Bedarf: Denn die meisten Urlauber schließen die Reiseversicherung meist über Reiseportale ab. Seiten wie Expedia, Ab-in-den-Urlaub oder Lastminute.de bieten bei der Buchung einer Pauschalreise gleichzeitig den Abschluss einer Reiseversicherung an.

Doch die aktuelle Reiseportal-Studie von Covomo zeigt, dass die Auswahl der vorgeschlagenen Versicherungen gering und die einzelnen Angebote zu oft nicht transparent sind. Zudem zahlen die Urlauber häufig zu viel Geld. Keines der 14 in der aktuellen Studie geprüften Reiseportale konnte bei den angebotenen Reiseversicherungen überzeugen. Die meisten Verbraucher sind deshalb gut beraten, sich ihre Reiseversicherung über einen Online-Vergleichsrechner selbst zu suchen oder sich von einem Makler beraten zu lassen.

Online-Tools als Wegweiser für Makler

Makler profitieren ebenfalls von Online-Vergleichsrechnern, denn diese ermöglichen ihnen die Gegenüberstellung verschiedener Tarife. Zeit und Aufwand für Recherche, Abschluss und Abrechnung können so deutlich reduziert werden und die Transparenz der einzelnen Angebote im Hinblick auf Preis und Leistungen rückt stärker in den Vordergrund.

Mit nur wenigen Klicks schaffen es die Makler so, die richtige Versicherung für den Kunden zu finden und diesen gut geschützt auf Reisen zu schicken. Gerade weil es traditionell eher aufwendig war, sich in die vielen verschiedenen Tarife einzuarbeiten, bieten Online-Tools dem Makler hier eine gute Möglichkeit.

Die Kernergebnisse der Covomo Online-Reiseportal-Studie 2018

Für die Studie hat Covomo Reiseversicherungsangebote von 14 Portalen für einen Beispielurlaub auf Mallorca untersucht und die Punkte Transparenz, Aufdringlichkeit, Angebotsvielfalt, Vertragsart sowie Selbstbehalt und Preis analysiert. Und hierfür Noten vergeben, die dem klassischen Schulnoten-System entsprechen: Bei der Transparenz wurde besonderes Augenmerk daraufgelegt, wie verständlich Informationen wie Vertragslaufzeit und Selbstbehalt für einen Laien aufbereitet und wie schnell diese zu finden sind.

Beim Thema Aufdringlichkeit stand die Gestaltung des Versicherungsangebotes im Vordergrund. Wird ein Tarif besonders in den Vordergrund gerückt oder wird der Interessent zum Beispiel durch Aussagen wie: „Ich verzichte ausdrücklich auf den angebotenen Reiseschutz und zahle im Notfall alle Kosten selbst.“

Bei der Angebotsvielfalt wurde untersucht wie viele Tarife das jeweilige Online-Reiseportal anbietet. Drei Tarife waren dabei das Maximum. In Puncto Selbstbehalt würden die Selbstbeteiligungsbedingungen unter die Lupe genommen. Wird ein Selbstbehalt erhoben? Wenn ja, bei welchen Schadenfällen und welcher Prozentsatz des Reisepreises.

Die Ergebnisse:

  • Die angebotenen Reiseversicherungen kosten im Schnitt rund 31,50 Euro mehr und sind somit ganze 43 Prozent teurer, als beim Abschluss über eine Vergleichsseite.
  • Im Vergleich zu 2016 gibt es Verbesserung der Durchschnittsnoten von auf Reiseportalen gebuchten Reiseversicherungen, aber kaum Fortschritte bei Angebot und Transparenz.
  • Eine gute Alternative für Verbraucher und Makler sind Online-Tools. Sie punkten mit einer kundenfreundlicheren Darstellung und einem besseren Preis-Leistungsverhältnis

Vielen Dank an Cash.Online

 

Die wichtigsten Verbrauchertipps zur Ferienzeit

Bei teuren Reisen schützt außerdem eine Reiserücktrittsversicherung vor hohen Stornierungskosten.
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Was sollten Reisende unbedingt beachten, um den Urlaub stressfrei genießen zu können?

  • Roaming-Gebühren: Wo lauert nach wie vor Kostenfallen?
  • Welche Rechte habe ich als Flugreisender bei Nichtbeförderung, Verspätung oder Annullierung?
  • Bin ich gut und ausreichend versichert? Habe ich die wichtigsten Reiseversicherungen?
  • Was gehört in die Reisekasse?

Der Sommerurlaub ist für viele Verbraucher die schönste Zeit des Jahres. Doch nicht nur die geeignete Kleidung und der Reiseführer gehören ins Gepäck, sondern auch die richtigen Versicherungen und die passenden Zahlungsmittel. „Wer sich vor Antritt einer Flugreise über seine wichtigsten Rechte informiert, weiß was zu tun ist, wenn einmal etwas nicht nach Plan geht“ sagt Annabel Oelmann, Vorständin der Verbraucherzentrale Bremen. „Außerdem ist es gut, die häufigsten Kostenfallen bei der Handynutzung im Ausland zu kennen, damit es keine bösen Überraschungen nach der Rückkehr aus dem Urlaub gibt.“

Roaming–Gebühren

Seit dem 15.06.2017 zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Handynutzung im EU-Ausland grundsätzlich keine Roaming-Gebühren mehr. Das hört sich erst einmal gut an. Jedoch zeigen die Zahlen der Ratsuchenden in der Verbraucherzentrale Bremen und Bremerhaven, dass es nach wie vor noch Probleme geben kann. Auf Kreuzfahrtschiffen werden häufig Roaming- Gebühren berechnet, auch wenn alle Häfen in der EU liegen. Auf Schiffen gilt oft ein spezieller Satelliten-Tarif und das kann teuer werden Kreuzfahrtreisende sollten ihre mobilen Daten daher in den Einstellungen ihres Handys deaktivieren oder sich vorab über W-Lan-Pakete an Bord informieren.

Doch auch außerhalb von Schiffen drohen Fallen. Daher sollte Sie immer die Roaming-Informationen lesen (z. B. Pop-Up, SMS oder Mail) und diese zu Beweiszwecken aufheben.

Außerhalb der EU ist es ratsam, vor Reiseantritt die Auslandstarife des jeweiligen Anbieters zu checken. Diese werden jedoch nicht für jedes Land angeboten und könnten teuer sein. Falls das nicht in Frage kommt, sollte auf jeden Fall das Daten-Roaming im Smartphone ausgeschaltet und, wenn möglich nur über eine W-Lan-Verbindung ins Internet gegangen werden. Deaktivieren Sie die Mailbox bei Reisen außerhalb der EU.

Eine weitere kostengünstige Alternative könnte sein, sich vorab für die Urlaubszeit eine Auslands-Sim-Karte zuzulegen. Solche Karten sollten möglichst in Deutschland gekauft werden.

Fluggastrechte

Die sogenannten Fluggastrechte gelten für alle Flüge, die Fluggäste auf einem Flughafen im Gebiet eines Mitgliedstaates der EU antreten oder mit einer in der EU ansässigen Fluggesellschaft aus einem Nicht-EU-Staat zu einem EU-Flughafen fliegen.

Bei Nichtbeförderung, Annullierung oder Verspätung von Urlaubsflügen muss das Luftfahrtunternehmen Reisenden behilflich sein, sei es durch Übernahme von Kosten für Verpflegung und Telefongebühren oder für  Hotelübernachtung und die Fahrt zum Hotel. Kommt das Flugunternehmen dieser Verpflichtung nicht nach, kann Schadensersatz gefordert werden.

Wenn größeren Verspätungen auftreten, muss die Fluggesellschaft Ausgleichszahlungen an den Reisenden leisten.

Bei Pauschalreisen können Ansprüche auch gegenüber dem Reiseveranstalter geltend gemacht werden.

Wichtige Reiseversicherungen

Wenn ein Urlauber vor Reiseantritt oder während der Reise im Ausland plötzlich erkrankt, einen Unfall erleidet oder wegen eines wichtigen Ereignisses vorzeitig nach Hause fahren muss, ist es sinnvoll, gut versichert zu sein.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung. Bei teuren Reisen schützt außerdem eine Reiserücktrittsversicherung vor hohen Stornierungskosten.

Eine Gepäckversicherung ist dagegen meist unnötig, weil die Hausratversicherung bei Gepäckverlust oft den Schaden zahlt.

Reisekasse

Nehmen sie immer mehrere Zahlungsmittel mit auf Reisen. Ein niedriger Bargeldbetrag reicht meist für die kleineren Ausgaben. Bargeld wird nahezu überall akzeptiert

Auch die Girocard (umgangssprachlich immer noch EC-Karte genannt) kann vielfältig eingesetzt werden. Außerhalb der EU brauchen Sie eine Kreditkarte. Heben Sie Bargeld möglichst nur in der jeweiligen Landeswährung ab, das ist kostengünstiger als Auszahlungen in Euro.

Beratung bei Problemen

Die Verbraucherzentrale Bremen bietet eine persönliche Beratung an. Vereinbaren Sie einfach einen Termin online jederzeit unter www.verbraucherzentrale-bremen.de oder montags bis donnerstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr telefonisch unter (0421) 160777.