Privatrenten werfen auf Dauer mehr ab als gesetzliche Rente

Rürup-Rente: Altersvorsorge und Steuerersparnis in einem
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Die gesetzliche Rente habe einen Renditevorteil gegenüber vielen neuen privaten Rentenverträgen, meint SPD-Chefin Andrea Nahles. Dem sei – zumindest derzeit – nicht zu widersprechen, sagt Bert Rürup. Der Vorsprung der gesetzlichen Rente dürfte sich aber nur in einem „Schlaraffenland“ auf Dauer halten, ist der Ökonom überzeugt.

In Zeiten mickriger Zinsen kommen viele Menschen ins Grübeln, ob sie mit freiwilligen Einzahlungen in die gesetzliche Rente besser fahren als mit einer Privatrente. Der Altersvorsorge-Experte Bert Rürup hat vor diesem Hintergrund nun analysiert, wie sich die Renditen der unterschiedlichen Vorsorgesysteme in Zukunft entwickeln könnten.

Vorweg ein paar finanzmathematische Grundzüge: „Die kollektive Rendite eines kapitalgedeckten Systems entspricht der am Kapitalmarkt erzielbaren Rendite, abzüglich der Kosten und Gewinne. Im Umlagesystem bestimmt das Wachstum der Lohnsumme die kollektive Rendite“, erklärt der Wissenschaftler in seinem Gastbeitrag für das Handelsblatt. „Derzeit sind die Kapitalmarktrenditen mager, während seit geraumer Zeit die Lohnsumme kräftig wächst.“

Diese Entwicklungen spielen also der gesetzlichen Rente in die Karten. Allerdings ist Rürup der Ansicht, dass die Niedrigzinsphase „in den nächsten Jahren“ auslaufen dürfte. Zudem werde die Erwerbstätigkeit hierzulande aufgrund der Alterung der Gesellschaft spürbar sinken, selbst wenn die Zuwanderung hoch bleibe. „Sofern der Steuerzuschuss nicht deutlich steigt, wird die Rendite der gesetzlichen Rente daher sinken, während die Kapitalmarktrenditen steigen“, folgert Rürup.

Manches gehe nur im Schlaraffenland

Und weiter: Ein anhaltender Renditevorsprung der umlagefinanzierten Rente, der nicht aus einer steuerlichen Subventionierung resultiere, setze voraus, dass der Zins auf Dauer niedriger als das Wachstum der Lohnsumme sei. So etwas gebe es aber nur in „Schlaraffenländern“, schreibt der Autor. Nur dort könne dauerhaft auf Pump konsumiert und könnten fällige Zinsen aus Einkommenszuwächsen finanziert werden.

Da Finanzminister Olaf Scholz aber rechnen könne, wie Rürup anmerkt, wisse er auch, dass die Aussage seiner Parteikollegin Andrea Nahles nur dann aufgehen könne, wenn der Staat „immer mehr zur Rente zuschießt“. Laut Scholz sei die Stabilisierung des Rentenniveaus sehr wohl möglich, und zwar mit höheren Bundeszuschüssen, schreibt der Autor. Dessen Pläne würden im Jahr 2030 rund 30 Milliarden Euro zusätzlich kosten. „Diese 30 Milliarden Euro wären bei einem Haushalt von 500 Milliarden Euro finanzierbar“, betont Rürup, der jedoch anderen Maßnahmen den Vorzug geben würde. Denn wie viel Luft im Etat 2030 stecke und wie diese Luft bestmöglich zu verwenden sei, darüber könne man nur spekulieren, so der Forscher.

Rürup spricht sich für Betriebsrenten und kostengünstiges Standardprodukt aus

Sein Vorschlag: „Klug wäre es allemal, das zweite und dritte kapitalgedeckte Standbein der Alterssicherung zu stärken. Die Politik sollte daher die Verbreitung kapitalgedeckter Betriebsrenten steigern und zudem auf das Angebot eines kostengünstigen Standardprodukts der Privatvorsorge dringen.“ So könnten möglichst viele Menschen von den steigenden Kapitaleinkommen profitieren, gibt sich Rürup überzeugt – schließlich habe Diversifizierung noch keinem erfolgreichen langfristigen Anleger geschadet.

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Langfristrenditen der gesetzlichen Rente bei zwei bis drei Prozent

Die Riester-Rente ist eine durch staatliche Zulagen und durch Sonderausgabenabzug geförderte, grundsätzlich privat finanzierte Rente in Deutschland
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Die gesetzliche Rente wird nach Überzeugung der Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung, Gundula Roßbach, auch in den nächsten Jahrzehnten eine Jahresrendite von zwei bis drei Prozent bringen.

„Die Rente im Umlagesystem hat schon viele Krisen überstanden“, sagte Roßbach der “Rheinischen Post” (Samstag). Sie sei ein enorm anpassungsfähiges System.

„Nach unseren Prognosen wird die jährliche Rendite der gesetzlichen Rentenversicherung auch langfristig, also bis 2040, 2050 oder 2060, bei zwei bis drei Prozent liegen.“ Das könne sich im Vergleich zu privaten Geldanlagen wirklich sehen lassen, betonte die Rentenchefin.

Fehlendes Verständnis für Rente

Roßbach warnte davor, die Leistungsfähigkeit der Rente nur an deren Niveau zu bemessen. „Viele Bürger glauben, das Rentenniveau beziehe sich auf ihr eigenes Einkommen im Alter“, sagte sie. Dabei handele es sich nur um eine technische Größe. Zum Beispiel werde das Rentenniveau sinken, wenn demnächst der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung gesenkt werde. Das liege daran, dass die Beschäftigten dann netto mehr verdienten, während die Rente gleich bleibe.

Roßbach forderte eine “andere Größe”, die besser beschreibe, “was bei den einzelnen Menschen als Rente ankommen wird”. In den vergangenen Jahren sei das Rentenniveau gesunken, aber gleichwohl habe man einen deutlichen Anstieg bei den Renten zu verzeichnen. (dpa-AFX)

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Noch weniger Rendite für Lebensversicherungskunden

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Im kommenden Jahr wird es für Lebensversicherungskunden, die für ihren Ruhestand sparen wollen, wohl noch weniger Rendite gebe


Im kommenden Jahr wird es für Lebensversicherungskunden, die für ihren Ruhestand sparen wollen, wohl noch weniger Rendite geben

Im kommenden Jahr müssen sich Lebensversicherte auf weiter sinkende Renditen einstellen. Das zeigen aktuelle Zahlen der Finanzaufsichtsbehörde Bafin. Die Gründe und Details lesen Sie hier.

Der sogenannte Referenzzins ist innerhalb der Jahresfrist von 2,54 auf 2,21 Prozent gesunken. Das erklärte ein Sprecher der Finanzaufsicht Bafin gegenüber der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag. An diesem Wert orientieren sich die Lebensversicherungen für die Verträge von Neukunden im kommenden Jahr. 

2017 bekamen Kunden von neu abgeschlossenen privaten Rentenpolicen durchschnittlich 2,61 Prozent, wie die Rating-Agentur Assekurata ermittelte.

„Für 2018 ist im Marktdurchschnitt von einem weiteren Rückgang der laufenden Verzinsung auf schätzungsweise 2,40 Prozent auszugehen”, sagt Assekurata-Bereichsleiter Lars Heermann.

Am Ende eines jeden Jahres legen die Versicherer die Verzinsung ihrer Kunden fürs kommende Jahr fest. Ältere Policen laufen noch mit einem Garantiezins von maximal 4 Prozent. Um das schultern zu können, müssen die Versicherer Rückstellungen bilden – die sogenannte Zinzzusatzreserve.

Es gilt: Je höher der Garantiezins eines Vertrags über dem Referenzzins liegt, desto mehr müssen die Versicherer auch zurücklegen, schreibt das Portal Finanzen.net. Bislang waren Policen mit Garantiezinsen von 4,00 Prozent bis 2,75 Prozent betroffen.

Das Problem:

Wenn der Referenzzins bei 2,21 Prozent liegt, sind nun auch Verträge mit einem Garantiezins von 2,25 betroffen. „Damit ist für die Tarife mit einem Rechnungszins von 2,25 Prozent erstmals eine Zinszusatzreserve zu bilden“, so der Bafin-Sprecher.

Laut Assekurata müssen 2018 wohl rund 20 Milliarden Euro in die Zinszusatzreserve fließen. 2016 waren es noch 13 Milliarden Euro.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

Hier findest Du deinen Versicherungsexperten

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Riester: Kritische Investitionen nur teilweise ausgeschlossen

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 Die Verbraucherzentrale Bremen hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest untersucht, ob Riester-Produkte ethisch und ökologisch umstrittene Geschäfte bei ihren Investitionen ausschließen

Die Verbraucherzentrale Bremen hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest untersucht, ob Riester-Produkte ethisch und ökologisch umstrittene Geschäfte bei ihren Investitionen ausschließen

Verbraucherzentrale Bremen untersucht Riester-Produkte auf ethisch-ökologische Anlagekriterien

  • Nur bei einem Riester-Versicherungsprodukt werden Investitionen in umstrittene Geschäfte wie Atom, Kohle und Pornographie konsequent gemieden
  • Bei Fondssparplänen bietet lediglich ein Anbieter ethisch-ökologische Fonds an
  • 15 der 24 untersuchten Lebensversicherer investieren die Kundenbeiträge nicht in Hersteller geächteter Waffen

Die Verbraucherzentrale Bremen hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest untersucht, ob Riester-Produkte ethisch und ökologisch umstrittene Geschäfte bei ihren Investitionen ausschließen. Die Untersuchung umfasst die Segmente Fondssparpläne, Fondspolicen sowie Rentenversicherungen und basiert auf einer Anbieterbefragung sowie der Auswertung von Veröffentlichungen der Anbieter.

Ulrike Brendel, Leiterin des Projekts „Gut fürs Geld, gut fürs Klima“ bei der Verbraucherzentrale Bremen, erklärt zum Untersuchungsergebnis: „Leider ist die Auswahl an nachhaltigen Riester-Produkten sehr eingeschränkt. Einige Anbieter schließen immerhin Investitionen in international geächtete Waffen aus. Dies ist jedoch nur ein erster Schritt und sollte längst für alle Anbieter eine Selbstverständlichkeit sein. Hier gibt es dringenden Nachholbedarf.“

Klassische und neue Rentenversicherungen

Bei der klassischen Riester-Rentenversicherung wird inzwischen eine weitere Variante angeboten: Die sogenannten „neuen Rentenversicherungs-Produkte“. Sie bieten im Gegensatz zu klassischen Produkten keinen Garantiezins. Es bleibt daher ungewiss, wie hoch die Rente ausfallen wird.

Bei klassischen und neuen Riester-Rentenversicherungen fließen die Kundenbeiträge in die Kapitalanlage der Versicherer. Untersucht wurde daher, welche ethisch-ökologischen Anlagekriterien für diese Kapitalanlage definiert wurden:

  • 15 der 24 untersuchten Lebensversicherer berücksichtigen bei ihrer Kapitalanlage mindestens den Ausschluss von Herstellern geächteter Waffen.
  • Sechs von ihnen meiden zudem Investitionen, die mit Kinderarbeit in Zusammenhang stehen. Fünf stecken kein Geld in Unternehmen, die Menschenrechte verletzen.
  • Nur drei Anbieter (Allianz, Axa und Concordia Oeco/Futur) begrenzen Investitionen in die klimaschädliche Kohle.

Die „Förderrente Futur“ der Produktlinie „Leben Oeco“ der Concordia Oeco, ein neues Riester-Versicherungsprodukt, berücksichtigt deutlich mehr Ausschlusskriterien als andere Produkte. Hier sind auch Investitionen in Atomkraft, fossile Brennstoffe, Glückspiel und Pornographie tabu.

Fondsgebundene Riester-Versicherungen

Bei Riester-Fondspolicen fließt der Löwenanteil der Beiträge in die Kapitalanlage bzw. in Garantiefonds des Versicherers. Der Rest wird in Fonds angelegt, die vom Kunden ausgewählt werden können. Drei Anbieter (Condor, Stuttgarter und Volkswohlbund) haben ethisch-ökologische Kriterien für ihre Kapitalanlage definiert und bieten zudem Nachhaltigkeitsfonds zur Auswahl an.

Fondssparpläne

Bei den Fondssparplänen fließen die Beiträge ausschließlich in Investmentfonds. Nur der Deka Zukunftsplan Select bietet zur Auswahl ethisch-ökologische Fonds an.

Mehr Transparenz notwendig

Konkrete Informationen zu den Nachhaltigkeitsstandards der Riester-Produkte sind oftmals nur schwer zu bekommen. „Viele Anbieter lassen sich in Sachen Nachhaltigkeit nicht in die Karten schauen“, sagt Brendel. „So gaben Anbieter wie die Alte Leipziger, Hanse Merkur, Provinzial Nordwest und Signal Iduna uns keine detaillierten Auskünfte hierzu.“

Die Verbraucherzentrale empfiehlt nachhaltig orientierten Anlegerinnen und Anlegern, sich zunächst für eine Riester-Produkt-Variante zu entscheiden, die in punkto Risiko, Rendite und Flexibilität zu den persönlichen Bedürfnissen passt. Dann kann im jeweiligen Produktsegment nach einer Alternative mit Nachhaltigkeitsstandards geschaut werden.

„Um bei der Geldanlage in Richtung Nachhaltigkeit umzusteuern, sollten für staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte ethisch-ökologische Mindeststandards eingeführt werden, die bestimmte Branchen oder Geschäftspraktiken generell ausschließen. Der Gesetzgeber könnte durch Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien für staatlich geförderte Finanzprodukte den Markt positiv beeinflussen und seine eigenen Klimaschutzziele unterstützen. Der aktuelle Marktanteil der nachhaltigen Geldanlagen würde dadurch signifikant ausgeweitet werden“, ergänzt Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen.

 

Sechs vermeidbare Fehler in der privaten Altersvorsorge

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Wie es richtig geht

Wie es richtig geht

In Zeiten von niedrigen Zinsen und dem sinkenden Rentenniveau wird die private Vorsorge immer wichtiger. Aber auch hier gibt es einige Fallen, in die viele hineintappen, obwohl es nicht Not tut. Welche das sind und wie sie sich umgehen lassen, erfahren Sie hier.

Es gibt so einige Fehler, die Sparer bei ihrer Altersvorsorge machen können. Umso besser wäre es aber, diese von vorne herein zu umgehen. Wie das bei sechs typischen Sparer-Fallen geht, hat der Rentenversicherer Mypension zusammengefasst.

Sparbuch statt Sparplan

Laut Schätzungen haben die Deutschen rund 4.000 Milliarden Euro auf Spar- oder Tagesgeldkonten zu Minizinsen angelegt – in letzter Zeit wohl auch immer häufiger zu Negativzinsen. Kommt Inflation dazu, bedeutet das nichts Gutes fürs Geld. Über 20 Jahre führt eine Inflation von 2 Prozent laut Mypension dazu, dass man für dasselbe Geld 33 Prozent weniger kaufen kann. Also: Lieber einen langfristigen Sparplan mit niedrigen Kosten und hoher Rendite zulegen als ein Geld schrumpfendes Sparbuch.

Zu spät anfangen, zu sparen

Wer früh anfängt, wird belohnt: Wenn ein 47-Jähriger 20 Jahre lang monatlich 100 Euro für sein Alter spart, kann er mit 67 Jahren eine monatliche Rente von 130 Euro erwarten. Wenn ein 27-Jähriger die gleichen 100 Euro über 40 Jahre anlegt, kommt er bei Renteneintritt auf 454 Euro – also fast das Dreifache.

Keine Kleinbeträge nutzen

Jeder kennt den Spruch: „Auch Kleinvieh macht Mist.“ Und auch bei der Vorsorge steckt da viel Wahrheit drin. Ein Beispiel: Wer im Monat auf vier Schachteln Zigaretten verzichtet und 20 Euro pro Monat spart, kann sich nach 30 Jahren auf ein schönes Zusatzgeld in Höhe von 58 Euro freuen. Das Gesamtguthaben liegt dann bei 19.585 Euro.

Angst vor Aktien

Aktienportfolios lohnen sich. Angst ist hier fehl am Platz. Wenn ein 37-jähriger 100 Euro in eine klassische Rentenversicherung anlegt, ergibt sich nach 30 Jahren eine monatliche Rente von 163 Euro. Wenn er den gleichen Betrag in ein Aktienportfolio investiert, ergibt sich voraussichtlich eine Monatsrente von 294 Euro.

Nicht auf die Kosten schauen

Die Gesamtkosten für eine Rentenversicherung können laut Mypension bei teuren Anbietern bei 2 Prozent oder mehr pro Jahr liegen. Langfristig ist das schlecht für die Rendite. Die Anlage von 100 Euro mit einer Brutto-Rendite von 6 Prozent und Kosten von 2 Prozent pro Jahr ergibt nach 30 Jahren eine Rente von 203 Euro. Bei ihren Altersvorsorgeprodukten sollten sich die Sparer die Kosten also genau anschauen.

Starre Verträge

Klar, regelmäßiges Sparen ist das A und O. Doch man sollte sich nicht auf einen festen Beitrag beschränken. Durch Hauskauf, Nachwuchs und Co. kann das Geld auch mal knapp werden – manchmal muss dann eine Beitragspause sein. Deshalb ist es besser, einen Vertrag zu wählen, bei dem Beitragsänderungen und Entnahmen immer möglich sind.

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Frauen ist Rendite nicht so wichtig wie Sicherheit

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Anlegerstudie - Vorsorge

Anlegerstudie – Vorsorge

Gibt es Unterschiede zwischen dem Anlage-Verhalten von Frauen und Männern? Die Antwort lautet: Ja. Das zeigt das Ergebnis einer aktuellen Studie der Gothaer. Weibliche Anleger setzen unterm Strich mehr auf Sicherheit. Die Rendite rückt eher in den Hintergrund.

Nur 8 Prozent der weiblichen Anleger in Deutschland ist Rendite wichtig. Bei Männern hingegen steht Rendite zu 11 Prozent an erster Stelle. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Gothaer.

84 Prozent der deutschen Anlegerinnen wären grundsätzlich nicht bereit, zugunsten höherer Renditen auch ein höheres Risiko einzugehen. Dementsprechend nutzen auch nur 14 Prozent aller Frauen in Deutschland überhaupt risikoreiche Anlageformen wie Aktien und Fonds. Unter den Männern sind es 21 Prozent.

Mehr als der Hälfte aller weiblichen Anleger ist dabei aber auch bewusst, dass eine solche Anlage später einmal nicht ausreichen könnte, um den Lebensstandard zu halten. Bei den Männern befürchtet das nur jeder Zweite. Das liegt auch daran, dass Frauen durchschnittlich weniger Vermögenswerte besitzen als Männer – dazu gehören zum Beispiel Immobilien oder eine Kapitallebensversicherung.

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