Rente mit 65, 68 oder 70 – und ihre Auswirkungen

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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
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Wer länger arbeitet und später in Rente geht, tut Rentenniveau und Beiträgen etwas Gutes.


Wer länger arbeitet und später in Rente geht, tut Rentenniveau und Beiträgen etwas Gutes.

In der Politik wird wegen des demografischen Wandels über eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters gesprochen. Eine aktuelle Simulation des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt nun, wie sich unterschiedliche Eintrittsgrenzen bis 2045 auf die Rentenversicherung auswirken würden.

Die Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) haben untersucht, wie sich unterschiedliche Rentenaltersgrenzen – von 65 bis 70 Jahren – bis zum Jahr 2045 auf die Rentenkasse auswirken würden.

Simulation: Rente mit 65, 68 und 70 Jahren

Bei einer Rentenaltersgrenze von 65 Jahren würde Deutschland 2045 dann in 45,1 Prozent Rentner und 54,9 Prozent Beitragszahler aufgeteilt sein. Der Beitragssatz würde bei 23,5 Prozent liegen. Zum Vergleich: Momentan liegt er laut Zahlen der Deutschen Rentenversicherung bei 18,7 Prozent.

Bei einem Renteneintrittsalter von 68 Jahren wären bereits mehr Beitragszahler vorhanden: Dann wären 57,1 Prozent Arbeitnehmer für 42,9 Prozent Rentner verantwortlich. Der Beitragssatz läge dann bei 22,1 Prozent und das Rentenniveau bei 44,7 Prozent. 2016 lag es bei 47,9 Prozent.

Der beste Wert für Beitragszahler ergibt sich laut IW-Simulation bei einer hohen Rentenaltersgrenze von 70 Jahren. Hier müssten 59,1 Prozent Beitragszahler die Kosten für 40,9 Prozent Rentner tragen. Der Beitragssatz wäre mit 20,9 Prozent vergleichsweise nah an dem von heute. Und das Rentenniveau wäre höher (45,4 Prozent).

Das Fazit der Forscher:
Längere Lebensarbeitszeiten wirken sich nicht nur positiv auf die Beiträge aus, sie erhalten auch das Rentenniveau auf einem vertretbaren Wert.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

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Sechs vermeidbare Fehler in der privaten Altersvorsorge

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Wie es richtig geht

Wie es richtig geht

In Zeiten von niedrigen Zinsen und dem sinkenden Rentenniveau wird die private Vorsorge immer wichtiger. Aber auch hier gibt es einige Fallen, in die viele hineintappen, obwohl es nicht Not tut. Welche das sind und wie sie sich umgehen lassen, erfahren Sie hier.

Es gibt so einige Fehler, die Sparer bei ihrer Altersvorsorge machen können. Umso besser wäre es aber, diese von vorne herein zu umgehen. Wie das bei sechs typischen Sparer-Fallen geht, hat der Rentenversicherer Mypension zusammengefasst.

Sparbuch statt Sparplan

Laut Schätzungen haben die Deutschen rund 4.000 Milliarden Euro auf Spar- oder Tagesgeldkonten zu Minizinsen angelegt – in letzter Zeit wohl auch immer häufiger zu Negativzinsen. Kommt Inflation dazu, bedeutet das nichts Gutes fürs Geld. Über 20 Jahre führt eine Inflation von 2 Prozent laut Mypension dazu, dass man für dasselbe Geld 33 Prozent weniger kaufen kann. Also: Lieber einen langfristigen Sparplan mit niedrigen Kosten und hoher Rendite zulegen als ein Geld schrumpfendes Sparbuch.

Zu spät anfangen, zu sparen

Wer früh anfängt, wird belohnt: Wenn ein 47-Jähriger 20 Jahre lang monatlich 100 Euro für sein Alter spart, kann er mit 67 Jahren eine monatliche Rente von 130 Euro erwarten. Wenn ein 27-Jähriger die gleichen 100 Euro über 40 Jahre anlegt, kommt er bei Renteneintritt auf 454 Euro – also fast das Dreifache.

Keine Kleinbeträge nutzen

Jeder kennt den Spruch: „Auch Kleinvieh macht Mist.“ Und auch bei der Vorsorge steckt da viel Wahrheit drin. Ein Beispiel: Wer im Monat auf vier Schachteln Zigaretten verzichtet und 20 Euro pro Monat spart, kann sich nach 30 Jahren auf ein schönes Zusatzgeld in Höhe von 58 Euro freuen. Das Gesamtguthaben liegt dann bei 19.585 Euro.

Angst vor Aktien

Aktienportfolios lohnen sich. Angst ist hier fehl am Platz. Wenn ein 37-jähriger 100 Euro in eine klassische Rentenversicherung anlegt, ergibt sich nach 30 Jahren eine monatliche Rente von 163 Euro. Wenn er den gleichen Betrag in ein Aktienportfolio investiert, ergibt sich voraussichtlich eine Monatsrente von 294 Euro.

Nicht auf die Kosten schauen

Die Gesamtkosten für eine Rentenversicherung können laut Mypension bei teuren Anbietern bei 2 Prozent oder mehr pro Jahr liegen. Langfristig ist das schlecht für die Rendite. Die Anlage von 100 Euro mit einer Brutto-Rendite von 6 Prozent und Kosten von 2 Prozent pro Jahr ergibt nach 30 Jahren eine Rente von 203 Euro. Bei ihren Altersvorsorgeprodukten sollten sich die Sparer die Kosten also genau anschauen.

Starre Verträge

Klar, regelmäßiges Sparen ist das A und O. Doch man sollte sich nicht auf einen festen Beitrag beschränken. Durch Hauskauf, Nachwuchs und Co. kann das Geld auch mal knapp werden – manchmal muss dann eine Beitragspause sein. Deshalb ist es besser, einen Vertrag zu wählen, bei dem Beitragsänderungen und Entnahmen immer möglich sind.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

„Wer vorsorgt und dennoch Grundsicherung braucht, ist der Dumme“

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Problem Altersarmut

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Würde ein höheres Rentenniveau Geringverdienern im Alter ein höheres Einkommen bescheren? Nein, meint Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes. Um ihnen zu helfen, müsste man vielmehr die Grundsicherung ändern, meint er.

Hier geht es zum Artikel.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Die Linke fordert Rentenniveau von 53 Prozent

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Renten-Debatte

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Einhergehend mit der Renten-Reform ist auch das Rentenniveau in aller Munde. Die Linke fordert nun eine Anhebung auf 53 Prozent. Anders sei der Lebensstandard nicht zu halten, heißt es von Seiten des rentenpolitischen Sprechers der Partei, Matthias Birkwald.

Nur durch eine Anhebung des Rentenniveaus sei der Lebensstandard im Alter zu sichern, sagt  Matthias Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke. Die Partei fordert daher ein Rentenniveau von 53 Prozent.

Linke und Gewerkschaften, würden dafür kämpfen, „dass die gesetzliche Rentenversicherung wieder den Lebensstandard der Rentnerinnen und Rentner sichert“. Dies könne und werde aber nur gelingen, „wenn wir den Verfall des Rentenniveaus stoppen“, so Birkwald. „Das haben alle im Bundestag vertretenen Parteien mittlerweile erkannt.“

Auch seien die Aussagen der Deutschen Rentenversicherung (wir berichteten) nur „die halbe Wahrheit“, meint Birkwald. „Ja, Altersarmut hat oft konkrete Ursachen, etwa die hohen Abschläge, die kranke Menschen treffen, der Wegfall der Rentenbeiträge bei Langzeitarbeitslosigkeit oder die Abschaffung der Rente nach Mindestentgeltpunkten. Man darf aber nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Genauso trifft die Absenkung des Rentenniveaus jeden einzelnen Rentner und jede einzelne Rentnerin hart“, so der rentenpolitische Sprecher weiter.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Autor: Juliana Demski

Lohnt es sich noch, zu riestern?

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Shoppen für die Rente

Shoppen für die Rente

Shoppen für die Rente

Die private Riester-Rente steht stark in der Kritik – zu teuer, zu komplex und zu renditeschwach. Dennoch gibt es auf dem Markt clever konzipierte Riester-Produkte, bei denen die Vorteile klar überwiegen. Vermittler müssen sie nur finden.

Die Riester-Rente wurde im Jahr 2002 eingeführt. Das Ziel war, einen kapitalgedeckten Ausgleich zum sinkenden gesetzlichen Rentenniveau für breite Bevölkerungsschichten zu schaffen. Insbesondere Familien und einkommensschwache Menschen sollten dabei profitieren.

Riester-Renten verfügen über Kapitalschutz. Damit sind sowohl die eigenen Beiträge, als auch die staatlichen Zulagen bis zum Laufzeitende sicher. Die späteren Rentenzahlungen sind somit garantiert. Die Riester-Rente ist zudem pfändungssicher. Ein starkes Verkaufsargument sind die staatlichen Zulagen. Förderberechtigte Riester-Sparer bekommen 154 Euro pro Jahr als Grundzulage. Für Kinder gibt es zusätzlich 185 Euro (für vor 2008 geborene Kinder) oder 300 Euro (für ab 2008 geborene Kinder).

Steuern sparen

Wer riestert, kann zudem seine jährlichen Aufwendungen bis maximal 2.100 Euro als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Die Riester-Beiträge werden zwar aus unversteuertem Einkommen gezahlt und müssen später voll versteuert werden. Da der Steuersatz im Alter jedoch meist geringer ausfällt, erzielt der Kunde insgesamt eine Steuerersparnis.

Die Nachteile: Die Kündigung eines Riester-Vertrags kann für den Sparer teuer werden. Zulagen und Steuervergünstigungen müssen dann nämlich zurückgezahlt werden, ebenso die fälligen Gebühren. Will man zu einem anderen Anbieter wechseln, werden Abschlussgebühren vom bisher gezahlten Kapital abgezogen, häufig werden extra Wechselgebühren fällig.

Kritik an Kosten vieler Riester-Verträge

Besonders in der Kritik sind die Kosten, die bei manchen Produkten die Ersparnisse der Anleger auffressen. Eine klassische Riester-Versicherung enthalte  bis zu 20 Prozent Kosten, heißt es etwa von Verbraucherschützern. Fondsgebundene Varianten seien mit bis zu 5 Prozent die günstigere Alternative. Pauschal kann man das so aber nicht stehen lassen. Natürlich gibt es auch wesentlich günstigere Anbieter, daher ist die genaue Prüfung und der Vergleich der Produkte eine wichtige Aufgabe des Maklers.

Zu beachten ist bei der Riester-Rente auch, dass sie auf die Grundsicherung angerechnet wird. Allerdings gibt es hier bereits Vorschläge seitens der Politik, entsprechende Freibeträge etwa von 100 Euro einzurichten.

Lohnt sich Riester also noch? „Die Riester-Rente ist immer noch eine der effektivsten und beliebtesten Altersvorsorgeformen in Deutschland. Es gibt nur wenig andere Finanzprodukte, die auf lange Sicht eine ähnlich hohe Rendite erzielen können. Die Crux ist, das richtige Riester-Produkt zu wählen“, sagt Martin Gräfer, Vertriebsvorstand der Bayerischen.

Riester als Drei-Topf-Hybrid mit Wertsicherung

Die Bayerische etwa hat dies bei ihrer „Plusrente Riester“ berücksichtigt. „Damit kombinieren wir Sicherheit und Renditechancen durch das Zusammenspiel einer konservativen Anlage, eines Wertsicherungsfonds und einer Auswahl hochwertiger Aktienfonds“, so Gräfer. Die Beiträge werden auf diese drei „Töpfe“ aufgeteilt (siehe Grafik).

Versicherte können sich bei der Fondsanlage zwischen professionell gemanagten Fonds und der direkten Beteiligung an einem Wertpapierindex wie dem Dax entscheiden. Eine Höchststandgarantie sorgt dabei für regelmäßige Wertsicherung: „Während der Ansparphase werden einmal jährlich 80 Prozent des Guthabens inklusive der erzielten Kursgewinne an der Börse abgesichert“, sagt Gräfer. Ist der Betrag zum Stichtag höher als die bisherige Garantie, erhöht sich das Garantieniveau. Da für den jeweiligen Vermögensstand ein Sicherheitsnetz aufgespannt wurde, kann der Wert zum Rentenbeginn auch nur noch steigen oder im schlechtesten Fall gleich bleiben.

Shoppen für die Altersvorsorge

Der Clou: Die „Plusrente Riester“ kombiniert die Altersvorsorge mit dem Cash-Back-System beim Einkauf. „In rund 800 Online-Shops kann der Versicherte über die Website plusrente.de Gutschriften beim Shoppen sammeln. Sobald ein Mindestguthaben von 50 Euro erreicht ist, fließt dieses zusätzlich zu den Monatsbeiträgen in den Riester-Vertrag. Auf diese Weise habe ich im Übrigen selbst in rund 2 Jahren 1.500 Euro Cashback angesammelt“, erläutert Gräfer. So wird ein stetiger Rentenanstieg generiert.

Dieser Cash-Back-Faktor kommt auch bei der „Plusrente Original“, der klassischen Rentenvariante ohne Riester und der „Plusrente Direktversicherung“, der Betriebsrenten-Lösung der Bayerischen, zum Tragen.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Pfefferminzia – Autor: Oliver Lepold