Was sich 2019 für Versicherte ändert

Von Betriebsrente bis Hochwasserschutz
Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me

Auch diesmal müssen sich Versicherte zum Jahreswechsel auf einige Veränderungen einstellen. Der Versicherungsverband GDV hat fünf wichtige Neuerungen vorgestellt: Neben guten Nachrichten für Besitzer von Betriebs- und Rürup-Renten findet sich darin auch ein Hinweis speziell für Bürger in Bayern. Die Details gibt es hier.

Neues Jahr, neue Regeln. Das gilt natürlich auch für den Versicherungsbereich. Was sich 2019 für Versicherungskunden ändert, hat das Verbraucherportal der Versicherungswirtschaft anhand von fünf Punkten veranschaulicht. Diese lauten so:

  1. Arbeitgeberzuschuss für Betriebsrenten wird zur Pflichtsache

Arbeitnehmer, die einen Teil ihres Bruttolohns sozialversicherungsfrei in eine betriebliche Altersversorgung einzahlen, haben im neuen Jahr Anspruch auf Zuschüsse vom Arbeitgeber. Bislang ist die Beteiligung des Arbeitgebers freiwillig. Bei Neuverträgen, die ab 1. Januar 2019 geschlossen werden, müssen Arbeitgeber den umgewandelten Beitrag der Arbeitnehmer um 15 Prozent aufstocken. Für Altbestände gilt diese Regelung erst ab 2022.

  1. Entlastung von Betriebsrenten aus Pensionskasse

Dies betrifft alle Arbeitnehmer, die nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis alleine in eine Pensionskasse eingezahlt haben. Für Leistungen der Pensionskasse müssen ab 2019 keine Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung mehr gezahlt werden (wir berichteten). Hat der Arbeitnehmer in den letzten vier Jahren zu viel Beiträge gezahlt, hat er Anspruch auf Erstattung.

  1. Höherer Steuerabzug für Rürup-Renten

Wer mit einer Rürup-Rente vorsorgt, darf im kommenden Jahr wieder einen größeren Teil seiner Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung angeben. Zum einen steigt der steuerliche Höchstbetrag zur Basisrente auf 24.305 Euro. Zudem erkennt das Finanzamt nun 88 Prozent der eingezahlten Beiträge als Sonderausgaben an (2018: 86 Prozent). Somit sind 2019 maximal 21.388 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig. Für gemeinsam veranlagte Ehegatten/Lebenspartner verdoppeln sich diese Beträge.

  1. Neue Informationsblätter sollen für mehr Durchblick vorm Abschluss sorgen

Ab Januar stellen Anbieter von Sach- und Unfallversicherungen sowie bestimmter Lebensversicherungen neue Informationsblätter im Internet bereit (wir berichteten). So sollen Verbraucher möglichst frühzeitig einen schnelleren Überblick zu einzelnen Policen erhalten. Das Informationsblatt ist in den Versicherungssparten einheitlich gestaltet und gibt unter anderem Auskunft über: die Art der Versicherung, die Laufzeit, den Umfang der gedeckten Risiken und die Höhe und Zahlungsweise der Versicherungsprämie.

  1. Bayern streicht staatliche Nothilfen für Hochwasseropfer

Der Freistaat Bayern hat angekündigt, ab dem 1. Juli 2019 keine staatlichen Soforthilfen nach Naturkatastrophen mehr zu zahlen (wir berichteten). Damit reagiert der Freistaat auf das steigende Risiko von Wetterextremen. Staatshilfen sind kein Ersatz für fehlenden Versicherungsschutz. Hauseigentümer sollten deshalb prüfen, ob ihre Wohngebäudeversicherung alle Naturgefahren einschließt und sich umfassend versichern, empfiehlt der Versicherungsverband.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Schlechte Zeiten für Absicherung von Ruheständlern

Ruhestand rechtzeitig finanziell absichern
Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me

Die Qualität des Ruhestands in Deutschland sinkt dramatisch. Schuld daran sind niedrige Realzinsen und eine hohe Steuerbelastung. Wie Anleger gegensteuern können.

Zum sechsten Mal hat Natixis Investment Managers den Global Retirement Index vorgelegt. Er misst die Qualität des Ruhestands in weltweit 43 Ländern anhand von insgesamt 18 Kriterien. Hatte Deutschland im vergangenen Jahr noch auf dem siebten Rang gelegen, so fällt es in der aktuellen Bewertung um sechs Plätze zurück.

Die Gesamtbewertung für jedes Land beruht auf den Daten von vier Sub-Indizes. Deutlich bergab ging es  beim Sub-Index “Finanzielle Rahmenbedingungen”. Dieser berücksichtigt verschiedene für die finanzielle Alterssicherung relevante Faktoren. Im vergangenen Jahr hatte Deutschland hier mit Platz 21 noch im Mittelfeld gelegen. In der aktuellen Studie kommt die Bundesrepublik nur noch auf Platz 34 und landet damit im unteren Drittel.

“Finanzen werden zu einer echten Herausforderung”

“Das Thema Finanzen wird für deutsche Ruheständler zunehmend zu einer echten Herausforderung”, sagte Sebastian Römer, verantwortlich für das Geschäft von Natixis In- vestment Managers in Zentral- und Osteuropa. “Insbesondere das gegenwärtige Niedrigzinsumfeld erschwert nicht nur die Vorsorge, sondern tangiert auch die Fähigkeit, im Alter auskömmlich von den angesparten Kapitalstöcken leben zu können.” Gestützt wird diese Einschätzung durch einen Blick auf das Prüfungsfeld der Realzinsen. In dieser Bewertungskategorie erreicht Deutschland in diesem Jahr nur einen von insgesamt 100 möglichen Punkten.

Gegenüber dem Vorjahr haben sich auch die Werte in der Kategorie Steuerbelastung verschlechtert. In der aktuellen Untersuchung erreichte Deutschland in diesem Bereich nur 24 von 100 möglichen Punkten. Bewertet wurde die Höhe des gesamten Steueraufkommens im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. “Ein schlechtes Ergebnis heißt, dass den Menschen netto weniger Geld für die finanzielle Altersvorsorge zur Verfügung steht. Zudem wird das Alterseinkommen durch eine hohe Steuerlast grundsätzlich negativ beeinflusst”, erklärte Römer.

Im Rahmen des Sub-Index “Finanzielle Rahmenbedingungen” wurde auch der sogenannte Altenquotient berücksichtigt. Dieser bemisst das Verhältnis von Ruheständlern gegenüber Menschen im arbeitsfähigen Alter. Ein hoher Prozentwert bedeutet einen hohen Anteil an über 65-Jährigen gegenüber jüngeren Altersgruppen. Mit 32,5 Prozent weist Deutschland zum zweiten Mal in Folge den fünftschlechtesten Wert aller untersuchten Länder auf. “Eine solche Entwicklung beeinträchtigt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und die Stabilität der Sozialsysteme”, so Sebastian Römer.

Nur zwei Staaten der Eurozone unter den Top 10

Angeführt wird die Liste der Länder mit der höchsten Ruhestandsqualität von der Schweiz, gefolgt von Island und Norwegen. Bis auf Australien, Neuseeland und Kanada stammen alle in den Top 10 enthaltenen Staaten aus Westeuropa. Mit Irland und den Niederlanden haben es allerdings nur zwei Staaten der Eurozone in die Spitzengruppe geschafft. Auf den Plätzen 10 bis 15 rangieren Luxemburg, Finnland, Deutschland, Österreich und die Tschechische Republik. Die Vereinigten Staaten rangieren auf Platz 16. Die Schlusslichter bilden Griechenland, Brasilien und Indien.

Die demografische Entwicklung galt lange Zeit als die zentrale Herausforderung der Alterssicherung. Daran hat sich nach Ansicht der Studienautoren nichts geändert. Die Überalterung von Gesellschaften stelle nach wie vor ein hohes Risiko für die Sicherung der Sozialsysteme und die Lebensqualität im Alter dar. Gleiches gelte für die Staatsverschuldung, die in zahlreichen Staaten der Welt nach wie vor zu hoch sei. Angesichts weiterhin rekordhoher Schuldenstände blieben Ausgaben im sozialen Sektor unter Druck und beeinträchtigen den Wohlstand von Ruheständlern.

Zinspolitik der Notenbanken

Als weiterer Risikofaktor sei im Zuge der Bewältigung der Finanzkrise die Niedrigzinspolitik der Zentralbanken hinzugekommen. Diese nun bereits ein Jahrzehnt andauernde Politik habe immense Auswirkung auf die Situation von Ruheständlern. Pensionskassen und Versorgungseinrichtungen hätten erhebliche Schwierigkeiten die für ihre Zusagen erforderlichen Renditen zu erwirtschaften. Auch die private Vorsorge ist tangiert. Die Bildung von Altersrücklagen sei erschwert und könne nur noch unter Inkaufnahme eines höheren Risikos erreicht werden. Ruheständler, die von ihren Altersrücklagen leben möchten, erlitten durch das Niedrigzinsumfeld Einbußen.

Klimawandel und steigende Gesundheitskosten

Finanzielle Risiken ergeben sich für die Studienautoren auch aus dem Klimawandel. Denn der Anstieg des Meeres und die Zunahme von extremen Wettereignissen wie Flut oder Dürre führen nicht selten zu existentiellen Herausforderungen, zum Beispiel für Menschen in küsten- oder flussnahen Bereichen. Diese könnten unter anderem mit einer deutlichen Erhöhung von Versicherungspolicen oder mit einem erheblichen Wertverlust ihrer Immobilien einhergehen. Als fünften Risikofaktoren machen die Autoren die steigenden Gesundheitskosten aus. Im Zuge der erhöhten Langlebigkeit der Menschen stiegen zwangsläufig auch die Aufwendungen für Gesundheitsleistungen im Alter. In diesem Zusammenhang weisen sie darauf hin, dass dieser Trend in allen OECD-Staaten schon seit längerem zu beobachten sei. Schätzungen der OECD zufolge würde der Anteil der Gesundheitskosten am Bruttoinlandsprodukt von derzeit sechs auf neun Prozent im Jahre 2030 steigen.

Die Bürger eines Landes können auf die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen nur mäßig Einfluss nehmen. Sie sind jedoch in der Lage, ihre Anlagestrategien an die Herausforderungen anzupassen. “Aus Sicht von Natixis Investment Managers kommt es vor allem drauf an, Portfolios breiter aufzustellen und dabei verschiedene, auch alternative Renditequellen zu nutzen”, sagte Römer. Unterschiedliche Anlageklassen und Investmentstile sollten ohne Vorbehalte auf ihre Tauglichkeit für die individuellen Anlageziele geprüft werden. “Eine Anlagepolitik mit Scheuklappen kann nicht zum Erfolg führen”, so Römer.

Finanzbranche in der Pflicht

Dabei sieht Römer die Finanzbranche durchaus in der Pflicht. “Als Anbieter können wir zur Problemlösung beitragen, indem wir langfristige und risikoorientierte Portfolios anbieten, die sich nicht an einer kurzfristigen Performanceperspektive orientieren.” Der nur kurzfristige Blick sei mit der Gefahr verbunden, emotionale und falsche Investmententscheidungen zu treffen.

Alternative Investmentstrategien, die darauf ausgerichtet sind, stabile Erträge in jeder Marktlage zu erzielen, seien ein wichtiges Instrument. “Sie verbessern die Diversifikation, verringern das Risiko und erschließen neue Renditequellen”, so Römer. Institutionelle Investoren würden diese Strategien bereits verstärkt anwenden. Nach einer Studie von Natixis Investment Managers nutzten bereits 71 Prozent von ihnen alternative Investments zur Diversifikation und Risikosteuerung.

ESG-Investments machen Altersvorsorge attraktiver

Für Privatanleger könnte ein stärkes Angebot an ESG Investments, die ökologische, soziale und Kriterien der Unternehmensführung berücksichtigen, nach Ansicht von Natixis Investment Managers die Altersvorsogre attraktiver machen. Dies gelte besonders mit Blick auf jüngere Sparer. “Einer Studie unseres Hauses zufolge würden 71 Prozent der sogenannten Millenials stärker sparen, wenn sie mit ihren Investments ESG-Ziele unterstützen können”, sagte Römer. (fm)

Vielen Dank an Cash.Online

Diese Reformen würden die Riester-Rente wieder flott machen

Die Riester-Rente ist eine durch staatliche Zulagen und durch Sonderausgabenabzug geförderte, grundsätzlich privat finanzierte Rente in Deutschland
Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me

Die Politik plant, in der privaten Altersvorsorge ein einfaches Standard-Riester-Produkt ins Leben zu rufen. Wäre den Verbrauchern damit geholfen? Nein, findet die Initiative Pro Riester. Dadurch würde die Produktwelt noch komplexer. Sinnvoller sei es, den bestehenden Riester einfach zu verbessern. Welche Stellschrauben die Experten dabei sehen, erfahren Sie hier.

Ein neues Riester-Standard-Produkt, wie die Große Koalition es plant, würde Verbrauchern hierzulande nicht viel bringen. Das findet die Initiative Pro Riester, zu der auch der Versicherer die Bayerische gehört. Ein Standard-Riester würde die Produktlandschaft nur „unnötig komplexer“ gestalten und „die Verbraucher weiter verunsichern“, meinen die Experten. Reformen am bestehenden Modell, seien da deutlich sinnvoller.

„Den Millionen von Kunden hilft ein entschlacktes Modell der Riester-Rente viel mehr als noch ein neues Produkt am Markt“, sagt Joachim Haid, Riester-Experte und Mit-Initiator der überparteilichen Initiative. „Die dringend notwendige private Altersvorsorge kann so effektiv gestärkt werden und hilft, drohender Altersarmut vorzubeugen.“

Folgende Reformen schlägt die Initiative vor:

  • Flexibilisierung der Bruttobeitragsgarantie, mindestens aber eine Senkung auf 80 Prozent.
  • Automatische Investition des Steuervorteils in die Riester-Rente statt Auszahlung des Betrags an den Versicherungsnehmer.
  • Ausdehnung des Kreises der anspruchsberechtigten Personen auf alle Steuerzahler und damit auch Einbeziehung der Selbstständigen.
  • Indexierung des maximal geförderten Jahresbeitrags von aktuell 2.100 Euro, damit die heutige Kaufkraft trotz Inflationsrate auch in Zukunft gesichert ist.
  • Vereinheitlichung der Kinderzulage für alle Kinder auf 300 Euro pro Jahr – unabhängig vom Geburtsjahr. Bisher gibt es die 300 Euro nur für ab 2008 geborene Kinder, bei älteren Kindern sind es nur 185 Euro.
  • Vereinfachung des Zulagenprozesses: Das Finanzamt soll die Günstigerprüfung durchführen und veranlasst direkt die Überweisung der Zulagenförderung.
  • Vereinfachung der Überprüfung des Förderanspruchs: Zur Vermeidung von Rückforderungen der durch die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) ausgezahlten Zulagen – das passiert zum Teil selbst mehrere Jahre nach Auszahlung – sei es notwendig, den Förderanspruch bereits vor Auszahlung zu überprüfen.
  • Vereinfachung des Zertifizierungs- und Klassifizierungsprozesses: Mit der Einführung der Produktinformationsblätter müssen die zertifizierten Tarife jetzt zusätzlich nochmals bei der Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PIA) durch den Klassifizierungsprozess laufen. Wegen der damit stark erhöhten Verfahrensdauer kommen verbraucherfreundliche tarifliche Verbesserungen erst viel später auf den Markt. Außerdem verursachen diese Prozesse unnötige Verwaltungskosten bei den Anbietern.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Nach diesen Versicherungen googeln die Deutschen am häufigsten

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln erfahren Sie bei ProKlartexxt


Nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln erfahren Sie bei ProKlartexxt

Einmal im Quartal wertet der Dienstleister Mediaworx aus, nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln. So auch für das dritte Quartal 2017. In unserer Bilderstrecke erfahren Sie, welche Versicherungsprodukte die Deutschen zwischen Juli und September besonders interessierten.

Platz 10 der gefragtesten Versicherungen im dritten Quartal 2017 nehmen zwei Versicherungen ein. Sowohl die Fahrradversicherung als auch die betriebliche Altersvorsorge (bAV) kommen auf 14.800 Suchanfragen bei Google.

Die Fahrradversicherung verzeichnet im Vergleich zum dritten Quartal 2016 ein Plus von 22 Prozent. Die bAV hält sich auf dem gleichen Stand wie ein Jahr zuvor.

Auf Platz 9 reihen sich gleich drei Versicherungen ein: Gebäudeversicherung, Pflegeversicherung und Wohngebäudeversicherung. Je 18.100 Mal haben die Bundesbürger diese drei gegoogelt.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Suchanfragen für Pflege- und Gebäudeversicherungen konstant. Die konkretere Suche nach der Wohngebäudeversicherung hat um 18 Prozent abgenommen.

Die Kranken- und die Unfallversicherung schafft es jeweils auf Platz 8 der meistgesuchten Versicherungen. 27.100 Suchanfragen gab es hier in Quartal 3. Sie hielten sich damit auf Vorjahresniveau.

Auf dem siebten Rang finden sich Riester-Rente, Risikolebensversicherung und die Private Krankenversicherung (PKV) mit Suchwerten von je 33.100. Während die ersten Beiden je ein Plus bei den Suchanfragen von 22 Prozent verzeichnen, büßt die PKV im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent ein.

Platz 6 nimmt die Handyversicherung ein. Sie wurde 40.500 Mal gegoogelt. Das entspricht einem gleichbleibenden Interesse im Vergleich zum Vorjahr.

Kommen wir zu Platz 5. Diesen teilen sich die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Zahnzusatzversicherung mit je 49.500 Suchen. Bei der BU-Police geht es um 22 Prozent nach oben, die Zähne liegen auf Vorjahresniveau.

Auf Platz 4: Hausrat– und Haftpflichtversicherung mit je 60.500 Suchanfragen. Bei der Hausrat waren es ein Jahr zuvor noch 49.500, bei der Haftpflicht ebenfalls 60.500.

Auf dem Treppchen auf Platz 3 liegt die Reiserücktrittversicherung. Nach ihr haben die Bundesbürger 74.000 Mal gesucht. Genauso viele, wie ein Jahr zuvor.

Vize-Sieger ist die Rechtsschutzversicherung mit 90.500 Google-Suchen. Ein Jahr zuvor waren es noch 74.000.

Und Platz 1? Den teilen sich die Rentenversicherung und die Kfz-Versicherung mit je 110.000 Suchen. Bei der Rentenversicherung stehen damit 19.500 Suchanfragen mehr auf der Uhr als im Vorjahr. Die Kfz-Versicherung hält das Niveau von 110.000 Stück.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Kennen Sie schon ProExpert24?

ProExpert24 ist das Expertennetzwerk von ProFair24

Junge Menschen ohne Einsicht, Ältere resignieren

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Jung und Alt studieren an der Uni Leipzig noch zusammen: Auch bei der Altersvorsorge haben beide Altersgruppen etwas gemeinsam - sie sind eher nachlässig.


Jung und Alt studieren an der Uni Leipzig noch zusammen: Auch bei der Altersvorsorge haben beide Altersgruppen etwas gemeinsam – sie sind eher nachlässig.

Wer aufgepasst hat, weiß mittlerweile, wie wichtig die private Altersvorsorge ist. Gerade junge Menschen sollten sich früh kümmern – laut einer aktuellen Studie tun das aber zu wenige. Und ein Fünftel der Älteren hat die Hoffnung sogar ganz aufgegeben.

Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Arbeitnehmer zwischen 25 und 34 Jahren hat die Planung für die private Altersvorsorge noch nicht abgeschlossen, 26 Prozent haben noch nicht einmal damit angefangen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Aon Hewitt.

Bei der Gruppe der 45- bis 65-Jährigen sieht es ebenfalls nicht gut aus:

Hier empfindet etwa jeder Fünfte (18 Prozent) seine Situation als hoffnungslos. Die finanziellen Mittel reichten nicht aus, um die Alterssicherung zu planen.

Die Jüngeren sehen indes wenigstens noch ein, dass es wichtig ist, selbstständig vorzusorgen.

Knapp die Hälfte (45 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass die Rente in den eigenen Verantwortungsbereich gehört. Knapp drei Viertel (74,8 Prozent) haben sich auch schon Gedanken dazu gemacht.

Quelle: Aon Hewitt

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Beitragsgarantie bei Riester-Rente vor dem Aus?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Pläne der CDU

Pläne der CDU

Die CDU will die Beitragsgarantie bei der Riester-Rente laut eines Berichts der Wirtschaftswoche „intensiv prüfen“. Eine Abschaffung würde es Anlegern und Anbietern erleichtern, stärker in Aktien zu investieren, so Kai Whittaker. Der CDU-Mann sprach dabei auch das Thema Kostendeckel in der privaten Altersvorsorge an.

Die Beitragsgarantie ist bei der Riester-Rente Pflicht. Zumindest noch. Wie die Wirtschaftswoche exklusiv berichtet, zieht die CDU nämlich eine Abschaffung dieses Produktmerkmals in Betracht. „Die Möglichkeit, künftig von der Beitragsgarantie abzuweichen, sollten wir intensiv prüfen“, so CDU-Mann Kai Whittaker gegenüber der Wirtschaftswoche.

Damit soll es Anlegern möglich sein, die Chancen an den Aktienmärkten besser zu nutzen. Derzeit werden auch die Anbieter von fondsgebundenen Riester-Produkten faktisch dazu gezwungen, einen Großteil des Anlegergelds in sicherer Wertpapiere zu investieren, um diese Garantie zu stemmen. Für viele Anbieter lohnt sich das nicht mehr, sie ziehen sich aus dem Markt zurück. Eine weitere Folge ist, dass es gerade für ältere Sparer, die für kürzere Laufzeiten eine Riester-Rente wollen, schwieriger werden könnte, eine zu bekommen.

Whittaker sprach auch Überlegungen der SPD an, einen gesetzlich definierten Kostendeckel in der privaten Vorsorge einzuführen. Der CDU-Politiker lehnt dies ab. Der Eingriff in die Versicherungswirtschaft sei zu stark.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Vergleichen Sie jetzt ihre Riester-Rente

 

„Die Riester-Rente lohnt sich auch für Besserverdienende“

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
...und Riester lohnt sich doch!

…und Riester lohnt sich doch!

Die Riester-Rente stand in letzter Zeit hart unter Beschuss. Die Anbieter von Riester-Produkten sehen das naturgemäß anders. Und liefern dafür auch Argumente. Hier geben Experten von Aachen-Münchener bis Volkswohl Bund Auskunft, für wen sich die Produkte ihrer Ansicht nach eignen.

Hier geht es zum Artikel.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Berechnen Sie unabhängig ihren Riester-Versicherungsvergleich

 

Welche Riester-Sparform passt zu wem?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Überblick von Stiftung Warentest

Überblick von Stiftung Warentest

Die Riester-Rente feiert in diesem Jahr ihren 15. Geburtstag. Und trotz aller Kritik an dem staatlich geförderten Produkt, sei die Rendite durch die Zulagen durchaus sehenswert, meinen die Tester von Stiftung Warentest. Mehr als 8 Prozent pro Jahr betrage sie in manchen Fällen. Welche Riester-Sparform dabei zu wem passt, zeigt eine Grafik.

Hier geht es zum Artikel.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Lohnt es sich noch, zu riestern?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me

Shoppen für die Rente

Shoppen für die Rente

Shoppen für die Rente

Die private Riester-Rente steht stark in der Kritik – zu teuer, zu komplex und zu renditeschwach. Dennoch gibt es auf dem Markt clever konzipierte Riester-Produkte, bei denen die Vorteile klar überwiegen. Vermittler müssen sie nur finden.

Die Riester-Rente wurde im Jahr 2002 eingeführt. Das Ziel war, einen kapitalgedeckten Ausgleich zum sinkenden gesetzlichen Rentenniveau für breite Bevölkerungsschichten zu schaffen. Insbesondere Familien und einkommensschwache Menschen sollten dabei profitieren.

Riester-Renten verfügen über Kapitalschutz. Damit sind sowohl die eigenen Beiträge, als auch die staatlichen Zulagen bis zum Laufzeitende sicher. Die späteren Rentenzahlungen sind somit garantiert. Die Riester-Rente ist zudem pfändungssicher. Ein starkes Verkaufsargument sind die staatlichen Zulagen. Förderberechtigte Riester-Sparer bekommen 154 Euro pro Jahr als Grundzulage. Für Kinder gibt es zusätzlich 185 Euro (für vor 2008 geborene Kinder) oder 300 Euro (für ab 2008 geborene Kinder).

Steuern sparen

Wer riestert, kann zudem seine jährlichen Aufwendungen bis maximal 2.100 Euro als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Die Riester-Beiträge werden zwar aus unversteuertem Einkommen gezahlt und müssen später voll versteuert werden. Da der Steuersatz im Alter jedoch meist geringer ausfällt, erzielt der Kunde insgesamt eine Steuerersparnis.

Die Nachteile: Die Kündigung eines Riester-Vertrags kann für den Sparer teuer werden. Zulagen und Steuervergünstigungen müssen dann nämlich zurückgezahlt werden, ebenso die fälligen Gebühren. Will man zu einem anderen Anbieter wechseln, werden Abschlussgebühren vom bisher gezahlten Kapital abgezogen, häufig werden extra Wechselgebühren fällig.

Kritik an Kosten vieler Riester-Verträge

Besonders in der Kritik sind die Kosten, die bei manchen Produkten die Ersparnisse der Anleger auffressen. Eine klassische Riester-Versicherung enthalte  bis zu 20 Prozent Kosten, heißt es etwa von Verbraucherschützern. Fondsgebundene Varianten seien mit bis zu 5 Prozent die günstigere Alternative. Pauschal kann man das so aber nicht stehen lassen. Natürlich gibt es auch wesentlich günstigere Anbieter, daher ist die genaue Prüfung und der Vergleich der Produkte eine wichtige Aufgabe des Maklers.

Zu beachten ist bei der Riester-Rente auch, dass sie auf die Grundsicherung angerechnet wird. Allerdings gibt es hier bereits Vorschläge seitens der Politik, entsprechende Freibeträge etwa von 100 Euro einzurichten.

Lohnt sich Riester also noch? „Die Riester-Rente ist immer noch eine der effektivsten und beliebtesten Altersvorsorgeformen in Deutschland. Es gibt nur wenig andere Finanzprodukte, die auf lange Sicht eine ähnlich hohe Rendite erzielen können. Die Crux ist, das richtige Riester-Produkt zu wählen“, sagt Martin Gräfer, Vertriebsvorstand der Bayerischen.

Riester als Drei-Topf-Hybrid mit Wertsicherung

Die Bayerische etwa hat dies bei ihrer „Plusrente Riester“ berücksichtigt. „Damit kombinieren wir Sicherheit und Renditechancen durch das Zusammenspiel einer konservativen Anlage, eines Wertsicherungsfonds und einer Auswahl hochwertiger Aktienfonds“, so Gräfer. Die Beiträge werden auf diese drei „Töpfe“ aufgeteilt (siehe Grafik).

Versicherte können sich bei der Fondsanlage zwischen professionell gemanagten Fonds und der direkten Beteiligung an einem Wertpapierindex wie dem Dax entscheiden. Eine Höchststandgarantie sorgt dabei für regelmäßige Wertsicherung: „Während der Ansparphase werden einmal jährlich 80 Prozent des Guthabens inklusive der erzielten Kursgewinne an der Börse abgesichert“, sagt Gräfer. Ist der Betrag zum Stichtag höher als die bisherige Garantie, erhöht sich das Garantieniveau. Da für den jeweiligen Vermögensstand ein Sicherheitsnetz aufgespannt wurde, kann der Wert zum Rentenbeginn auch nur noch steigen oder im schlechtesten Fall gleich bleiben.

Shoppen für die Altersvorsorge

Der Clou: Die „Plusrente Riester“ kombiniert die Altersvorsorge mit dem Cash-Back-System beim Einkauf. „In rund 800 Online-Shops kann der Versicherte über die Website plusrente.de Gutschriften beim Shoppen sammeln. Sobald ein Mindestguthaben von 50 Euro erreicht ist, fließt dieses zusätzlich zu den Monatsbeiträgen in den Riester-Vertrag. Auf diese Weise habe ich im Übrigen selbst in rund 2 Jahren 1.500 Euro Cashback angesammelt“, erläutert Gräfer. So wird ein stetiger Rentenanstieg generiert.

Dieser Cash-Back-Faktor kommt auch bei der „Plusrente Original“, der klassischen Rentenvariante ohne Riester und der „Plusrente Direktversicherung“, der Betriebsrenten-Lösung der Bayerischen, zum Tragen.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Pfefferminzia – Autor: Oliver Lepold

Rentenänderungen zum Jahresbeginn

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Zum Jahresbeginn

Zum Jahresbeginn

Das ändert sich im neuen Jahr beim Thema Rente

Auch in der Rentenversicherung verändert das neue Jahr so einiges. Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat diese Neuerungen nun zusammengefasst.

Bald ist es da: das neue Jahr 2017. So einiges ändert sich – auch in der Rentenversicherung. Was aber genau? Das hat die Deutsche Rentenversicherung Bund jetzt zusammengetragen.

Anhebung der regulären Altersgrenze

Die Altersgrenze für die Regelaltersrente steigt im nächsten Jahr auf 65 Jahre und 6 Monate. Diese Regelung trifft auf die Versicherten zu, die 1952 geboren wurden und im Jahr 2017 dann 65 Jahre alt werden. Für die folgenden Geburtsjahrgänge erhöht sich das Eintrittsalter weiter. 2031 ist dann die reguläre Altersgrenze von 67 Jahren erreicht.

Arbeiten über die reguläre Altersgrenze hinaus

Ab dem neuen Jahr bekommen Rentner nach Erreichen der regulären Altersgrenze die Möglichkeit, während einer Beschäftigung eigene Beiträge zur Rentenversicherung zu entrichten. Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer kräftig eingezahlt haben, erhöht das dann die Rente. Derzeit zahlt keine Rentenversicherungsbeiträge mehr, wer über die reguläre Altersgrenze hinaus noch arbeitet und bereits eine volle Altersrente bezieht. Bei einer solchen Beschäftigung muss allerdings bisher der Arbeitgeber seinen Beitragsanteil zur Rentenversicherung abführen. Die Rente erhöht sich dadurch nach jetziger Rechtslage nicht, so die Deutsche Rentenversicherung Bund auf ihrer Webseite.

Anhebung der Altersgrenze für die Rente ab 63

Bei der abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab 63 Jahren steigt die Altersgrenze auf das Alter von 63 Jahren und 4 Monate. Das gilt für Versicherte, die 1954 geboren wurden und 2017 dann 63 werden. Für die Geburtsjahrgänge darüber erhöht sich das Eintrittsalter um je zwei Monate. 2029 soll dann die Altersgrenze von 65 Jahren erreicht sein.

Beitragsbemessungsgrenze steigt

Die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steigt in den alten Bundesländern von monatlich 6.200 auf 6.350 Euro und in den neuen Bundesländern von 5.400 auf 5.700 Euro. Diese Grenze ist nichts anderes als der Höchstbetrag, bis zu dem Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen bei der Berechnung des Rentenversicherungsbeitrags eine Rolle spielen. Einkommen darüber hinaus sind nicht betroffen.

Freiwillige Versicherung: Mindestbeitrag bleibt stabil

Der Mindestbeitrag zur freiwilligen Versicherung beträgt weiterhin in den alten und neuen Bundesländern 84,15 Euro im Monat. Der Höchstbetrag hingegen steigt von 1.159 auf 1.188 Euro pro Monat. Diese Beiträge kann jeder zahlen –  Staatsangehörigkeit und Wohnsitz sind egal. 16 Jahre sind allerdings Mindestalter. Außerdem darf man nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen.

Mehr Rente für Pflege

Dank der Pflege-Reform gibt es künftig fünf Pflegegrade statt drei Pflegestufen. Für den Rentenanspruch von Pflegenden bedeutet das: Nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen erwerben ab 2017 in vielen Fällen höhere Rentenanwartschaften. Die Rentenversicherungspflicht tritt schon dann ein, wenn sich eine Pflegeperson um eine oder mehrere pflegebedürftige Personen mit mindestens Pflegegrad 2 kümmert.
Genaueres zu der Pflege-Reform finden Sie hier.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Pfefferminzia.

Autor: Juliana Demski