Familienabsicherung: Welche Vorsorge im Todesfall des Partners hilft

Die Familie richtig absichern: Schutz für den Todesfall
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Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
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  • Rund zwei Drittel der Frauen (65 Prozent) würden auch finanziell unter dem Verlust ihres Partners leiden. Bei den Männern sagen dies 38 Prozent. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt.
  • Sie belegt auch: Nur 14 Prozent der weiblichen Befragten haben eine Risikolebensversicherung abgeschlossen, bei den Männern sind es lediglich 18 Prozent.
  • Ob Haupt- oder Nebenverdiener: Karina Hauser, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, erklärt, wie Frauen bei einem unerwarteten Todesfall für ihre eigene Absicherung oder die ihrer Liebsten sorgen können.

Die Familie ist für die meisten Menschen das Kostbarste im Leben. Im traurigen Fall des eigenen vorzeitigen Todes kann das Wohl der Familie ins Wanken geraten – nämlich dann, wenn durch den Verlust nicht nur eine emotionale, sondern auch eine finanzielle Lücke ins Leben gerissen wird. Partner und Kinder sollten deshalb finanziell abgesichert sein, für den Fall, dass einem etwas zustößt. Die aktuelle forsa-Studie „Sorge und Vorsorge der Deutschen“ im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, zeigt, dass insbesondere Frauen oftmals finanziell unter dem Verlust ihres Partners leiden würden – und trotzdem nur unzureichende Vorkehrungen zur finanziellen Vorsorge treffen. CosmosDirekt erklärt, warum eine Absicherung für beide Partner wichtig ist.

Deutsche haben Nachholbedarf bei der Vorsorge

Was die finanzielle Absicherung der Familie angeht, sind Männer laut der aktuellen forsa-Umfrage in Sachen Vorsorge ebenso zurückhaltend wie Frauen: Nur 18 Prozent haben eine Risikolebensversicherung abgeschlossen – im Vergleich dazu 14 Prozent der Frauen. Doch der plötzliche Tod des Ehe- oder Lebenspartners kann das Leben der Hinterbliebenen von einem auf den anderen Tag tragisch verändern und zur Existenzfrage werden. Die rechtzeitige finanzielle Vorsorge für die Liebsten im Leben sollte deshalb, unabhängig von Geschlechterrollen, für Frauen und Männer gleichermaßen von Bedeutung sein.

Zeit für die Kinderbetreuung zu haben. So ist in Deutschland der Anteil erwerbstätiger Frauen in Teilzeit mehr als viermal höher als bei Männern. (2) Während der Großteil der Frauen nach eigenen Angaben sehr unter dem Verlust des Partners auch in finanzieller Hinsicht leiden würde (65 Prozent), geben dies nur 38 Prozent der Männer an. Eine Absicherung für die Frau ist daher sehr wichtig. Karina Hauser, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, gibt zu bedenken: „Auch der Ausfall des Nebenverdieners bedeutet eine große Herausforderung – vor allem dann, wenn Kinder zu versorgen sind, fallen auch Aspekte wie Betreuungsleistungen ins Gewicht.“ Abgesehen von der schweren emotionalen Belastung, die der tragische Unglücksfall mit sich bringt, wenn die Frau vorzeitig verstirbt, erklärt die Expertin: „Zum Ausgleich müsste der Hauptverdiener beruflich zurückstecken oder eine externe Hilfe für die Kinderbetreuung bezahlen: In beiden Fällen schmälert es die Mittel. Daher sollten beide Partner unabhängig vom Verdienst abgesichert sein.“

 

Finanzielle Sicherheit mit einer Risikolebensversicherung

Mit einer Risikolebensversicherung können beide Lebenspartner entsprechend vorsorgen. Karina Hauser empfiehlt: „Die Risikolebensversicherung ist ein günstiger Schutz, um der Familie im Todesfall finanzielle Sicherheit zu geben. Bei der Wahl der richtigen Absicherungshöhe sollte man aber auch an die laufenden Kosten denken, wie z. B. Miete oder Darlehensrate. Der Versicherer berät hier gerne, um den persönlichen und individuellen Bedarf zu ermitteln.“

 

(1) Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Sorge und Vorsorge der Deutschen“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2018 wurden in Deutschland 1.506 Personen ab 18 Jahren befragt.

(2) OECD.org: Beschäftigungsausblick 2018 

 

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-risikoabsicherung

Stabile Prämien in der Biometrie – attraktive Verzinsung

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Stabile Beiträge in der Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung


Stabile Beiträge in der Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung

Bei der Continentale Lebensversicherung bleiben die Prämien sowohl in der Berufs- als auch in der Erwerbsunfähigkeitsvorsorge stabil. Die Beiträge für die Risikolebensversicherung liegen ebenfalls auf Vorjahresniveau. Zudem bietet das traditionsreiche Unternehmen auch 2018 eine starke Verzinsung für klassische Tarife, vor allem für die neuen kapitaleffizienten Produkte.

Seit mehr als 60 Jahren unveränderte Beiträge

Die Continentale bietet seit 1955 Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit an. Seit jeher setzt der Versicherer auf nachhaltig kalkulierte Tarife: „In mehr als 60 Jahren mussten wir die eingangs kalkulierten Nettobeiträge kein einziges Mal erhöhen. Auch 2018 bleiben die Beiträge unverändert“, betont Dr. Helmut Hofmeier, Vorstand Leben im Continentale Versicherungsverbund. Das soll auch künftig so bleiben. „Verlässlichkeit, Stabilität und Service – davon lebt der BU-Markt“, sagt Dr. Hofmeier. Hinzu komme, dass zusätzliche Kriterien ausschlaggebende Merkmale seien. Dazu gehörten: Transparenz in der Risikoprüfung sowie schnelle, kompetente und persönliche Unterstützung im Leistungsfall. Dr. Hofmeier: „Mit unserem PremiumService setzen wir diese Aspekte um. Hier wollen wir auch in Zukunft besonders leistungsfähig sein.“

Sichere und leistungsstarke Altersvorsorge-Tarife

In der Altersvorsorge setzt die Continentale ebenfalls auf sichere und leistungsstarke Produkte. Sie zählt zu den wenigen Anbietern, die noch eine umfassende Produktpalette anbieten und feste Garantien zusagen. So erhalten Kunden auch 2018 eine attraktive Verzinsung: Im kapitaleffizienten Tarif Continentale Rente Classic Pro profitieren sie weiterhin von einer laufenden Verzinsung in Höhe von 2,9 Prozent. In der Variante Continentale Rente Classic Balance erhalten sie 2,8 Prozent. Inklusive Schlussüberschuss und Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven ergibt sich unverändert eine Gesamtverzinsung von bis zu 4,0 Prozent beziehungsweise bis zu 3,9 Prozent. „Hier wird deutlich, dass die schlankeren Garantien in der Ansparphase auch in Zeiten niedriger Zinsen höhere laufende Überschüsse ermöglichen“, erläutert Dr. Hofmeier. Für die klassischen Produkte liegt die laufende Verzinsung bei 2,5 Prozent, die Gesamtverzinsung bei bis zu 3,4 Prozent.

Continentale Krankenversicherung a.G.
Ruhrallee 92, 44139 Dortmund

Vorstand: Dr. Christoph Helmich (Vorsitzender),
Dr. Gerhard Schmitz (stv. Vorsitzender),
Dr. Marcus Kremer, Alf N. Schlegel, Falko Struve
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Rolf Bauer

Sitz der Gesellschaft: Dortmund
Handelsregister Amtsgericht Dortmund B 2271
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE124906368

Nach diesen Versicherungen googeln die Deutschen am häufigsten

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Nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln erfahren Sie bei ProKlartexxt


Nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln erfahren Sie bei ProKlartexxt

Einmal im Quartal wertet der Dienstleister Mediaworx aus, nach welchen Versicherungen die Bundesbürger am häufigsten googeln. So auch für das dritte Quartal 2017. In unserer Bilderstrecke erfahren Sie, welche Versicherungsprodukte die Deutschen zwischen Juli und September besonders interessierten.

Platz 10 der gefragtesten Versicherungen im dritten Quartal 2017 nehmen zwei Versicherungen ein. Sowohl die Fahrradversicherung als auch die betriebliche Altersvorsorge (bAV) kommen auf 14.800 Suchanfragen bei Google.

Die Fahrradversicherung verzeichnet im Vergleich zum dritten Quartal 2016 ein Plus von 22 Prozent. Die bAV hält sich auf dem gleichen Stand wie ein Jahr zuvor.

Auf Platz 9 reihen sich gleich drei Versicherungen ein: Gebäudeversicherung, Pflegeversicherung und Wohngebäudeversicherung. Je 18.100 Mal haben die Bundesbürger diese drei gegoogelt.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Suchanfragen für Pflege- und Gebäudeversicherungen konstant. Die konkretere Suche nach der Wohngebäudeversicherung hat um 18 Prozent abgenommen.

Die Kranken- und die Unfallversicherung schafft es jeweils auf Platz 8 der meistgesuchten Versicherungen. 27.100 Suchanfragen gab es hier in Quartal 3. Sie hielten sich damit auf Vorjahresniveau.

Auf dem siebten Rang finden sich Riester-Rente, Risikolebensversicherung und die Private Krankenversicherung (PKV) mit Suchwerten von je 33.100. Während die ersten Beiden je ein Plus bei den Suchanfragen von 22 Prozent verzeichnen, büßt die PKV im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent ein.

Platz 6 nimmt die Handyversicherung ein. Sie wurde 40.500 Mal gegoogelt. Das entspricht einem gleichbleibenden Interesse im Vergleich zum Vorjahr.

Kommen wir zu Platz 5. Diesen teilen sich die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Zahnzusatzversicherung mit je 49.500 Suchen. Bei der BU-Police geht es um 22 Prozent nach oben, die Zähne liegen auf Vorjahresniveau.

Auf Platz 4: Hausrat– und Haftpflichtversicherung mit je 60.500 Suchanfragen. Bei der Hausrat waren es ein Jahr zuvor noch 49.500, bei der Haftpflicht ebenfalls 60.500.

Auf dem Treppchen auf Platz 3 liegt die Reiserücktrittversicherung. Nach ihr haben die Bundesbürger 74.000 Mal gesucht. Genauso viele, wie ein Jahr zuvor.

Vize-Sieger ist die Rechtsschutzversicherung mit 90.500 Google-Suchen. Ein Jahr zuvor waren es noch 74.000.

Und Platz 1? Den teilen sich die Rentenversicherung und die Kfz-Versicherung mit je 110.000 Suchen. Bei der Rentenversicherung stehen damit 19.500 Suchanfragen mehr auf der Uhr als im Vorjahr. Die Kfz-Versicherung hält das Niveau von 110.000 Stück.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Berufsunfähigkeit: Mehr als die Hälfte verzichtet auf Absicherung

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Trotz Risiken kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung für weniger als die Hälfte der Deutschen in Frage


Trotz Risiken kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung für weniger als die Hälfte der Deutschen in Frage

Wer sich und seine Lieben für alle Eventualitäten absichern möchte, dem stehen verschiedene Versicherungen zur Wahl. Welche davon sind in der deutschen Bevölkerung am weitesten verbreitet? Eine aktuelle Untersuchung des Statistik-Portals Statista liefert die Antwort.

Die Unfallversicherung ist die am weitesten verbreitete Vorsorgeversicherung Deutschlands. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Online-Portals Statista hervor.

Für diese Untersuchung hat Statista im Juli dieses Jahres 1.022 Personen befragt, die in ihrem Haushalt für den Versicherungsabschluss zuständig sind.

Auf die Frage “Welche der folgenden Vorsorgeversicherungen haben sie aktuell?” antworteten 43 Prozent der Befragten eine Unfallversicherung zu besitzen. Mit einigem Abstand folgen darauf die Private Rentenversicherung (25 Prozent) und die Risikolebensversicherung (20 Prozent).

Wenige schützen sich vor Berufsunfähigkeit (BU)

Den vierten Rang in der Umfrage belegt die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Verbreitung von 18 Prozent, gefolgt von der Sterbegeldversicherung (17 Prozent) und der Kinderunfallversicherung (acht Prozent).

Dabei ist besonders auffällig, dass über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) angaben, der Abschluss einer BU-Versicherung käme für sie nicht in Frage. Damit wird sie, im Vergleich zu den anderen untersuchten Vorsorgeversicherungen, von den wenigsten Teilnehmern in Betracht gezogen.

Knapp vor der BU-Versicherung liegt in dieser Hinsicht die Risikolebensversicherung, die für 53 Prozent der Befragten nicht in Frage kommt und damit hinter Sterbegeldversicherung (50 Prozent), Privater Rentenversicherung (49 Prozent), Unfallversicherung (32 Prozent) und Kinderunfallversicherung (27 Prozent) steht.

Neben den genannten Vorsorgeversicherungen untersuchte Statista auch die Verbreitung einer Reihe verschiedener Haftpflichtversicherungen in der Bevölkerung.

Was ihren Verbreitungsgrad unter allen Befragten angeht, belegte von diesen die Privathaftpflicht mit 81 Prozent den ersten Platz, gefolgt von der Kfz-Versicherung (76 Prozent).

Auf den weiteren Rängen folgten mit einigem Abstand Hundehaftpflicht (18 Prozent), Berufshaftpflicht (12 Prozent), Pferdehaftpflicht und Bootsversicherung (jeweils zwei Prozent).

Hausratsversicherung weit verbreitet

Weiterhin wurden die Teilnehmer der Statista-Umfrage auch nach ihrem Besitz einer Reihe sonstiger Versicherungen befragt.

Von diesen konnte die Hausratsversicherung die meisten Besitzer unter den Befragten aufweisen (73 Prozent), gefolgt von Rechtsschutzversicherung (49 Prozent), Wohngebäudeversicherung (35 Prozent), Reiseversicherung (23 Prozent) und Hundekrankenversicherung (sechs Prozent). (bm)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Wie versichere ich mich richtig? Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bremen.

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Verbraucherzentrale Bremen

 

Versicherungen gibt es viele. Doch welche Policen sind unverzichtbar, sinnvoll oder überflüssig?

  • Krankenversicherung und private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben.
  • Je nach persönlicher Lebenssituation können auch weitere Policen sinnvoll sein.
  • Reisegepäckversicherung und Handyversicherung sind überflüssig.

Wir Deutschen sind vorsichtige Menschen. Um uns zu schützen, schließen wir Versicherungen ab. Und das nicht zu knapp. Rund 2.000 Euro gibt der Verbraucher im Durchschnitt jährlich für Versicherungsbeiträge aus. „Dabei sind viele Policen unnütz“, warnt Barbara Kratz, Beraterin der Verbraucherzentrale Bremen. Einige Versicherungen sind dagegen unbedingt notwendig.

Um herauszufinden, was wirklich nötig ist, sollten Verbraucher sich klarmachen, welche Risiken im Einzelfall bestehen und ob diese auch ohne Versicherung, etwa durch eigene Rücklagen abgedeckt werden können. Auf den Rat von Versicherungsvertretern und -vertreterinnen sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher dabei nur bedingt verlassen. Schließlich erhalten diese für jeden Vertragsabschluss Provisionen. „Die Grundregel lautet: Risiken, die einen finanziellen Totalschaden verursachen können, sollten immer durch eine Versicherung gedeckt sein. Schutz vor diesen ‚existenziellen Risiken‘ bieten die Krankenversicherung und die private Haftpflichtversicherung“, betont Kratz.

Unverzichtbare Versicherungen

Die Krankenversicherung ist unverzichtbar. Seit dem Jahr 2009 gibt es eine gesetzliche Versicherungspflicht für alle Bürger, die in Deutschland wohnen. Trotzdem sind bis heute noch immer Einwohner nicht krankenversichert.

Außerdem ist die private Haftpflichtversicherung sehr wichtig. Haftungsschäden, die an anderen Personen oder Eigentum verursacht werden, können hohe Schadenssummen hervorbringen und zum finanziellen Ruin führen. „Trotzdem haben bei weitem nicht alle Verbraucherinnen und Verbraucher eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Das ist bedauerlich, denn die Beiträge sind vergleichsweise günstig“, sagt Kratz. Schon für 50 Euro im Jahr kann eine Versicherung abgeschlossen werden.

Sinnvolle Policen in unterschiedlichen Lebenssituationen

Je nach persönlicher Lebenssituation können weitere Versicherungen notwendig sein. Für Eigentümer einer Immobilie ist eine Wohngebäudeversicherung notwendig. Berufstätige sollten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, und für Familien können Risikolebensversicherungen wichtig sein. Auch für Kinder, Berufsanfänger oder Senioren gibt es Versicherungen, die gut und nützlich sind. „Immer, wenn sich Lebenssituationen ändern, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Versicherungen überprüfen“, empfiehlt Kratz.

Überflüssige Versicherungen kündigen!

Einige Policen, die der Versicherungsmarkt anbietet, sind unsinnig und für alle verzichtbar. Handyversicherungen sind oft teuer und schließen viele Schäden aus. Insassenunfallversicherungen leisten für Schäden, die regelmäßig auch durch andere Versicherungen abgedeckt sind. Sterbegeldversicherungen sind teuer; Verbraucherinnen und Verbraucher sollten das Geld für Bestattungskosten besser selbst sparen.

Wer gut und günstig versichert sein will, muss seine Versicherungen regelmäßig überprüfen.

Die Verbraucherzentrale Bremen bietet hierzu persönliche Beratung in Bremerhaven und Bremen an. Telefonische Terminvereinbarungen sind montags bis donnerstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr unter (0421) 160 77-7 oder per E-Mail: info[at)vz-hb.de möglich.

Zwei Drittel der Familien mit Kindern haben keine Risikolebensversicherung

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Die finanziellen Folgen eines Todesfalls

Die finanziellen Folgen eines Todesfalls

83 Prozent der Deutschen übernehmen Verantwortung für die Familie. Die Hinterbliebenen gut abgesichert, haben sie dabei aber nicht unbedingt. So haben nur 33 Prozent der Familien mit Kindern eine Risikolebensversicherung. Sie setzen eher auf andere Versicherungen, um für den Ernstfall vorzusorgen, zeigt eine aktuelle Umfrage.

83 Prozent der Bundesbürger geben an, dass sie Verantwortung für ihre Familie tragen. 64 Prozent fühlen sich für den Partner verantwortlich, 61 Prozent für ihre Kinder und 38 Prozent für ihre Haustiere. Das zeigt eine Umfrage von Forsa unter 2.000 Personen im Auftrag von Cosmos Direkt.

In Sachen Absicherung für den Ernstfall sind die Zahlen aber nicht mehr so gut. So besitzen laut Umfrage nur 26 Prozent der Deutschen eine Risikolebensversicherung. Bei Versicherten mit Kindern im Haushalt sind es 33 Prozent.

Die Befragten sorgen lieber auf andere Art für ihre Familie vor. So setzen 55 Prozent der Befragten auf eine Versicherung mit Todesfallsumme, zum Beispiel eine Unfallversicherung oder eine Zusatzversicherung zu ihrer Berufsunfähigkeitspolice. Über eine Rentenversicherung mit Hinterbliebenenschutz verfügen 38 Prozent der Erwachsenen und eine Kapitallebensversicherung besitzen 36 Prozent der Befragten. 11 Prozent der Deutschen betreiben überhaupt keine Vorsorge.

Die finanziellen Folgen eines Todesfalls unterschätzen viele Deutschen, sagt Nicole Canbaz, Vorsorge-Expertin von Cosmos Direkt: „Oft müssen Ehepartner oder Kinder nicht nur den emotionalen Schock verkraften, sondern werden darüber hinaus noch von finanziellen Existenzängsten und Restschulden getroffen.“

Beide Elternteile sollten eine Police haben

Canbaz rät daher zur Risikolebensversicherung. „Zum einen sollte die Police eine ausreichende Versicherungssumme und -laufzeit aufweisen. Außerdem sollten beide Partner sich gegenseitig absichern, auch wenn nur einer von ihnen Hauptverdiener ist“, empfiehlt sie.

Zusatzoptionen wie die Möglichkeit, bei Geburt eines Kindes, Heirat oder Kauf eines Eigenheims die Versicherungssumme zu erhöhen, sind hilfreich. Auch die vorzeitige Auszahlung der Versicherungsleistung bei schwerer, unheilbarer Krankheit kann sinnvoll sein.

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IVFP kürt die besten Risikolebensversicherungen

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72 Tarife im Test

72 Tarife im Test

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat Risikolebensversicherungen unter die Lupe genommen und jeweils die besten Tarife für einen Handwerker und einen Angestellten herausgesucht. Welcher Anbieter die Nase jeweils vorne hat, lesen Sie hier.

In Deutschland wurden im Jahr 2015 dem Statistischen Bundesamt zufolge so viele Kinder geboren, wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr. Sichern sich die jungen Eltern dann aber entsprechend ab und legen sich etwa eine Risikolebensversicherung zu? Offensichtlich nicht. Die Zahl der Neuabschlüsse ist laut GDV-Statistik gesunken.

„Offensichtlich nimmt der Familienwunsch in Deutschland wieder zu, eine schöne Entwicklung“, sagt Frank Nobis, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) und selbst Familienvater. „Allerdings sollte infolgedessen auch der Bedarf an einer Hinterbliebenenabsicherung steigen, denn verstirbt ein Hauptverdiener, ist die Versorgung der Familie gefährdet“, so Nobis weiter.

Auswahl an guten Risikolebensversicherungen zumindest, gibt es Zuhauf. Das zeigt ein neues Rating des IVFP. In seiner Analyse hat das Institut die 72 Tarife in die Kategorien „Basis“ und „Premium“ eingestuft. Die Kategorie „Basis“ sichert dabei nur das reine Todesfallrisiko ab. „Premium-Tarife“ bieten zusätzlich Optionen, wie eine Leistung bei schwerer Krankheit (Dread Disease) oder eine nachträgliche Erhöhung des Versicherungsschutzes ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Die Modellkunden teilten die Tester in Angestellter oder Handwerker sowie in Nichtraucher oder Raucher auf. Die vorgegebene Versicherungssumme betrug 150.000 Euro für 30- und 40-Jährige. Die Gesamtnote ergibt sich aus den vier Teilbereichsnoten Unternehmensqualität, Preis-Leistung, Flexibilität sowie Transparenz und Service.

Und wer schneidet am besten ab? Hier kommt ein Kurzüberblick der ersten Plätze je Kategorie. Die kompletten Tabellen erhalten Sie hier.

Top-Tarife der Kategorie Basis für einen nichtrauchenden Angestellten

  • Deutsche Lebensversicherung: Risikolebensversicherung, Gesamtnote 1,3
  • Dialog: Risk-Vario, Gesamtnote 1,3
  • Stuttgarter: Risikoversicherung, Gesamtnote 1,3
  • Hanse-Merkur, Risiko Care, Gesamtnote 1,3

Top-Tarife der Kategorie Basis für einen rauchenden Angestellten

  • Stuttgarter: Risikoversicherung, Gesamtnote 1,3
  • Alte Leipziger: RiskAL, Gesamtnote 1,3
  • Deutsche Lebensversicherung: Risikolebensversicherung, Gesamtnote 1,3
  • Dialog: Risk-Vario, Gesamtnote 1,3
  • Huk-Coburg: Risikolebensversicherung, Gesamtnote 1,3

Top-Tarife der Kategorie Basis für einen nichtrauchenden Handwerker

  • Alte Leipziger: RiskAL, Gesamtnote 1,2
  • Stuttgarter: Risikoversicherung, Gesamtnote 1,2

Top-Tarife der Kategorie Basis für einen rauchenden Handwerker

  • Alte Leipziger: RiskAL, Gesamtnote 1,2

In der Kategorie Premium konnte die Allianz mit ihrer Risikolebensversicherung Plus für alle Fälle (rauchnder/nichtrauchender Angestellter/Handwerker) den ersten Platz ergattern. Die Gesamtnote lag jeweils bei 1,1.

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Fünf Versicherungen für frisch gebackene Eltern

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Abgesichert ins Familienleben

Abgesichert ins Familienleben

Wer mit Nachwuchs rechnet, der hat neben Namenssuche und Wandfarbe fürs Kinderzimmer auch noch so einige andere Sachen zu bedenken – die richtige Absicherung für die kleine Familie zum Beispiel. Der Branchenverband GDV hat die fünf wichtigsten Policen für junge Familien zusammengestellt.

Ein Baby, oder gleich Zwillinge wie nun bei Popsängerin Beyoncé, stellen das Leben ganz schön auf den Kopf. Dabei sollte aber auch der richtige Versicherungsschutz nicht außer Acht geraten. Denn gerade für junge Eltern mit normalem Einkommen ist eine finanzielle Absicherung wichtig. Welche fünf Policen einen sicheren Start in das Familienleben garantieren, hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zusammengefasst.

1.    Risikolebensversicherung
Besonders Versicherungen, die die Existenz einer jungen Familie sichern, sollten bei Eltern auf dem Plan stehen. Eine Risikolebensversicherung sorgt für die finanzielle Absicherung der Familie, wenn Mutter oder Vater sterben sollten. Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Familie ein Haus gebaut hat und noch Kredite abbezahlt.
Und auch Familien mit nur einem Hauptverdiener sollten eine Risikolebensversicherung in Erwägung ziehen. Falls diesem nämlich etwas zustößt, sitzt der andere Elternteil finanziell auf dem Trockenen. Die Todesfallsumme sichert in so einem Fall beispielsweise die Lebenshaltungskosten oder die Ausbildung des Kindes.
2.    Gesetzliche oder private Krankenversicherung
Eine Krankenversicherung ist in Deutschland Pflicht. Sind Mutter und Vater als Angestellte tätig, gilt für das Kind in der Regel der beitragsfreie Versicherungsschutz über die gesetzliche Krankenversicherung. Entscheidend ist dann der Elternteil mit dem höheren Einkommen. Ist aber einer oder gar beide Elternteile privatversichert, ist die Sache schon komplizierter. Hier empfiehlt der GDV die Beratung durch den Krankenversicherer oder einen Makler.
3.    Haftpflichtversicherung
Ältere Kinder können durchaus ordentliche Schäden anrichten. Dann bietet sich eine Familienhaftpflichtversicherung an. Denn Schäden, die die Kinder oder andere Familienangehörige verursachen, sind darüber versichert. Wenn die Eltern bereits eine solche Police haben, muss sie eventuell angepasst werden.
4.    Riester-Rente mit Kinderzulagen
Falls die Eltern mit einer Riester-Rente vorsorgen, sollten sie sich nicht die Kinderzulagen entgehen lassen. Jedes Kind, das nach 2008 zur Welt kam, wird mit 300 Euro jährlich gefördert. Voraussetzung ist, dass die Eltern 4 Prozent ihres Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr in den Riester-Vertrag einzahlen. Kinder, die vor dem 1. Januar 2008 geboren wurden, werden übrigens nur mit 185 Euro gefördert.
5.    Kinder-Invaliditäts-Versicherung
Mit einer sogenannten Kinder-Invaliditäts-Versicherung können Eltern die krankheitsbedingte Invalidität ihres Nachwuchses absichern. Eine Kinder-Unfallversicherung zahlt nämlich nur, wenn das Kind wegen eines Unfalls dauerhaft beeinträchtigt ist. Ist eine Krankheit Schuld an der Invalidität, gibt es vom Versicherer ab einem gewissen Grad eine Rente in vereinbarter Höhe.

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Unfälle und Schicksalsschläge

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So sorgen Familien vor

So sorgen Familien vor

So sorgen Familien vor

Die Kinder schützen vor allen Gefahren – darauf kommt es Eltern vor allem an. Leider lassen sich Schicksalsschläge aber nicht immer vermeiden. Wenn die Eltern für diesen Fall dann immerhin privat vorgesorgt haben, kommen nicht auch noch finanzielle oder rechtliche Probleme hinzu. Worauf Eltern achten sollten, erklärt Margit Winkler vom Institut Generationenberatung in ihrem Gastbeitrag.

Die bewegendste Zeit eines Menschen ist wohl die Geburt eines Kindes und das Leben danach als Familie. Besonders beim ersten Kind ändert sich komplett alles. Ganz instinktiv wissen Mutter und Vater, dass das Neugeborene Schutz, Liebe und eine gute Versorgung braucht. Doch vor Unfällen und Schicksalsschlägen kann man die Familie nicht immer schützen.

Dennoch hilft eine finanzielle und gesundheitliche Absicherung in solchen Situationen. Damit rücken Themen wie Krankenzusatzversicherungen, Vollmachten oder Unfallversicherungen in den Fokus der Eltern. Viele sind aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten allerdings überfordert. Die folgenden Fragen helfen Familien dabei, einen Überblick zu bekommen.

1. Ist für das Kind immer eine gute ärztliche Versorgung gewährleistet?

Muss ein Kind aufgrund einer Krankheit oder Unfallverletzung ins Krankenhaus, möchten die Eltern meist mit in der Klinik bleiben. Je nach Krankenkasse und Alter des Kindes wird dies jedoch sehr unterschiedlich gehandhabt: Bei gesetzlich Versicherten darf der Erziehungsberechtigte bis zu einem Kindesalter von zehn Jahren in der Klinik bleiben. Bei Privatversicherten sollte man diesen Anspruch unbedingt überprüfen und gegebenenfalls noch erweitern.

Private Krankenzusatzversicherung sowie Erweiterung der privaten Krankenversicherung

Eine private Zusatzversicherung für Neugeborene und Kleinkinder ist nicht teuer. Zudem erhält der kleine Patient so eine ausgezeichnete körperliche und gegebenenfalls psychologische Behandlung. Allerdings akzeptieren private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen nur Versicherte, die zum Zeitpunkt des Abschlusses gesund sind. Auch Kleinigkeiten, die schon lange zurückliegen, können zur Ablehnung führen. Deshalb sollte man dieses Thema besser nicht auf die lange Bank schieben.

2. Was passiert, wenn das Kind einen Unfall hat?

Kinder krabbeln, laufen, fahren Fahrrad und fallen deshalb auch oft hin. Aber was ist, wenn so eine Situation einmal schlimmer ausgeht als gedacht? Für solche Fälle gibt es Unfallversicherungen. Diese schützen die Familien vor hohen finanziellen Belastungen nach einem Unfall. Bei der Versicherung kann auch eine Beitragsrückerstattung vereinbart werden. Dabei werden die Beiträge angespart und stehen zu einem späteren Zeitpunkt, wie zum Beispiel dem 18. Lebensjahr, zur Verfügung. Welches das richtige Modell ist, entscheidet am Ende der Geldbeutel.

3. Was geschieht, wenn ein Elternteil verunglückt, berufsunfähig oder zum Pflegefall wird?

Wenn ein Elternteil verstirbt, ist das für alle Familienmitglieder schlimm. Daher sollten beide Elternteile dieses Risiko absichern. Eine Risikolebensversicherung garantiert den Angehörigen im Todesfall eine finanzielle Unterstützung. Verstirbt der Versicherungsnehmer, zahlt die Versicherung dem Begünstigten die vereinbarte Versicherungssumme aus. Auch hier unterscheidet man eine kapitalbildende Lebensversicherung und Risikolebensversicherung.

Auch eine Berufsunfähigkeit oder ein Pflegefall kann große Auswirkungen auf die finanzielle Entwicklung der Familie haben. Ohne eine private Vorkehrung haben diese Dauerbelastungen erheblichen Einfluss für den Familienalltag. Daher empfehle ich allen Eltern eine Berufsunfähigkeits-, Pflegetagegeld– sowie private Rentenversicherung.

Bei der privaten Rentenversicherung wird meist eine Beitragsrückgewähr vereinbart. Stirbt der Versicherte also vor dem Rentenbeginn, werden die Beiträge an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt. Auch eine Hinterbliebenenrente ist hier möglich. Wichtig: Benennen Sie unbedingt den Begünstigten.

4. Welche Vorsorge kann man treffen, falls beide Elternteile bei einem Autounfall sterben oder zu Pflegefällen werden?

Nachlass

Wenn man vom Sterben spricht, geht es auch immer um den Nachlass. Sobald ein Kind da ist, wird dieses zum Erben. Bei mehreren Kindern sieht die gesetzliche Erbfolge gleiche Teile vor. Wer dies anders verteilen möchte, sollte ein Testament errichten. Lediglich auf die Hälfte der gesetzlichen Erbfolge besteht ein Anspruch. Das ist der sogenannte Pflichtanteil.

Sorgerechtsverfügung

Meist sorgen sich Eltern darum, wo das Kind aufwächst, wenn tatsächlich der Todesfall eintritt. Hierfür ist ein Testament empfehlenswert, indem eine Sorgerechtsverfügung enthalten ist. Diese Verfügung hält fest, wen die Eltern als Sorgeberechtigten bestimmt haben zum Beispiel Tante, Pate, Großeltern.

Vorsorgevollmacht inklusive Betreuungs- und Patientenverfügung

Müssen die Eltern gepflegt werden, kommen zu finanziellen Herausforderungen unter Umständen auch rechtliche hinzu. Daher sollte man sich am besten schon frühzeitig um eine Vorsorgevollmacht inklusive Betreuungs- und Patientenverfügung kümmern. Wer keine Vollmacht hat, bekommt zwar einen Betreuer, allerdings wird dieser, unabhängig davon ob es der Ehepartner, das Kind oder ein Berufsbetreuer ist, vom Gericht bestellt und kontrolliert.

Auch für Finanz- und Gesundheitsfragen sind diese Unterlagen wichtig. Weder Ehepartner noch Eltern geschäftsfähiger Kinder vertreten einander automatisch. Es gibt Fälle, in denen die Eltern keine Auskunft über den Gesundheitszustand des erwachsenen Kindes im Krankenhaus erhalten und Situationen, in denen das Familienvermögen nicht für eine Anschaffung des Ehepartners verwendet werden kann.

Fazit

Sicherlich sind Unfälle und Schicksalsschläge keine Dinge, über die Familien gern nachdenken. Aber es gibt allen Familienmitgliedern Sicherheit für den Fall der Fälle, wenn die Familie für diese Fälle gut abgesichert ist.

Die Autorin Margit Winkler ist Geschäftsführerin des Instituts Generationenberatung. Als unabhängige Finanz- und Marketingfachfrau ist sie für Banken oder deren Verbundpartner im Vorsorgebereich tätig.

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