Langfinger im Parkhaus-Wer zahlt für den Schaden?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me
Autos im Parkhaus: Auch in einer vermeintlich sicheren Atmosphäre gibt es Diebstähle


Autos im Parkhaus: Auch in einer vermeintlich sicheren Atmosphäre gibt es Diebstähle

Wer sein Auto im Parkhaus abstellt, kann trotz Kameraüberwachung und Wachdienst Opfer eines Diebstahls werden. Aber wer haftet in so einem Fall für den Schaden? Hier gibt’s die Antwort.

Überwachungskameras hin oder her – auch im Parkhaus wird geklaut. Doch die Betreiber schließen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Haftung bei Diebstahl und Sachbeschädigung oft aus. Heißt: Im Ernstfall muss die eigene Versicherung ran – vorausgesetzt man hat eine.

Wird beispielsweise das ganze Fahrzeug entführt, springt die Kaskoversicherung ein. Auch fest montierte Gegenstände wie Navi und Co. sind so versichert.

Bei losen Gegenständen sieht‘s anders aus: Wer in der Hausratversicherung den Zusatzbaustein „Außenversicherung“ hat, kann nur in verschließbaren Garagen mit Schadenersatz rechnen.

Öffentliche Parkhäuser sind jedoch ein Sonderfall: Wer hier lose Wertgegenstände im Auto lässt, handelt laut Versicherungsbedingungen in der Regel grob fahrlässig. Der Schutz ist also hinfällig. Unter Abzug einer Mitschuld gibt es von der Versicherung aber oft einen Schadensersatz mit Abschlägen.

Haben Autofahrer für Laptop oder andere Technikgegenstände eine Elektronikversicherung abgeschlossen, kann diese ebenfalls für den Schaden aufkommen.

Maroder Zustand des Parkhauses ist Sache des Betreibers

Der Parkhaus-Betreiber muss einzig und allein dann zahlen, wenn er seine Verkehrssicherungspflicht verletzt. Fällt also beispielsweise etwas von der Decke und richtet an Autos Schaden an, muss auch der Verantwortliche dafür aufkommen.

Das beweist auch ein Fall vom Amtsgericht Hannover (Aktenzeichen 565 C 11773/15). Hier hatte herabfallender Putz ein Fahrzeug beschädigt.

 

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

Wann zahlt die Haftpflicht der Kommune?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me
Baum fällt auf das Autodach

Baum fällt auf das Autodach

Wenn sich eine herunterfallende Kastanie im Autodach verewigt, verlangen Bürger gerne mal Schadenersatz von ihrer Kommune. Doch ob die Haftpflichtversicherung der Stadt tatsächlich zahlen muss, hängt vom Einzelfall ab. Eine Entschädigung gibt es nur in jedem dritten Fall – das zeigt sich zumindest am Beispiel der Hansestadt Salzwedel.

Wie alle Kommunen muss auch die Hansestadt Salzwedel (Sachsen-Anhalt) Beiträge zum Kommunalen Schadensausgleich (KSA) überweisen. Dieser gewährt der Stadt einen Haftpflichtschutz, denn laut einem Bericht der Volksstimme kommt es immer wieder vor, dass Einwohner von Salzwedel Schadensersatz von ihrer Hansestadt fordern, zum Beispiel weil eine heruntergefallene Kastanie aufs Auto gekracht ist – immerhin 15 Schadenvorfälle gingen 2015 bei den Behörden ein.

Die KSA prüft diese Fälle und reguliert gegebenenfalls den Schaden. „Für das eingangs erwähnte Szenario der heruntergefallenen Kastanie zahlt die Ausgleichsstelle übrigens nicht“, berichtet die Volksstimme. Der Grund: Der Kommune müsse nachgewiesen werden, dass sie fahrlässig gehandelt habe. Gleiches gilt dem Bericht zufolge für herabstürzendes Eis vom Dach eines städtischen Gebäudes, das die Frontscheibe eines Autos zerstört oder auch einem Pkw-Schaden, der durch einen verrutschten Gullydeckel verursacht werde.

Zahlen muss die Stadt demnach meist, wenn Fahrzeuge aus dem eigenen Fuhrpark oder Stadtmitarbeiter Schäden verursacht haben, „etwa wenn der Bauhof bei Mäharbeiten einen Pkw touchiert oder herabfallende Äste beim Baumschnitt für Unfälle sorgen“.

Stadt zahlt nur in zwei von sechs Fällen, ein Fall ist noch offen

Viel zu tun haben – und zu befürchten – haben die Salzwedler Behörden gleichwohl nicht: 2016 ging die Zahl der Anträge gegenüber dem Vorjahr um mehr als die Hälfte auf sieben zurück. In zwei Fällen musste die Hansestadt demnach für einen entstandenen Schaden aufkommen. Vier Mal entschied die KSA, Schäden nicht zu regulieren. Ein Fall befinde sich noch in der Bearbeitung, heißt es aus Salzwedel.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Auktionsportal für Versicherungs- und Finanzberatung

Unfall mit Papas Auto – Kaskoversicherung muss zahlen

Versicherungsagent verklagt FC Bayern AG auf 120.000 Euro

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me
Nach Unfall im Stadion

Nach Unfall im Stadion

Ein Versicherungsagent will sich in der Allianz Arena ein Spiel des FC Bayern München gegen Manchester United ansehen. Dabei kommt es zum Unfall. Ein britischer Fußballfan springt im Eingangsbereich über ein Drehkreuz und verletzt den Mann schwer. Nun verlangt der Geschädigte von der FC Bayern AG Schadensersatz in Höhe von 120.000 Euro.

Es ist der 9. April 2014 und ein Versicherungsagent aus Österreich will sich das Spiel FC Bayern München gegen Manchester United in der Allianz Arena anschauen. Daraus wird aber nichts. Der Grund: Ein englischer Fußballfan hat kein Ticket und springt kurzerhand über das Ticket-Drehkreuz im Eingangsbereich. Bei der Landung trifft er den Österreicher. Kniescheibe und Elle brechen – heute noch geht der Geschädigte am Stock, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Nun verklagt der Österreicher die FC Bayern AG auf Schadenersatz in Höhe von rund 120.000 Euro. Warum? Das erklärt der Rechtsanwalt des Betroffenen der Zeitung: Der FC Bayern habe nicht genug dafür getan, solche Unfälle zu verhindern. In anderen Stadien etwa, seien diese Drehkreuze so hoch, dass keiner einfach drüber springen kann. Außerdem setzten die Ticket-Kontrollen viel früher an, sodass Leute ohne Ticket gar nicht erst in die Nähe der Drehkreuze kämen.

Der Rechtsanwalt der FC Bayern AG ist anderer Meinung. Solche Drehkreuzsprünge kämen höchstens vier bis fünf Mal pro Jahr vor und noch nie sei etwas Vergleichbares vorgefallen. Mit einem Sicherheitsrisiko habe das nichts zu tun, es handele sich vielmehr um einen „bedauernswerten Unfall“.

Den ersten Verhandlungstag vor Gericht gab es bereits. Den Vorschlag der Richters, das Ganze gegen eine Zahlung in Höhe von 10.000 Euro an den Kläger fallen zu lassen, schlugen beide Parteien aus. Am 5. April geht es weiter.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Machen Sie jetzt Ihren Unfallversicherungsvergleich

 

Warum Gefälligkeitsschäden in der Privathaftpflicht abgedeckt sein sollten

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProFair24.
Doch ich bin noch mehr: „Ich bin verheiratet, habe ein Haus gebaut, mehr als einen Baum gepflanzt und bin stolzer Vater eines Sohnes. Zudem bin ich bekennender Glatzenträger und habe Geschichten auf meiner Haut.
Roland
Follow me
Freundschaftsgesten können teuer enden

Freundschaftsgesten können teuer enden

Auf Nachbars Katze aufpassen, Fenster putzen und Co. – Freundschaftsdienste übernimmt jeder mal. Aber solche eigentlich netten Gesten können schnell in einer Kostenfalle enden. Auf der sicheren Seite sind dabei Personen, deren private Haftpflichtversicherung auch Gefälligkeitsschäden abdeckt.

Man ist hilfsbereit, will nett sein, etwa dem Nachbarn helfen – und dann macht man was kaputt, und steht man vor einem Riesen-Kostenberg. Das muss aber nicht sein, wenn man gut versichert ist.

Allgemein gilt: Im Schadenfall wird zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit sowie Vorsatz unterschieden. Nicht haftbar gemacht wird der Helfer, wenn er leicht fahrlässig handelt: Der Geschädigte hat also keinen Anspruch auf Schadensersatz.
„Zerbricht der hilfsbereite Nachbar etwa beim Blumengießen versehentlich eine Vase, gilt dies als leichte Fahrlässigkeit. Er kann nicht haftbar gemacht werden“, heißt es vom Finanzvertrieb DVAG.

Hätte der Schaden aber durch den Einsatz des gesunden Menschenverstands verhindert werden können, gilt das als grobe Fahrlässigkeit. „Fällt ein auf dem Fenstersims abgestellter Gegenstand durch einen Windstoß herunter und beschädigt etwas, liegt grobe Fahrlässigkeit vor“, so die DVAG weiter. „Und vorsätzlich handelt, wer bewusst und gewollt schädigt. Beispielsweise wenn der Helfer aus Neid oder Wut Eigentum des Nachbarn zerstört.“

Ratsam sind daher private Haftpflichtversicherungen, die auch Gefälligkeitsschäden abdecken – und zwar idealerweise unbegrenzt bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Dann bleiben Betroffene nicht auf den Kosten sitzen. Denn auch bei grober Fahrlässigkeit zahlt die Versicherung im Falle von Gefälligkeitsschäden meist nur in eingeschränktem Maße bis zu einer bestimmten Entschädigungsgrenze.

Vielen Dank an die Pfefferminzia