Kids an Bord – so fahren Familien sicher in den Sommerurlaub

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  • 77 Prozent der Familien, die in die Sommerferien fahren, nehmen das Auto. Das ergab die diesjährige forsa-Trendumfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.
  • Stehen lange Autofahrten mit Kindern an, sollten sich Eltern auf mögliche Stresssituationen und Gefahren vorbereiten.
  • Wie Familien entspannt und sicher an ihr Urlaubsziel kommen, erklärt Frank Bärnhof, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt.

 

Das Urlaubsziel ist noch Hunderte Kilometer entfernt, und schon ertönt von der Rückbank das erste „Wann sind wir endlich da?“. Wer auf langen Autofahrten Kids mit an Bord hat, muss erfinderisch und bestens vorbereitet sein, damit die gute Urlaubslaune die Anreise übersteht. Höchste Priorität sollte dabei die Sicherheit aller Reisenden haben, rät Frank Bärnhof: „Ob der Gurt richtig angelegt, ausreichend gestrafft und der Kindersitz ordnungsgemäß befestigt wurde, kann im Ernstfall über die Folgen eines Unfalls entscheiden.“ Der Versicherungsexperte erklärt, wie Familien entspannt und sicher mit dem Auto in den Urlaub fahren:

Auf die Plätze, fertig, Gurt

Sitzen die Kinder vorschriftsmäßig im Auto? Davon sollten sich Eltern überzeugen – und zwar vor dem Start der Reise. Das bedeutet: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr oder bis zu einer Körpergröße von 1,50 Metern gehört der Nachwuchs im Auto grundsätzlich mit einem Kindersitz, der Alter und Größe entspricht, gesichert. Frank Bärnhof: „Den Kindersitz immer ordnungsgemäß im Auto installieren. Er sollte nicht verrutschen und stabil und kippsicher auf der Rückbank befestigt sein.“ Für Kids über 1,50 Metern reicht der Erwachsenen-Dreipunktgurt aus. Wer Kinder ohne vorschriftsmäßige Sicherung im Auto mitnimmt, riskiert ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro – bei mehreren Kindern sind es 35 Euro.(2)

Kinder bei Laune halten

„Mir ist langweilig!“ Gar nicht so einfach, sich mit kleinen Quälgeistern im Wagen auf den Verkehr zu konzentrieren. Eine vorausschauende Planung sorgt für Entspannung auf längeren Autoreisen. Der Experten-Tipp: Antizyklisch fahren und verkehrsintensive Tage meiden, um Staus zu umgehen. „Für den Fall, dass es doch mal länger dauert, ist es hilfreich, kindgerechte Snacks und Spiele dabei zu haben“, sagt Frank Bärnhof. Die Konzentration des Fahrers sollte unter Dauerbrennern wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ oder dem Zählen von Automarken nicht leiden. „Wer sich am Steuer ablenken lässt, läuft Gefahr, schwere Unfälle zu verursachen“, warnt der Experte.

Mach mal Pause. Am besten alle zwei Stunden

Kinder, die über einen längeren Zeitraum im Auto sitzen müssen, werden unruhig. Jede Menge Stress ersparen sich Eltern, die genügend Pausen einplanen, in denen die Kids draußen toben und sich die Erwachsenen entspannen können. Frank Bärnhof: „Je nach Alter, Ansprüchen und Bewegungsdrang der kleinen Mitreisenden sollten Familien alle zwei Stunden eine Pause machen. Zur Mittagszeit bietet sich ein längerer Stopp an, zum Beispiel auf einem Rasthof mit Kinderspielplatz.“ Idealerweise werden die Pausen auf die Essens- und Schlafgewohnheiten der Kinder abgestimmt.

Ich packe mein Auto… Aber richtig

Was viele unterschätzen: Auch Koffer und Co. müssen sorgfältig verstaut werden, damit sie bei einer Vollbremsung oder einem Unfall nicht zum gefährlichen Geschoss für die Reisenden werden. Die richtige Beladung der Familienkutsche ist laut Frank Bärnhof eine Frage des Gewichts: „Schwere Koffer und Gegenstände sollten Urlauber immer nach unten packen und wenn möglich direkt an die Rücksitzlehne schieben. Leichtes Gepäck kann darüber verstaut werden.“ Wer ein Gepäcknetz nutzt, das in der Decke und im Kofferraumboden verankert ist, geht bei abrupten Bremsmanövern auf Nummer sicher.

(1) Repräsentative Trendumfrage „Sommerreisezeit 2018“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.510 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, darunter 377 Personen mit Kindern im Haushalt.

(2) Bußgeldkatalog Kindersitzpflicht

Quellenangabe: www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-kidsonbord

 

LVM Versicherung: Schadenaufwand ähnlich wie bei „Kyrill

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Zwischenbilanz zu „Friederike“


Zwischenbilanz zu „Friederike“

Der Orkan „Friederike“, der am vergangenen Donnerstag über weite Teile des Landes hinweggezogen ist, hat bundesweit Schäden in Millionenhöhe verursacht. In ihrer aktuellen Bilanz verzeichnet die LVM Versicherung, Münster, bislang mehr als 42.000 Schadensmeldungen in der Sachversicherung. Die LVM geht davon aus, dass der endgültige Schadenaufwand bei bis zu 90 Millionen Euro liegen wird. Damit bewegen sich die Kosten des Versicherers voraussichtlich auf dem Niveau des sogenannten Jahrhundert-Sturmtiefs „Kyrill“ aus dem Jahr 2007.  

„Vor allem im Münster- sowie im Sauerland, aber auch am Niederrhein und in Teilen des Ruhrgebiets hat ,Friederike’ deutliche Spuren hinterlassen. Unser Schaden-Atlas für Nordrhein-Westfalen zeigt, dass praktisch keine Region verschont geblieben ist“, so Benedikt Hoffschulte, Leiter der Sach-Schadenabteilung. Wie aus der Bilanz der LVM weiter hervorgeht, ist Nordrhein-Westfalen mit über 31.000 gemeldeten Schäden das mit Abstand am stärksten betroffene Bundesland. Es folgen Niedersachsen (ca. 4.000), Hessen (ca. 2.000), Sachsen und Sachsen-Anhalt mit jeweils rund 1.200 Schadenmeldungen sowie Thüringen (ca. 900). Hoffschulte: „Dass die Schadenzahlen für Deutschland und Nordrhein-Westfalen relativ dicht beieinander liegen, verdeutlicht, wie stark sich ,Friederike’ auf NRW konzentriert hat.“

Die der LVM Versicherung gemeldeten Schäden aus Nordrhein-Westfalen verteilen sich im Münsterland auf die Landkreise Steinfurt (ca. 3.000), Warendorf (ca. 2.200), Coesfeld (ca. 1.700), Borken (ca. 2.300) und die Stadt Münster (ca. 850).

Im Sauerland sind die Kreise Soest (ca. 3.000), Märkischer Kreis (ca. 750) sowie der Hochsauerlandkreis (ca. 550) am stärksten betroffen. Etwas glimpflicher kommen nach aktuellem Stand die Oberzentren des Ruhrgebiets – etwa Dortmund (ca. 400), Duisburg (ca. 230) und Bochum (ca. 150) – davon. Auf die niederrheinischen Kreise Wesel und Kleve entfallen rund 1.400 bzw. 850 Schadensmeldungen.

Auch die Autoversicherung ist betroffen
Zudem kalkuliert die LVM-Autoversicherung mit bundesweit rund 5.000 Schadensmeldungen und schätzt, dass sich die durch „Friederike“ verursachten Kosten auf etwa acht Millionen Euro belaufen werden.

Derzeit arbeiten die Vertrauensleute in den LVM-Versicherungsagenturen und die Mitarbeiter in der Zentrale in Münster weiter mit Hochdruck daran, die gemeldeten Schäden zu regulieren. Unterstützt werden sie dabei von zahlreichen Sachverständigen und Gutachtern.

Mehrfachversicherung kann zu Verlust des Versicherungsschutzes führen

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Besteht bei Eintritt eines Versicherungsfalls eine Mehrfachversicherung kann ein Versicherter nur seinen tatsächlich entstandenen Schaden ersetzt verlangen und darf den Schaden nicht mehrfach abrechnen


Besteht bei Eintritt eines Versicherungsfalls eine Mehrfachversicherung kann ein Versicherter nur seinen tatsächlich entstandenen Schaden ersetzt verlangen und darf den Schaden nicht mehrfach abrechnen

Was passiert im Schadensfall, wenn ein Versicherter zwei Verträge abgeschlossen hat, die das selbe Risiko absichern sollen? Kann er seinen Schaden bei beiden Versicherern geltend machen? Diese Frage hat das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg beantwortet.

Im vorliegenden Fall hatte ein Mann aus Jever nach einem Brandschaden seine Hausratversicherung auf 40.000,- Euro in Anspruch genommen. Die Versicherung weigerte sich, die Zahlung zu leisten mit der Begründung, dass eine Mehrfachversicherung vorliege.

Der Versicherungsnehmer habe bei Abschluss des Versicherungsvertrages im Jahr 2012 bewusst wahrheitswidrig verneint, dass bereits eine andere Hausratversicherung bestand.

Zweiter Vertrag wurde in betrügerischer Absicht geschlossen

Das bestritt der Versichterte und sagte, die andere Hausratversicherung sei von seiner Frau 1996 abgeschlossen worden. Er sei des Deutschen damals noch nicht ausreichend mächtig gewesen. Der 5. Senat des OLG Oldenburg glaubte den Angaben des Versicherten nicht.

Nach Ansicht das Senats hatte der Mann den Vertrag im Jahr 2012 in betrügerischer Absicht geschlossen. Bereits vier Monate nach dem Abschluss der Versicherung im Jahr 2012 hatte er beiden Versicherungen einen Wasserschaden gemeldet und von beiden jeweils 800,- Euro erhalten.

Es sei nicht glaubwürdig, dass der Versicherte sich erst anlässlich dieses Schadensfalles an die Versicherung aus dem Jahr 1996 erinnert habe.

Kurz nach dem Wasserschaden hatte der Mann zudem den Versicherungsvertrag aus dem Jahr 1996 auf eine höhere Versicherungssumme umgestellt. Zwei Monate darauf ist der Brandschaden entstanden, den der Versicherte beiden Versicherungen meldete.

Im Rahmen der Schadenmeldungen versicherte der Mann, keine weitere Versicherung zu besitzen.

Verlust des Versicherungsschutzes

Die Mehrfachversicherung wurde allerdings durch einen Zufall bekannt. Nach Ansicht des OLG Oldenburg ist vor diesem Hintergrund davon auszugehen, dass der Mann von Anfang an beabsichtigt habe, im Schadensfall doppelt abzurechnen.

Dies führt demnach zur Nichtigkeit des 2012 abgeschlossenen Versicherungsvertrages. Auf einen Hinweis des Senats hat der Mann seine Berufung zurückgenommen.

Grundsätzlich gilt: Besteht bei Eintritt eines Versicherungsfalls eine Mehrfachversicherung kann ein Versicherter nur seinen tatsächlich entstandenen Schaden ersetzt verlangen und darf den Schaden nicht mehrfach abrechnen. Wurden die Versicherungsverträge gar mit dem Ziel abgeschlossen, mehrfach zu kassieren, sind die Verträge nichtig und der Versicherte erhält kein Geld. (jb)

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Kein Geld von der Versicherung nach Fahrerflucht

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Bei Fahrerflucht muss man unter Umständen selbst für den Schaden aufkommen.

Bei Fahrerflucht muss man unter Umständen selbst für den Schaden aufkommen.

Wer einen Unfall verursacht und dann Fahrerflucht begeht, braucht gar nicht erst auf Leistungen von der Kfz-Haftpflichtversicherung zu hoffen. Meist muss man in so einem Fall den Schaden selbst übernehmen – das geht auch aus einem Urteil des Amtsgerichts Ansbach hervor.

Was ist geschehen?

Eine Frau beschädigt ein parkendes Auto mit ihrem eigenen Wagen und fährt davon. Der Besitzer entdeckt den Schaden erst später und ruft die Polizei an. Diese findet die Frau.

Diese gibt aber an, von dem Vorfall nichts bemerkt zu haben. Ein Gutachten zeigt später, dass sie tatsächlich am Unfall beteiligt war und diesen auch hätte wahrnehmen müssen.

Im Vertrag ihrer Haftpflichtversicherung steht, dass sie Unfallorte nicht verlassen darf, ohne über den Schaden aufzuklären. Somit war ihr Verhalten ein Verstoß gegen die Vertragsbedingungen.

Das Urteil

Die Richter des Amtsgerichts Ansbach geben der Versicherung Recht. Die Frau muss die zu begleichende Summe aus eigener Tasche zahlen (Aktenzeichen: 5 C 816/16).

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) teilt dazu mit: Lässt sich im Zuge der Ermittlungen ein flüchtiger Fahrer ausfindig machen, kann ihn dessen Kfz-Haftpflichtversicherer für den Schaden bis zu einer Summe von 5.000 Euro in Regress nehmen.

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Hausratversicherer muss auch bei Rußschäden bezahlen

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Das Landgericht Bielefeld stellt sich auf die Seite der Versicherten (Aktenzeichen 22 S 39/16).

Das Landgericht Bielefeld stellt sich auf die Seite der Versicherten (Aktenzeichen 22 S 39/16).

Ein Hausratversicherer lehnt die Zahlung von Hausratschäden, die durch Ruß und Rauch entstanden sind, ab. Der Grund: Die Schäden seien durch angebranntes Essen verursacht worden, und das sei nicht versichert. Dieses Argument ließ das Landgericht Bielefeld aber nicht gelten.

Was ist geschehen?

In einer Küche kommt es durch anbrennendes Essen und sich daraus entwickelndem Rauch und Ruß zu Schäden am Hausrat. Die Betroffenen möchten das Geld von ihrer Hausratversicherung zurück haben. Der Versicherer weigert sich aber zu zahlen, berichtet Christian Luber, Fachanwalt für Versicherungsrecht bei der Fachkanzlei für Versicherungsrecht L & P Luber Pratsch Rechtsanwälte, auf dem Portal anwalt.de.

Die Rußschäden seien nicht vom Versicherungsschutz umfasst, da das Anbrennen von Essen keinen Versicherungsfall darstelle. Der Fall landet vor Gericht.

Das Urteil

Das Landgericht Bielefeld stellt sich auf die Seite der Versicherten (Aktenzeichen 22 S 39/16). Die Schäden seien versichert, denn eine Einschränkung, dass der Ruß durch eine Feuerstelle entstanden sein muss, ergebe sich bei der Auslegung der Versicherungsbedingungen nicht.

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Bauherrenhaftpflicht

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So sichern sich Bauherren richtig ab

So sichern sich Bauherren richtig ab

Wer die Entscheidung trifft, sein Traumhaus selber zu bauen, der sollte sich auch um die richtige Absicherung kümmern. Bauherren haften persönlich – beispielsweise auch für Personenschäden oder Schäden am noch nicht vollendeten Neubau. Das kann ganz schön ins Geld gehen. Bauherren- und Bauleistungsversicherungen helfen hier.

Viele wissen es nicht, aber: Bauherren tragen die volle Verantwortung für ihre Baustelle. Auch bei Verkehrssicherungspflichten oder Personenschäden lässt sich die Schuld nicht auf den Bauleiter abwälzen. Deshalb ist es wichtig, sich ausreichend abzusichern. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt Personenschäden ab, die trotz ordnungsgemäßer Absicherung der Baustelle auftreten können. Das berichtet das Portal Baufi24.de.

Schäden am Neubau noch während der Bauphase sichert eine Bauleistungsversicherung ab. Dazu gehören zum Beispiel Ereignisse wie Hochwasser oder Sturm. Aber auch Fälle wie unerwartete Eigenschaften des Baugrunds, Konstruktions- und Materialfehler und Fahrlässigkeit sind hier abgedeckt. Die Kosten für die Bauleistungsversicherung betragen ebenfalls circa ein Promille der Baukosten.

Wenn alles geklappt hat und das neue Eigenheim steht, sollte eine Wohngebäudeversicherung die Bauleistungsversicherung ablösen. Sie versichert die Immobilie bei Schäden durch Brand, Rohrbruch, Sturm oder Frost. Weitere Schäden, beispielsweise Überschwemmungen durch Starkregen, können durch eine Elementarschadenversicherung mitversichert werden. Die Kosten unterscheiden sich je nach Risiko in der jeweiligen Region und beginnen bei etwa 200 Euro pro Jahr.

Außerdem sollten besonders Immobilienbesitzer über eine Lebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken. So kann das Darlehen auch im Ernstfall weiter bedient werden.

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Hausbau: Welche Versicherungen man haben sollte

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Versicherungen gegen Schäden und Mängel beim Bauvorhaben sind das A und O.

Versicherungen gegen Schäden und Mängel beim Bauvorhaben sind das A und O.

Bereits beim Kauf des Grundstücks sollten die späteren Bauherren über den Abschluss relevanter Versicherungen nachdenken und entscheiden, um Schäden oder Mängel zumindest finanziell abzufedern.

Da der Bauherr für alle Schäden, die von seinem Grundstück und dem Bau ausgehen, haftbar gemacht werden kann, sollte dieser auf jeden Fall eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen. Darauf weist der Bund der Versicherten e.V. (BdV) hin und gibt Tipps, welche Policen noch wichtig sind und auf welche man eher verzichten kann.

Bauherrenhaftpflichtversicherung leistet Schadensersatz

Ein Hausbau birgt erhebliche Gefahren. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung leistet Schadensersatz oder wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Der Versicherungsschutz gilt meistens für maximal zwei Jahre. Mitversichert ist auch die Haftpflicht aus dem Besitz des Grundstücks. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung sollte deshalb bereits beim Kauf des Grundstückes abgeschlossen werden.

Der Abschluss einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist dann überflüssig. “Die Deckungssumme sollte mindestens auf fünf Millionen Euro für Personen- und Sachschäden festgelegt werden”, so Bianca Boss vom BdV. Die Beitragshöhe richtet sich nach den Baukosten. Eigenleistungen müssen gesondert angegeben werden.

Ebenso wichtig wie die Bauherrenhaftpflichtversicherung ist die Feuerrohbauversicherung. Diese Versicherung sollte zu Baubeginn abgeschlossen werden. Versichert ist der Rohbau gegen Schäden durch Brand, Blitzschlag und Explosion. Nicht versichert sind Baustoffe und Bauteile, die noch nicht eingebaut wurden.

Eine Feuer-Rohbauversicherung bekommen Häuslebauer häufig für einen bestimmten Zeitraum beitragsfrei, wenn bei der gleichen Gesellschaft später auch die Wohngebäudeversicherung abgeschlossen wird, so der BdV. Die Wohngebäudeversicherung tritt in Kraft, sobald das Gebäude bezugsfertig ist. Das muss der Versicherung entsprechend gemeldet werden.

Versicherungsschutz in der Bauphase

Wer sein Gebäude während der Bauphase zusätzlich gegen Unwetterschäden, Diebstahl von Gebäudebestandteilen oder mutwillige Beschädigung durch Unbekannte versichern will, muss eine Bauleistungsversicherung abschließen. Versichert ist der Wert der Bauleistungen.

Der Versicherungsschutz kann um mögliche Risiken erweitert werden – wie höhere Gewalt, Sturm und Hagel sowie anhaltende Regengüsse, Überschwemmungen und stark anhaltender Frost, aber auch Vandalismus, Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler, wie auch unbekannte Eigenschaften des Baugrundes. Die genaue Beitragshöhe richtet sich nach den Baukosten.

Bauherren sollten mit der Baufirma und den Handwerkern absprechen, ob sich diese am Beitrag beteiligen. Die Versicherung leistet nämlich auch, wenn der Schaden zu Lasten der Baufirma geht.

Zeit und Geld kostet es die Bauherren, wenn dem ausführenden Unternehmen mittendrin die Luft ausgeht. Die neue Vergabe der Bauaufträge an andere Firmen kann Kostensteigerungen mit sich bringen.

Halb so schlimm ist dies, wenn das Bauunternehmen über eine Baufertigstellungsversicherung verfügt. Die trägt die Mehrkosten, die durch die Beauftragung anderer Firmen entstehen können. Unnötig ist die Versicherung, falls das Bauunternehmen eine Fertigstellungsbürgschaft seiner Bank vorweisen kann.

Baugewährleistungsversicherung vor Beginn des Projekts abschliessen

Auch nach Fertigstellung des neuen Eigenheims können Baumängel auftreten. Noch Jahre nach der Schlüsselübergabe stellen Eigentümer Gewährleistungsmängel fest. Der Bauunternehmer haftet fünf Jahre lang.

Doch was geschieht, wenn das Unternehmen Insolvenz anmelden muss? Für diesen Fall gibt es die Baugewährleistungsversicherung. Wichtig: Die Versicherung muss der Bauunternehmer vor Beginn des Projekts abgeschlossen haben. (fm)

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Umgestürzter Baum nicht immer ein Versicherungsfall

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Sichtkontrolle genügt

Sichtkontrolle genügt

Ein herabfallender Ast zerstört ein geparktes Auto. Muss der Baumbesitzer für den Schaden aufkommen? Nicht unbedingt, sagt die deutsche Rechtsprechung. Denn: Grundstücksbesitzer, die ihrer Verkehrssicherungspflicht regelmäßig nachkommen, haben nichts zu befürchten.

Sturmtief „Thomas“ hinterließ bei seinem Deutschland-Besuch am Donnerstag zahlreiche entwurzelte Bäume. Eigenheimbesitzer, die das Glück hatten, dass die Bäume auf ihrem Grundstück unversehrt blieben, können aufatmen. Denn sollte ein Baum erst nach einem Sturm umfallen, so gilt im Regelfall, dass der Geschädigte beweisen muss, dass der Baum aufgrund seines schlechten Zustands umgestürzt ist. Dies zeigt ein Urteil des Amtsgerichts München.

Was ist geschehen?

Eine Münchnerin hatte ihr Auto in der Nähe eines Baumes geparkt. In ihrer Abwesenheit stürzte der Baum auf ihren Wagen und richtete einen Sachschaden in Höhe von 2.850 Euro an. Daraufhin verklagte sie den Baumbesitzer, weil der Baum zwei Tage zuvor aufgrund eines Sturms schief gestanden habe. Das hätte vermieden werden können, wenn der Baum ordnungsgemäß beschnitten worden wären, so die Klägerin.

Das Urteil

Das Amtsgericht München entschied, dass der Baumbesitzer nicht für die Reparatur des Autos aufkommen muss (Az. 233 C 16357/14). Der Baum haben keine erkennbaren Schäden gehabt, befindet das Gericht. Auch die Tatsache, dass der Stamm schief stand und die Wurzeln die Gehwegplatten angehoben hatten, seien keine Indizien, denn das gebe es auch bei gesunden Bäumen.

„Trifft den Baumbesitzer keine Schuld, bleiben Autofahrer auf ihrem Schaden sitzen“, erklären die Experten von Stiftung Warentest. „Da hilft allenfalls die Kaskoversicherung.“ Allerdings zahle die Teilkasko in der Autoversicherung bei Sturmschäden jedoch erst ab Wind­stärke acht.

Als Freibrief für Grundstückseigentümer ist das Urteil des Amtsgerichts München gleichwohl nicht zu verstehen. Denn der Eigentümer ist in bestimmten Fällen sehr wohl verpflichtet, Schadenersatz zu leisten, wenn ein Baum oder dessen Äste auf geparkte Autos fallen – vorausgesetzt ihm kann ein schuldhaftes Handeln nachgewiesen werden. Das wäre dann der Fall, wenn der Baum-Eigentümer die sogenannte Verkehrssicherungspflicht missachtet. Diese verlangt, dass die Bäume regelmäßig kontrolliert werden.

Dabei reiche eine Sichtkontrolle zweimal im Jahr allerdings aus – einmal in belaubtem und einmal in nicht belaubtem Zustand, so der Bericht von Stiftung Warentest, der auf ein entsprechendes Urteil des Saarländischen Oberlandesgericht verweist (Az. 4 U 64/14).

Ein Fachmann ist demnach nicht erforderlich – auch bei einer 200 Jahre alten Eiche gilt gewissermaßen der gesunde Menschenverstand beziehungsweise das wachsame Auge eines Laien.

Sollte dem Prüfer doch etwas verdächtig auffallen, „wie abgestorbenes Laub oder ein durch Sturm geschädigter Stamm, muss der Besitzer den Baum eingehend untersuchen“, heißt es in dem Bericht – und das am besten durch einen Sachverständigen.

„Wohnungs- und Hauseigentümer sollten sich gegen die Kostenrisiken versichern für den Fall, dass von Ihrem Eigentum Gefahren ausgehen zum Test von Haftpflichtversicherungen“, rät Stiftung Warentest.

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Haften Halter für schlafende Hunde?

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Rechtsfrage

Rechtsfrage

Hunde sind für viele Menschen wichtige Familienmitglieder, die überall mit hinkommen. Was aber, wenn ein Fremder über den schlafenden Hund stolpert und sich dabei verletzt? Haftet der Halter dann? Die Antwort gibt’s hier.

Der Rechtsschutzversicherer D.A.S. hat sich kürzlich mit der Frage eines Kunden beschäftigt, ob der Halter für Schäden haftet, die durch seinen schlafenden Hund passieren. Als Beispiel stand folgende Frage im Raum: „Gestern Abend bin ich im Restaurant fast über einen schlafenden Hund gefallen. Der hatte sich mitten zwischen die Tische gelegt und war kaum zu sehen. Müsste der Besitzer eigentlich haften, wenn ich gefallen wäre und mich verletzt hätte?“

Allgemein gilt: Hundehalter haften für Schäden, die durch den eigenen Vierbeiner passieren. Auch wenn ein Fremder den Hund streichelt und so gebissen wird, muss der Halter für die Folgekosten geradestehen.

Ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm zeigte bereits im Jahre 2013, dass Besitzer auch für schlafende Hunde haften können (Aktenzeichen 19 U 96/12). Denn manchmal legen sich die Tiere unbekümmert mitten in den Weg. Wer da als Halter nicht über mögliche Stolperfallen nachdenkt, der hat selbst Schuld. Ähnliches gilt für gespannte Hundeleinen. Hätte der Besitzer einen Unfall leicht verhindern können, hat der Verletzte Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz.

Das Urteil war natürlich nur ein Einzelfall, zeigt aber, dass Hundebesitzer auch auf ihre schlafenden Lieblinge achten müssen. Wenn der Hund aber gut sichtbar und sogar nahe einer Wand schlummert und jemand wegen Unachtsamkeit stolpert, kann der Halter aus dem Schneider sein. Hier muss individuell entschieden werden.

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Eine Hundehalterhaftpflichtversicherung wäre auch nicht schlecht!