Für diese Versicherungen gibt es Geld vom Fiskus zurück

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Steuererklärung 2017

Steuererklärung 2017

Für welche Versicherungen gibt es Steuerrückzahlungen? Diese Frage stellen sich derzeit viele Bundesbürger, weil sie das Finanzamt dazu verpflichtet hat, ihre Steuerklärung bis zum 31. Mai einzureichen. Die Antwort gibt es hier bei ProKlartexxt, der Versicherungs- und Finanzblog von ProFair24.

Nein, die sprichwörtliche Vergnügungssteuer fällt gewiss nicht an, wenn die vom Fiskus gesetzte Frist immer näher rückt und die Steuerzahler an den Schreibtisch zwingt – dabei zahlt sich der Aufwand für die alljährliche Steuererklärung in der Regel aus: 901 Euro gibt es laut Statistischem Bundesamt im Durchschnitt für jeden Steuerzahler zurück.

Doch wie war das noch mit den Versicherungskosten? Welche Policen dürfen geltend gemacht werden, um die Steuerlast zu mindern?

„Bei der jährlichen Einkommenssteuer können alle Versicherungen geltend gemacht werden, die der Vorsorge dienen, also der Sicherung des Vermögens und der Gesundheit“, sagt Michael Greifenberg vom Direktversicherer Cosmos Direkt. Hierzu zählten beispielsweise die Beiträge für eine Riester- oder Rürup-Rentenversicherung.

Riester– und Rürup-Rentenversicherungen

Bis zum Rentenbeginn sind die Einzahlungen in den Riester-Vertrag steuerfrei, danach gilt der persönliche Steuersatz. „Der Sparer entrichtet die Beiträge für seinen Vertrag aus dem bereits versteuerten Nettoverdienst. Damit die Riester-Beiträge steuerfrei bleiben, bekommt er die zu viel gezahlten Steuern nachträglich vom Finanzamt erstattet“, erklärt Greifenberg das Prozedere.

Wer vier Prozent des Vorjahreseinkommens abzüglich der Zulage in einen Riester-Vertrag gespart hat, bekommt jährlich 154 Euro Zulagen vom Staat. Familien bekommen für jedes Kind bis zu 300 Euro gutgeschrieben. Der Zulagenanspruch wird dann bei der Rückerstattung abgezogen.

In der Rürup-Rente profitieren Besserverdiener und Selbstständige laut Cosmos Direkt von einer hohen staatlichen Förderung. Für das Jahr 2016 können Alleinstehende demnach bis zu 22.767 Euro (Verheiratete bis zu 45.534 Euro) bei der Steuererklärung geltend machen und 82 Prozent davon als Sonderausgaben absetzen.

Darüber hinaus lassen sich Berufsunfähigkeits-, Risikolebens-, Haftpflicht-, Kfz-Haftpflicht sowie Unfallversicherungen steuerlich absetzen – zumindest in der Theorie. Denn die Beiträge dürfen eine bestimmende Höchstgrenze nicht überschreiten. Allerdings wird diese Grenze in vielen Fällen bereits durch die Kranken– und Pflegeversicherung ausgeschöpft.

Auch Kranken- und Zahnzusatzversicherungen gelten als Vorsorge-Maßnahmen und werden deshalb in der Rückerstattung beachtet, so der Hinweis von Cosmos Direkt.

Voraussetzung dafür ist aber auch hier, dass die jährlichen Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung unter der gesetzlichen Jahres-Höchstgrenze liegen: Für Angestellte und Beamte liegt diese bei 1.900 Euro, für Selbstständige bei 2.800 Euro pro Jahr, bei Verheirateten gilt der doppelte Betrag.

Sofern die Summe aus den jährlichen Kosten für diese Versicherungen unter der jeweiligen Höchstgrenze liegt, können andere Versicherungsbeiträge bis zur Höhe der Differenz von der Einkommenssteuer abgesetzt werden. Wird mehr gezahlt, wirken sich die darüber liegenden Beiträge jedoch nicht mehr steuerlich aus.

Abschließend weisen die Experten des Direktversicherers darauf hin, dass Wohngebäude– und Kaskoversicherungen nicht steuerlich geltend gemacht werden können, da sie als Sachversicherungen eingestuft werden.

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Verbraucher erwartet höhere Steuererstattung für Pflegeheimkosten und Co.

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Das Urteil des BFH vom 19. Januar 2017 (Aktenzeichen VI R 75/14)

Das Urteil des BFH vom 19. Januar 2017 (Aktenzeichen VI R 75/14)

Finanzielle Belastungen durch Krankheits-, Pflege- oder auch Unterhaltskosten dürfen nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) weitergehender als bisher steuerlich geltend gemacht werden. Durch eine veränderte Berechnungsmethode könnten Steuerpflichtige bis zu mehrere hundert Euro im Jahr sparen, meldet die Steuerberatungsplattform Felix1.

Das Urteil des BFH vom 19. Januar 2017 (Aktenzeichen VI R 75/14) hat nach Angaben der Steuerberater von Felix1.de zur Folge, dass alle Steuerpflichtigen, die in ihrer Steuererklärung außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht haben – je nach Höhe Ihrer Einkünfte, Familienstand und Anzahl der Kinder – bis zu knapp 300 Euro mehr Steuererstattung erhalten als in ihrem Steuerbescheid festgesetzt wurde.

Voraussetzung dafür ist, dass sie Einspruch gegen ihren noch offenen Einkommensteuerbescheid einlegen und sich dabei auf das Urteil berufen.

Zu den gängigsten außergewöhnlichen Belastungen zählen Krankheitskosten, wie etwa Arztkosten oder Zuzahlungen für Medikamente; Private Pflege- und Pflegeheimkosten für die eigenen Eltern; Unterhaltskosten und Beerdigungskosten.

Rechenbeispiel zu Pflegeheimkosten

Die Steuerberater schildern das Einsparpotenzial durch das BFH-Urteil anhand eines Rechenbeispiels: „Ein Lediger kann die Pflegeheimkosten für die Eltern von seinen Einkünften in Höhe von 30.000 Euro abziehen. Dabei muss er allerdings einen Teil der Kosten selbst tragen (zumutbare Belastung). Nach der bisher geübten Verwaltungspraxis beträgt die zumutbare Belastung 1.800 Euro. Legt er Einspruch ein und beruft sich auf das BFH-Urteil, wird das Finanzamt nach der neuen Berechnung die selbst zu tragenden Kosten auf 1.646,60 Euro minimieren.“

Ergebnis sei, so die Steuerberater, dass dem Steuerzahler aus dem Beispiel bei einem Steuersatz von 30 Prozent eine höhere Steuererstattung von 46,02 Euro winke. Noch gravierender wirke sich das Urteil aus, wenn er Einkünfte von 75.000 Euro habe, erklären die Experten von Felix1. Dann liege der Vorteil durch die neue Rechtsprechung sogar bei 294,53 Euro.

Zu verdanken habe der Steuerpflichtige den „Geldsegen“ einer geänderten Interpretation des Gesetzestextes, heißt es. Hiernach werde die zumutbare Belastung anhand von drei Einkunftsstufen berechnet. „War bisher eine Stufe überschritten, wurde sofort der höhere Satz auf den gesamten Betrag der Einkünfte berechnet“, so die Steuerberater. Infolge des Urteils werde hingegen nur noch der Teil, der den im Gesetz genannten Grenzbetrag übersteige, mit dem höheren Prozentsatz belastet.

Vielen Dank an die Pfefferminzia