TK-Chef Baas sieht GKV-System in Gefahr

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Reformwünsche an künftige Bundesregierung

Reformwünsche an künftige Bundesregierung

Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK), lässt nicht locker: Nachdem der TK-Chef eingestanden hatte, dass die Kassen ihre Patienten kränker machen als sie sind, um mehr Geld zu bekommen, hat der Gesetzgeber kürzlich beschlossen, dieser Praxis einen Riegel vorzuschieben. Nun mahnt Baas weitere Reformen an – andernfalls stehe „die Existenz des bisherigen Systems der GKV“ auf dem Spiel.

Das „Geständnis“ von TK-Chef Baas hatte für großes Aufsehen gesorgt: Gesetzliche Krankenkassen ermunterten Ärzte dazu, ihre Patienten auf dem Papier kränker zu machen, um mehr Mittel aus dem Gesundheitsfonds zu erhalten, sagte Baas im Oktober vergangenen Jahres (wir berichteten).

Inzwischen hat der Gesetzgeber reagiert und einen Gesetzentwurf erfolgreich durch den Bundestag gebracht, um die Manipuliererei zu beenden (auch darüber berichteten wir).

Auf einer Veranstaltung hat der TK-Chef nun für weitere Reformschritte in der kommenden Legislaturperiode geworben. „Mittelfristig steht wegen der strukturellen Unterdeckung ganzer Kassenarten nicht nur der Wettbewerb auf dem Spiel, sondern die Existenz des bisherigen Systems der GKV“, warnte Baas.

Unter anderem sei die Einführung eines Regionalfaktors „dringend“ nötig, zitiert die Ärztezeitung den Chef der zweitgrößten deutschen Krankenkasse. In Hamburg mit seinen dichtgeknüpften Versorgungsstrukturen liege der Deckungsbeitrag je Versicherten bei minus 200 Euro, sagte Baas dem Bericht zufolge.

Die Finanzierung des Gesundheitswesens bleibe auf der Agenda, so das Resümee der Ärzte Zeitung.

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Bericht der Techniker Krankenkasse

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Mehr und mehr Patienten geben an, fehlerhaft oder falsch behandelt worden zu sein. 2016 ist die Zahl auf etwa 4.400 Verdachtsfälle gestiegen – das ist ein Plus von 26 Prozent, wie ein Bericht der Techniker Krankenkasse zeigt. Als Folge forderte die Krankenkasse im vergangenen Jahr rund 14 Millionen Euro von Ärzten und Kliniken zurück.

Etwa 4.400 Fälle über den Verdacht von Behandlungsfehlern gingen 2016 bei der Techniker Krankenkassen (TK) ein. Das sind 26 Prozent mehr als im Jahr zuvor, heißt es von der Krankenkasse. Insgesamt hat die TK im vergangenen Jahr deshalb 14 Millionen Euro von Ärzten und Kliniken für die Folgekosten der Fehlbehandlungen zurückgefordert.

Die meisten Verdachtsfälle sind laut TK-Bericht im chirurgischen Bereich zu finden (1.372 Fälle), gefolgt von Zahnärzten (606), Allgemeinmedizinern (382), Orthopäden (378), Gynäkologen (222) und Augenärzten (155).
Die Techniker führt den Anstieg nicht auf eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung, sondern auf das erhöhte Risikobewusstsein ihrer Versicherten zurück. 2016 habe sie nämlich das Hilfsangebot bei möglichen Fehlbehandlungen verbessert.
Nach dem neuen Patientenrechtegesetz sind gesetzliche Krankenkassen verpflichtet, ihre Patienten bei möglichen Beratungsfehlern zu unterstützen. So hat die TK 2016 insgesamt 1.492 Gutachten beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) erstellen lassen. 61 davon landeten vor Gericht.

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