Das verdrängte Risiko-Für Berufsunfähigkeit richtig vorsorgen

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Azubis leiden immer häufiger unter Depressionen, zeigt der GesundheitsrepoBerufsunfähigkeit gezielt absichern


Berufsunfähigkeit gezielt absichern

Mit der Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre wird es immer unwahrscheinlicher, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Jobs bis zum regulären Eintritt in den Ruhestand durchhalten. Statistisch muss jeder Vierte seine Beschäftigung früher aufgeben. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb neben der privaten Haftpflicht ein absolutes Muss. Trotzdem werden die Berufsunfähigkeits-Policen relativ wenig verkauft: Die Absicherung ist nicht ganz billig und die richtige Versicherung zu finden nicht immer einfach. Unterstützung bei diesem wichtigen Kapitel der privaten Vorsorge bietet der Ratgeber der Verbraucherzentrale „Berufsunfähigkeit gezielt absichern“.

Das Buch hilft Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, ihren finanziellen Bedarf abzuschätzen, und informiert über die Lücken der staatlichen Rentenversicherung. Es erklärt, auf welche Vertragsbedingungen es bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ankommt und wie der Anspruch im Fall der Fälle geltend gemacht wird. Die kniffligen Themen Antragsstellung und Vorerkrankungen werden ebenfalls ausführlich behandelt. Praxisbeispiele, jede Menge Expertentipps und Tarifübersichten runden das Informationsangebot ab.

Der Ratgeber hat 190 Seiten und kostet 16,90 Euro, als E-Book 13,99 Euro


Der Ratgeber hat 190 Seiten und kostet 16,90 Euro, als E-Book 13,99 Euro

Bestellmöglichkeiten:

Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.

 

Hauseigentümer: Die wichtigsten Versicherungen im Winter

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
So schön der erste Schnee auch ist – für Hausbesitzer kann er einige unangenehme Nebeneffekte haben


So schön der erste Schnee auch ist – für Hausbesitzer kann er einige unangenehme Nebeneffekte haben

Adventszeit, Weihnachten, Silvester – die kalte Jahreszeit hat viel Schönes zu bieten. Leider bergen viele der Winterfreuden auch Risiken. Welcher Versicherungsschutz im Winter sinnvoll für Immobilienbesitzer ist, erklärt die Dr. Klein Privatkunden AG.

Laut Dr. Klein sind Hausbesitzer verpflichtet, die Gehwege um ihr Grundstück verkehrssicher zu halten, und zwar werktags von 7 bis 20 Uhr und am Wochenende von 9 bis 20 Uhr auf einer Breite von 120 Zentimetern.

“Was viele nicht wissen: Selbst wenn der Eigentümer die Immobilie nicht selbst bewohnt und die Räum- und Streupflicht per Mietvertrag auf seine Mieter überträgt, bleibt er überwachungspflichtig und damit haftbar“, erklärt Karsten Schaefer, Spezialist für Versicherungen bei Dr. Klein.

Auch wer durch Urlaub, Beruf oder Krankheit nicht zum Schnee schieben komme, sei verpflichtet sich um eine Vertretung durch gewerbliche oder private Dritte zu kümmern. Daraus entstehende Lohnkosten seien als “haushaltsnahe Dienstleistungen” jedoch steuerlich absetzbar.

Haftpflicht bei Unfällen

Komme es auf dem eigenen Grundstück trotzdem zu einem Unfall, seien die Besitzer gesetzlich verpflichtet, in nahezu unbegrenzter Höhe für den entstandenen Schaden aufzukommen.

Daher sei eine private Haftpflichtversicherung ratsam, da diese für nur wenige Euro im Monat für alle Schäden rund um die selbstgenutzte Immobilie aufkomme.

Dr. Klein zufolge brauchen Vermieter zusätzlich eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme zwischen fünf und zehn Millionen Euro, da bei Glatteisunfällen schnell hohe Forderungen entstehen können.

Brandgefahr in der Adventszeit

In der Weihnachtszeit gehört für viele Deutsche festliche Beleuchtung mit Kerzenlicht einfach dazu. Entstehen jedoch trotz aller Vorsicht Brandschäden an der Einrichtung, sei eine Hausratversicherung ratsam. Diese zahle den Wiederbeschaffungswert des Eigentums und komme für Schäden durch Löscharbeiten auf.

“Es ist wichtig, den Vorfall umgehend bei der Versicherung zu melden“, erklärt der Spezialist Schaefer und rät zu einer Auflistung der beschädigten Gegenstände, bestenfalls mit entsprechenden Fotos.

Sollte dafür keine Zeit sein, könne der Immobilienbesitzer sich auch an seinen Versicherungsvermittler wenden. Dieser trete im Namen des Kunden an die Versicherung heran und kümmere sich um die Bearbeitung des Schadenfalls.

Vielen Dank an Cash.Online

Erfahren Sie mehr über das neueste Projekt von ProFair24!

Faire Krankenvollversicherungen und Krankenzusatzversicherungen!

Berufsunfähigkeit: Mehr als die Hälfte verzichtet auf Absicherung

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Trotz Risiken kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung für weniger als die Hälfte der Deutschen in Frage


Trotz Risiken kommt eine Berufsunfähigkeitsversicherung für weniger als die Hälfte der Deutschen in Frage

Wer sich und seine Lieben für alle Eventualitäten absichern möchte, dem stehen verschiedene Versicherungen zur Wahl. Welche davon sind in der deutschen Bevölkerung am weitesten verbreitet? Eine aktuelle Untersuchung des Statistik-Portals Statista liefert die Antwort.

Die Unfallversicherung ist die am weitesten verbreitete Vorsorgeversicherung Deutschlands. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Online-Portals Statista hervor.

Für diese Untersuchung hat Statista im Juli dieses Jahres 1.022 Personen befragt, die in ihrem Haushalt für den Versicherungsabschluss zuständig sind.

Auf die Frage “Welche der folgenden Vorsorgeversicherungen haben sie aktuell?” antworteten 43 Prozent der Befragten eine Unfallversicherung zu besitzen. Mit einigem Abstand folgen darauf die Private Rentenversicherung (25 Prozent) und die Risikolebensversicherung (20 Prozent).

Wenige schützen sich vor Berufsunfähigkeit (BU)

Den vierten Rang in der Umfrage belegt die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Verbreitung von 18 Prozent, gefolgt von der Sterbegeldversicherung (17 Prozent) und der Kinderunfallversicherung (acht Prozent).

Dabei ist besonders auffällig, dass über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) angaben, der Abschluss einer BU-Versicherung käme für sie nicht in Frage. Damit wird sie, im Vergleich zu den anderen untersuchten Vorsorgeversicherungen, von den wenigsten Teilnehmern in Betracht gezogen.

Knapp vor der BU-Versicherung liegt in dieser Hinsicht die Risikolebensversicherung, die für 53 Prozent der Befragten nicht in Frage kommt und damit hinter Sterbegeldversicherung (50 Prozent), Privater Rentenversicherung (49 Prozent), Unfallversicherung (32 Prozent) und Kinderunfallversicherung (27 Prozent) steht.

Neben den genannten Vorsorgeversicherungen untersuchte Statista auch die Verbreitung einer Reihe verschiedener Haftpflichtversicherungen in der Bevölkerung.

Was ihren Verbreitungsgrad unter allen Befragten angeht, belegte von diesen die Privathaftpflicht mit 81 Prozent den ersten Platz, gefolgt von der Kfz-Versicherung (76 Prozent).

Auf den weiteren Rängen folgten mit einigem Abstand Hundehaftpflicht (18 Prozent), Berufshaftpflicht (12 Prozent), Pferdehaftpflicht und Bootsversicherung (jeweils zwei Prozent).

Hausratsversicherung weit verbreitet

Weiterhin wurden die Teilnehmer der Statista-Umfrage auch nach ihrem Besitz einer Reihe sonstiger Versicherungen befragt.

Von diesen konnte die Hausratsversicherung die meisten Besitzer unter den Befragten aufweisen (73 Prozent), gefolgt von Rechtsschutzversicherung (49 Prozent), Wohngebäudeversicherung (35 Prozent), Reiseversicherung (23 Prozent) und Hundekrankenversicherung (sechs Prozent). (bm)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Klettern durchs Fenster kann Arbeitsweg sein

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Unfallversicherung


Unfallversicherung

Die Unfallversicherung für den Weg zur Arbeit gilt ausnahmsweise auch dann, wenn der Arbeitsweg durch ein Fenster führt, weil andere Wege versperrt sind. Dies hat das Bundessozialgericht in Kassel entschieden, wie “Spiegel online” berichtet.

Demnach gaben die Richter einem Mann Recht, der beim Klettern auf ein Vordach gestürzt war. Er konnte nicht wie üblich durch das Treppenhaus zur Arbeit gehen, weil ihm sein Schlüssel beim Aufschließen der Wohnungstür abgebrochen war.

Der Kläger stürzte beim Klettern und brach sich dabei den rechten Unterschenkel. Die Berufsgenossenschaft lehnte eine Unfallentschädigung ab, weil der Mann sich auf dem Vordach noch nicht im öffentlichen Raum befunden habe.

Doch darauf komme es nicht an, so das Bundessozialgericht laut “Spiegel online”. Entscheidend sei vielmehr, ob sich ein Arbeitnehmer “auf einem unmittelbaren Weg zu seiner Betriebsstätte” befinde. Das sei hier der Fall gewesen.

Weg durchs Fenster muss “objektiv geeignet” sein

Die Richter betonten aber auch, das das Urteil “kein Freibrief für Kletterer” sei. Wenn der normale Weg durch Wohnungstür und Treppenhaus frei sei, seien Klettereien nicht versichert. Außerdem müsse der Weg durchs Fenster “objektiv geeignet” sein.

In zwei weiteren Urteilen hat das Bundessozialgericht laut “Spiegel online” entschieden, dass bei einer privaten Unterbrechung einer Autofahrt zur Arbeit der Versicherungsschutz erst dann wieder auflebt, wenn der Arbeitnehmer zur Weiterfahrt wieder im Auto sitzt. (kb)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Abgelaufener TÜV-Zahlt die Kfz-Versicherung trotzdem?

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Wer nicht rechtzeitig zur HU geht, riskiert seinen Versicherungsschutz.

Wer nicht rechtzeitig zur HU geht, riskiert seinen Versicherungsschutz.

Wer mit einer abgelaufenen Tüv-Plakette einen Unfall baut, der kann sich auf hohe Rechnungen freuen. Denn in so einem Fall kann die Versicherung die Leistung kürzen – zusätzlich zu den Bußgeldern, die es aufgrund einer abgelaufenen Tüv-Plakette ohnehin schon gibt.

Hierzulande muss jeder mit seinem Auto regelmäßig zur Hauptuntersuchung (HU). Wer sich nicht daran hält und mit abgelaufener Tüv-Plakette herumfährt, riskiert Bußgelder. Nach acht Monaten ist sogar ein Punkt in Flensburg fällig.

Und wie sieht’s mit der Kfz-Versicherung aus?

Ist die letzte HU schon mehrere Monate oder gar Jahre über der Frist, kann die Versicherung im Falle eines Unfalls die Leistungen kürzen. Dazu schaltet sie meist einen Sachverständigen ein, der prüfen soll, ob der Versicherungsnehmer grob fahrlässig gehandelt hat, berichtet die Computerbild.

Ein Beispiel hierfür sind etwa die Bremsen. Wer hier technische Mängel hat, die zum Unfall beigetragen haben, muss unter Umständen zahlen. Denn die Tüv-Mitarbeiter hätten das Risiko gesehen und eine Behebung des Mangels gefordert.

Aber keine Panik:

Ist der Tüv erst seit einigen Tagen überfällig, zahlt die Kfz-Versicherung meist trotzdem.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Kein Geld von der Versicherung nach Fahrerflucht

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Bei Fahrerflucht muss man unter Umständen selbst für den Schaden aufkommen.

Bei Fahrerflucht muss man unter Umständen selbst für den Schaden aufkommen.

Wer einen Unfall verursacht und dann Fahrerflucht begeht, braucht gar nicht erst auf Leistungen von der Kfz-Haftpflichtversicherung zu hoffen. Meist muss man in so einem Fall den Schaden selbst übernehmen – das geht auch aus einem Urteil des Amtsgerichts Ansbach hervor.

Was ist geschehen?

Eine Frau beschädigt ein parkendes Auto mit ihrem eigenen Wagen und fährt davon. Der Besitzer entdeckt den Schaden erst später und ruft die Polizei an. Diese findet die Frau.

Diese gibt aber an, von dem Vorfall nichts bemerkt zu haben. Ein Gutachten zeigt später, dass sie tatsächlich am Unfall beteiligt war und diesen auch hätte wahrnehmen müssen.

Im Vertrag ihrer Haftpflichtversicherung steht, dass sie Unfallorte nicht verlassen darf, ohne über den Schaden aufzuklären. Somit war ihr Verhalten ein Verstoß gegen die Vertragsbedingungen.

Das Urteil

Die Richter des Amtsgerichts Ansbach geben der Versicherung Recht. Die Frau muss die zu begleichende Summe aus eigener Tasche zahlen (Aktenzeichen: 5 C 816/16).

Der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) teilt dazu mit: Lässt sich im Zuge der Ermittlungen ein flüchtiger Fahrer ausfindig machen, kann ihn dessen Kfz-Haftpflichtversicherer für den Schaden bis zu einer Summe von 5.000 Euro in Regress nehmen.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Kfz-Haftpflicht: BGH-Urteil zu überteuertem Unfallgutachten

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Aufgrund des Informationsgefälles zwischen Geschädigtem und Gutachter trifft letzteren eine Aufklärungspflicht.

Aufgrund des Informationsgefälles zwischen Geschädigtem und Gutachter trifft letzteren eine Aufklärungspflicht.

Liegt das Honorar für die Gutachtenerstellung bei einem Unfallschaden deutlich über dem ortsüblichen Tarif, muss der Gutachter den Geschädigten darauf hinweisen – denn damit besteht das Risiko, dass der Kfz-Haftpflichtversicherer das Honorar nicht komplett erstattet.

Dies entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil vom 1. Juni 2017 (Az.: VII ZR 95/16).

Nach einem Verkehrsunfall hatte der Geschädigte auf Kosten des Kfz-Haftpflichtversicherers des Unfallverursachers die Erstellung eines Gutachtens zu den Unfallschäden in Auftrag gegeben.

Da die Kosten für die Gutachtenerstellung den ortsüblichen Tarif deutlich überstiegen, weigerte sich der Kfz-Haftpflichtversicherer die Mehrkosten zu übernehmen.

Gutachter trifft Aufklärungspflicht

Der BGH beurteilt diesen Fall wie einen anderen Streitfall, bei dem es um die Überlassung eines Mietfahrzeugs ging, dessen Kosten den Normaltarif ebenfalls deutlich überschritten.

Den Gutachter treffe eine Aufklärungspflicht dem Geschädigten gegenüber, da dieser davon ausgehe, dass “das Gutachterhonorar in vollem Umfang zu den objektiv erforderlichen Herstellungskosten gehört und von dem gegnerischen Haftpflichtversicherer akzeptiert wird.”

Demgegenüber weiß der Gutachter, “dass ein deutlich über dem Ortsüblichen liegendes Honorar zu dem genannten Nachteil führen kann, und er weiß auch, dass dem Geschädigten dies in der Regel nicht bekannt ist”.

Dies führe zu einem Informationsgefälle zwischen beiden Parteien. Dem Gutachter sei deshalb eine Aufklärungspflicht aufzuerlegen. (nl)

Vielen Dank an Cash.Online

 

Versicherungsschaden von 500.000 Euro plus X zu erwarten

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
 Das 62 Meter lange Windradflügel erstreckt sich nach einem Unfall auf der Autobahn 33 bei Bielefeld über beide Fahrbahnen. © dpa/picture alliance

Das 62 Meter lange Windradflügel erstreckt sich nach einem Unfall auf der Autobahn 33 bei Bielefeld über beide Fahrbahnen. © dpa/picture alliance

Es ist der wahrgewordene Autobahn-Albtraum: Die Flügelspitze eines riesigen Windrades bohrt sich quer durch das eigene Fahrzeug. Dies ist am Dienstagmorgen einem Lkw-Fahrer auf der A33 bei Bielefeld passiert. Pfefferminzia hat beim Versicherungsverband GDV nachgefragt, wer für den spektakulären Schaden in Höhe von mindestens einer halben Million Euro aufkommen muss.

Was ist geschehen?

Ein 61-jähriger Lkw-Fahrer aus Herzebrock-Clarholz touchiert aus noch ungeklärter Ursache ein Begleitfahrzeug eines Schwertransporters aus Bremerhaven, der ein Windrad in einen Windpark nach Bielefeld transportieren soll. Beim anschließenden Ausweichmanöver fährt der Lkw-Fahrer auf die Spitze des Windradflügels auf. Das 62 Meter lange Rotorblatt dreht sich daraufhin und kommt „auf beiden Fahrbahnen zum Liegen“, wie das Westfalen-Blatt unter Verweis auf Polizeiangaben berichtet. Obwohl die Fahrerkabine bei dem spektakulären Unfall komplett zerstört wird (siehe Foto), erleidet der Fahrer nur leichte Verletzungen.

Schlimmer ergeht es einem anderen Lkw-Fahrer auf der Gegenfahrbahn: der 46-Jährige aus Bielefeld kann nicht mehr ausweichen und prallt gegen das gigantische Rad. Der Fahrer wird schwer verletzt und muss ins Krankenhaus. Ein nachfolgendes Auto eines 37-Jährigen berührt mit seinem Fahrzeugdach ebenfalls das Rotorblatt. Der Fahrer bleibt unverletzt.

Beide am Unfall beteiligte Lkws sind komplett zerstört. Die Autobahn muss in beide Richtungen gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf mindestens 520.000 Euro.

Die Bergung des zerstörten Flügels gestaltet sich den Angaben zufolge als schwierig. Er solle von einer Spezialfirma in kleinere Teile zersägt werden, stehe aber unter Spannung, heißt es.

Wer kommt für den Schaden auf?

So kompliziert sich der Fall aus technischer Sicht darstellt, so gilt der spektakuläre Unfall versicherungstechnisch betrachtet eher als unproblematisch. Beim Versicherungsverband GDV ordnet man das Geschehen als eindeutigen Fall für die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers ein. „Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für die Sach- und Personenschäden auf, die den Unfallopfern entstanden sind“, erklärt eine GDV-Sprecherin auf Anfrage.

Selbst wenn der Verursacher den Unfall grob fahrlässig herbeigeführt habe, würden die Schäden übernommen. „Der Kfz-Haftpflichtversicherer kann in diesem Fall  den Unfallverursacher bis zu 5.000 Euro in Regress nehmen“, ergänzt die Sprecherin des Verbandes.

Den genauen Unfallhergang muss die Polizei noch ermitteln. Laut Radio Bielefeld blieb die Autobahn zwischen Kreuz Bielefeld und Ostwestfalendamm noch bis in die Abendstunden gesperrt.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Das könnte Sie in diesem Zusammenhang auch interessieren:

PKV-Folgeversicherung: Achtung Unwirksamkeit

KFZ-Versicherung

Das ist bei der Meldung eines Unfalls zu beachten

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Tipps vom Rechtsanwalt zur Unfallversicherung

Tipps vom Rechtsanwalt zur Unfallversicherung

Ein Unfall im versicherungstechnischen Sinn ist ein sehr genau definiertes Ereignis. Das ist vielen Versicherten aber nicht bewusst. Aus Unwissenheit lassen sie daher bei der Beschreibung des Unfalls relevante Details weg – was im schlimmsten Fall zur Nicht-Leistung des Versicherers führen kann. Rechtsanwalt Frank Vormbaum hat einige Tipps parat, auf die Versicherte achten sollten.

Einmal nicht hingeschaut und beim Spaziergang im Wald eine Stolperfalle übersehen – schon liegt man da, und der Knöchel ist hin. Ein Fall für die Unfallversicherung? Das kommt drauf an. Damit ein Unfall im versicherungstechnischen Sinn vorliegt, muss es eine Einwirkung von außen gegeben haben. Heißt: Der Versicherte muss zum Beispiel über einen Ast, eine Wurzel oder ähnliches gestürzt sein.

Viele Versicherte wissen aber nicht, worauf es in der Unfallversicherung ankommt, weiß Rechtsanwalt Frank Vormbaum aus seiner täglichen Arbeit. So mancher erwähnt die besagte Wurzel also nicht und berichtet bloß, er sei gestürzt. Dabei ist genau diese Außeneinwirkung entscheidend. Und mit einer Korrektur der ersten Aussage kommen Versicherte seiner Erfahrung nach beim Versicherer nicht allzu weit.

Manche Versicherungskunden erwähnten Unfälle zudem gar nicht erst, weil sie nicht mit Leistungen rechneten, berichtet der Anwalt weiter. Ein Beispiel: Eine allergische Reaktion auf Blütenpollen. Letztere seien dabei das von außen einwirkende Ereignis, habe ein Gericht kürzlich festgestellt.

Ein weiterer Stolperstein: die Fristen. Der Versicherte muss meistens innerhalb von 12 Monaten eine Invalidität nachweisen können und diese auch innerhalb von 15 Monaten ärztlich attestieren lassen. Manchmal ist das ausgestellte Attest dann aber nicht ausreichend – so entfällt der gesamte Anspruch auf Leistung wieder. Die richtigen Formulierungen seien entscheidend, erklärt Vormbaum.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Checken Sie jetzt die besten Unfallversicherungs-Tarife

 

Versicherungsagent verklagt FC Bayern AG auf 120.000 Euro

Roland
Follow me

Roland

Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
Roland
Follow me
Nach Unfall im Stadion

Nach Unfall im Stadion

Ein Versicherungsagent will sich in der Allianz Arena ein Spiel des FC Bayern München gegen Manchester United ansehen. Dabei kommt es zum Unfall. Ein britischer Fußballfan springt im Eingangsbereich über ein Drehkreuz und verletzt den Mann schwer. Nun verlangt der Geschädigte von der FC Bayern AG Schadensersatz in Höhe von 120.000 Euro.

Es ist der 9. April 2014 und ein Versicherungsagent aus Österreich will sich das Spiel FC Bayern München gegen Manchester United in der Allianz Arena anschauen. Daraus wird aber nichts. Der Grund: Ein englischer Fußballfan hat kein Ticket und springt kurzerhand über das Ticket-Drehkreuz im Eingangsbereich. Bei der Landung trifft er den Österreicher. Kniescheibe und Elle brechen – heute noch geht der Geschädigte am Stock, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Nun verklagt der Österreicher die FC Bayern AG auf Schadenersatz in Höhe von rund 120.000 Euro. Warum? Das erklärt der Rechtsanwalt des Betroffenen der Zeitung: Der FC Bayern habe nicht genug dafür getan, solche Unfälle zu verhindern. In anderen Stadien etwa, seien diese Drehkreuze so hoch, dass keiner einfach drüber springen kann. Außerdem setzten die Ticket-Kontrollen viel früher an, sodass Leute ohne Ticket gar nicht erst in die Nähe der Drehkreuze kämen.

Der Rechtsanwalt der FC Bayern AG ist anderer Meinung. Solche Drehkreuzsprünge kämen höchstens vier bis fünf Mal pro Jahr vor und noch nie sei etwas Vergleichbares vorgefallen. Mit einem Sicherheitsrisiko habe das nichts zu tun, es handele sich vielmehr um einen „bedauernswerten Unfall“.

Den ersten Verhandlungstag vor Gericht gab es bereits. Den Vorschlag der Richters, das Ganze gegen eine Zahlung in Höhe von 10.000 Euro an den Kläger fallen zu lassen, schlugen beide Parteien aus. Am 5. April geht es weiter.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

Machen Sie jetzt Ihren Unfallversicherungsvergleich