Hausratversicherung. Wie man Bargeld zuhause sicher aufbewahrt

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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Eine Spardose als Versteck für Geld: Wo ist Geld sicher und wo eher nicht?

Eine Spardose als Versteck für Geld: Wo ist Geld sicher und wo eher nicht?

Dank Zinsflaute entscheiden sich mehr und mehr Menschen dazu, ihr Bargeld lieber zuhause als auf dem Bankkonto zu lagern. Die Verstecke sind hier vielseitig und kreativ – aber trotzdem oft nicht sicher vor Dieben. Wie man das Geld sicher lagern kann, erfahren Sie hier.

 

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Vielen Dank an die Pfefferminzia

„Ich glaube, ich bin unterversichert“

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Straßenumfrage zur Hausratversicherung

Straßenumfrage zur Hausratversicherung

Die Einbruchszahlen sind hierzulande recht hoch, und auch Schäden am Hausrat kommen immer wieder vor. Der logische Schluss: eine Hausratversicherung abschließen. Aber wofür genau kommt eine Hausratversicherung auf? Und wie verbreitet sind diese Policen? Das haben wir Passanten für unseren Pfefferminzia-Podcast gefragt. Hier kommen die Ergebnisse.

Jeder hat in seinen eigenen vier Wänden etwas, das ihm viel bedeutet. Ob nun ein hochwertiger Fernseher, ein teures Gemälde oder eine neue Couch. Aber wie sieht es in Sachen Absicherung aus, haben die Bundesbürger eine Hausratversicherung? Und wissen sie auch darüber Bescheid, was diese überhaupt abdeckt? Das wollten wir in einer Straßenumfrage von Passanten erfahren.

Zur Frage, was denn alles versichert sei, zählten die Passanten so einiges auf: Möbel, Kleidung, Schmuck. Eine Befragte aber traf den Nagel auf den Kopf: „Wenn man das Haus umkippen würde, dann ist alles, was herausfällt, auch versichert.“  Versichert ist in der Tat der bewegliche Besitz im eigenen Zuhause. Also auch Fahrräder, wobei hier meist besondere Bedingungen gelten, etwa dass die Drahtesel in einem Keller oder ähnliches abgestellt sein müssen.

Fragt man die Passanten, wie oft wohl ein solcher Leistungsfall eintritt, so glauben die meisten, die Wahrscheinlichkeit sei gering. Aber: „Ich denke schon, dass die zahlreichen Wohnungseinbrüche auch ein Risiko darstellen“, so einer der Befragten. Und das stimmt. Schließlich gab es laut GDV allein im Jahr 2016 rund 140.000 Wohnungseinbrüche.
Unterversicherung ist und bleibt ein Problem.

Hausratverträge oft veraltet

Wir stellten Passanten außerdem die Frage, ob sie ihre Absicherung für den Fall des Falles nun doch überdenken würden. Darauf fiel vor allem einem Befragten auf: „Ich glaube, ich bin unterversichert.“ Bei den meisten lagert der Vertrag zur Hausratversicherung nämlich schon seit Jahren im verstaubten Ordner im Keller. Dabei verändert sich der Wert des eigenen Besitzes ständig – und so sollte auch die Versicherungssumme angepasst werden.

Zu guter Letzt noch ein kleiner Tipp: Wer wirklich wertvollen Besitz hat, der sollte die Rechnungen aufheben und auch Fotos machen – so lässt sich hinterher besser beweisen, dass man die Wertgegenstände auch wirklich besitzt.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Hausratversicherung: Worauf muss ich achten?

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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bremen

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bremen

  • Wann ist der Schutz sinnvoll?
  • Wie wird die benötigte Versicherungssumme ermittelt?
  • Wer braucht welche Deckungserweiterungen?

Wer keinen wertvollen Hausrat besitzt und im Ernstfall seinen Hausrat gut aus eigenen Mitteln ersetzen kann, ohne in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten, braucht nicht unbedingt eine Hausratversicherung. Jeder sollte aber bedenken, dass es auch zu einem Totalschaden kommen kann, wenn beispielsweise durch ein Feuer die Wohnung komplett ausbrennt. Für die meisten Haushalte ist das dann finanziell nicht mehr so einfach zu stemmen.

Viele denken bei Hausrat nur an die Wertgegenstände wie Bargeld, Wertpapiere, Schmuck, Pelze oder wertvolle Teppiche und Möbelstücke. Hausrat ist aber alles, was sich in der Wohnung befindet, also auch Bekleidung, Geschirr, Bücher und Haushaltsgeräte. Da kommen schnell höhere Summen zusammen.

Wo liegt die richtige Versicherungssumme?

„Im Schadenfall bezahlt die Versicherung die Summe, die der Geschädigte benötigt, um die zerstörten oder entwendeten Gegenstände in gleichem Wert neu zu beschaffen“, sagt Gabriele Zeugner, Versicherungsberaterin der Verbraucherzentrale Bremen. Sind Hausratgegenstände lediglich beschädigt und können repariert werden, zahlt die Versicherung die Reparaturkosten und gegebenenfalls eine Wertminderung. „Die volle Schadensumme wird aber nur ersetzt, wenn die Versicherungssumme korrekt ermittelt wurde und keine Unterversicherung vorliegt“, ergänzt Zeugner.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Wertermittlung: Wer eine große Wohnung und wenig Hausrat hat, kann mit einer Liste durch die Wohnung gehen und Stück für Stück den Wiederbeschaffungswert festlegen. So kann eine Überversicherung, die hohe Prämien verursacht, ohne dass die Werte überhaupt vorhanden sind, vermieden werden. Nur ist das sehr aufwendig. Bei Neuanschaffungen müssen die Werte angepasst werden und die Versicherung kann nach einem Schadenfall prüfen, ob eine Untersicherung vorliegt. Hat sich der Versicherungsnehmer bei der Wertermittlung verschätzt, kann die Versicherung prozentuale Abzüge bei der Schadenregulierung vornehmen. Viele Versicherer bieten auch die Möglichkeit, die Versicherungssumme nach Quadratmetern zu berechnen. „Die meisten der Anbieter legen 650 Euro pro Quadratmeter zugrunde. Achten Sie darauf, dass im Vertrag dann der Unterversicherungsverzicht vereinbart ist“, sagt Zeugner.

Grundschutz oder Deckungserweiterungen?

Wenn nur der Grundschutz vereinbart wurde, ist der Hausrat nicht in jedem Fall und gegen alle Gefahren versichert. Versicherte können beispielsweise Fahrräder einschließen oder die Versicherungssumme für Wertgegenstände erhöhen. „Wer ein Aquarium oder ein Wasserbett besitzt, sollte darüber nachdenken, Schäden durch auslaufendes Wasser mitzuversichern, da im Grundschutz nur Leitungswasserschäden versichert sind“, so Zeugner. Das heißt, dass auch Schäden, die durch Starkregen, Rückstau und Überschwemmungen entstanden sind, nicht im Basisschutz enthalten sind. Diese können durch den Abschluss einer Elementarschadenversicherung als Ergänzung zur Hausratversicherung abgesichert werden.

Direkter Einschlag von Blitz ist auch im Grundschutz versichert, nicht aber Schäden, die durch elektrische Überspannung im Stromnetz entstehen oder wenn der Blitz ins Nachbarhaus beziehungsweise neben das Haus einschlägt und trotzdem Schäden, zum Beispiel an der hochpreisigen Unterhaltungselektronik verursacht. Heutige Haushalte verfügen über wesentlich mehr elektrische und elektronische Geräte als in vergangenen Zeiten. Daher ist diese Zusatzdeckung sinnvoll, zumal viele Anbieter bis zu bestimmten Versicherungssummen dafür keinen Aufpreis verlangen.

Ein Vergleich der Angebote lohnt sich.
Die Verbraucherzentrale Bremen bietet eine persönliche Beratung an. Telefonische Terminvereinbarungen sind montags bis donnerstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr unter (0421) 160 77-7 oder per E-Mail: info@vz-hb.de möglich.