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PRODUKT KAPUTT – UND NUN?!

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Geschäftsführer und Mädchen für bei ProFair24
Hallo,
ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Gehen - eigentlich langlebige - Produkte zu schnell kaputt? Das möchten die Verbraucherzentralen mit einer bundesweiten Umfrage erfahren.

Gehen – eigentlich langlebige – Produkte zu schnell kaputt? Das möchten die Verbraucherzentralen mit einer bundesweiten Umfrage erfahren.

  • Gesetzliche Gewährleistung beträgt zwei Jahre
  • Verbraucherzentralen starten bundesweite Umfrage

Das Gesetz sieht eine Gewährleistung von zwei Jahren vor. Geht die Waschmaschine nach etwas mehr als zwei Jahren kaputt, haben Verbraucher gegenüber Händlern keine Ansprüche. Das ist ein Problem, insbesondere bei Produkten mit einer deutlich längeren Lebensdauer. Doch auch wenn Verbraucher fristgerecht reklamieren wollen, stoßen sie auf Hindernisse. Mit einer bundesweiten Umfrage wollen die Verbraucherzentralen erfahren, welche Probleme, Vorstellungen und Erwartungen Verbraucher rund um das Thema Gewährleistung haben.

Recht auf Gewährleistung

Geht ein Produkt kaputt oder hat es einen Mangel, haben Verbraucher zwei Jahre nach dem Kauf ein Recht auf Gewährleistung. Doch was tun, wenn die Waschmaschine nach fünf Jahren den Geist aufgibt? Für Verbraucher ist das ärgerlich: Sie müssen das Gerät meist auf eigene Kosten reparieren lassen oder austauschen. „Gerade bei Produkten, die eine Lebensdauer von zehn oder mehr Jahren haben, ist es oft nicht nachvollziehbar, dass die Gewährleistung bereits nach zwei Jahren endet“, sagt Gerrit Cegielka, Verbraucherrechtsberater bei der Verbraucherzentrale Bremen. Ein weiteres Problem sind Händler, die versuchen, die Gewährleistungsrechte der Kunden zu umgehen. „Händler sind die ersten Ansprechpartner für Reklamationen,“ erklärt Cegielka. „Immer wieder kommt es aber vor, dass Händler Kunden an den Hersteller verweisen oder innerhalb der ersten sechs Monate nach Kauf behaupten, Verbraucher hätten kein Recht auf Gewährleistung, weil sie das Produkt selbst beschädigt hätten.“ Tatsächlich aber muss der Händler beweisen, dass der Schaden wirklich vom Verbraucher verursacht wurde und nicht schon beim Kauf vorlag.

Verbraucherzentralen starten Umfrage

Mit ihrer Umfrage wollen die Verbraucherzentralen erfassen, welche Probleme bei der Reklamation defekter Geräte auftauchen. Die Umfrage läuft von 1. Juni bis 31. August. Sie ist unter www.vz-hb.de/gewaehrleistung-garantie-umfrage abrufbar und liegt in den Beratungsstellen aus. Die Umfrage wird im Rahmen des Projekts „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“ vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert.

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NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL: GRATISPROBEN VOM ARZT?

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UMFRAGE DER VERBRAUCHERZENTRALEN

UMFRAGE DER VERBRAUCHERZENTRALEN

  • Gratisproben vom Arzt?
  • Unterscheidung von Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln
  • Umfrage soll Erkenntnisse bringen

Bundesweite Umfrage
Noch immer füllen Patientinnen und Patienten mit Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen und Magen-Darm-Infekten die Bremer und Bremerhavener Arztpraxen. Bei Fragen wie „Wie werde ich schnell wieder fit?“, „Wie vermeide ich die Ansteckung meiner Lieben?“ oder „Was stärkt das Immunsystem?“ ist der Rat des Arztes willkommen. Doch wie häufig ist der Rat auch mit einer Gratisprobe eines Nahrungsergänzungsmittels verbunden? Das wollen die Verbraucherzentralen mit ihrer aktuellen bundesweiten Umfrage auf https://www.verbraucherzentrale.de/klartext-nahrungsergaenzung herausfinden.

Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel
„Nahrungsergänzungsmittel müssen auf der Verpackung als solche ge-kennzeichnet sein. Dennoch sind sie leicht zu verwechseln mit Arzneimitteln“ erläutert Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen. „Die Verpackungen sind ganz ähnlich aufgemacht. Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente enthalten häufig die gleichen Inhaltsstoffe und werden beide als Tabletten, Pulver & Co. angeboten“, so Oelmann weiter. Es gibt jedoch auch wesentliche Unterschiede: Nahrungsergänzungsmittel zählen rechtlich nicht zu Arzneimitteln, sondern zu Lebensmitteln. Während Arzneimittel Erkrankungen lindern, heilen oder verhüten sollen, sind Nahrungsergänzungsmittel lediglich zur Ergänzung der Ernährung bestimmt und werden nicht amtlich auf Wirkung und Sicherheit geprüft.

Gratisproben von Nahrungsergänzungsmitteln?
Die Umfrage soll Erkenntnisse dazu bringen, wie häufig Patientinnen und Patienten von ihrem Arzt neben Arzneimittelproben auch Probepackungen von Nahrungsergänzungsmitteln jeglicher Art erhalten. „Die Gratisprobe kann leicht dazu führen, dass Patientinnen und Patienten sie als Kaufempfehlung des Arztes verstehen und damit fälschlicherweise auch die gleichen Erwartungen wie an ein Arzneimittel knüpfen“, so Oelmann.
Die Umfrage ist bis zum 18. April 2017 unter https://www.verbraucherzentrale.de/klartext-nahrungsergaenzung geschaltet. Die Daten werden anonym erhoben, die Teilnahme dauert nur wenige Minuten. Das neue interaktive Internetangebot der Verbraucherzentralen gibt Verbrauchern verlässliche Orientierung und Informationen über Risiken oder mögliche Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln. Es beantwortet ihre Fragen und Beschwerden.

Für weitere Informationen

Regina Aschmann | Bereich Lebensmittel und Ernährung
Tel. (0421) 160-77-61
ernaehrung@vz-hb.de

Dr. Annabel Oelmann | Vorstand
Tel. (0421) 160 77-99
presse@vz-hb.de