Mehrfachversicherung kann zu Verlust des Versicherungsschutzes führen

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Besteht bei Eintritt eines Versicherungsfalls eine Mehrfachversicherung kann ein Versicherter nur seinen tatsächlich entstandenen Schaden ersetzt verlangen und darf den Schaden nicht mehrfach abrechnen


Besteht bei Eintritt eines Versicherungsfalls eine Mehrfachversicherung kann ein Versicherter nur seinen tatsächlich entstandenen Schaden ersetzt verlangen und darf den Schaden nicht mehrfach abrechnen

Was passiert im Schadensfall, wenn ein Versicherter zwei Verträge abgeschlossen hat, die das selbe Risiko absichern sollen? Kann er seinen Schaden bei beiden Versicherern geltend machen? Diese Frage hat das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg beantwortet.

Im vorliegenden Fall hatte ein Mann aus Jever nach einem Brandschaden seine Hausratversicherung auf 40.000,- Euro in Anspruch genommen. Die Versicherung weigerte sich, die Zahlung zu leisten mit der Begründung, dass eine Mehrfachversicherung vorliege.

Der Versicherungsnehmer habe bei Abschluss des Versicherungsvertrages im Jahr 2012 bewusst wahrheitswidrig verneint, dass bereits eine andere Hausratversicherung bestand.

Zweiter Vertrag wurde in betrügerischer Absicht geschlossen

Das bestritt der Versichterte und sagte, die andere Hausratversicherung sei von seiner Frau 1996 abgeschlossen worden. Er sei des Deutschen damals noch nicht ausreichend mächtig gewesen. Der 5. Senat des OLG Oldenburg glaubte den Angaben des Versicherten nicht.

Nach Ansicht das Senats hatte der Mann den Vertrag im Jahr 2012 in betrügerischer Absicht geschlossen. Bereits vier Monate nach dem Abschluss der Versicherung im Jahr 2012 hatte er beiden Versicherungen einen Wasserschaden gemeldet und von beiden jeweils 800,- Euro erhalten.

Es sei nicht glaubwürdig, dass der Versicherte sich erst anlässlich dieses Schadensfalles an die Versicherung aus dem Jahr 1996 erinnert habe.

Kurz nach dem Wasserschaden hatte der Mann zudem den Versicherungsvertrag aus dem Jahr 1996 auf eine höhere Versicherungssumme umgestellt. Zwei Monate darauf ist der Brandschaden entstanden, den der Versicherte beiden Versicherungen meldete.

Im Rahmen der Schadenmeldungen versicherte der Mann, keine weitere Versicherung zu besitzen.

Verlust des Versicherungsschutzes

Die Mehrfachversicherung wurde allerdings durch einen Zufall bekannt. Nach Ansicht des OLG Oldenburg ist vor diesem Hintergrund davon auszugehen, dass der Mann von Anfang an beabsichtigt habe, im Schadensfall doppelt abzurechnen.

Dies führt demnach zur Nichtigkeit des 2012 abgeschlossenen Versicherungsvertrages. Auf einen Hinweis des Senats hat der Mann seine Berufung zurückgenommen.

Grundsätzlich gilt: Besteht bei Eintritt eines Versicherungsfalls eine Mehrfachversicherung kann ein Versicherter nur seinen tatsächlich entstandenen Schaden ersetzt verlangen und darf den Schaden nicht mehrfach abrechnen. Wurden die Versicherungsverträge gar mit dem Ziel abgeschlossen, mehrfach zu kassieren, sind die Verträge nichtig und der Versicherte erhält kein Geld. (jb)

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Bis zu 51.000 Jobs weg durch Bürgerversicherung

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 Studie der Hans-Böckler-Stiftung


Studie der Hans-Böckler-Stiftung

Immer wieder zur Bundestagswahl ploppt der Vorschlag von SPD und Grünen auf, die private Krankenversicherung (PKV) abzuschaffen und eine Bürgerversicherung einzuführen. Welche Folgen das hätte, hat nun die Hans-Böckler-Stiftung untersucht. Ein Ergebnis: Je nach Szenario würden 22.700 bis 51.000 Menschen ihren Job verlieren. Hier kommen die Details.

In ihrer Studie gehen die Forscher der Hans-Böckler-Stiftung von rund 68.000 Beschäftigten im Bereich der PKV aus. 22.700 bis 51.000 davon könnten bei Einführung einer Bürgerversicherung arbeitslos werden. Das berichtet das Portal T-Online auf Basis einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur.

Laut der Meldung weißt der PKV-Verband außerdem darauf hin, dass mit jedem PKV-Arbeitsplatz weitere 4,6 Arbeitsplätze verbunden sein sollen.

Auch 2017 vor der Bundestagswahl wird das Thema Bürgerversicherung wohl wieder hochkochen. SPD-Politiker Karl Lauterbach sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass für seine Partei die „paritätische Bürgerversicherung“ ein Riesenthema werde.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

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BU neu denken: Zwischen Dread-Disease und Disruption

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Eine BU-Beratung sollte immer dort ansetzen, wo der einzelne Kunde steht und was er im Ernstfall wirklich braucht

Eine BU-Beratung sollte immer dort ansetzen, wo der einzelne Kunde steht und was er im Ernstfall wirklich braucht

Die Versicherer haben sich Gedanken über die Ursachen für die geringe Marktdurchdringung von klassischen BU-Policen gemacht. Jetzt sind alternative Angebote und neue Konzepte auf dem Markt. Doch ihr Nutzen ist nicht unumstritten.

“Eine BU-Beratung sollte immer dort ansetzen, wo der einzelne Kunde steht und was er im Ernstfall wirklich braucht”, sagt Bernhard Rapp, Direktor Marketing und Produktmanagement und stellvertretender Niederlassungsleiter Canada Life Deutschland.

An diesem Punkt wird es aber häufig problematisch: Dann nämlich, wenn der Kunde feststellt, dass er sich den oftmals hohen Beitrag zur BU-Police nicht leisten kann.

Günstige Alternativen mit Knackpunkt

Viele Versicherer haben deshalb mittlerweile alternative Angebote wie Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, Grundfähigkeitsversicherungen, Dread-Disease und Multi-Risik-Policen im Angebot, die jeweils ganz unterschiedlichen Versicherungsschutz bieten – und häufig deutlich günstiger sind als eine klassische BU.

Bei der privaten Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlen die Versicherer eine monatliche Rente, wenn der Versicherungsnehmer keine drei Stunden am Tag irgendeine Tätigkeit ausüben kann. Der Versicherungsschutz gilt unabhängig vom konkret ausgeübten Beruf und von bestimmten Krankheitsbildern.

Bei der Grundfähigkeitsversicherung steht die Leistung des Versicherers nicht im Zusammenhang zur ausgeübten Berufstätigkeit oder zur Fähigkeit des Versicherungsnehmers, irgendeiner Tätigkeit nachzugehen. Ausschlaggebend für die Zahlung ist der Verlust von Grundfähigkeiten wie Sehen, Hören, Schreiben oder Treppen steigen.

Die Anbieter von Dread-Disease-Versicherungen zahlen in dem Fall, dass den Versicherten eine Krankheit trifft, die im Bedingungswerk ausdrücklich genannt sein muss, zum Beispiel Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Multiple Sklerose.

“Augenmerk auf die wichtigsten Leistungsauslöser”

“Die Versicherungswirtschaft und die Berater sollten dies noch besser transportieren, sodass unsere Kunden auch die leistungsfähigen Alternativen als guten und bezahlbaren Schutz verstehen”, rät Dr. Stefanie Alt, Leiterin Produkt- und Marktmanagement Leben bei der Nürnberger Versicherung.

“Kann sich ein Kunde eine BU in ausreichender Höhe schlichtweg nicht leisten, sollte im Rahmen einer Beratung das Hauptaugenmerk auf den wichtigsten Leistungsauslösern liegen.“

Allerdings lastet den Alternativen der Ruf an, dass sie lediglich ein “Notnagel” sind, um auch Kunden versorgen zu können, für die eine klassische BU aus finanziellen Gründen nicht infrage kommt – oder die aufgrund von Vorerkrankungen vom Versicherer abgelehnt wurden.

 

Nutzen nicht unumstritten

Und auch ihr Nutzen ist nicht unumstritten. “Ihr Marktanteil ist durchweg noch bescheiden. Bis auf die Erwerbsunfähigkeitsversicherung handelt es sich bei den Alternativen um Ausschnittsdeckungen, die preislich verlockend sind, den Kunden aber nicht die notwendige Sicherheit bringen”, äußert Michael Stille, Vorstandschef der Dialog Lebensversicherung, Vorbehalte.

Fiknet Veseli, Abteilungsleiterin Produktmanagement private Altersvorsorge und Biometrie bei der Ergo, weist zudem darauf hin, dass bei Angeboten wie einer Grundfähigkeitsversicherung oder einer Versicherung mit Multi-Risk-Ansatz ein Ausfall aufgrund psychischer Leiden nicht versichert ist. “Und diese sind heutzutage eine der Hauptursachen für Berufsunfähigkeit.”

Canada-Life-Direktor Rapp hält es für wichtig, eine passgenaue Lösung für jeden Kunden zu finden. “Jedem eine BU überzustülpen, bloß weil sie als Königsweg der Arbeitskraftabsicherung gilt, ist weder realitätsnah, noch löst es das Problem der viel zu geringen Penetration an Arbeitskraftabsicherung in der deutschen Bevölkerung”, sagt er.

Er erwartet, dass sich der Markt weiter an den Kundenbedürfnissen orientieren wird – und dass künftig noch mehr Alternativen zur BU angeboten werden.

Auch an neuen BU-Konzepten wird bereits gebastelt – auf verschiedenen Ebenen. Bei der interaktiven Veranstaltung “Disrupt.me” beispielsweise konnten Mitte Mai in Köln Start-ups, Gründungsinteressierte und Studenten einen Tag lang mit professionellem Coaching eine Geschäftssparte eines großen deutschen Versicherungsunternehmens angreifen und umkrempeln – zumindest hypothetisch.

“Ideenfindung extrem spannend”

Zielscheibe beim “Disrupt.me” der Gothaer war das Geschäftsmodell Arbeitskraftabsicherung. Die Ideen der Teilnehmer sollten nach Angaben des Versicherers besser auf die Lebensläufe und die veränderten Bedürfnisse der “Generation Y”, also der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, eingehen als traditionelle Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Das Gewinner-Team kann nun darauf hoffen, seine Idee gemeinsam mit der Gothaer in die Realität umzusetzen.

“Wir setzen sehr auf Digitalisierung, in dem Zusammenhang ist ein solcher Ansatz zur Ideenfindung für uns extrem spannend und hilft uns, die Bedürfnisse der künftigen Kunden zu kennen und erfüllen zu können”, sagte Emanuel Issagholian, bei der Gothaer für digitale Projekte verantwortlich.

Tatsächlich könnte dies genau der richtige Weg sein, um die jüngeren Zielgruppen auf das Thema Arbeitskraftabsicherung aufmerksam zu machen. (kb)

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LV-Widerspruchsrecht: Makler für fehlende Fachkenntnis bestraft

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News Widerrufsrecht

News Widerrufsrecht (Die Problematik um das “ewige Widerspruchsrecht” ist laut LG bereits seit geraumer Zeit auch in “der Praxis der versicherungsberatenden Berufe” bekannt gewesen. Von dieser Fachkenntnis habe auch der Versicherer bei dem Versicherungsmakler ausgehen müssen.)

Ein Versicherungsmakler hatte sich selbst mehrere Lebensversicherungen vermittelt. Nachdem er 2016 von seinem “ewigen Widerspruchsrecht” Gebrauch machen wollte, verweigerte der Versicherer dessen Anerkenntnis. Vor Gericht wurde dem Makler auch sein Status zum Verhängnis.

In dem vorliegenden Streitfall hatte sich ein Versicherungsmakler selbst sieben Lebensversicherungen von einem Versicherer vermittelt und die Provisionen erhalten.

Diverse Vertragsänderungen

In den Folgejahren hatte er diverse Änderungen an den Verträgen durchgeführt. So hatte er mehrfach Anpassungen an der Höhe der Beiträge vorgenommen und bei einer Police den Wechsel des Anlagekonzepts beantragt.

Nachdem er 2013 die Verträge gekündigt und der Versicherer ihm die Rückkaufswerte ausgezahlt hatte, legte er 2016 Widerspruch gegen das Zustandekommen der Verträge ein. Die Widerspruchsbelehrungen seien fehlerhaft gewesen.

Die Versicherungsgesellschaft hingegen meint, dass der Kläger sein Widerspruchsrecht verwirkt habe. Dieser Ansicht schließt sich auch das Landgericht (LG) Heidelberg in seinem Urteil vom 24. März 2017 (Az.: 3 O 286/16) an.

Demnach habe der Versicherungsnehmer durch sein Verhalten, insbesondere aufgrund der zahlreichen Vertragsanpassungen, seinen Vertragsbindungswillen dokumentiert. Zudem hätte er nicht gleich mehrere Lebensversicherungsverträge abgeschlossen, wenn er mit dem Versicherer nicht zufrieden gewesen wäre.

Versicherer muss von Fachkenntnis ausgehen

Als besonderen Knackpunkt nennt das LG zudem den Status des Versicherungsnehmers als Versicherungsmakler.

Die Problematik eines “ewigen Widerspruchsrechts” sei bereits seit geraumer Zeit auch in “der Praxis der versicherungsberatenden Berufe” hinlänglich bekannt gewesen.

Von dieser Fachkenntnis habe auch der Versicherer bei dem Versicherungsmakler ausgehen müssen. Dass er gleichwohl an den Verträgen festgehalten habe, musste daher bei vernünftiger Betrachtung aus Sicht des Versicherers als weiteres Indiz dafür gelten, dass der Kläger auf einen Widerspruch verzichten wollte. (nl)

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Unseriöser LV-Aufkauf: Versicherungsschein schützt Versicherer

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News des Tages

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Ein Versicherungsnehmer hatte seinen Lebensversicherungsvertrag an die S&K GmbH verkauft. Nachdem diese den Vertrag gekündigt und vom Versicherer die Rückkaufwerte erhalten hatte, verlangte der vormals Versicherte die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses – ohne Erfolg.

In dem Streitfall hatte der Versicherungsnehmer einer Lebensversicherung seinen Vertrag an die S&K GmbH verkauft und damit sämtliche Rechte und Ansprüche aus der Police an die Käuferin abgetreten. Er unterrichtete die Versicherungsgesellschaft schriftlich über den Verkauf.

S&K kündigte den Vertrag

Der Versicherungsnehmer erhielt von der S&K einen Teil des Kaufpreises sofort ausgezahlt, ein weiterer Teil sollte nach einer Frist von acht Jahren beglichen werden.

Die S&K kündigte zwischenzeitlich den Versicherungsvertrag und erhielt von dem Versicherer die Rückkaufwerte. Nachdem S&K Insolvenz angemeldet hatte, wandte sich der Versicherungsnehmer an das Versicherungsunternehmen und verlangte die Fortsetzung des Versicherungsverhältnisses, was Letztere verweigerte. Hiergegen klagte der Versicherungsnehmer.

Seiner Ansicht nach ist der Kaufvertrag nichtig. Es habe sich um ein Einlagengeschäft ohne erforderliche Genehmigung in Form einer teilweisen Stundung des Kaufpreises und um eine unerlaubte Rechtsberatung in Form der Inkassodienstleistung gehandelt.

Leistungsbefreiung auch bei ungültigem Kaufvertrag

Nachdem der Versicherungsnehmer bereits in der Vorinstanz gescheitert war, konnte er sich auch vor dem Oberlandesgericht (OLG) München nicht durchsetzen. In seinem Urteil vom 7. April 2017 (Az.: 25 U 4024/16) bestätigt das OLG das Zustandekommen des Kaufvertrags und die Leistungsbefreiung des Versicherers.

Da die S&K bei Vertragskündigung das Original des Versicherungsscheins vorgelegt habe, und dieses ein qualifiziertes Legitimationspapier sei, ist die Kündigung wirksam.

Das OLG führt in seinem Urteil aus, dass der Versicherer sich auch dann mit der Zahlung an die S&K aus seiner Leistungspflicht befreit hätte, “wenn dieser die verbriefte Forderung nicht wirksam erworben hat”.

“Schutz des Schuldners”

Denn in diesem Fall stehe der “Schutz des Schuldners”, in diesem Falle der Schutz des Versicherers, im Vordergrund. Die “Ausgestaltung des Versicherungsscheins zu einem qualifizierten Legitimationspapier” solle das “Risiko der Doppelzahlung” verhindern.

Daher sei es unerheblich, ob der Kaufvertrag tatsächlich wirksam zustande gekommen sei, “denn auch in diesem Falle würde dies – entgegen der Auffassung des Klägers – nicht zu einer Unwirksamkeit der Kündigung führen”. (nl)

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Banker muss wegen WhatsApp-Nachricht 43.000 Euro Strafe zahlen

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Datenschutz

Datenschutz

WhatsApp-Nachrichten kann nur der Empfänger lesen? Hier ist Vorsicht geboten. Ein ehemaliger Banker hat darauf vertraut und muss nun 43.000 Euro bezahlen. Grund: Per Nachricht hatte er einem Bekannten vertrauliche Kundendaten zukommen lassen. Die Sache flog auf.

43.000 Euro – das ist die Summe, die der ehemalige Banker Christopher Niehaus zahlen muss – eine Strafe dafür, dass er vertrauliche Kundendaten per WhatsApp mit einem Bekannten geteilt hat. Dazu hat ihn die britische Aufsichtsbehörde FCA verurteilt, berichtet das Handelsblatt.

Für die Finanzaufsicht ist es ein Meilenstein – die erste Strafe, die sie je aufgrund einer Nachrichten-App verhängen musste. Und das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, auch bei den neuen Kommunikationsmitteln auf den Datenschutz zu achten.

Niehaus war einst ein Geschäftsführer der US-amerikanischen Investmentbank Jefferies. 2016 schickte er per Kurznachricht private Informationen von zwei Klienten an einen Freund, der ebenfalls für die Bank tätig war. In einem Fall ging es um eine Absprache mit einem Konkurrenten. Niehaus nutze WhatsApp unter anderem, um zu lästern und nahm den Datenschutz nicht ernst genug.

„Die Informationen, die er teilte, beinhalteten die Identität des Kunden, Details über das Mandat und die Gebühr, die Jefferies für ihre Beteiligung an der Transaktion berechnet”, schreibt die FCA über den Fall. „Niehaus gab auch damit an, dass er seine Hypothek abbezahlen könne, sobald der Deal geschlossen ist.“

Die Sache flog auf, als Niehaus sein Smartphone an seinen Chef abgeben musste. Grund: eine weitere Beschwerde. Sein Arbeitgeber entdeckte daraufhin die Nachrichten. Der Banker verließ Jefferies noch im Jahr 2016 freiwillig – kurz nach seiner Suspendierung. Weil er seinen Fehler einsah und zugab, erhielt er einen Strafrabatt von 15 Prozent. Gegenüber der Strafbehörde nannte er als Grund, dass er nur versucht habe, seine Freunde zu „beeindrucken“.

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Renten steigen erneut

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Wegen der Rentenerhöhung

Wegen der Lohnentwicklung

Dank der guten Lohnentwicklung werden die Renten in Deutschland auch in diesem Jahr wieder steigen. Das Plus liegt aber deutlich unter dem Wert vom vergangenen Jahr.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder gute Nachrichten für Rentner. Es geht zwar nicht so steil aufwärts wie 2016 (wir berichteten), trotzdem steht wieder ein ordentliches Plus an.

So wird die Rente in Westdeutschland um 1,90 Prozent, in den neuen Ländern um 3,59 Prozent steigen. Damit beträgt der aktuelle Rentenwert (Ost) nun 95,7 Prozent des aktuellen Rentenwerts West (bisher: 94,1 Prozent).

Das berichtet das Bundesarbeitsministerium (BMAS). „Für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner steigen auch dieses Jahr die Renten spürbar. Gute Löhne und ein hoher Beschäftigungsstand sorgen weiter für eine stabile Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Renten folgen den Löhnen“, sagt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.

Grundlage der Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung. Die für die Rentenanpassung relevante Lohnsteigerung beträgt 2,06 Prozent in den alten Ländern und 3,74 Prozent in den neuen Ländern, heißt es vom BMAS weiter.

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GDV diskutiert Provisionsdeckel in der Lebensversicherung

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Vor der LVRG-Überprüfung

Vor der LVRG-Überprüfung

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) denkt Presseberichten zufolge darüber nach, einen Provisionsdeckel für Lebensversicherungsverträge einzuführen. Hintergrund ist die von der Politik geplante Überprüfung der Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG). Das soll 2018 geschehen. Hier kommen die Details.

2018 will die Politik prüfen, wie sich das im Juli 2014 in Kraft getretene Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) auf die Branche ausgewirkt hat. Den Politikern ging es bei dem Gesetz vor allem darum, die Abschlusskosten in der Lebensversicherung zu reduzieren. So mussten die Versicherer etwa den Höchstzillmersatz von 40 auf 25 Promille senken.

Kritikern geht die Umsetzung hin zu geringeren Abschlusskosten aber nicht schnell genug. So berichtete etwa Frank Grund, oberster Versicherungsaufseher der Bafin, im März 2016, dass die meisten Lebensversicherer ihre Abschlusskosten gesenkt haben. Er habe aber Zweifel, ob das reicht. Es sei noch einiges zu tun (wir berichteten).

Die Kritik scheint angekommen zu sein. Wie Fonds Professionell auf Basis eines Berichts im Versicherungsmonitor berichtet, diskutiert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) offenbar intern über eine Provisionsobergrenze für Lebensversicherungsverträge.

Dafür setzt der Verband eine eigene Arbeitsgruppe ein, die sich Vorschläge überlegen soll. Laut Versicherungsmonitor haben große Marktteilnehmer dieses Vorhaben aber erst einmal aufgehalten.

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Gast-Blogger für „ProKlartexxt“ werden

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Gastblogger bei ProKlartexxt

Gastblogger bei ProKlartexxt

Mit „ProKlartexxt“ und „ProFair24“ erreiche ich mittlerweile jeden Monat zwischen 40 bis 50.000 User. Auf dem Blog „ProKlartexxt“ befinden sich eine Reihe von Gastartikeln.

Diese bringen nicht nur neue Ansichten, Erfahrungen und Abwechslung in den Blog, sondern es  lohnt sich auch für die Gastautoren.

Deshalb such ich nach Gastautoren, die Artikel für „ProKlartexxt“ schreiben.

Doch vorher ist es wichtig, dass Du dir die folgenden Anforderungen für Gastartikel anschaust.

Wen suche ich?

  • Du hast Erfahrung im Bereich „Versicherungen und Finanzen“ und nutzt das Internet für geschäftliche Zwecke?
  • Du konntest zu einem konkreten Thema praktische Erfahrungen sammeln und kannst Tipps geben?
  • Du möchtest anderen weiterhelfen und Wissen vermitteln?

Dann bist Du genau der Richtige für Gastartikel auf „ProKlartexxt“. Aber bitte erst weiterlesen.

Gastartikel-Idee

Im ersten Schritt sendest Du eine Mail mit deinen Gastartikel-Ideen zu. 1 Satz reicht je Artikel-Idee.

Diese sollten natürlich auf deinem Know How und deiner Erfahrungen basieren, aber auch zu ProKlartexxt im Netz passen.

Zu hohe Anforderungen der Versicherer an Diebstahlschutz?

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Handyversicherungen

Handyversicherungen

Die Marktwächter der Verbraucherzentrale Hamburg haben sich Handyversicherungen einmal genauer angeschaut. Ergebnis: Damit die Versicherten nach einem Diebstahl auch wirklich Geld bekommen, müssen sie hohe Anforderungen seitens der Versicherer erfüllen. Hier kommen die Details.

Fast alle Handyversicherer zahlen laut den Marktwächtern im Falle eines Diebstahls nur dann, wenn der Verbraucher das Mobiltelefon im „persönlichen Gewahrsam mitgeführt hat“. Das heißt, der Kunde muss das Telefon so nah am Körper tragen, dass er einen Diebstahlversuch jederzeit bemerkt und abwehren kann.

Bei gut besuchten Veranstaltungen oder in vollen Bussen und Bahnen langt es etwa nicht, das Handy in der Handtasche oder Hosentasche zu tragen und immer mal wieder zu prüfen, ob es noch da ist. „Die Rechtsprechung verlangt, dass beispielsweise eine Handtasche mit einem Schloss gesichert werden muss, oder der Versicherte glaubhaft machen kann, dass seine Hand ständig auf der Tasche lag. Nur dann können Ansprüche geltend gemacht werden“, sagt Sandra Klug, Leiterin des für Versicherungen zuständigen Marktwächter-Teams bei der Verbraucherzentrale Hamburg.

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Marktwächters Finanzen unter 1.019 Personen hat ergeben, dass 77 Prozent aller befragten Handybesitzer ihr Mobiltelefon so mit sich tragen, dass die Versicherung bei Diebstahl nicht zahlen müsste.

Die Marktwächter fragen daher nach dem Nutzen einer Handyversicherung. „Denn bei Raub oder Einbruchdiebstahl haftet in der Regel die Hausratversicherung – und die zahlt im Gegensatz zu vielen Handyversicherungen sogar den Neuwert und nicht etwa den Zeitwert des Geräts.“

Laut der Forsa-Umfrage besitzen knapp 40 Prozent der unter 30-jährigen erwachsenen Verbraucher eine Handyversicherung oder planen eine abzuschließen. Unter allen Erwachsenen sind es 17 Prozent.

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