Hausratversicherung: Worauf muss ich achten?

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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bremen

Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bremen

  • Wann ist der Schutz sinnvoll?
  • Wie wird die benötigte Versicherungssumme ermittelt?
  • Wer braucht welche Deckungserweiterungen?

Wer keinen wertvollen Hausrat besitzt und im Ernstfall seinen Hausrat gut aus eigenen Mitteln ersetzen kann, ohne in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu geraten, braucht nicht unbedingt eine Hausratversicherung. Jeder sollte aber bedenken, dass es auch zu einem Totalschaden kommen kann, wenn beispielsweise durch ein Feuer die Wohnung komplett ausbrennt. Für die meisten Haushalte ist das dann finanziell nicht mehr so einfach zu stemmen.

Viele denken bei Hausrat nur an die Wertgegenstände wie Bargeld, Wertpapiere, Schmuck, Pelze oder wertvolle Teppiche und Möbelstücke. Hausrat ist aber alles, was sich in der Wohnung befindet, also auch Bekleidung, Geschirr, Bücher und Haushaltsgeräte. Da kommen schnell höhere Summen zusammen.

Wo liegt die richtige Versicherungssumme?

„Im Schadenfall bezahlt die Versicherung die Summe, die der Geschädigte benötigt, um die zerstörten oder entwendeten Gegenstände in gleichem Wert neu zu beschaffen“, sagt Gabriele Zeugner, Versicherungsberaterin der Verbraucherzentrale Bremen. Sind Hausratgegenstände lediglich beschädigt und können repariert werden, zahlt die Versicherung die Reparaturkosten und gegebenenfalls eine Wertminderung. „Die volle Schadensumme wird aber nur ersetzt, wenn die Versicherungssumme korrekt ermittelt wurde und keine Unterversicherung vorliegt“, ergänzt Zeugner.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Wertermittlung: Wer eine große Wohnung und wenig Hausrat hat, kann mit einer Liste durch die Wohnung gehen und Stück für Stück den Wiederbeschaffungswert festlegen. So kann eine Überversicherung, die hohe Prämien verursacht, ohne dass die Werte überhaupt vorhanden sind, vermieden werden. Nur ist das sehr aufwendig. Bei Neuanschaffungen müssen die Werte angepasst werden und die Versicherung kann nach einem Schadenfall prüfen, ob eine Untersicherung vorliegt. Hat sich der Versicherungsnehmer bei der Wertermittlung verschätzt, kann die Versicherung prozentuale Abzüge bei der Schadenregulierung vornehmen. Viele Versicherer bieten auch die Möglichkeit, die Versicherungssumme nach Quadratmetern zu berechnen. „Die meisten der Anbieter legen 650 Euro pro Quadratmeter zugrunde. Achten Sie darauf, dass im Vertrag dann der Unterversicherungsverzicht vereinbart ist“, sagt Zeugner.

Grundschutz oder Deckungserweiterungen?

Wenn nur der Grundschutz vereinbart wurde, ist der Hausrat nicht in jedem Fall und gegen alle Gefahren versichert. Versicherte können beispielsweise Fahrräder einschließen oder die Versicherungssumme für Wertgegenstände erhöhen. „Wer ein Aquarium oder ein Wasserbett besitzt, sollte darüber nachdenken, Schäden durch auslaufendes Wasser mitzuversichern, da im Grundschutz nur Leitungswasserschäden versichert sind“, so Zeugner. Das heißt, dass auch Schäden, die durch Starkregen, Rückstau und Überschwemmungen entstanden sind, nicht im Basisschutz enthalten sind. Diese können durch den Abschluss einer Elementarschadenversicherung als Ergänzung zur Hausratversicherung abgesichert werden.

Direkter Einschlag von Blitz ist auch im Grundschutz versichert, nicht aber Schäden, die durch elektrische Überspannung im Stromnetz entstehen oder wenn der Blitz ins Nachbarhaus beziehungsweise neben das Haus einschlägt und trotzdem Schäden, zum Beispiel an der hochpreisigen Unterhaltungselektronik verursacht. Heutige Haushalte verfügen über wesentlich mehr elektrische und elektronische Geräte als in vergangenen Zeiten. Daher ist diese Zusatzdeckung sinnvoll, zumal viele Anbieter bis zu bestimmten Versicherungssummen dafür keinen Aufpreis verlangen.

Ein Vergleich der Angebote lohnt sich.
Die Verbraucherzentrale Bremen bietet eine persönliche Beratung an. Telefonische Terminvereinbarungen sind montags bis donnerstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr unter (0421) 160 77-7 oder per E-Mail: info@vz-hb.de möglich.

 

Fünf Tipps, damit es mit der Berufsunfähigkeitsversicherung klappt

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Berufsunfähigkeit kann jeden treffen - hier gibt's fünf Tipps für den Abschluss einer BU-Police.

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen – hier gibt’s fünf Tipps für den Abschluss einer BU-Police.

Berufs– und Erwerbsunfähigkeit sind fern und unwahrscheinlich? Falsch. Nicht nur Berufe, in denen man körperlich tätig werden muss, sind betroffen. Auch im guten alten Bürojob kann etwas passieren. Aber die volle gesetzliche Erwerbsminderungsrente kriegen meist nur jene, die weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können. Heißt: Wer seinen Lebensstandard halten will, sollte privat vorsorgen. Hier gibt’s fünf nützliche Tipps für die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Durchschnittlich schlägt die Berufsunfähigkeit bei Erwerbstätigen im Alter von 47 Jahren zu, berichtet der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Und das nicht nur wegen Bewegungsproblemen, sondern immer häufiger auch aufgrund psychischer Erkrankungen (wir berichteten). Die alte Ausrede „Im Bürojob passiert doch eh nichts“ ist also längst veraltet.

Umso schlimmer also, dass nur diejenigen, die weniger als drei Stunden täglich erwerbstätig sein können, Anspruch auf eine volle Erwerbsminderungsrente haben. Wer also seinen Lebensstandard sichern möchte, komme was wolle, der sollte private Vorsorge betreiben. Eine Möglichkeit ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Das Verbraucherportal „Die Versicherer“ des GDV hat fünf Tipps parat, wie es mit der BU auch klappt.

1) Früh lohnt sich

Je früher man die BU-Police abschließt, desto besser. Denn die Höhe der Beiträge hängt auch vom Alter des Versicherten ab. Heißt im Klartext: Wer früh abschließt, zahlt auch weniger. Das liegt daran, dass Jüngere meist gesünder sind und nur selten relevante Vorerkrankungen haben. Dadurch ist auch das Risiko, berufsunfähig zu werden, geringer.

2) Ehrlich sein bei der Risikoprüfung

Wer sich für eine BU entscheidet, muss sich einer Risikoprüfung unterziehen – also einem Fragekatalog zu Gesundheit, Hobbys und Co. Wer hier falsche Angaben macht oder etwas verschweigt, kann im Fall der Fälle ohne Leistung dastehen.

3) Höhe der Versicherungssumme realistisch ansetzen

Jeder kann selbst entscheiden, wie hoch die Versicherungssumme sein soll. Eine Faustregel ist aber, sich am Nettoverdienst zu orientieren und davon etwa 75 bis 80 Prozent abzusichern.

4) Versicherungssumme über die Jahre anpassen

Klar, ein Student verdient meist weniger als jemand, der bereits seit Jahren im Beruf ist. Das heißt aber auch, dass man seine Versicherungssumme regelmäßig anpassen sollte. Das Gute dabei: Es gibt keine neuen Gesundheitsprüfungen.

5) Risiko nicht unterschätzen

Es gilt allgemein: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Ob nun durch Krankheit oder einen Unfall – spätestens dann, wenn sie tatsächlich eintritt, ist man froh über eine private Absicherung.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Darum ist die regelmäßige Überprüfung der Hausratversicherung Pflicht

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Grobe Fahrlässigkeit, Elementarschäden, Versicherungssumme

Grobe Fahrlässigkeit, Elementarschäden, Versicherungssumme

Nach Einbrüchen oder dem Feuer in der Küche leistet die Hausratversicherung. Viele Verbraucher haben bereits eine solche Police, kümmern sich aber nicht darum. Das heißt: Ihr Schutz ist wahrscheinlich veraltet, was schlimme Folgen haben kann. Hier sollten Makler ansetzen.

Ein kurzer unachtsamer Moment, und schon steht die Küche in Flammen. So erging es einer Frau, die Öl auf einem Gasherd erhitzte und nur kurz zur Toilette wollte. Die Folge: ein Schaden in Höhe von etwa 133.000 Euro. „Bekomme ich von meiner Versicherung wieder“, so der Irrglaube der Dame. Der Anbieter zahlte 90.000 Euro, mehr aber nicht. Der Grund: grob fahrlässiges Verhalten der Frau.

„Der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit ist Pflicht in der Hausratversicherung“, sagt daher Versicherungsmakler Hubert Gierhartz. Fehlt er, kann das existenzielle Folgen für den Versicherten haben – und mögliche Haftungsprobleme für Makler.

Das Problem: Sehr viele Menschen in Deutschland haben zwar eine Hausratversicherung, die Möbel, Kleidung, Schmuck & Co. bei Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Leitungswasser, Sturm oder Hagel abdeckt. Dieser Schutz ist aber oft veraltet: „Hausratversicherungen werden häufig bereits in jungen Jahren beim Einzug in eine Wohnung oder in ein Haus abgeschlossen und dann oft nie wieder überprüft“, sagt Timo Suchert, Gruppenleiter Produktmanagement SHU bei der VHV. Leistungen wie der Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit, der heute in guten Tarifen mit drin ist, fehlen dann bei den alten Verträgen.

Aber auch wenn der Schutz enthalten ist, müssen Makler aufpassen. In Basistarifen ist der Schutz oft begrenzt, etwa auf 10.000 Euro. Besser ist es, wenn der Versicherer bis zur Höhe der Versicherungssumme auf die Einrede bei grober Fahrlässigkeit verzichtet. „In jüngsten Tarifen gilt das vereinzelt sogar für die grob fahrlässige Verletzung von Sicherheitsvorschriften“, sagt Michael Böhler, Senior Produktmanager bei Janitos. „Damit wären dann zum Beispiel auch Leitungswasserschäden infolge von Frost versichert, obwohl der Versicherungsnehmer auf eine ausreichende Beheizung der Wohnung bei Abwesenheit verzichtete.“

Elementarschadenabsicherung ist ein Muss

Ein weiterer Schutz, der in alten Policen oft fehlt, ist die Absicherung von Elementarschäden, weiß Hans-Gerd Coenen, Abteilungsdirektor Vertrieb des BGV/Badische Versicherungen: „Diese Deckung schützt unter anderem vor Schäden durch Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch – aber auch Erdbeben. Angesichts des Klimawandels und der damit verbundenen Unwetter, die an Intensität und Häufigkeit immer mehr zunehmen, ist sie aus meiner Sicht ein Muss.“

Denn Gebäude könnten getrocknet werden, so der Experte, „die Einrichtung ist nach einer Überschwemmung aber oft nur noch Sperrmüll“. Hierbei müssen Makler aber auf mögliche Selbstbehalte achten. Manche Versicherer arbeiten ganz ohne Selbstbeteiligung des Kunden, andere deckeln ihn etwa auf 1.000 Euro je Schadenfall oder auf 10 Prozent des Schadens.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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