Noch weniger Rendite für Lebensversicherungskunden

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Im kommenden Jahr wird es für Lebensversicherungskunden, die für ihren Ruhestand sparen wollen, wohl noch weniger Rendite gebe


Im kommenden Jahr wird es für Lebensversicherungskunden, die für ihren Ruhestand sparen wollen, wohl noch weniger Rendite geben

Im kommenden Jahr müssen sich Lebensversicherte auf weiter sinkende Renditen einstellen. Das zeigen aktuelle Zahlen der Finanzaufsichtsbehörde Bafin. Die Gründe und Details lesen Sie hier.

Der sogenannte Referenzzins ist innerhalb der Jahresfrist von 2,54 auf 2,21 Prozent gesunken. Das erklärte ein Sprecher der Finanzaufsicht Bafin gegenüber der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag. An diesem Wert orientieren sich die Lebensversicherungen für die Verträge von Neukunden im kommenden Jahr. 

2017 bekamen Kunden von neu abgeschlossenen privaten Rentenpolicen durchschnittlich 2,61 Prozent, wie die Rating-Agentur Assekurata ermittelte.

„Für 2018 ist im Marktdurchschnitt von einem weiteren Rückgang der laufenden Verzinsung auf schätzungsweise 2,40 Prozent auszugehen“, sagt Assekurata-Bereichsleiter Lars Heermann.

Am Ende eines jeden Jahres legen die Versicherer die Verzinsung ihrer Kunden fürs kommende Jahr fest. Ältere Policen laufen noch mit einem Garantiezins von maximal 4 Prozent. Um das schultern zu können, müssen die Versicherer Rückstellungen bilden – die sogenannte Zinzzusatzreserve.

Es gilt: Je höher der Garantiezins eines Vertrags über dem Referenzzins liegt, desto mehr müssen die Versicherer auch zurücklegen, schreibt das Portal Finanzen.net. Bislang waren Policen mit Garantiezinsen von 4,00 Prozent bis 2,75 Prozent betroffen.

Das Problem:

Wenn der Referenzzins bei 2,21 Prozent liegt, sind nun auch Verträge mit einem Garantiezins von 2,25 betroffen. „Damit ist für die Tarife mit einem Rechnungszins von 2,25 Prozent erstmals eine Zinszusatzreserve zu bilden“, so der Bafin-Sprecher.

Laut Assekurata müssen 2018 wohl rund 20 Milliarden Euro in die Zinszusatzreserve fließen. 2016 waren es noch 13 Milliarden Euro.

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Was an der Kindergeld-Rente dran ist

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192 Euro im Monat von „Vater Staat“

192 Euro im Monat von „Vater Staat“

Für Eltern, die ihren Kindern eine stattliche Altersvorsorge ohne eigenes Zutun finanzieren möchten, hört sich dieser Weg überaus bequem an: Sie müssen einfach nur das Kindergeld in Höhe von 192 Euro Monat für Monat in einen guten Fonds oder einen ETF einzahlen – so lautet zumindest der Finanztipp eines Vermögensmanagers. Die Details erfahren Sie hier.

Seinen Kindern eine profitable Rente aufzubauen sei ganz einfach, verspricht André Kunze, geschäftsführender Gesellschafter der Prometheus Vermögensmanagement GmbH. Eltern bräuchten dazu nur „ein paar gute Fonds oder ETFs, Disziplin und viel Zeit“. Die Beiträge zahle „Vater Staat“, schreibt Kunze bei Focus Online.

Das Prinzip ist einfach: Jeden Monat erhalten die Erziehungsberechtigten für ihre Tochter oder ihren Sohn 192 Euro Kindergeld – und das mindestens bis zur Volljährigkeit. Geht das Kind noch zur Schule, oder absolviert es eine Berufsausbildung beziehungsweise ein Studium, besteht der Kindergeldanspruch sogar bis zum 25. Geburtstag fort.

Der staatliche Geldsegen von fast 200 Euro pro Monat sollte Kunze zufolge m Rahmen eines monatlichen Fondssparplans „in drei bis vier gute und renditeorientierte Fonds“ fließen – so lange, bis das Kind zum Beispiel seine Ausbildung beendet hat. Das wird im Durchschnitt nach 20 Jahren der Fall sein, so Kunze. Dann stehen aus den insgesamt eingezahlten Kindergeldbeträgen in Höhe von 46.080 Euro (192 Euro x 12 Monate x 20 Jahre), stattliche 62.915 Euro zur Verfügung – sofern eine durchschnittliche jährliche Verzinsung von 3 Prozent angenommen wird.

Bis zur Rente ist das Kindergeld 250.000 Euro wert – mindestens, so Kunze

„Anschließend sorgen Sie dafür, dass Ihr dann Großer oder Ihre Große die Ersparnisse bis zur Rente – nach derzeitigem Stand also weitere 47 Jahre – für sich arbeiten lässt“, empfiehlt Kunze. Demnach ergeben sich bis zum 67. Lebensjahr bei einer weiterhin gültigen Rendite von 3 Prozent per anno ein Gesamtbetrag von 252.409 Euro – oder eine 20 Jahre laufende Rente von umgerechnet 1.051 Euro pro Monat. Bei 4 Prozent Rendite steigern sich die Zahlen auf 442.848 Euro beziehungsweise 1.845 Euro pro Monat, bei 5 Prozent sind es 775.115 Euro beziehungsweise 3.229 Euro pro Monat.

„Für die Berechnung der monatlichen Zusatzrente ab dem 67. Lebensjahr wurde sogar die unwahrscheinliche Annahme zugrunde gelegt, dass ab diesem Zeitpunkt keine Zinsen mehr vereinnahmt werden“, berichtet Kunze – und setzt (unter Verletzung der Straßenverkehrsordnung) verbal noch einen drauf: „Während die Masse noch vergeblich versucht, bei Riester und Rürup die Bremse zu lösen, überholt Ihr Nachwuchs mit der Kindergeld-Rente auf halber Strecke breit grinsend rechts auf dem Standstreifen.“

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