Schlagwort Wohngebäudeversicherung

So schützen Sie Ihr Haus besser vor Starkregen

Starkregen: Richtiger Schutz vor Wasserschäden
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ich bin Roland Richert, Gründer und Mädchen für alles bei ProKlartexxt dem Versicherungs- und Finanzmagazin. Als gelernter Versicherungsfutzi biete ich kostenlose Informationen zu Versicherungen und Finanzen.
Ich verkaufe keine Versicherungs- und/oder Finanzprodukte, hierfür stelle ich Euch nur Vergleichsrechner von namhaften Unternehmen zur Verfügung.
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Der Klimawandel zeigt immer deutlicher seine Schattenseiten: Die Gefahren von Unwetter und Sturm nehmen auch in unseren Regionen drastisch zu.  Wie Sie Ihre Immobilie besser vor Schäden durch Starkregen schützen können, hat LBS-Immobilienexpertin Claudia Amelingmeyer in sieben Punkten zusammengefasst: „Immobilienbesitzer können hier oft mehr tun als sie auf den ersten Blick vielleicht vermuten. Häuslebauer sollten den Starkregenschutz bei ihren Planungen am besten gleich mit berücksichtigen.“

  1. Menschen, die neu bauen, sollten schon bei der Auswahl des Bauplatzes daran denken, Hanglagen oder deutliche Vertiefungen im Gelände zu meiden. Die Gestaltung des Geländes sollte so vorgenommen werden, dass möglichst wenig Wasser nahe an das Gebäude herkommen kann. Feste Barrieren, Mauern oder Wälle können zusätzlichen Schutz bieten. Bauherren können das Haus von vornherein höher setzen.
  2. Keller- und Außenwände müssen vor allem im Sockelbereich wasserdicht abgeschirmt sein. Tieferliegende Fenster und Türen sollten druckwasserdichten Standards genügen. Bei den Zu- und Ableitungen für Strom, Gas und Telefon sowie Sanitär und Heizung ist auf solides Abdichten durch den Installateur zu achten.
  3. Jeder Immobilienbesitzer sollte ausreichend Fläche zum Versickern des Wassers vorhalten. Sogenannte Retentionsmulden senken das Risiko einer Überschwemmung ebenso wie wasserdurchlässige Befestigungen von Auffahrten und Wegen.
  4. Unterirdische Speicher und Sammelbehälter können überschüssiges Wasser gezielt aufnehmen und entweder zeitverzögert an das Erdreich abgeben oder für eine spätere Nutzung vorhalten.
  5. Wasser, das sich in Abwasserleitungen von Waschmaschinen, Toiletten, Duschen oder aus Kellerabläufen zurückstaut, kann erhebliche Schäden im gesamten Gebäude verursachen. Mit dem Einbau von Klappen in den Rohrleitungen können sich Immobilienbesitzer effektiv vor dieser Gefahr schützen.
  6. Bei Starkregen zeigen sich Hauseingänge, Kellertreppen und Lichtschächte häufig als besonders anfällig für das Eindringen von Wasser. Hier helfen vorgelagerte Stufen oder Schwellen, leichte Aufkantungen oder barrierearme Bodenschwellen.

Für Sturmschäden kommt, je nach Schaden, die Wohngebäude- oder die Hausratversicherung auf. Bei Schäden durch Starkregen ist darüber hinaus eine Elementarschutz-Zusatzversicherung notwendig – entweder als Baustein in der Wohngebäude- oder in der Hausratversicherung.

 

Vorsicht bei Minusgraden: Schadenforscher raten zum Wintercheck für das Haus

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Schadenforscher raten zum Wintercheck für das Haus


Schadenforscher raten zum Wintercheck für das Haus

Hannover/Kiel, 8. Februar 2018. Aufgeplatzte Wasserleitungen, nasse Fußböden, ruinierte Möbel: Die Zahl der Wasserschäden in Immobilien steigt in Frostperioden wie der aktuellen sprunghaft an. Dies zeigt die Statistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS).

Oft wartet die böse Überraschung bei der Rückkehr aus dem Urlaub oder der Ankunft im Ferienhaus: Geborstene Wasserleitungen und getrennte Rohrverbindungen haben ein Chaos ausgelöst. „Frosteinwirkung kann einen enormen Druckanstieg in Trinkwasser- und Heizungsinstallationen verursachen“, erklärt IFS-Geschäftsführer Dr. Hans-Hermann Drews. „Bei Laborversuchen haben wir über 100 bar gemessen“. Zum Verständnis: Trinkwasserinstallationen sind in der Regel für einen maximalen Betriebsdruck von zehn bar ausgelegt.

Besonders gefährdet sind Häuser, die nicht genutzt und darum nicht ausreichend beheizt werden. Gibt es Eistage, an denen die Höchsttemperatur unter dem Gefrierpunkt bleibt, kann ohne Wintercheck schon ein Wochenende auf der Skipiste genügen, damit zu Hause die Leitungen einfrieren. Frostgefährdete „Schwachstellen“ finden sich jedoch in und an den meisten Immobilien – selbst wenn sie bewohnt und mollig warm sind.

Wer ein paar Regeln beachtet, kann Schäden in der kalten Jahreszeit vermeiden. „Wärmedämmung allein genügt nicht“, mahnt Drews. Es muss immer eine ausreichende Beheizung gewährleistet sein. Die Heizungsthermostate auf das Frostsymbol zu stellen, ist meist zu wenig. Damit ist zwar die Heizung selbst geschützt, aber nicht unbedingt die Trink- und Abwasserinstallation. Wird eine Immobilie längere Zeit nicht genutzt, dann sollten wasserführende Leitungen fachgerecht entleert werden.

Die Schadenforscher haben eine Liste für den schnellen Wintercheck zusammengestellt, mit der Hausbesitzer kostenlos prüfen können, ob ihre Immobilie für Frostperioden ohne Wasserschaden gerüstet ist: https://www.ifs-ev.org/wintercheck

Ansprechpartnerin Wintercheck

Ina Schmiedeberg

Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung e.V.

Tel. 0431-775 78 10

schmiedeberg@ifs-ev.org

Über das IFS:

Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung e. V. wurde 1976 gegründet. Es geht zurück auf das Brandverhütungslabor, das 1884 von der Schleswig-Holsteinischen Landesbrandkasse ins Leben gerufen wurde. Heute hat der Verein mit Hauptsitz in Kiel bundesweit neun Standorte. Ein Team aus Naturwissenschaftlern und Ingenieuren untersucht im Schwerpunkt Brand- und Brandfolgeschäden, Leitungswasser- und Feuchteschäden. Die Erkenntnisse aus den Ursachenermittlungen dienen der allgemeinen Schadenverhütung und werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Über die VGH Versicherungen:

Die VGH ist der größte öffentliche Versicherer in Niedersachsen – mit einem lückenlosen Angebot an Sach- und Personenversicherungen. Rund 4.500 Mitarbeiter sind direkt oder indirekt für den regionalen Marktführer tätig, darunter etwa 500 selbstständige Versicherungskaufleute und ihre Mitarbeiter. Gemeinsam mit den beiden VGH-Kooperationspartnern, den Sparkassen und der LBS, bilden sie ein flächendeckendes Servicenetz zur Betreuung von rund 1,8 Millionen Kunden. Nicht nur als Versicherer und Arbeitgeber, auch als Sponsor zahlreicher Projekte und Programme im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich engagiert sich die VGH traditionell für die Menschen in ihrem Geschäftsgebiet.

Wie man Unwetterschäden von der Steuer absetzt

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Gewitter, Überschwemmung und Co.


Gewitter, Überschwemmung und Co.

Starkregen und Blitze sind dieses Jahr häufige Sommerbegleiter. Wer dadurch Schäden an Haus oder Wohnung erleidet, kann diese gegebenenfalls von der Steuer absetzen. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Nicht immer zahlt die Versicherung für alle Schäden, die durch Unwetter an den eigenen vier Wänden entstehen können. Aber was machen die Opfer in so einer Situation?

„Für diese Menschen gibt es unter Umständen die Möglichkeit, die Ausgaben rund um die Schadensbeseitigung von der Steuer abzusetzen“, so die Experten des Lohnsteuerhilfevereins Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH). „Dabei ist von Bedeutung, in welchem Verhältnis der Betroffene zur Immobilie steht.“

Vermieter: Unwetterbedingte Reparaturkosten als Werbungskosten absetzen

Vermieter müssen in ihren Steuererklärungen die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung angeben. Hier lassen sich auch Ausgaben für beispielsweise unwetterbedingte Schäden als Werbungskosten geltend machen. „Unter Umständen kann man auch eine Sonderabschreibung realisieren“, erklären die VLH-Experten.

Selbstnutzer und Mieter: Kosten für die Schadensbeseitigung als außergewöhnliche Belastung

Die Kosten für Unwetterschäden können Selbstnutzer unter Umständen als außergewöhnliche Belastungen in die Steuererklärung eintragen. Das gilt auch für Mieter, wenn der Vermieter Schönheitsreparaturen nicht übernehmen will.

Was gilt als sogenannte außergewöhnliche Belastung?

  • Bauarbeiten, Reparaturen oder Instandsetzungsmaßnahmen, die existenziell wichtige Bereiche am Haus oder an der Wohnung betreffen. Heißt beispielsweise: zerbrochene Fensterscheiben, kaputte Haustüren und Co. Personenkraftwagen, Gartenterrassen, Garagen oder Ähnliches gehören indes nicht in diese Rubrik.
  • Kosten für die Anschaffung von Möbeln, Hausrat oder Kleidung, die durch die unwetterbedingten Schäden nutzlos geworden sind. Hier gilt meist der Zeitwert, nicht der Neuwert. Für Vermögensgegenstände wie kostbare Bilder gibt’s kein Geld.

Folgende Bedingungen gilt es, zu beachten:

  • Der Schaden darf nicht eigenverschuldet oder durch Dritte zustande gekommen sein. Er muss sich auf ein sogenanntes unabwendbares Ereignis – also zum Beispiel auf Blitzeinschlag, Starkregen, Hagel oder Sturm – zurückführen lassen, heißt es vom VLH.
  • Das Finanzamt darf zu allem Nachweise verlangen
  • „Bei den außergewöhnlichen Belastungen berechnet der Fiskus zunächst einmal für jeden Einzelnen eine sogenannte zumutbare Eigenbelastung, die sich individuell am Einkommen, Familienstand und der Kinderanzahl orientiert“, erklären die VLH-Profis. „Erst Belastungen, die diese Zumutbarkeitsgrenze überschreiten, wirken sich steuermindernd aus.“

Kosten für die Schadensbeseitigung als Handwerkerleistungen

Wenn es mit der außergewöhnlichen Belastung nicht klappt, gibt es auch noch eine andere Möglichkeit.

Man kann entsprechende professionell ausgeführte Reparaturarbeiten in der selbst genutzten Wohnung, im eigenen Haus oder auf dem zugehörigen Grundstück als haushaltsnahe Handwerkerleistungen geltend machen. Das gilt auch für Zweit- oder Ferienwohnungen sowie für Wochenendhäuser.

20 Prozent der Anfahrts-, Lohn- und Gerätekosten lassen sich in der Steuererklärung angeben. Die Steuerersparnis ist allerdings auf 1.200 Euro im Jahr begrenzt. Materialkosten werden nicht berücksichtigt. Außerdem muss eine korrekte Rechnung vorliegen – und zwar per Überweisung. Barzahlung zählt nicht.

Katastrophenerlasse für Steuererleichterungen

Besonders schlimme, große, weitverbreitete Gewitter können für einen Katastrophenerlass sorgen.

Konkret bedeutet das, dass der Fiskus den Geschädigten entgegenkommt. So können zum Beispiel besondere Steuererleichterungen oder bestimmte vereinfachende Verfahrensregeln zustande kommen.

Ist das der Fall, ist es insgesamt einfacher, außergewöhnliche Belastungen geltend zu machen.

Grundsätzlich gilt aber: Das Finanzamt entscheidet individuell und hat das letzte Wort. Aber es zu probieren kostet schließlich nichts.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von

 

Bei Grillschäden sind bis zu vier Versicherungen beteiligt

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Brandschaden an Markise und Sonnenschirm

Brandschaden an Markise und Sonnenschirm

Sommerzeit ist für viele gleichbedeutend mit Grillzeit. Dabei gilt: Ob im Park, im Garten, auf dem Balkon oder am Strand – Sicherheit geht vor. Was dabei zu beachten ist und wie es mit dem Versicherungsschutz aussieht? Die Antworten gibt’s hier.

Was gibt es Schöneres an einem warmen Sommertag, als ihn gemeinsam mit Familie und Freunden beim Grillen ausklingen zu lassen? Doch auch die beste Party kann bei unzureichenden Vorsichtsmaßnahmen schnell vorbei sein.

Jedes Jahr gibt es hierzulande rund 4.000 Grillunfälle, 500 davon mit besonders schweren Verbrennungen – das belegen Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV).

Schuld haben meist flüssige Brandbeschleuniger, die ungeduldige Griller nachgießen, wenn die Kohle nicht sofort brennt. Oft entsteht so eine bis zu drei Meter hohe Stichflamme.

„Zwar zahlt die Krankenversicherung die Arzt- oder Krankenhauskosten, doch Spätfolgen von Verbrennungen können auch lebenslange Narben sein“, sagt Ralf Mertke, Unfallexperte der Gothaer Versicherung.

Das Problem: Grillen ist meist Privatsache. Und da greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Um mit eventuellen Spätfolgen auch finanziell besser fertig zu werden, müssten betroffene also über eine private Unfallversicherung verfügen.

Wichtig ist auch: Grillen nur unter freiem Himmel!

Wer den Grill auf der Terrasse oder dem Balkon benutzt, muss damit rechnen, dass durch die Hitzeentwicklung oder hochschlagende Flammen die Markise oder der Sonnenschirm in Brand geraten. Immer einen Eimer Wasser zur Hand zu haben, ist daher Pflicht.

Passiert doch etwas, so gibt es folgende Versicherungen:

  • Sonnenschirm oder Gartenmöbel: Diese zählen zum Hausrat. Auch wenn sie draußen auf dem Balkon oder auf der unmittelbar an das Gebäude anschließenden Terrasse aufbewahrt werden, greift die Hausratversicherung.

Zu guter Letzt gilt:

Heiße Asche darf auf keinen Fall in die gewöhnliche Mülltonne.

Der Grund: Glutnester können sich darin noch bis zu drei Tage halten und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen.

Deshalb sollte die Glut ausgiebig auskühlen – eventuell sogar mithilfe von Wasser. Oft stehen im Park spezielle Mülleimer bereit, in die man die Asche nach einer gelungenen Feier füllen kann.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

 

Wie versichere ich mich richtig? Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bremen.

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Verbraucherzentrale Bremen

 

Versicherungen gibt es viele. Doch welche Policen sind unverzichtbar, sinnvoll oder überflüssig?

  • Krankenversicherung und private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben.
  • Je nach persönlicher Lebenssituation können auch weitere Policen sinnvoll sein.
  • Reisegepäckversicherung und Handyversicherung sind überflüssig.

Wir Deutschen sind vorsichtige Menschen. Um uns zu schützen, schließen wir Versicherungen ab. Und das nicht zu knapp. Rund 2.000 Euro gibt der Verbraucher im Durchschnitt jährlich für Versicherungsbeiträge aus. „Dabei sind viele Policen unnütz“, warnt Barbara Kratz, Beraterin der Verbraucherzentrale Bremen. Einige Versicherungen sind dagegen unbedingt notwendig.

Um herauszufinden, was wirklich nötig ist, sollten Verbraucher sich klarmachen, welche Risiken im Einzelfall bestehen und ob diese auch ohne Versicherung, etwa durch eigene Rücklagen abgedeckt werden können. Auf den Rat von Versicherungsvertretern und -vertreterinnen sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher dabei nur bedingt verlassen. Schließlich erhalten diese für jeden Vertragsabschluss Provisionen. „Die Grundregel lautet: Risiken, die einen finanziellen Totalschaden verursachen können, sollten immer durch eine Versicherung gedeckt sein. Schutz vor diesen ‚existenziellen Risiken‘ bieten die Krankenversicherung und die private Haftpflichtversicherung“, betont Kratz.

Unverzichtbare Versicherungen

Die Krankenversicherung ist unverzichtbar. Seit dem Jahr 2009 gibt es eine gesetzliche Versicherungspflicht für alle Bürger, die in Deutschland wohnen. Trotzdem sind bis heute noch immer Einwohner nicht krankenversichert.

Außerdem ist die private Haftpflichtversicherung sehr wichtig. Haftungsschäden, die an anderen Personen oder Eigentum verursacht werden, können hohe Schadenssummen hervorbringen und zum finanziellen Ruin führen. „Trotzdem haben bei weitem nicht alle Verbraucherinnen und Verbraucher eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Das ist bedauerlich, denn die Beiträge sind vergleichsweise günstig“, sagt Kratz. Schon für 50 Euro im Jahr kann eine Versicherung abgeschlossen werden.

Sinnvolle Policen in unterschiedlichen Lebenssituationen

Je nach persönlicher Lebenssituation können weitere Versicherungen notwendig sein. Für Eigentümer einer Immobilie ist eine Wohngebäudeversicherung notwendig. Berufstätige sollten eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, und für Familien können Risikolebensversicherungen wichtig sein. Auch für Kinder, Berufsanfänger oder Senioren gibt es Versicherungen, die gut und nützlich sind. „Immer, wenn sich Lebenssituationen ändern, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Versicherungen überprüfen“, empfiehlt Kratz.

Überflüssige Versicherungen kündigen!

Einige Policen, die der Versicherungsmarkt anbietet, sind unsinnig und für alle verzichtbar. Handyversicherungen sind oft teuer und schließen viele Schäden aus. Insassenunfallversicherungen leisten für Schäden, die regelmäßig auch durch andere Versicherungen abgedeckt sind. Sterbegeldversicherungen sind teuer; Verbraucherinnen und Verbraucher sollten das Geld für Bestattungskosten besser selbst sparen.

Wer gut und günstig versichert sein will, muss seine Versicherungen regelmäßig überprüfen.

Die Verbraucherzentrale Bremen bietet hierzu persönliche Beratung in Bremerhaven und Bremen an. Telefonische Terminvereinbarungen sind montags bis donnerstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr unter (0421) 160 77-7 oder per E-Mail: info[at)vz-hb.de möglich.

Muss der Wohngebäudeversicherer bei Frostschäden im Ferienhaus zahlen?

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Urteil zur Wohngebäudeversicherung

Urteil zur Wohngebäudeversicherung

Der Besitzer eines Ferienhauses steht vor einem riesigen Wasserschaden. Bei Minustemperaturen platzten trotz angestellter Heizung mehrere Leitungen. Der Schaden: 11.000 Euro. Dieses Geld fordert er von seinem Wohngebäudeversicherer zurück. Aber der will nicht zahlen. Wie der Fall ausgegangen ist, lesen Sie hier.

Der betroffene Mann hat ein Ferienhaus in Moormerland, Ostfriesland. Im Februar 2012 war es dort knackekalt – Minustemperaturen im zweistelligen Bereich. Das Ferienhaus stand zu der Zeit leer, die Heizung fiel aus, Leitungen platzten. Daraus entstand ein ordentlicher Wasserschaden, die Kosten lagen bei 11.000 Euro.

Das Geld fordert der Besitzer von seinem Wohngebäudeversicherer zurück. Ein von ihm beauftragtes Ehepaar habe das Haus und auch die Heizung regelmäßig zweimal pro Woche überprüft. Die Heizung habe auf der Stufe zwischen der Schneeflocke und eins gestanden. Der Versicherer kontert, diese Einstellung sei bei Minusgraden nicht ausreichend und zahlt nicht.

Der Fall landete nach mehreren Instanzen schließlich beim Oberlandesgericht Oldenburg. Die Richter gaben dem Hausbesitzer Recht (Aktenzeichen: 5 U 190/14). Er habe keine vertraglichen Obliegenheiten verletzt. Das Ferienhaus sei ausreichend beheizt und gegen Frost gesichert gewesen. Die Ventile der Heizkörper hätten zumindest auf der „Sternstufe“ gestanden und das „Ferienprogramm“ habe eine Frostsicherung enthalten. Die Heizung sei auch ausreichend kontrolliert worden, so die Oberrichter weiter.

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Einbrecher warten auf die Urlaubsmeldung

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Welche Maßnahmen vor dem Einbruch schützen

Welche Maßnahmen vor dem Einbruch schützen

Die Sommerferien stehen vor der Tür. In den ersten Bundesländern geht es bereits im Juni los. Dann dürfen sich die Einbrecher wieder auf Facebook-Posts à la „Juhu, endlich am Strand!“ freuen. Wie Hausbesitzer das Einbruchrisiko verringern.

Manch einen Deutschen packt in den Sommermonaten langsam aber sicher das Fernweh. Man freut sich auf die freien Tage und ferne Destinationen und lässt auch seinen Freundeskreis an dieser Wonne teilnehmen. Doch neben den Reisenden freuen sich auch Einbrecher auf die Sommerzeit.

So warnte die Polizei Hagen mit einer ironisch-witzigen Kampagne vor leichtsinnigen Urlaubs-Postings auf Facebook & Co. Unter dem Foto eines Einbrechers postete sie folgenden Text: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die auf Facebook posten, wenn sie im Urlaub sind. Wegen der hohen Arbeitsbelastung wird es mir nicht möglich sein, jeden persönlich zu besuchen. Ich bitte hierfür um Verständnis.“

Einbrecher scheuen das Licht

Besonders gefährdet sind dabei Einfamilienhäuser und Wohnungen im Erdgeschoss. Die Eigenheimbesitzer sollten daher dafür sorgen, dass ihr Heim auch bei Abwesenheit bewohnt erscheint. Hier empfiehlt sich, Freunde oder Nachbarn zu bitten, den Briefkasten zu leeren und das Licht täglich einzuschalten. In den Nachtstunden hilft eine Zeitschaltuhr. Diese macht in unregelmäßigen Abständen das Licht an und aus.

Hilfreich ist es zudem während der Urlaubszeit die Abonnements für Zeitungen und Zeitschriften zu pausieren. Besondere Wertgegenstände oder größere Geldsummen sollten in einem Bankschließfach untergebracht werden. Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Hausratversicherung bestimmte Obergrenzen für die Versicherung von Schmuck und Wertsachen vorsieht.

Überschwemmung nach Starkregen

Ein weiteres Risiko während des Urlaubs stellen Schäden durch Starkregen, Überschwemmung, Rückstau, Erdrutsch oder Erdsenkung dar. Auch hier kann die Nachbarhilfe vom Vorteil sein: Wenn ein Freund oder Nachbar das Haus regelmäßig besichtigt, kann er im Schadensfall schnell reagieren und die Polizei sowie die Hausbesitzer alarmieren. Menschen, die in einem Hochwassergebiet leben, sollten zudem eine Elementarschadenversicherung als Zusatz zur Wohngebäude- und  Hausratversicherung abschließen.

Versicherungsschutz vor Abreise in den Urlaub prüfen

Jeder Versicherungsschutz sollte regelmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst werden. So auch die Hausratversicherung. Mit Blick auf den bevorstehenden Urlaub sollten Makler mit ihren Kunden checken, ob ihre Versicherungspolicen im Falle eines Einbruchs einen ausreichenden Schutz bieten. Neben dem „Klassiker“ Einbruchdiebstahl sollten auch ein einfacher Diebstahl, räuberische Erpressung oder Diebstähle aus dem Krankenzimmer im Schutz inbegriffen sein.

Weitere Tipps, wie ihre Kunden das Hab und Gut schützen können, finden Sie im Keine-Sorgen-Maklerblog der Oberösterreichischen Versicherung.

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Jetzt die Hausratversicherung überprüfen!

 

Hausbau: Welche Versicherungen man haben sollte

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Versicherungen gegen Schäden und Mängel beim Bauvorhaben sind das A und O.

Versicherungen gegen Schäden und Mängel beim Bauvorhaben sind das A und O.

Bereits beim Kauf des Grundstücks sollten die späteren Bauherren über den Abschluss relevanter Versicherungen nachdenken und entscheiden, um Schäden oder Mängel zumindest finanziell abzufedern.

Da der Bauherr für alle Schäden, die von seinem Grundstück und dem Bau ausgehen, haftbar gemacht werden kann, sollte dieser auf jeden Fall eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abschließen. Darauf weist der Bund der Versicherten e.V. (BdV) hin und gibt Tipps, welche Policen noch wichtig sind und auf welche man eher verzichten kann.

Bauherrenhaftpflichtversicherung leistet Schadensersatz

Ein Hausbau birgt erhebliche Gefahren. Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung leistet Schadensersatz oder wehrt unberechtigte Ansprüche ab. Der Versicherungsschutz gilt meistens für maximal zwei Jahre. Mitversichert ist auch die Haftpflicht aus dem Besitz des Grundstücks. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung sollte deshalb bereits beim Kauf des Grundstückes abgeschlossen werden.

Der Abschluss einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung ist dann überflüssig. “Die Deckungssumme sollte mindestens auf fünf Millionen Euro für Personen- und Sachschäden festgelegt werden”, so Bianca Boss vom BdV. Die Beitragshöhe richtet sich nach den Baukosten. Eigenleistungen müssen gesondert angegeben werden.

Ebenso wichtig wie die Bauherrenhaftpflichtversicherung ist die Feuerrohbauversicherung. Diese Versicherung sollte zu Baubeginn abgeschlossen werden. Versichert ist der Rohbau gegen Schäden durch Brand, Blitzschlag und Explosion. Nicht versichert sind Baustoffe und Bauteile, die noch nicht eingebaut wurden.

Eine Feuer-Rohbauversicherung bekommen Häuslebauer häufig für einen bestimmten Zeitraum beitragsfrei, wenn bei der gleichen Gesellschaft später auch die Wohngebäudeversicherung abgeschlossen wird, so der BdV. Die Wohngebäudeversicherung tritt in Kraft, sobald das Gebäude bezugsfertig ist. Das muss der Versicherung entsprechend gemeldet werden.

Versicherungsschutz in der Bauphase

Wer sein Gebäude während der Bauphase zusätzlich gegen Unwetterschäden, Diebstahl von Gebäudebestandteilen oder mutwillige Beschädigung durch Unbekannte versichern will, muss eine Bauleistungsversicherung abschließen. Versichert ist der Wert der Bauleistungen.

Der Versicherungsschutz kann um mögliche Risiken erweitert werden – wie höhere Gewalt, Sturm und Hagel sowie anhaltende Regengüsse, Überschwemmungen und stark anhaltender Frost, aber auch Vandalismus, Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler, wie auch unbekannte Eigenschaften des Baugrundes. Die genaue Beitragshöhe richtet sich nach den Baukosten.

Bauherren sollten mit der Baufirma und den Handwerkern absprechen, ob sich diese am Beitrag beteiligen. Die Versicherung leistet nämlich auch, wenn der Schaden zu Lasten der Baufirma geht.

Zeit und Geld kostet es die Bauherren, wenn dem ausführenden Unternehmen mittendrin die Luft ausgeht. Die neue Vergabe der Bauaufträge an andere Firmen kann Kostensteigerungen mit sich bringen.

Halb so schlimm ist dies, wenn das Bauunternehmen über eine Baufertigstellungsversicherung verfügt. Die trägt die Mehrkosten, die durch die Beauftragung anderer Firmen entstehen können. Unnötig ist die Versicherung, falls das Bauunternehmen eine Fertigstellungsbürgschaft seiner Bank vorweisen kann.

Baugewährleistungsversicherung vor Beginn des Projekts abschliessen

Auch nach Fertigstellung des neuen Eigenheims können Baumängel auftreten. Noch Jahre nach der Schlüsselübergabe stellen Eigentümer Gewährleistungsmängel fest. Der Bauunternehmer haftet fünf Jahre lang.

Doch was geschieht, wenn das Unternehmen Insolvenz anmelden muss? Für diesen Fall gibt es die Baugewährleistungsversicherung. Wichtig: Die Versicherung muss der Bauunternehmer vor Beginn des Projekts abgeschlossen haben. (fm)

Vielen Dank an Cash.Online

Top-Check Wohngebäudeversicherung

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Was die Erben rund um die Haus-Absicherung nun beachten müssen

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Immobilie geerbt

Immobilie geerbt

In den kommenden Jahren werden viele Immobilien vererbt. Aber auch die Schenkung einer Immobilie wird immer öfter in Betracht bezogen. Was ist dabei versicherungstechnisch zu beachten? Versicherungsmakler Hubert Gierhartz klärt auf.

Die Erben oder Beschenkten müssen den bestehenden Wohngebäudeversicherungsvertrag mit übernehmen. Es besteht kein gesondertes Kündigungsrecht, wie das etwa bei einem Kauf einer Immobilie der Fall ist. Natürlich kann der Erbe den Versicherungsvertrag fristgerecht zum Ablauf kündigen.

Dem Gebäudeversicherer ist der Eigentumswechsel anzuzeigen (Paragraf 97 VVG). Das sollte zunächst in schriftlicher Form erfolgen und dann mit einer Kopie des Grundbuchauszuges belegt werden. Ist die Anzeige unterblieben, so ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet, wenn der Versicherungsfall später als einen Monat nach dem Zeitpunkt eintritt, zu dem die Anzeige hätte zugehen müssen. Und der Versicherer nachweist, dass er den bestehenden Vertrag mit dem Erwerber/Erbe (Gesamtnachfolge) nicht geschlossen hätte.

Bei einer Schenkung ist es in der Regel so, dass der Erblasser weiterhin die Immobilie bewohnt. Zwingend ist aber, dass der Beschenkte eine Haus-und Grundbesitzerhaftpflicht abschließt (Paragraf 836 BGB). Das gilt auch für den Erben beziehungsweise die Erbengemeinschaft. Mit Tod des Erblassers geht die Haftung auf die Erben über.

Ein weiteres Risiko, das in vielen Fällen bei Tod des Erblassers auftritt, ist das Unbewohntsein der Immobilie. Das ist eine Gefahrenerhöhung, die dem Versicherer mitzuteilen ist. Unbewohnt sein heißt, dass die Immobilie länger als 60 Tage nicht bewohnt und beaufsichtigt wird. Dabei reicht es nicht aus, dass jemand alle zwei Tage vorbeischaut. Es muss in der Immobilie regelmäßig eine Person leben und nächtigen.

Vorsicht bei unbewohnten Gebäuden

Die Versicherer schränken bei Kenntnis von unbewohnten Gebäuden die Leistungen ein oder verweigern die Fortführung des Vertrages. Das ist für die Erben ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Leider ist es so, dass sich kaum ein Versicherer findet, der dieses Objekt dann versichert.

Sollte noch Mobiliar in dem Haus vorhanden sein, gilt das gleiche für die Hausratversicherung. Auch hier erlischt der Versicherungsschutz, wenn der Versicherer nicht informiert wird.

Kürzlich habe ich ein Angebot eines Hausratversicherers auf dem Tisch liegen gehabt, der eine Prämie von 4.850 Euro – in Worten: viertausendachthundertfünfzig Euro – für das unbewohnte Risiko haben wollte. An diesen Zahlen erkennt  man, wie kritisch die Versicherer solche Risiken betrachten. Dieses Risiko trägt übrigens auch der Käufer einer Immobilie, der wegen Sanierungen das Haus über 60 Tage hinaus nicht bewohnt.

Vielen Dank an die Pfefferminzia

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Von der KfW

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Einbruchschutz fürs eigene Haus wird stärker gefördert

Einbruch - Diebstahl

Einbruch – Diebstahl

Private Eigentümer und Mieter können seit Jahresbeginn höhere Zuschüsse für den Einbruchsschutz von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erwarten. Große Nachfrage hat aus diesem Schritt Wirklichkeit werden lassen – fast jeder zweite Einbrecher soll so gestoppt werden. Das erhofft sich zumindest das Bundesbauministerium von der Förderung.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat die Zuschüsse für den Einbruchschutz für 2017 von 10 auf 50 Millionen Euro und für die Barrierereduzierung von 49 Millionen auf 75 Millionen Euro erhöht. Grund für den Schritt war die starke Nachfrage der Bundesbürger.

„Fast jeder zweite Einbrecher gibt nach wenigen Minuten auf, wenn er durch technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert wird. Die Investitionen in den Einbruchschutz zahlen sich somit aus“, sagt Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium. „Auch die Fortführung des stark nachgefragten Förderprogramms ‚Altersgerecht Umbauen‘ ist ein großer Erfolg. Das Angebot an altersgerechten Wohnungen muss dringend erweitert werden, damit ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können.“

Für Maßnahmen zum Einbruchschutz hat die KfW 2016 über 40.000 Förderzuschüsse verteilt. Über 50.000 Wohneinheiten erhielten so verschiedene Schutzmaßnahmen gegen Einbrecher. Dabei war die Nachfrage so hoch, dass die Mittel des Instituts schon im Juli 2016 aufgebraucht waren. 2017 soll das durch die höheren Zuschüsse nicht mehr so schnell passieren.

Seit April 2016 können Hausbesitzer und Co. Förderkredite für Investitionen in den Einbruchschutz beantragen. Die Mindestsumme für Investitionen liegt bei 2.000 Euro, durchschnittlich haben  Bauherren pro Wohneinheit 5.000 Euro investiert. Dabei waren einbruchshemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstsysteme für Fenster am gefragtesten.

Mit freundlicher Unterstützung der Pfefferminzia – Autor: Juliana Demski

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