Verbraucherzentrale mahnt Sparkasse ab

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Mögliche Negativzinsen bei Riester-Rente?


Mögliche Negativzinsen bei Riester-Rente?

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat die Kreissparkasse Tübingen abgemahnt. Die Sparkasse verwende in ihrem Riester-Banksparplan „Vorsorge Plus“ eine Klausel zur Zinsanpassung, die nach Ansicht der Verbraucherschützer rechtswidrig ist. Und es gibt noch etwas, was die Verbraucherzentrale stört.

In der Zinsanpassungsklausel der Kreissparkasse Tübingen soll sich während der Vertragslaufzeit die Zinsanpassung an einem Referenzzinssatz ausrichten. Dieser orientiert sich an den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Geld- und Kapitalmarktzinssätzen.

Auf der Homepage der Deutschen Bundesbank finde man bei einer entsprechenden Suche aber keinen einzigen Treffer dazu, dafür aber viele andere Zinssätze.

„Es bleibt daher unklar, welche Zinssätze konkret gemeint sind. Diese Zinsanpassungsklausel ist deshalb intransparent und damit rechtswidrig“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Aber es gibt noch einen Stein des Anstoßes:

Die Kreissparkasse Tübingen soll in ihrem Preisverzeichnis eine festgelegte negative Grundverzinsung für den Riester-Vertrag in Höhe von aktuell minus 0,5 Prozent aufführen. Auch das hält die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg für rechtswidrig.

Denn eine negative Verzinsung sei mit dem Grundgedanken einer Geldanlage nicht vereinbar. Das gelte insbesondere für Altersvorsorgeverträge.

„Dass Anbieter nun offenbar sogar bei der staatlich geförderten Riester-Rente nicht davor zurückschrecken, statt Zinsen zu zahlen nun ein Entgelt einzufordern, zeigt einmal mehr, wie dringend die private Altersvorsorge reformiert werden muss“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Vielen Dank an die Pfefferminzia – Von | , aktualisiert um 17:18

 

Aktuelle Erhebung der Dispozinsen in Bremen und Bremerhaven

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„Alternativen zum teuren Dispo gibt es“, so Hartmut Schwarz, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen.

„Alternativen zum teuren Dispo gibt es“, so Hartmut Schwarz, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen.

Trotz dauerhaft niedriger Zinsen im Euroraum ist bei den Dispozinsen kaum Bewegung festzustellen

  • Aktuelle Erhebung der Dispozinsen in Bremen und Bremerhaven
  • Verbraucherzentrale Bremen fordert Deckelung
  • Alternativen zum teuren Dispozins sind Ratenkredit oder Familiendarlehen

Bremen. Eine aktuelle Erhebung der Dispozinsen in Bremen und Bremerhaven der Verbraucherzentrale Bremen mit Stand 14.06.2017 zeigt, dass es immer noch wenig Bewegung bei den Dispozinsen in der Region gibt.

Immerhin sieben von den 15 Banken haben die Dispozinssätze seit dem Oktober 2016 gesenkt, die anderen acht Banken haben ihre Zinssätze gar nicht verändert. Die aktuellen Veränderungen bewegen sich zwischen 3 und 26 Basispunkte, lediglich die Commerzbank hat eine Senkung um 0,75 Prozent vorgenommen. Die aktuellen Zinssätze bewegen sich zwischen 7,16 und 12,43 Prozent. Obwohl der Leitzins seit März 2016 bei null Prozent liegt, verlangen einzelne Kreditinstitute immer noch zweistellige Zinsen, wenn Kunden mit dem Konto ins Minus rutschen.

„Hohe Dispozinsen sind angesichts historisch niedriger Leitzinsen ein Ärgernis und zeigt, dass der Wettbewerb nur begrenzt funktioniert“, so Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen. „Tatsache ist, dass die Kreditinstitute sich günstig Geld leihen können und diesen Vorteil nicht an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben. Nur eine gesetzliche Deckelung kann diese Abzocke beenden. Die Verbraucherzentrale Bremen wird diese Entwicklung beobachten und die Marktübersicht weiterhin veröffentlichen,“ ergänzt Oelmann.

„Alternativen zum teuren Dispo gibt es“, so Hartmut Schwarz, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen. „Am besten ist natürlich, vorher das Geld zu Sparen und keinen teuren Kredit zu benötigen. Als günstigere Alternative zum Dispokredit können ein Ratenkredit oder ein Familiendarlehen in Frage kommen“, sagt Schwarz. Auch ein Bankenwechsel zu einem Anbieter mit günstigeren Dispozinsen ist sinnvoll, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher regelmäßig den Dispo nutzen.

Schuldnerberatungen oder Verbraucherzentralen beraten Verbraucherinnen und Verbraucher unabhängig zum Thema. Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/hohe-dispozinsen

Die Übersicht der aktuellen Zahlen finden Sie auf der Webseite der Verbraucherzentrale Bremen:

www.verbraucherzentrale-bremen.de/aktuelle-presseinfos

 

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