Was hat es mit der Gliedertaxe auf sich?

In der Gliedertaxe legt der Versicherer fest, welchen Grad der Invalidität er bei Verlust oder Funk­tions­unfähigkeit eines Körperteils anerkennt. Davon und von der vereinbarten Progression hängt die Höhe der Leistung ab. Die Gliedertaxen unterscheiden sich teil­weise, sowohl zwischen einzelnen Versicherern als auch zwischen den verschiedenen Tarifen eines Anbieters. Ein Betroffener erhält dadurch je nach Tarif bei gleicher Beein­trächtigung eine unterschiedliche Geld­leistung. Die große Summe, die ein Unternehmen bei einer schweren Beein­trächtigung zahlt, ist das entscheidende Kriterium für die Wahl der privaten Unfall­versicherung. Sinn­voll sind Tarife mit einer Progression, bei der sich die Geld­leistung bei Vollinvalidität um ein Vielfaches der Versicherungs­summe erhöht.

Vielen Dank an die Stiftung Warentest